| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 9.479 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Fahrkomfort
- Durchzugsstarker Motor
- Alltagstauglich
- Preis-Leistung
- Mischbereifung überflüssig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.275 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Suzuki V-Strom 650 vs Honda WN7: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder aus der Kategorie „Allround für lange Strecken“ kommen, wird es spannend: Genau hier treffen die Suzuki V-Strom 650 und die Honda WN7 aufeinander. Beide Modelle sind so gedacht, dass sie nicht nur auf der Hausrunde Spaß machen, sondern auch auf Touren, bei wechselndem Wetter und auf Straßen, die nicht immer perfekt sind. Der Vergleich lohnt sich besonders, weil sich die Philosophie hinter den beiden Bikes zwar überschneidet, aber in Details spürbar unterscheidet.
Im Folgenden werden die aufgelisteten Vergleichspunkte beider Modelle miteinander gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Ergonomie und Sitzposition, Elektronik und Assistenz, sowie typische Stärken und Schwächen im Alltag. So entsteht ein klares Bild, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil und zu welchen Prioritäten passt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Daten
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich schnell: Beide Motorräder zielen auf ein souveränes, alltagstaugliches Fahrverhalten. Die Unterschiede liegen weniger in der reinen „Zahlenwelt“, sondern im subjektiven Ansprechverhalten und darin, wie entspannt sich das jeweilige Motorrad im Alltag bewegen lässt.
Die Suzuki V-Strom 650 wirkt im Vergleich oft wie ein klassischer Reise-Allrounder: Das Ansprechverhalten ist in der Regel so abgestimmt, dass man in vielen Situationen ohne großes Nachdenken fahren kann. Gerade bei gleichmäßigen Geschwindigkeiten und beim Cruisen fühlt sich das Motorrad stimmig an. In Kombination mit der Art, wie die Leistung anliegt, ergibt sich ein Fahrgefühl, das auf Konstanz und Alltagstauglichkeit setzt.
Die Honda WN7 spielt dagegen stärker die Karte modernes Ansprechverhalten und ein dynamischeres Gefühl im mittleren Drehzahlbereich aus. Das kann sich besonders dann bemerkbar machen, wenn es häufiger um zügiges Beschleunigen, Überholen oder das schnelle Wechseln zwischen Kurven und Geraden geht. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, statt nur zu cruisen, findet hier häufig mehr Dynamik im Gefühl.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Suzuki V-Strom 650: Stärke ist die entspannte, gleichmäßige Fahrbarkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichem Anspruch das „letzte Feuer“ nicht im Vordergrund steht.
- Honda WN7: Stärke ist das lebendigere Ansprechgefühl und die Bereitschaft, zügig zu reagieren. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Dynamik liegt und dadurch das ganz „gelassene“ Cruisen je nach Vorlieben weniger im Mittelpunkt steht.
Fahrwerk und Handling: Wie sicher fühlt sich das Motorrad an?
Für viele ist der Fahrwerksteil der entscheidende Punkt: Ein Reiseenduro muss nicht nur geradeaus gut liegen, sondern auch in Kurven, bei Lastwechseln und auf wechselndem Untergrund. Im Vergleich beider Modelle fällt auf, dass die Fahrwerksabstimmung und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, den Charakter deutlich prägen.
Die Suzuki V-Strom 650 zeigt im Vergleich häufig eine Tendenz zu stabiler Kontrolle. Das macht sie besonders interessant, wenn längere Strecken, Gepäck und ein ruhigeres Fahrtempo im Vordergrund stehen. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist, hilft eine gutmütige Abstimmung dabei, dass man sich auf den Verkehr und die Strecke konzentrieren kann.
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich oft etwas agiler im Handling. Das kann in kurvigen Abschnitten Vorteile bringen, weil Richtungswechsel leichter wirken. Wer gern zügig durch Kurven fährt oder öfter zwischen verschiedenen Fahrmodi der Straße wechselt, profitiert häufig von diesem Charakter.
Stärken und Schwächen beim Handling
- Suzuki V-Strom 650: Stärke ist das souveräne, berechenbare Fahrverhalten. Schwäche kann sein, dass sie sich im Vergleich weniger „leichtfüßig“ anfühlt, wenn man sehr sportlich und aggressiv fährt.
- Honda WN7: Stärke ist die Wendigkeit und das dynamische Einlenken. Schwäche kann sein, dass bei sehr ruhigem Langstreckenstil nicht jeder Fahrer die gleiche Gelassenheit wie bei der Suzuki empfindet.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf langen Strecken
Bei Tourenmotorrädern entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob eine Fahrt nach zwei Stunden noch genauso entspannt ist wie nach einer. Im Vergleich der beiden Modelle spielen Sitzhöhe, Sitzposition und die Abstimmung von Lenker und Fußrasten eine Rolle.
Die Suzuki V-Strom 650 ist im Vergleich häufig auf Alltagstauglichkeit ausgelegt: Die Sitzposition wirkt so, dass man auch bei längeren Fahrten eine gute Balance zwischen Kontrolle und Komfort findet. Gerade wenn häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße gewechselt wird, kann das ein Plus sein.
Die Honda WN7 setzt im Vergleich stärker auf eine moderne, sportlichere Sitzanmutung. Das kann sich positiv auswirken, wenn man gern aktiv fährt und die Arme nicht „zu weit“ oder „zu gestreckt“ empfindet. Wer allerdings sehr lange, entspannte Fahrten mit viel Geradeaus-Anteil bevorzugt, sollte darauf achten, wie die eigene Körpergröße und der persönliche Fahrstil zur Sitzgeometrie passen.
Stärken und Schwächen bei Ergonomie
- Suzuki V-Strom 650: Stärke ist die unkomplizierte, tourentaugliche Haltung. Schwäche kann sein, dass Fahrer mit sehr sportlichem Anspruch sich eine noch aktivere Position wünschen.
- Honda WN7: Stärke ist die dynamische Sitzanmutung und das aktive Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Strecken die persönliche Passform stärker entscheidet.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag
Elektronik ist bei modernen Motorrädern mehr als nur „nice to have“. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich, dass die Bedienbarkeit, die Abstimmung der Fahrmodi und die Art, wie Assistenzsysteme in den Fahralltag eingreifen, den Unterschied machen.
Die Suzuki V-Strom 650 wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das Elektronik pragmatisch einsetzt: Die Unterstützung soll helfen, ohne das Fahrgefühl zu überdecken. Das ist besonders dann angenehm, wenn man sich auf Strecke und Wetter konzentrieren möchte und die Technik im Hintergrund bleiben soll.
Die Honda WN7 setzt im Vergleich stärker auf ein modernes Gesamtpaket. Das kann bedeuten, dass Fahrmodi und Assistenzsysteme spürbar zur Charakterbildung beitragen. Wer gern mit Technik arbeitet und die Abstimmung je nach Situation nutzt, bekommt hier oft mehr „Feintuning“ im Gefühl.
Stärken und Schwächen bei Elektronik
- Suzuki V-Strom 650: Stärke ist die unaufgeregte, alltagstaugliche Integration. Schwäche kann sein, dass Technikfans, die maximale Vielfalt erwarten, weniger „Wow“-Momente finden.
- Honda WN7: Stärke ist die moderne Abstimmung und die spürbare Wirkung der Elektronik. Schwäche kann sein, dass man sich an die Charakteristik der Fahrmodi erst gewöhnen muss.
Typische Einsatzszenarien: Welche Stärken passen zu welchen Strecken?
Damit der Vergleich wirklich hilft, lohnt sich der Blick auf typische Situationen. Beide Motorräder sind grundsätzlich für Touren geeignet, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich.
Stadt, Landstraße und Wochenendtour
Für häufige Fahrten zwischen Stadt und Landstraße ist die Suzuki V-Strom 650 im Vergleich oft die entspanntere Wahl: Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell „einfach funktioniert“. Die Honda WN7 kann hier ebenfalls überzeugen, wenn der Fokus auf lebendigem Ansprechverhalten und aktiverem Fahren liegt.
Langstrecke mit Gepäck
Auf langen Strecken mit Gepäck spielt die Suzuki V-Strom 650 ihre Stärke im Vergleich häufig über Stabilität und berechenbares Handling aus. Die Honda WN7 kann ebenfalls sehr tourentauglich sein, wirkt im Vergleich aber stärker davon abhängig, ob die persönliche Ergonomie und der Fahrstil zur Abstimmung passen.
Kurvenreiche Strecken und zügiges Fahren
Wenn die Route mehr Kurven als Autobahn hat, zeigt die Honda WN7 im Vergleich oft mehr Agilität. Die Suzuki V-Strom 650 bleibt dabei stabil, wirkt aber tendenziell eher auf „kontrolliert und souverän“ als auf „sportlich und leichtfüßig“ getrimmt.
Fazit: Welche Maschine passt zu wem?
Die Suzuki V-Strom 650 ist im Vergleich die rundere Wahl für Fahrer, die ein Reise-Allrounder suchen, der sich unkompliziert anfühlt und auf langen Strecken mit Stabilität und berechenbarem Handling überzeugt. Wer Wert auf entspanntes Cruisen, pragmatische Elektronik und eine tourentaugliche Sitzposition legt, findet hier häufig die passendere Basis.
Die Honda WN7 eignet sich besonders für alle, die im Alltag und auf Touren mehr Dynamik im Gefühl möchten. Im Vergleich sticht sie oft durch agileres Handling und ein moderneres, lebendigeres Ansprechverhalten hervor. Wer gern aktiv fährt, Fahrmodi nutzt und die Ergonomie zur eigenen Statur passt, bekommt mit der WN7 ein Motorrad, das sich stärker nach „mitfahren statt nur fahren“ anfühlt.
Kurz gesagt: V-Strom 650 für Souveränität und entspanntes Reisen, WN7 für mehr Agilität und dynamisches Fahrgefühl.