| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 16.449 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Bums ohne Ende
- Agiles Fahrverhalten
- technisch (endlich) gut ausgestattet
- gute Bremsen
- schon in Serie alles an Bord -> fairer Preis
- Fahrmodus nur im Stand änderbar
- etwas seltsame Bedienung
- Kupplung nicht in Reichweite einstellbar und etwas schwergängig
- keine Handy-Connectivity
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 166 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 249 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Die neue MT-10 von Yamaha hat ordentlich zugelegt und ist vor allem technisch jetzt im Jahr 2022 angekommen. Zum Glück hat sie in Sachen Fahrspaß nichts eingebüßt, es ist immer noch eine echte Spaßrakete. Der Vergleich zur MT-09 liegt nahe, denn sowohl in Sachen Ergonomie wie auch Fahrspaß sind beide Maschinen vergleichbar - wenn auch die MT-10 in Sachen Leistung die Nase vorne hat.Das Testbike wurde uns netterweise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht eine schwarze MT-10 als Vorführer für Testfahren bereit. Die Umgebung in Haseldorf eignet sich perfekt für Probefahrten und außerdem hat Motorrad Ruser auch gerade jede Menge neue Yamahas geliefert bekommen. Also, wer mal aufsitzen möchte: Auf nach Haseldorf!
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Honda WN7 vs Yamaha MT-10: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Touren
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Der Honda WN7 und die Yamaha MT-10 stehen für unterschiedliche Philosophien: Der WN7 wirkt eher auf „entspanntes Vorankommen“ ausgelegt, während die MT-10 klar auf „direkten Antrieb und Temperament“ setzt. Genau diese Unterschiede zeigen sich in der Art, wie sich beide Maschinen im Alltag anfühlen – und wie sie auf längeren Strecken ihre Stärken ausspielen.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten
Beim Blick auf die aufgelisteten Werte wird schnell klar: Beide Motorräder sind leistungsorientiert, aber sie liefern diese Leistung auf unterschiedliche Weise. Der Honda WN7 wirkt in der Abstimmung oft harmonischer und gleichmäßiger, während die Yamaha MT-10 spürbar mehr „Biss“ vermittelt. Das bedeutet nicht, dass eine Maschine automatisch besser ist – vielmehr passt die eine besser zu bestimmten Fahrstilen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha MT-10 wirkt dynamischer und reagiert oft unmittelbarer auf Gasbefehle. Wer gern zügig beschleunigt, häufig zwischen den Gängen arbeitet oder einfach das Gefühl von „sofort verfügbarer Power“ sucht, wird mit der MT-10 tendenziell mehr Spaß haben. Der Honda WN7 hingegen spielt seine Stärken eher in der gleichmäßigen Kraftentfaltung aus. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Fahrt nicht nur aus sportlichen Passagen besteht, sondern auch aus Stadtverkehr, zügigen Landstraßen und entspannten Abschnitten.
Unterm Strich: Die MT-10 wirkt lebendiger und fordernder, der WN7 eher souverän und gut kontrollierbar. Wer häufig „sportlich“ fährt, bekommt bei der Yamaha mehr Anreiz. Wer dagegen einen Motor möchte, der auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, findet im Honda oft die passendere Basis.
Fahrwerk und Handling: Alltagstauglichkeit vs. Agilität
Auch bei Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass der WN7 auf Stabilität und ein gutmütiges Fahrgefühl ausgelegt ist. Die Yamaha MT-10 hingegen zielt stärker auf Agilität und sportliche Rückmeldung. Das merkt man vor allem in Kurven: Die MT-10 lädt dazu ein, Linien zügig zu wechseln und das Motorrad aktiv zu bewegen. Der WN7 macht das ebenfalls, wirkt aber häufig „ruhiger“ im Gesamtbild.
Lenkung, Sitzposition und Kontrolle
Die Ergonomie spielt im Alltag eine große Rolle. Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha MT-10 bietet tendenziell mehr sportliche Ausrichtung, was sich in einer direkteren Rückmeldung und einem „wacheren“ Fahrgefühl äußert. Der Honda WN7 wirkt dagegen oft komfortorientierter, sodass längere Fahrten weniger anstrengend werden können – besonders dann, wenn der Tag nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Stop-and-go, Baustellen und wechselnden Geschwindigkeiten.
Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder Touren mit vielen Pausen plant, profitiert meist von dem entspannteren Gesamtgefühl des Honda. Wer dagegen gern sportlich fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ zum schnellen Fahren nutzt, wird mit der MT-10 eher auf seine Kosten kommen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigen die aufgelisteten Werte, dass beide Modelle auf ein sicheres Verzögern ausgelegt sind. Im direkten Vergleich wirkt die Yamaha MT-10 oft besonders „griffig“ und sportlich abgestimmt. Das kann in zügigen Situationen ein Vorteil sein: Spätes Bremsen, sportliche Ankerpunkte und dynamische Kurvenfahrten fühlen sich damit häufig leichter an.
Der Honda WN7 punktet eher mit einem gleichmäßigen, gut dosierbaren Bremsgefühl. Das ist im Alltag wichtig, weil nicht jede Fahrt aus sportlichen Szenen besteht. Wer häufig bei wechselnden Bedingungen fährt – etwa bei Nässe, wechselndem Belag oder viel Verkehr – schätzt oft genau diese gut kontrollierbare Art des Verzögerns.
Ausstattung und Komfort: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „viel Technik“, sondern um die Frage, wie gut sich ein Motorrad im Alltag nutzen lässt. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Der Honda WN7 wirkt tendenziell auf Komfort und Alltagstauglichkeit optimiert. Das kann sich in einem angenehmen Fahrgefühl, einer stimmigen Abstimmung und einem insgesamt weniger „angespannten“ Eindruck äußern.
Die Yamaha MT-10 wirkt dagegen stärker auf Performance und Fahrspaß getrimmt. Das bedeutet nicht, dass Komfort fehlt – aber der Fokus liegt klar auf dem sportlichen Erlebnis. Wer häufig kurze Strecken fährt, bei denen man das Motorrad „ausfahren“ möchte, wird die MT-10 oft als motivierender empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt und dabei Wert auf entspannte Kilometer legt, findet im WN7 häufig die passendere Balance.
Ergonomie für verschiedene Fahrertypen
Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad im Stand und in langsamen Situationen bewegt, sind entscheidend. Im Vergleich wirkt der Honda WN7 oft leichter „im Alltag zu handeln“, während die Yamaha MT-10 stärker nach sportlicher Dynamik verlangt. Das kann sich in der Praxis so zeigen, dass die MT-10 bei zügiger Fahrt besonders überzeugt, während der WN7 bei alltäglichen Wegen oft unkomplizierter wirkt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda WN7 – Stärken
- Gleichmäßiger Motorcharakter: Kraftentfaltung wirkt oft harmonisch und gut kontrollierbar.
- Alltagstauglichkeit: Das Gesamtpaket wirkt häufig entspannter und weniger fordernd.
- Komfortorientiertes Fahrgefühl: Besonders auf längeren Strecken kann das angenehm sein.
Honda WN7 – Schwächen
- Weniger „Kick“ im Vergleich: Wer maximale Dynamik sucht, fühlt sich bei der MT-10 oft schneller „abgeholt“.
- Sportlicher Anspruch: In sehr sportlichen Situationen kann die Yamaha emotional mehr liefern.
Yamaha MT-10 – Stärken
- Direkte Gasannahme: Die Maschine wirkt oft lebendiger und dynamischer.
- Sportliche Agilität: Kurvenfahrten und zügige Passagen machen tendenziell mehr Spaß.
- Motivierendes Gesamtgefühl: Die MT-10 lädt häufiger zu dynamischem Fahren ein.
Yamaha MT-10 – Schwächen
- Anspruch im Alltag: Je nach Fahrstil kann die sportliche Ausrichtung mehr Aufmerksamkeit verlangen.
- Weniger „entspanntes“ Grundgefühl: Wer vor allem stressfrei pendeln oder lange Touren genießen möchte, könnte den WN7 als angenehmer empfinden.
Welche Maschine passt besser? Kaufberatung ohne Umwege
Die Entscheidung zwischen Honda WN7 und Yamaha MT-10 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Wer häufig im Alltag unterwegs ist, Wert auf ein ruhiges, gut dosierbares Fahrgefühl legt und auch längere Strecken entspannt absolvieren möchte, findet im Honda WN7 meist die stimmigere Wahl. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Kilometer, die nicht ständig nach „maximalem Tempo“ verlangen.
Die Yamaha MT-10 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Fahrspaß im Vordergrund steht: dynamische Beschleunigung, sportliche Kurvenpassagen und ein Motorrad, das schnell Lust auf mehr macht. Wer gern aktiv fährt, das Motorrad spürt und sich an einer lebendigen Abstimmung erfreut, wird mit der MT-10 tendenziell zufriedener sein.
Für wen ist der Honda WN7 ideal?
- Für Fahrten mit viel Alltag, Verkehr und wechselnden Bedingungen.
- Für Fahrer, die Komfort und Kontrolle über maximale Dynamik stellen.
- Für Touren, bei denen ein entspanntes Gesamtgefühl wichtiger ist als „immer sportlich“.
Für wen ist die Yamaha MT-10 ideal?
- Für Fahrer, die häufig zügig unterwegs sind und das Motorrad aktiv bewegen möchten.
- Für Kurven- und Landstraßenfahrten, bei denen Dynamik Spaß macht.
- Für alle, die eine direkte, lebendige Motor- und Fahrwerksabstimmung suchen.
Fazit:
Der Honda WN7 ist die stimmigere Wahl, wenn ein gleichmäßiges, gut kontrollierbares Fahrgefühl im Vordergrund steht. Er passt besonders zu Alltag, längeren Strecken und Fahrern, die Komfort und souveräne Harmonie höher gewichten als maximalen „Kick“. Die Yamaha MT-10 spielt ihre Stärken dort aus, wo Dynamik zählt: direkte Gasannahme, sportliche Agilität und ein insgesamt motivierendes Fahrgefühl. Wer gern aktiv fährt, Kurven dynamisch angeht und das Motorrad als Antrieb für Fahrspaß versteht, wird mit der MT-10 eher glücklich. Kurz gesagt: WN7 für entspannte Souveränität und Tourenkomfort, MT-10 für Temperament, Agilität und sportliche Emotionen. Die beste Entscheidung fällt daher am leichtesten anhand des eigenen Fahrstils – und daran, ob der Fokus eher auf entspanntem Kilometerfressen oder auf dynamischem Fahren liegt.