UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2005 bis 2007
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Kann ein Bike für 900 Euro funktionieren?
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Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • Handlich
  • Niedrige Sitzhöhe
  • Alltagstauglich
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Hervorragende Ersatzteillage
Kontra:
  • Keine elektronischen Helferlein
  • Rostanfällig
  • Hinten schwache Dämpfung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht174kg
Radstand1.410mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Hubraum487ccm
KühlungLuft
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung45 PS
Höchstgeschw.177km/h
Tankinhalt17Liter

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

Für Einsteiger? Nun ja ....

Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.

Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.

Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?

Das muss jeder mit sich ausmachen.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: Im Jahr 2000: 4480€
  • Gebraucht ab 200 bis ca. 2.500€
  • Baujahre: 1988-2007
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: anfangs

    rot, schwarz, blau, weiß, später auch in purple und grün

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Honda WN7 vs. Suzuki GS 500 – Motorradvergleich im Detail

Wenn zwei Motorräder auf dem Papier ähnlich wirken, entscheidet in der Praxis oft das Gesamtpaket: Wie leicht sich das Bike bewegt, wie gut es sich im Alltag anfühlt und wie stimmig Motor, Fahrwerk und Ergonomie zusammenarbeiten. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen Honda WN7 und Suzuki GS 500. Beide Modelle stehen für einen unkomplizierten Einstieg in die Motorradwelt bzw. für ein alltagstaugliches Konzept – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.

Überblick: Charakter und Einsatzprofil

Die Honda WN7 wirkt in der Auslegung eher auf ein harmonisches, gut kontrollierbares Fahrgefühl ausgelegt. Im Vergleich dazu ist die Suzuki GS 500 bekannt für ihre robuste, pragmatische Art: Sie ist auf Alltagstauglichkeit und ein direktes Ansprechverhalten getrimmt. Beide Motorräder eignen sich für typische Strecken wie Pendeln, Stadtverkehr und Landstraße – doch je nach Fahrstil fühlt sich das eine Modell runder an, während das andere mehr „Werkzeugkasten“-Charakter hat.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich vor allem, wie sich die Kraft über den Drehzahlbereich verteilt. Die Honda WN7 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Fahren gefragt ist: Das Ansprechverhalten wirkt tendenziell „berechenbar“, sodass sich das Motorrad gut dosieren lässt. Das ist gerade im Stadtverkehr oder bei wechselnden Bedingungen angenehm, weil man weniger hektisch agieren muss.

Die Suzuki GS 500 hingegen wirkt im Vergleich oft etwas „direkter“ im Gefühl. Das kann sich positiv anfühlen, wenn zügiges Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen heraus wichtig ist. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl häufig so, dass man schneller merkt, wann man in den Bereich kommt, in dem das Motorrad besonders gut zieht. Für Fahrer, die gerne aktiv fahren und das Motorrad „mitnehmen“, ist das ein Vorteil.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Honda WN7: Stärke in der gleichmäßigen Dosierbarkeit und im ruhigen Fahrfluss. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ weniger im Vordergrund steht, wenn man sehr sportlich beschleunigen möchte.
  • Suzuki GS 500: Stärke in der spürbaren Direktheit und im pragmatischen Durchzug. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr entspanntem Fahren weniger „automatisch“ wirkt als die Honda, weil man den Antrieb stärker bewusst nutzen kann.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Alltag entscheidet das Fahrwerk darüber, wie souverän das Motorrad über Unebenheiten gleitet und wie sicher es in Kurven wirkt. Bei der Honda WN7 fällt im Vergleich auf, dass das Fahrverhalten tendenziell auf Komfort und Kontrolle ausgelegt ist. Das macht das Motorrad besonders dann attraktiv, wenn häufig längere Strecken gefahren werden oder wenn die Straßenqualität nicht immer ideal ist.

Die Suzuki GS 500 zeigt im Vergleich oft eine etwas lebendigere Art. Das kann beim Wechsel zwischen Stadt und Landstraße Vorteile bringen, weil das Motorrad schneller „anspricht“, wenn man die Linie korrigiert oder zügig umsetzt. Wer gerne Kurven dynamisch fährt, wird das als Plus empfinden.

Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit

Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich. Der Unterschied liegt eher darin, wie sie sich anfühlen: Die Honda WN7 wirkt eher wie ein ruhiger Begleiter, während die Suzuki GS 500 eher wie ein Motorrad ist, das man aktiv „mitfahren“ kann. Für entspannte Fahrer ist die Honda oft die stimmigere Wahl, für Fahrer, die gern etwas mehr Rückmeldung möchten, kann die Suzuki besser passen.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Ergonomie ist ein unterschätzter Faktor. Gerade bei Einsteigern oder bei Fahrten über 60–90 Minuten entscheidet die Sitzposition darüber, ob man sich wohlfühlt oder ob man schneller ermüdet. Im Vergleich zeigt die Honda WN7 tendenziell eine Auslegung, die auf entspanntes Handling ausgelegt ist. Das macht sie interessant, wenn häufig im Alltag gefahren wird und man nicht ständig „gegen“ die Sitzhaltung arbeiten möchte.

Die Suzuki GS 500 kann sich im Vergleich etwas sportlicher oder direkter anfühlen, je nach Körpergröße und Fahrstil. Das ist nicht automatisch negativ – im Gegenteil: Wer gerne eine aktive Haltung einnimmt, profitiert oft von der direkten Rückmeldung. Wer dagegen sehr entspannt unterwegs sein möchte, kann die Honda als angenehmer empfinden.

Bedienung im Alltag

Auch die Bedienung spielt eine Rolle: Gasannahme, Kupplungsgefühl und Schaltlogik beeinflussen, wie stressfrei sich das Motorrad im Verkehr bewegt. Beide Modelle sind grundsätzlich auf eine unkomplizierte Nutzung ausgelegt. Im Vergleich wirkt die Honda WN7 häufig „glatter“ im Ablauf, während die Suzuki GS 500 eher den Eindruck vermittelt, dass man mit etwas mehr Gefühl und Aktivität fährt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Bremsleistung, sondern auch um Dosierbarkeit und das Gefühl am Hebel. Im Vergleich zeigt die Honda WN7 tendenziell eine gut kontrollierbare Bremscharakteristik. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert oder wenn man im Stadtverkehr öfter bremsen muss.

Die Suzuki GS 500 kann im Vergleich ebenfalls überzeugen, wirkt aber oft etwas „handlicher“ im Sinne von direkterem Feedback. Wer gerne präzise arbeitet und das Motorrad beim Bremsen aktiv führt, wird das als Vorteil sehen.

Stärken und Schwächen bei Bremsgefühl

  • Honda WN7: Stärke in der ruhigen Dosierbarkeit und im kontrollierten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrer manchmal mehr „Biss“ erwarten.
  • Suzuki GS 500: Stärke in der direkten Rückmeldung und im aktiven Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass man bei sehr entspanntem Fahren etwas mehr Feingefühl braucht, um den Bremsvorgang perfekt zu treffen.

Alltagskosten und Wartungsgefühl: Was zählt beim Besitz

Beim Kauf spielt neben dem Fahrspaß auch die Frage eine Rolle, wie unkompliziert das Motorrad im Besitz bleibt. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Beide sind grundsätzlich auf eine solide, praxisnahe Nutzung ausgelegt. Das betrifft typische Wartungsintervalle, die Verfügbarkeit von Teilen und die generelle Alltagstauglichkeit.

Die Honda WN7 wirkt dabei oft wie die „pflegeleichtere“ Option im Gefühl: weniger Experimente, mehr Routine. Die Suzuki GS 500 kann im Vergleich ebenfalls sehr zuverlässig sein, wirkt aber in der Praxis manchmal etwas stärker davon abhängig, wie konsequent man Wartung und Pflege umsetzt – was bei guter Nutzung aber kein Problem ist.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich zwischen Honda WN7 und Suzuki GS 500 lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag leicht kontrollieren lässt, gleichmäßig fährt und bei längeren Fahrten entspannt bleibt, findet in der Honda WN7 häufig die stimmigere Wahl. Sie ist besonders interessant, wenn das Motorrad vor allem als verlässlicher Begleiter im Alltag dienen soll.

Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich direkter anfühlt, schneller auf Eingaben reagiert und bei dem man das Fahrgefühl stärker „mitarbeitet“, wird mit der Suzuki GS 500 oft glücklicher. Sie ist eine gute Option, wenn Kurvenfahrten, zügiges Beschleunigen und ein aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen.

Typische Entscheidungsszenarien

  • Honda WN7: ideal, wenn Komfort, Ruhe im Fahrfluss und ein unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximaler „Kick“.
  • Suzuki GS 500: ideal, wenn direktes Feedback, aktives Fahren und ein pragmatischer Charakter bevorzugt werden.

Fazit:

Die Honda WN7 ist im Vergleich die rundere Wahl für alle, die ein Motorrad vor allem im Alltag nutzen: Sie überzeugt durch ein kontrolliertes, gleichmäßiges Fahrgefühl, das das Fahren entspannter macht – besonders im Stadtverkehr und auf längeren Strecken. Wer Wert auf Komfort, gut dosierbare Reaktionen und eine entspannte Ergonomie legt, findet hier meist den besseren Einstieg.

Die Suzuki GS 500 punktet dagegen mit einem etwas direkteren Charakter. Im Vergleich fühlt sie sich häufig lebendiger an und belohnt Fahrer, die das Motorrad aktiv führen möchten. Wer gerne zügig beschleunigt, Kurven dynamisch angeht und mehr Rückmeldung aus dem Antrieb und dem Fahrwerk erwartet, wird mit der Suzuki oft mehr Freude haben.

Kurz gesagt: Honda WN7 für entspanntes, unkompliziertes Fahren – Suzuki GS 500 für ein direkteres, aktiveres Fahrgefühl.

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