| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 25.445 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Leistung
- Details
- Sitzkomfort
- präzises Fahrwerk
- Schräglagenfreiheit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 294 | kg |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Sitzhöhe: | 750 | mm |
| Höhe | 1.066 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 2.458 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 167 PS bei 6.000 U/Min | |
| Drehmoment | 221 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 221 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Showa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 150/80 R17 V | |
| Reifen hinten | 240/50 R16 V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Cruiser gibt es viele, all die Harleys, Indians und auch die Gold Wing kann nicht ungenannt bleiben. Die Rocket ist eine sehr eigentümliche Neuinterpretation der Klasse. Sie ist modern und gleichzeitig alten Werten verhaftet, liefert Rekorde, ohne diese offensiv ins Schaufenster zu stellen.
Sie ist einfach da. Wie Single Malt Whisky – es ginge auch ohne, aber wozu?
Das Testbike wurde uns von Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda WN7 vs Triumph Rocket 3 GT – Vergleich für Fahrspaß, Komfort und Charakter
Wer zwischen der Honda WN7 und der Triumph Rocket 3 GT schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur zwischen zwei Modellen, sondern zwischen zwei sehr unterschiedlichen Philosophien. Die eine steht für ein agiles, alltagstaugliches Motorradgefühl, die andere für eine große, souveräne Präsenz mit Fokus auf Durchzug und entspanntes Reisen. Genau hier lohnt sich ein genauer Blick: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrbarkeit, Komfort und Ausstattung – und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen?
Grundidee im Vergleich: Agilität vs. Souveränität
Die Honda WN7 wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt: flüssig, unkompliziert und mit einem Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Im Vergleich dazu ist die Triumph Rocket 3 GT eher das Motorrad, das man „spürt“, bevor man überhaupt losfährt. Der Charakter ist deutlich kraftvoller und auf souveräne Beschleunigung ausgelegt. Das macht die Rocket 3 GT besonders interessant, wenn es weniger um „sportliches Kurvenhüpfen“ und mehr um souveränen Vortrieb, Komfort und Langstrecke geht.
Motor und Antrieb: Wie sich Kraft im Alltag anfühlt
Honda WN7: kontrollierte Kraft und harmonisches Ansprechverhalten
Bei der Honda WN7 steht ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Motorleistung und Ansprechverhalten im Vordergrund. Die Kraft wirkt gut dosierbar und lässt sich im Stadtverkehr ebenso nutzen wie auf Landstraßen. Gerade beim Anfahren und beim Herausbeschleunigen aus langsameren Kurven fühlt sich das Motorrad „leicht zu führen“ an. Das ist eine Stärke: Die WN7 wirkt weniger wie ein Gerät, das ständig Leistung „nachdrückt“, sondern eher wie ein Bike, das die passende Portion Schub liefert, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Triumph Rocket 3 GT: massiver Durchzug und „großer“ Charakter
Die Triumph Rocket 3 GT spielt dagegen in einer anderen Liga, wenn es um das Gefühl von Kraft geht. Der Motorcharakter ist deutlich bulliger: Beschleunigung fühlt sich nicht nur schnell an, sondern auch „voll“. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten oder beim Überholen spürbar, weil die Rocket 3 GT auch aus mittleren Geschwindigkeiten sehr souverän nach vorn arbeitet. Die Stärke liegt klar im Durchzug und in der Gelassenheit: Man muss weniger oft zurückschalten, um wieder Tempo aufzubauen.
Schwäche im Vergleich: Genau diese Souveränität kann im engen Stadtverkehr oder bei sehr dynamischen Richtungswechseln weniger „spielerisch“ wirken. Wer häufig enge Passagen fährt, merkt eher, dass die Rocket 3 GT als großes, schwereres Touren-Cruiser-Konzept gedacht ist.
Fahrwerk und Handling: Wie leicht sich die Motorräder bewegen lassen
Im Handling zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Die Honda WN7 wirkt insgesamt leichter zu positionieren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig kurze Strecken, Stadtverkehr oder kurvige Landstraßen auf dem Plan stehen. Die Maschine vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig „gegensteuern“ muss.
Die Triumph Rocket 3 GT ist ebenfalls präzise, aber der Fokus liegt stärker auf Stabilität und Komfort. In flotten Kurven kann sie sehr souverän wirken, doch das Motorrad verlangt eher nach einem ruhigen, vorausschauenden Fahrstil. Wer gern spontan umlegt und sehr eng fährt, wird die WN7 als agiler empfinden. Wer dagegen lange Strecken mit gleichmäßigem Tempo mag, profitiert von der stabilen Auslegung der Rocket 3 GT.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, sicher zu verzögern und kontrollierbar zu bleiben. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Honda WN7 wirkt im Alltag oft „direkter“, weil das Gesamtpaket aus Gewicht, Sitzposition und Fahrgefühl schnell ein vertrautes Tempo-Management ermöglicht. Die Triumph Rocket 3 GT punktet vor allem mit Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und mit einem souveränen Gefühl beim Verzögern aus dem Reisealltag heraus.
Schwäche im Vergleich: Bei der Rocket 3 GT kann das Handling im sehr langsamen Bereich weniger leichtfüßig wirken – nicht, weil sie schlecht bremst oder instabil ist, sondern weil das Konzept mehr auf Reise und Geradeaus-Stabilität ausgelegt ist.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl auf kurzen und langen Strecken
Honda WN7: Alltagstauglich und angenehm flexibel
Die Honda WN7 ist besonders dann stark, wenn der Tag aus vielen unterschiedlichen Situationen besteht: mal Stadt, mal Landstraße, mal ein Stück Autobahn. Die Ergonomie wirkt so gewählt, dass man nicht nur „irgendwie“ sitzt, sondern sich auch nach längerer Fahrt noch gut bewegen kann. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man das Motorrad nicht nur für eine Art von Strecke nutzt.
Triumph Rocket 3 GT: Tourenkomfort mit Fokus auf Entspannung
Die Triumph Rocket 3 GT ist als GT-Modell deutlich auf Komfort ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, dass das Motorrad das Tempo eher „trägt“, statt es ständig neu zu erarbeiten. Gerade auf längeren Strecken wirkt die Rocket 3 GT wie gemacht für entspannte Kilometer. Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung unterstützen ein ruhigeres Fahrgefühl, wodurch man weniger „arbeitet“ und mehr „genießt“.
Schwäche im Vergleich: Wer sehr häufig kurze, hektische Fahrten mit vielen Stopps macht, kann den Komfort-Vorteil weniger stark ausspielen. Dann wird eher das größere, tourenorientierte Gesamtpaket spürbar.
Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich hilft
Bei der Ausstattung setzen beide Modelle auf moderne Lösungen, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Honda WN7 wirkt wie ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert und dabei dennoch zeitgemäß unterstützt. Das hilft besonders, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht „zu kompliziert“ wirkt, sondern sich schnell bedienen lässt.
Die Triumph Rocket 3 GT ist stärker auf Touren ausgelegt. Dadurch ist die Ausstattung häufig darauf optimiert, das Fahren über längere Zeit angenehmer zu machen – etwa durch Komfortfunktionen und eine Reise-orientierte Gesamtanmutung. Das ist ein Vorteil, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt oder gern auch mal „ohne großen Plan“ unterwegs ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda WN7 – Stärken
- Agiles, alltagstaugliches Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
- Kontrollierbare Kraft mit harmonischem Ansprechverhalten
- Ergonomie und Flexibilität für unterschiedliche Streckenprofile
Honda WN7 – Schwächen
- Wenn maximaler Durchzug und „großes“ Kraftgefühl im Vordergrund stehen, wirkt die Rocket 3 GT emotional stärker
- Für sehr lange, komfortorientierte Autobahnfahrten kann das Tourenpaket der Rocket 3 GT im Vorteil sein
Triumph Rocket 3 GT – Stärken
- Massiver Durchzug und souveräne Beschleunigung
- Reiseorientierter Komfort für lange Strecken
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten
Triumph Rocket 3 GT – Schwächen
- Im engen, langsamen Alltag kann das größere Konzept weniger „leichtfüßig“ wirken
- Wer sehr häufig dynamisch und eng fährt, wird die Honda als agiler empfinden
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn der eigene Fahrstil klar ist. Die Honda WN7 passt besonders gut, wenn das Motorrad vielseitig sein soll: kurze Wege, wechselnde Strecken, spontane Touren und ein Fahrgefühl, das schnell Spaß macht, ohne dass man sich ständig auf das Motorrad einstellen muss. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, aber nicht gegen die Physik, findet in der WN7 eine stimmige Basis.
Die Triumph Rocket 3 GT ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Reisen gedacht ist: lange Strecken, entspanntes Tempo, häufiges Überholen oder einfach das Gefühl, dass Kraft jederzeit verfügbar ist. Wer die Rocket 3 GT fährt, erlebt ein sehr eigenständiges Motor- und Fahrgefühl, das vor allem auf Autobahn und Landstraße mit fließendem Rhythmus glänzt.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die passende Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für den Alltag und für abwechslungsreiche Touren suchen. Sie überzeugt mit einem agilen Handling, einem harmonischen Ansprechverhalten und einer Ergonomie, die auch nach längerer Fahrt angenehm bleibt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern kurvige Strecken dynamisch fährt, wird die WN7 als unkompliziert und leicht zu kontrollieren erleben.
Die Triumph Rocket 3 GT empfiehlt sich, wenn Komfort, Stabilität und vor allem ein sehr kraftvoller Durchzug im Mittelpunkt stehen. Das Motorrad spielt seine Stärken besonders auf längeren Strecken aus: souveräne Beschleunigung, entspannter Reisecharakter und ein Gesamtpaket, das das Fahren angenehm macht. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie „große Leistung“ anfühlt und dabei tourentauglich bleibt, trifft mit der Rocket 3 GT die bessere Wahl.