UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 12.599 €
Baujahr von 2002 bis 2019
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Gut und günstig
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Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • Bedienung
  • Fahrkomfort
  • Fahrverhalten
  • Drehmoment
Kontra:
  • kein Sportmotor

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht232kg
Radstand1.555mm
Länge2.280mm
Radstand1.555mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.470mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-BauartV
Hubraum1.037ccm
Hub66mm
Bohrung100mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung101 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment101 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite417km

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartBrücken
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 160)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 160)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V
Reifen hinten17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 260 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

Fazit - was bleibt hängen?

Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.

Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.

Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.599 Euro
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 7.000 Euro
  • Baujahre: seit 2014
  • Verfügbarkeit: große Auswahl
  • Farben: schwarz, weiß, gelb

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Honda WN7 vs. Suzuki V-Strom 1000 – Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer

Wenn zwei Reiseenduros gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Losfahren, um die Art, wie sich das Motorrad auf der Landstraße anfühlt, wie souverän es bei Tempowechseln bleibt und wie gut es sich für längere Strecken einrichten lässt. Genau darum geht es im Vergleich zwischen Honda WN7 und Suzuki V-Strom 1000: Beide Modelle sind auf Vielseitigkeit ausgelegt, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Während die eine Seite eher auf einen harmonischen Allround-Charakter und Alltagstauglichkeit setzt, spielt die andere ihre Stärken besonders dort aus, wo Leistung, Durchzug und ein breiter Einsatzbereich gefragt sind.

Grundidee: Wofür sind Honda WN7 und Suzuki V-Strom 1000 gemacht?

Der Honda WN7 wirkt wie ein Bike, das man gerne jeden Tag bewegt und das auch auf längeren Touren nicht schnell langweilig wird. Die Auslegung zielt auf ein stimmiges Gesamtpaket: kontrollierbare Dynamik, angenehme Ergonomie und ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt.

Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen klar als Reiseenduro mit Fokus auf Reichweite, Komfort und souveräne Performance positioniert. Wer häufig längere Strecken fährt oder auf der Autobahn und Landstraße zügig unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt – mit dem Anspruch, auch bei wechselnden Bedingungen sicher zu bleiben.

Motor und Fahrcharakter: Wie unterscheiden sich die beiden im Alltag?

Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Ansätzen. Der Honda WN7 spielt seine Stärken eher über ein gleichmäßiges Ansprechverhalten und eine gut dosierbare Kraftentfaltung aus. Das macht ihn besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und gemischte Strecken anstehen. Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen „einfach fahren“, ohne dass man ständig aktiv gegensteuern muss.

Die Suzuki V-Strom 1000 setzt stärker auf den Eindruck von Reserve. Der Motor wirkt in vielen Situationen kräftiger und bietet mehr Durchzug, gerade wenn das Tempo hochgeht oder wenn es bergauf zügig weitergehen soll. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger nach „arbeiten“ aussieht und mehr nach „mitziehen lassen“.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Honda WN7: Pluspunkte bei gutem Ansprechverhalten und leichter Handhabung im gemischten Alltag. Schwäche eher dort, wo dauerhaft hohe Last und sportlichere Fahrweise im Vordergrund stehen.
  • Suzuki V-Strom 1000: Pluspunkte bei Durchzug und Souveränität bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche eher bei Fahrern, die ein besonders leichtes, „ruhiges“ Gefühl ohne viel Leistungsreserve bevorzugen.

Fahrwerk und Handling: Stabil oder agil?

Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um die Frage, wie das Motorrad mit Unebenheiten umgeht und wie es sich in Kurven anfühlt. Der Honda WN7 vermittelt dabei ein eher ausgewogenes Setup, das sich für Alltag und Touren gleichermaßen eignet. Gerade auf welligen Landstraßen wirkt das Motorrad kontrolliert, ohne dass es sich dabei zu „träg“ anfühlt.

Die Suzuki V-Strom 1000 ist spürbar auf Langstrecken ausgelegt. Das Handling bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig, und das Motorrad zeigt eine gute Spurtreue. In schnellen Richtungswechseln und auf längeren Etappen fühlt sich das Gesamtpaket oft besonders stimmig an. Auf der anderen Seite kann das Setup – je nach Fahrstil und Beladung – etwas weniger „spielerisch“ wirken als bei leichteren, stärker auf Agilität getrimmten Konzepten.

Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit

Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Schotter- oder Feldwegen pendelt, profitiert beim Honda WN7 von einem unkomplizierten Handling. Wer dagegen öfter Autobahnanteile hat oder lange Strecken mit gleichmäßigem Tempo fährt, wird an der Suzuki V-Strom 1000 die Ruhe und die Stabilität besonders schätzen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Bei der Bremsleistung zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Der Honda WN7 bietet ein Ansprechverhalten, das sich für alltägliche Manöver gut anfühlt: Bremsen wirkt vorhersehbar, und das Motorrad lässt sich kontrolliert verzögern. Das ist besonders praktisch, wenn Verkehr, Kreuzungen und wechselnde Untergründe den Alltag prägen.

Die Suzuki V-Strom 1000 spielt ihre Stärken vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Bremsphasen aus. Das Gefühl von Stabilität beim Verzögern hilft, wenn man auf Touren häufiger aus höheren Tempi heraus in Kurven oder in Verkehrssituationen muss. Dadurch entsteht ein Sicherheitsgefühl, das gerade auf langen Strecken wertvoll ist.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Ergonomie entscheidet darüber, ob eine Tour nach zwei Stunden noch genauso angenehm ist wie nach einer. Der Honda WN7 wirkt so, als wäre er auf eine entspannte, alltagstaugliche Sitzhaltung ausgelegt. Das macht ihn interessant für Fahrer, die nicht ständig „in eine Position hineinfinden“ wollen, sondern schnell losfahren und sich auf die Strecke konzentrieren möchten.

Die Suzuki V-Strom 1000 zielt stärker auf Komfort bei längeren Etappen. Die Sitzposition wirkt so, als sei sie darauf ausgelegt, Ermüdung zu reduzieren – besonders dann, wenn Windschutz, Routenlänge und gleichmäßige Fahrt eine Rolle spielen. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Touren plant, bekommt hier einen klaren Vorteil.

Für wen passt welche Sitzphilosophie?

  • Honda WN7: passend für Fahrer, die eine unkomplizierte, flexible Sitzhaltung für gemischte Strecken suchen.
  • Suzuki V-Strom 1000: passend für Fahrer, die Komfort und Langstreckenroutine priorisieren – auch bei längeren Tagesetappen.

Ausstattung und Elektronik: Wie modern fühlt sich das Motorrad an?

Bei der Ausstattung zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied: Der Honda WN7 wirkt eher wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche setzt und dabei trotzdem modern genug bleibt, um im Alltag sicher und angenehm zu fahren. Die Bedienung und das Gesamtgefühl stehen im Vordergrund.

Die Suzuki V-Strom 1000 wirkt dagegen wie ein Modell, das stärker auf „Tour-Setup“ ausgelegt ist. Gerade wenn man häufig unterwegs ist, kann eine umfangreichere Elektronik und eine auf Komfort ausgelegte Ausstattung den Unterschied machen. Das Motorrad unterstützt dann nicht nur beim Fahren, sondern auch dabei, die Fahrt stressfreier zu gestalten.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda WN7 – die typischen Pluspunkte

  • Ausgewogenes Fahrgefühl für Alltag und Touren
  • Gutes Ansprechverhalten und leicht dosierbare Kraft
  • Unkompliziertes Handling, das schnell Vertrauen aufbaut

Honda WN7 – die typischen Grenzen

  • Wenn dauerhaft hohe Leistung und maximale Reserve gefragt sind, kann die Suzuki im Vorteil sein
  • Für sehr lange Autobahnphasen kann ein stärker auf Langstrecke ausgelegtes Konzept mehr Komfort bieten

Suzuki V-Strom 1000 – die typischen Pluspunkte

  • Mehr Durchzug und souveräne Performance bei Tempo und Last
  • Stabiler Eindruck bei längeren Strecken
  • Tour-orientierte Ausstattung und ein komfortableres Gesamtpaket

Suzuki V-Strom 1000 – die typischen Grenzen

  • Wer ein besonders leichtes, agiles Gefühl bevorzugt, könnte das Setup als weniger „spielerisch“ empfinden
  • Im reinen Stadtbetrieb kann die Leistungsreserve weniger relevant sein

Welche Kaufentscheidung ist sinnvoll?

Die Entscheidung zwischen Honda WN7 und Suzuki V-Strom 1000 hängt vor allem davon ab, wie die Strecken aussehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag schnell einordnet, auf Landstraßen angenehm zu fahren ist und auch längere Touren ohne großen Aufwand mitmacht, findet im Honda WN7 oft den passenden Charakter.

Wer dagegen regelmäßig längere Distanzen fährt, häufig Autobahnanteile hat oder einfach ein Motorrad möchte, das bei höheren Geschwindigkeiten und mit Gepäck besonders souverän bleibt, wird mit der Suzuki V-Strom 1000 sehr wahrscheinlich glücklicher.

Fazit:

Der Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn ein ausgewogenes, leicht zu fahrendes Reiseenduro-Gefühl im Vordergrund steht: gemischte Strecken, Alltagstauglichkeit und ein Motor, der sich angenehm dosieren lässt. Er passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das schnell vertraut ist und sich nicht nur auf „Tourmodus“ beschränkt.

Die Suzuki V-Strom 1000 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Reserven zählen: längere Etappen, zügiges Fahren und ein komfortableres Gesamtpaket für Touren mit mehr Tempo und oft auch mit Gepäck. Wer häufig weite Strecken fährt oder sich beim Überholen und Beschleunigen mehr Durchzug wünscht, bekommt mit der Suzuki das passendere Gefühl.

Kurz gesagt: Honda WN7 für den vielseitigen Allround-Einsatz mit unkompliziertem Charakter, Suzuki V-Strom 1000 für die Reiseenduro-Variante mit mehr Souveränität und Langstreckenfokus.

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