| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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Honda WN7 vs. Triumph Tiger Sport 1050 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, steckt der Teufel oft im Detail. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Honda WN7 und der Triumph Tiger Sport 1050. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die mehr als nur kurze Strecken fahren wollen – mit Fokus auf Alltagstauglichkeit, Fahrspaß und einem Setup, das auch auf längeren Touren nicht nachlässt. Trotzdem unterscheiden sich die Konzepte spürbar: Die Honda wirkt eher pragmatisch und alltagstauglich, während die Triumph stärker auf sportlich-dynamisches Fahren und ein markantes Gesamtgefühl setzt.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt reiner Datenvergleich
Beim Blick auf die aufgelisteten Werte wird schnell klar: Beide Motorräder sind nicht einfach „nur“ Transportmittel. Sie sind auf unterschiedliche Prioritäten hin optimiert. Die Honda WN7 steht für einen ausgewogenen, gutmütigen Ansatz, der sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Die Triumph Tiger Sport 1050 dagegen bringt mehr „Sport-Touring“-DNA mit: spürbar mehr Dynamik, ein anderes Gefühl beim Einlenken und häufig auch ein stärkerer Fokus auf Fahrfreude.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Die Motorcharaktere unterscheiden sich deutlich, auch wenn man die Leistungsdaten nebeneinander betrachtet. Die Honda WN7 wirkt in der Praxis oft als das Motorrad, das man entspannt bewegt: gleichmäßige Kraftentfaltung, gut dosierbar und angenehm, wenn der Verkehr oder die Route wechselhaft sind. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig Stadt, Landstraße und kurze Autobahnabschnitte gemischt werden.
Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt dagegen stärker ihre Stärken aus, sobald die Straße kurviger wird. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Ausrichtung hin, die mehr „Punch“ beim Beschleunigen und ein lebendigeres Ansprechverhalten unterstützt. Das macht die Triumph besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur zuverlässig funktionieren, sondern auch spürbar Spaß machen soll – vor allem beim zügigen Fahren.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Honda WN7 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe priorisiert. Das hilft auf unruhigen Straßen, bei wechselndem Belag oder wenn die Strecke nicht perfekt ist. Gerade auf längeren Touren ist das ein Pluspunkt, weil das Motorrad nicht ständig „nachjustiert“ werden will.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist im Vergleich oft das Motorrad, das sich dynamischer anfühlt. Die aufgelisteten Werte und die daraus ableitbare Abstimmung sprechen für ein Handling, das Kurvenfreude belohnt. Wer gerne früh einlenkt, den Schwung mitnimmt und das Motorrad aktiv bewegt, wird mit der Triumph meist schneller „auf einer Wellenlänge“ sein.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Auch bei den Bremsen lassen sich Unterschiede erkennen, die im Alltag relevant sind. Die Honda WN7 wirkt dabei wie die Variante, die auf gut dosierbare Verzögerung setzt. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig moderat gebremst wird oder wenn man in Situationen unterwegs ist, in denen man nicht immer maximal verzögert, sondern kontrolliert abbremst.
Die Triumph Tiger Sport 1050 zeigt im Vergleich häufig das Bild eines Motorrads, das stärker auf sportliches Tempo und damit auf souveräne Verzögerung bei zügiger Fahrweise ausgelegt ist. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn die Touren öfter „sportlicher“ werden und man in Kurven oder vor Ampeln entschlossener bremst.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann. Die Honda WN7 wirkt in der Gesamtabstimmung eher auf Alltag und komfortables Handling ausgelegt. Das macht sie interessant, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn die Haltung nicht zu sportlich werden soll.
Die Triumph Tiger Sport 1050 bringt dagegen eine etwas sportlichere Ausrichtung mit. Das kann sich auf langen Strecken positiv auswirken, wenn die Haltung aktiv unterstützt wird und man gerne „in Fahrt“ bleibt. Wer jedoch sehr viel entspannt cruisen möchte, könnte die Honda als die unkompliziertere Wahl empfinden.
Ausstattung und Elektronik: Komfort im Hintergrund
Bei der Ausstattung zeigt sich, wie unterschiedlich die Hersteller die Nutzung im Alltag denken. Die Honda WN7 wirkt häufig als das Motorrad, das auf eine stimmige, praktische Grundausstattung setzt. Das ist ein Vorteil, wenn man sich nicht durch zu viele Funktionen „durchklicken“ möchte, sondern ein Motorrad sucht, das einfach funktioniert.
Die Triumph Tiger Sport 1050 wirkt im Vergleich oft stärker auf moderne Features und ein rundes Gesamtpaket ausgerichtet. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man Elektronik nicht als Spielerei sieht, sondern als Unterstützung für Fahrkomfort und Sicherheit – etwa bei wechselnden Bedingungen oder auf längeren Strecken.
Stärken und Schwächen: So unterscheiden sich die Modelle im Alltag
Honda WN7 – Stärken
- Alltagstauglicher Charakter: leicht zu fahren, gut dosierbar, angenehm bei wechselnden Situationen.
- Stabilität im Fahrgefühl: wirkt ruhig und verzeiht mehr, wenn die Straße nicht perfekt ist.
- Pragmatische Ausrichtung: Fokus auf nutzbaren Komfort statt auf „Show“.
Honda WN7 – Schwächen
- Weniger sportlicher Fokus: Wer maximale Dynamik sucht, könnte die Triumph als lebendiger empfinden.
- Aktives Fahren weniger im Mittelpunkt: Für sehr ambitionierte Kurvenfahrten wirkt die Abstimmung eher zurückhaltend.
Triumph Tiger Sport 1050 – Stärken
- Mehr Fahrspaß-Potenzial: dynamisches Ansprechverhalten und sportlichere Ausrichtung.
- Kurvenfreude: das Handling unterstützt zügiges Fahren spürbar.
- Moderne Gesamtidee: Ausstattung und Elektronik wirken stärker auf Komfort und Sicherheit ausgelegt.
Triumph Tiger Sport 1050 – Schwächen
- Anspruch an den Fahrstil: Wer sehr entspannt cruisen möchte, könnte die sportlichere Haltung als weniger „lässig“ empfinden.
- Mehr Fokus auf Dynamik: In sehr gemischtem Stadtverkehr kann die Honda sich unkomplizierter anfühlen.
Für welche Touren passt welches Motorrad?
Die Honda WN7 ist besonders passend, wenn der Alltag einen großen Anteil hat: Pendeln, kurze Ausfahrten, wechselnde Strecken und das Bedürfnis nach einem Motorrad, das zuverlässig und stressarm bleibt. Auch für längere Touren ist sie eine gute Wahl, wenn Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximale sportliche Kante.
Die Triumph Tiger Sport 1050 passt besonders gut, wenn die Route mehr verspricht: Landstraße, kurvige Abschnitte, zügiges Fahren und der Wunsch nach einem Motorrad, das die Dynamik aktiv unterstützt. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, wird die Triumph häufig als motivierender erleben.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn ein unkompliziertes, alltagstaugliches Motorrad im Vordergrund steht: leicht zu fahren, ruhig im Fahrgefühl und angenehm, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die Komfort, Dosierbarkeit und ein pragmatisches Gesamtpaket suchen – egal ob kurze Wege oder längere Touren.
Die Triumph Tiger Sport 1050 empfiehlt sich, wenn Fahrspaß und sportlichere Dynamik wichtiger sind. Im Vergleich wirkt sie stärker darauf ausgelegt, zügiges Fahren zu unterstützen, Kurvenfreude zu liefern und mit einer moderneren Gesamtidee zu überzeugen. Wer gerne aktiv fährt und das Motorrad als „Motivator“ für die nächste Ausfahrt sieht, findet in der Triumph meist die passendere Antwort.
Kurz gesagt: Honda für entspanntes, stabiles Fahren; Triumph für mehr Dynamik, mehr Kurvenlust und ein sportlich geprägtes Touring-Gefühl.