| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
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Honda WN7 vs Yamaha MT-03: Vergleich für Alltag, Einsteiger und Kurven
Wenn zwei Motorräder aus dem gleichen „Alltags- und Einsteiger“-Umfeld kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Honda WN7 und Yamaha MT-03 wirken auf den ersten Blick wie typische Kandidaten für Stadt, Feierabendrunde und erste längere Tour. Doch beim genaueren Hinsehen unterscheiden sich beide Modelle spürbar in der Art, wie sie Leistung abliefern, wie sie sich im Handling anfühlen und wie sie mit Komfort und Alltagstauglichkeit umgehen. Genau darum geht es hier: ein verständlicher Vergleich der wichtigsten Punkte – ohne Zahlenfriedhof, aber mit klaren Stärken und Schwächen.
Grundcharakter: Wie sich Honda WN7 und Yamaha MT-03 im Alltag anfühlen
Beide Bikes sind darauf ausgelegt, den Einstieg leicht zu machen. Das merkt man vor allem an der Sitzposition und daran, wie gut sich die Maschinen im niedrigen bis mittleren Tempo bewegen lassen. Die Honda WN7 wirkt dabei oft etwas „ruhiger“ im Gesamtgefühl, während die Yamaha MT-03 ihren Charakter stärker über das direkte Ansprechverhalten und den agilen Eindruck vermittelt. Das ist kein besser oder schlechter – eher eine Frage, ob man beim Fahren mehr „Gelassenheit“ oder mehr „Spontanität“ sucht.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Art, Leistung nutzbar zu machen
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten: Die Honda WN7 legt den Fokus stärker darauf, im Alltag gleichmäßig voranzugehen. Dadurch wirkt sie besonders in Situationen angenehm, in denen häufiges Anfahren, Schalten und dosiertes Gasfahren gefragt sind. Die Yamaha MT-03 dagegen vermittelt oft das Gefühl, dass der Motor „mitdenkt“: Das Ansprechverhalten und die Art, wie sich Drehzahl und Schub anfühlen, lassen das Motorrad dynamischer wirken, auch wenn man nicht dauerhaft am Limit fährt.
Stärken der Honda WN7 im Motorbetrieb
- Konstantes Vorankommen im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken
- Gutmütiges Fahrverhalten bei wechselnden Geschwindigkeiten
- Entspanntes Handling, wenn nicht ständig „getrieben“ werden soll
Schwächen der Honda WN7 im Vergleich
- Wer maximale „Motorrad-Action“ sucht, empfindet das Ansprechgefühl manchmal als weniger spritzig als bei der MT-03
- Bei sportlicher Fahrweise kann das Gefühl entstehen, dass man etwas mehr „arbeiten“ muss, um die gewünschte Dynamik zu bekommen
Stärken der Yamaha MT-03 im Motorbetrieb
- Direkteres Ansprechverhalten, das sich besonders beim Beschleunigen bemerkbar macht
- Agiler Eindruck im Alltag, auch bei zügigerem Fahren
- Motorkonzept, das Kurvenausfahrten lebendig wirken lässt
Schwächen der Yamaha MT-03 im Vergleich
- Wer es maximal entspannt mag, kann das „lebendigere“ Gefühl als etwas fordernder wahrnehmen
- Bei sehr ruhiger Fahrweise wirkt die Honda WN7 oft harmonischer
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerk zeigt sich ein weiterer Unterschied: Die Honda WN7 vermittelt tendenziell mehr Ruhe und lässt sich dadurch leicht kontrollieren, gerade wenn die Strecke uneben ist oder wenn der Verkehr ständig Tempo und Richtung vorgibt. Die Yamaha MT-03 wirkt dagegen oft etwas „leichter“ im Einlenken und kann dadurch in Kurven und auf kurvigen Landstraßen mehr Fahrspaß erzeugen. Beide Bikes sind alltagstauglich – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Honda WN7: Stärken im Fahrwerk
- Stabiler Eindruck bei wechselnden Bedingungen
- Gutes Gefühl für Geradeauslauf und kontrolliertes Tempo
- Komfortorientiertes Setup, das Müdigkeit reduziert
Honda WN7: Schwächen im Fahrwerk
- In sehr sportlichen Passagen kann die Yamaha subjektiv „mehr Biss“ haben
- Wer maximale Schräglagen-Agilität erwartet, muss sich bei der Honda eher auf saubere Linienführung verlassen
Yamaha MT-03: Stärken im Fahrwerk
- Agiles Einlenken und lebendiges Kurvengestühl
- Gute Rückmeldung, wenn man das Motorrad aktiv fährt
- Spannenderes Fahrgefühl auf Landstraßen
Yamaha MT-03: Schwächen im Fahrwerk
- Auf sehr holprigen Strecken kann das „direktere“ Gefühl weniger komfortabel wirken
- Wer hauptsächlich gemütlich fährt, profitiert weniger von der sportlicheren Auslegung
Bremsen und Sicherheit: Wie zuverlässig fühlt sich das Motorrad an?
Bei den Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und Vorhersehbarkeit. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie auch für Einsteiger gut beherrschbar bleiben. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Honda WN7 wirkt häufig etwas „sanfter“ in der Dosierung, was gerade im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-Go-Situationen angenehm ist. Die Yamaha MT-03 kann sich dagegen in bestimmten Situationen kräftiger und direkter anfühlen, was beim zügigen Fahren ein Plus ist – gleichzeitig aber mehr Aufmerksamkeit in der Dosierung verlangt, wenn man sehr fein dosieren möchte.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort
Die Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach kurzer Zeit „passt“ oder ob man sich auf Dauer umstellen muss. Bei beiden Modellen ist die Sitzposition so gewählt, dass sie Einsteigern den Einstieg erleichtert. Die Honda WN7 wirkt dabei häufig etwas entspannter für längere Fahrten, während die Yamaha MT-03 durch ihren sportlicheren Gesamteindruck schneller „nach vorne“ zieht. Das ist besonders relevant, wenn Pendeln, Wochenendtouren und gelegentliche längere Strecken gemischt werden.
Honda WN7: Stärken in Ergonomie und Komfort
- Entspanntere Haltung für längere Zeit im Sattel
- Gute Übersicht im Stadtverkehr
- Weniger „Sport-Druck“, dadurch leichteres Fahren
Honda WN7: Schwächen in Ergonomie und Komfort
- Wer eine deutlich sportlichere Sitzhaltung bevorzugt, könnte die Yamaha als passender empfinden
Yamaha MT-03: Stärken in Ergonomie und Alltag
- Sportlicheres Fahrgefühl, das Kurven und zügige Passagen attraktiver macht
- Oft ein „direkteres“ Handling, das sich schnell vertraut anfühlt
Yamaha MT-03: Schwächen in Ergonomie und Alltag
- Bei sehr langen Strecken kann die sportlichere Auslegung subjektiv mehr beanspruchen
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Alltag sind es häufig die kleinen Dinge: Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und wie gut sich das Motorrad im täglichen Rhythmus handhaben lässt. Beide Modelle sind darauf ausgelegt, unkompliziert zu sein. Die Honda WN7 punktet eher mit einem „ruhigen“ Gesamtpaket, das weniger Entscheidungen verlangt. Die Yamaha MT-03 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man häufiger „aktiv“ fährt – und dadurch schneller das Gefühl vermittelt, dass jede Fahrt ein bisschen mehr Spaß macht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Damit die Entscheidung leichter fällt, hier die wichtigsten Unterschiede als klare Gegenüberstellung:
Honda WN7 – besonders passend, wenn…
- Alltag und Stadtverkehr im Vordergrund stehen
- ein harmonisches, gutmütiges Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Spritzigkeit
- Komfort und entspannte Langstreckenroutine zählen
Honda WN7 – weniger passend, wenn…
- ein sehr direktes, „sportlich forderndes“ Ansprechverhalten gesucht wird
- man das Motorrad vor allem für dynamische Landstraßenpassagen nutzen möchte
Yamaha MT-03 – besonders passend, wenn…
- mehr Agilität und ein lebendigeres Fahrgefühl gewünscht sind
- Kurven und zügigere Ausfahrten regelmäßig gefahren werden
- man ein Motorrad bevorzugt, das sich schnell „aktiv“ fahren lässt
Yamaha MT-03 – weniger passend, wenn…
- maximal entspannte, gleichmäßige Fahrten im Fokus stehen
- man ein besonders komfortbetontes Setup ohne „sportlichen Druck“ sucht
Welches Motorrad ist die bessere Wahl? Fazit:
Die Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag dominiert: Stadtverkehr, Pendeln und entspannte Touren profitieren von dem eher ruhigen, gutmütigen Fahrgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht kontrollieren lässt, ohne ständig „mitarbeiten“ zu müssen, findet in der Honda WN7 meist den passendsten Charakter. Auch für längere Fahrten wirkt sie oft harmonischer, weil Komfort und Gelassenheit stärker im Vordergrund stehen.
Die Yamaha MT-03 passt dagegen besonders gut, wenn mehr Fahrspaß durch Agilität gefragt ist: Das direkte Ansprechverhalten und der lebendigere Eindruck machen Kurvenausfahrten und zügigere Strecken attraktiver. Wer das Motorrad gern aktiv fährt und Dynamik spüren möchte, wird mit der MT-03 schneller warm. Insgesamt gilt: Honda WN7 für entspanntes Alltagsfahren, Yamaha MT-03 für mehr „Spritzigkeit“ und sportlicheres Gefühl – je nachdem, wie die eigenen Fahrten wirklich aussehen.