| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda WN7 vs. Yamaha XSR 700 Xtribute – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder aus dem gleichen „Alltag trifft Charakter“-Segment kommen, wird die Entscheidung schnell spannend. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Honda WN7 und der Yamaha XSR 700 Xtribute. Beide Modelle setzen auf einen eigenen Look, beide wollen im Alltag funktionieren – aber sie erzählen dabei unterschiedliche Geschichten. Während die Honda WN7 eher den modernen, klaren Auftritt betont, spielt die Yamaha XSR 700 Xtribute ihre Stärken besonders über den Retro-Charme und das stimmige Gesamtpaket aus Design und Fahrdynamik aus.
Erster Eindruck: Stil und Charakter im Vergleich
Schon beim Blick auf die Optik wird klar: Die Honda WN7 wirkt wie ein durchdachter Entwurf für den täglichen Einsatz. Die Linien sind ruhig, die Proportionen wirken stimmig und das Motorrad präsentiert sich eher „clean“ und modern. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen setzt auf den klassischen Retro-Vibe. Das Design wirkt bewusst gewählt, mit Details, die man nicht nur einmal anschaut, sondern die auch im Alltag Freude machen.
Stärken und Schwächen zeigen sich hier weniger als „besser/schlechter“, sondern als Frage nach dem eigenen Geschmack: Wer einen zurückhaltenden, zeitgemäßen Look bevorzugt, findet in der Honda WN7 schnell eine passende Basis. Wer hingegen ein Motorrad möchte, das optisch mehr Persönlichkeit ausstrahlt und sich wie ein Statement anfühlt, wird mit der Yamaha XSR 700 Xtribute eher glücklich.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Bei der Motorcharakteristik geht es im Alltag vor allem um zwei Dinge: wie gut das Motorrad auf Gasbefehle reagiert und wie entspannt es sich im Stadtverkehr bewegen lässt. Im Vergleich zeigen sich typische Unterschiede: Die Honda WN7 wirkt in der Praxis oft als „ruhigerer“ Begleiter, der gleichmäßig vorwärts geht und sich gut dosieren lässt. Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen häufig ihre Stärken in dem Moment aus, in dem man mehr Dynamik möchte – also beim zügigen Anfahren, beim Beschleunigen aus Kurven oder wenn die Landstraße mehr als nur Strecke sein soll.
Das heißt nicht, dass die eine Maschine „schwach“ ist und die andere „stark“. Vielmehr unterscheiden sich die Schwerpunkte: Die Honda WN7 wirkt besonders dann stimmig, wenn man viel im Alltag unterwegs ist und ein berechenbares, unkompliziertes Fahrgefühl sucht. Die Yamaha XSR 700 Xtribute passt besser, wenn man das Motorrad auch gern „spürt“ und die Fahrt mehr nach Fahrspaß als nach reiner Fortbewegung aussehen soll.
Gasannahme, Drehfreude und Alltagstempo
Beim Vergleich der fahrrelevanten Eigenschaften zeigt sich: Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt oft lebendiger, sobald man das Tempo erhöht oder die Gänge etwas aktiver nutzt. Die Honda WN7 bleibt dabei eher auf der Linie „entspannt und kontrolliert“. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, profitiert meist von der einfachen Handhabung und der gut nutzbaren Leistungsentfaltung. Wer dagegen gern zügig fährt, findet in der Yamaha häufig das angenehmere Gefühl, weil sie das Mehr an Aktivität schneller in Vortrieb übersetzt.
Fahrwerk und Handling: Stabil oder verspielt?
Das Fahrwerk entscheidet darüber, wie sicher sich ein Motorrad in unterschiedlichen Situationen anfühlt – von der geraden Stadtstraße bis zur kurvigen Landstraße. Im Vergleich wirkt die Honda WN7 tendenziell wie die Maschine, die man gern „einfach laufen lässt“: stabil, gut kontrollierbar und angenehm, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Die Yamaha XSR 700 Xtribute zeigt sich häufig agiler im Gefühl, also dort, wo man gern zügig umlegt, die Linie hält und das Motorrad aktiv in die Kurve nimmt.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Honda WN7 ist oft die bessere Wahl, wenn Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen und man auch längere Fahrten ohne „ständiges Nachjustieren“ genießen möchte. Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist eher dann im Vorteil, wenn man Kurven liebt und das Motorrad als Werkzeug für dynamisches Fahren nutzen möchte.
Lenkung, Kurvengefühl und Fahrpräzision
Bei der Lenkpräzision zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied: Die Honda WN7 wirkt häufig sehr direkt und berechenbar, ohne dabei hektisch zu sein. Die Yamaha XSR 700 Xtribute kann sich dagegen in schnellen Richtungswechseln lebendiger anfühlen. Wer also eine Maschine sucht, die sich „wie von selbst“ in den Alltag einfügt, landet eher bei der Honda. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das in Kurven mehr „Mitmach“-Feeling liefert, wird die Yamaha oft als spannender empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Bremsen
Beim Thema Bremsen geht es um mehr als nur um Kennzahlen. Entscheidend ist, wie gut sich die Bremskraft dosieren lässt und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda WN7 vermittelt häufig ein sehr kontrolliertes Gefühl, besonders bei moderaten Geschwindigkeiten im Stadtverkehr. Die Yamaha XSR 700 Xtribute kann sich beim stärkeren Verzögern oft sportlicher anfühlen, weil das Motorrad dabei sehr zielgerichtet reagiert.
Beide Bikes sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt. Die Unterschiede liegen eher im Charakter: Die Honda wirkt oft „komfortorientiert“ im Bremsgefühl, während die Yamaha eher „sportlich“ rüberkommt, wenn man stärker bremst und das Motorrad aktiv führt.
Sitzposition und Ergonomie: Für kurze Wege oder längere Touren?
Die Sitzposition entscheidet darüber, wie angenehm sich die Fahrt über Zeit anfühlt. Im Vergleich wirkt die Honda WN7 oft als entspannterer Alltagskompromiss: aufrecht genug für den Stadtverkehr, aber nicht zu „gerade“, sodass man auch auf der Landstraße nicht das Gefühl hat, nur zu sitzen. Die Yamaha XSR 700 Xtribute kann sich je nach Körpergröße und Fahrstil etwas sportlicher anfühlen, weil der Fokus stärker auf dem Fahrgefühl liegt.
Stärken und Schwächen: Die Honda ist häufig die bessere Wahl, wenn man viel pendelt oder auch mal länger unterwegs ist, ohne dass sich der Rücken „meldet“. Die Yamaha ist oft dann im Vorteil, wenn man gern etwas aktiver fährt und die Ergonomie als Teil des Fahrspaßes empfindet.
Ausstattung und Alltag: Was im täglichen Gebrauch zählt
Im Alltag sind es oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, praktische Details und das Gefühl, dass das Motorrad „für den Alltag gemacht“ ist. Die Honda WN7 wirkt in diesem Vergleich wie ein Modell, das auf unkomplizierte Nutzung setzt. Die Yamaha XSR 700 Xtribute punktet zusätzlich über den stimmigen Look und das Gesamtpaket, das sich auch dann gut anfühlt, wenn man das Motorrad nicht nur benutzt, sondern auch gern anschaut.
Schwächen zeigen sich meist nicht als „Problem“, sondern als Frage der Prioritäten: Wer vor allem Funktion und Alltagstauglichkeit sucht, wird mit der Honda WN7 schnell warm. Wer dagegen Wert auf ein Motorrad legt, das optisch und emotional mehr liefert, findet in der Yamaha XSR 700 Xtribute oft die passendere Wahl.
Wartung, Kosten und Verfügbarkeit: Realistische Perspektive
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch die langfristigen Aspekte eine Rolle: Serviceintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt. Im Vergleich sind beide Marken grundsätzlich gut aufgestellt. Der Unterschied liegt eher darin, wie stark man sich auf die eigene Region und das Händlernetz stützt. Wer regelmäßig Service machen lässt und Wert auf kurze Wege legt, profitiert oft von der lokalen Verfügbarkeit.
Unterm Strich gilt: Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht. Die langfristige Entscheidung hängt deshalb weniger von „dramatischen“ Unterschieden ab, sondern eher davon, welche Marke im eigenen Umfeld besser betreut wird und welche Werkstatt-Erfahrung bereits vorhanden ist.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Honda WN7: Die passende Wahl für Alltag, Ruhe und unkompliziertes Fahren
Die Honda WN7 ist besonders interessant, wenn der Fokus auf einem entspannten, kontrollierten Fahrgefühl liegt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das sich auch bei wechselnden Bedingungen souverän anfühlt, bekommt hier eine stimmige Basis. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht ständig „mehr“ verlangt, sondern einfach mitmacht, ist die Honda oft die bessere Wahl.
Yamaha XSR 700 Xtribute: Die passende Wahl für Stil und Fahrspaß
Die Yamaha XSR 700 Xtribute passt besonders gut, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern auch optisch und emotional begeistert. Wer gern zügig fährt, Kurven mag und das Motorrad als „lebendigen Partner“ empfindet, wird die Yamaha häufig als spannender erleben. Auch wer Wert auf einen klaren Retro-Charakter legt, findet hier ein Modell, das sich deutlich von der Masse abhebt.
Fazit:
Die Honda WN7 und die Yamaha XSR 700 Xtribute sind beide starke Kandidaten, aber sie treffen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Honda spielt ihre Stärken vor allem im Alltag aus: kontrolliertes Fahrgefühl, entspannte Ergonomie und ein souveränes Handling, das auch bei weniger perfekten Straßen angenehm bleibt. Wer viel pendelt, kurze Wege fährt oder einfach ein unkompliziertes Motorrad sucht, bekommt mit der WN7 meist die passendere Basis.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute punktet dagegen stärker über den Charakter: Retro-Optik, lebendigeres Fahrgefühl und ein Motorrad, das sich besonders dann gut anfühlt, wenn die Fahrt mehr Spaß sein soll als nur Strecke. Wer Kurven liebt, gern etwas aktiver fährt und ein Motorrad möchte, das optisch und emotional mehr liefert, trifft mit der XSR 700 Xtribute häufig die bessere Wahl.
Kurz gesagt: Honda WN7 für entspanntes, verlässliches Alltagsfahren – Yamaha XSR 700 Xtribute für Stil und mehr Dynamik im Fahrgefühl.