| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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Honda X-ADV vs. BMW R 1200 GS Adventure: Vergleich der Adventure-Philosophien
Wenn zwei Motorräder aus dem Adventure-Umfeld kommen, denkt man schnell an ähnliche Einsatzzwecke. Doch zwischen Honda X-ADV und BMW R 1200 GS Adventure liegen Welten – nicht nur im Charakter, sondern auch darin, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf Touren anfühlen. Der eine Ansatz wirkt wie ein moderner Allrounder für Alltag, Landstraße und gelegentliche Schotterwege. Der andere ist die große Reiseenduro, die auf langen Strecken, mit viel Komfort und einem starken Fokus auf Touring ausgelegt ist.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt: Fahrgefühl, Komfort, Handling, Elektronik und die Frage, wie gut sich die Bikes für unterschiedliche Fahrprofile eignen. Dabei geht es weniger um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte in der Praxis auswirken – also was sich im Alltag wirklich bemerkbar macht.
Grundcharakter: Urban-Adventure trifft Reiseenduro
Honda X-ADV: sportlich-praktisch und vielseitig
Die Honda X-ADV ist ein Motorrad, das sich wie ein Bindeglied zwischen Roller-Logik und Adventure-Motorrad anfühlt. Der Aufbau zielt darauf, im Alltag schnell und unkompliziert zu bleiben, ohne auf die nötige Portion Fahrspaß zu verzichten. Gerade die Kombination aus aufrechter Sitzposition, guter Übersicht und einem Handling, das sich auch bei wechselnden Geschwindigkeiten leicht anfühlt, macht das Bike zu einem Kandidaten für Touren, die nicht nur aus Autobahn bestehen.
BMW R 1200 GS Adventure: große Bühne für Langstrecke
Die BMW R 1200 GS Adventure steht dagegen für die klassische Reiseenduro: mehr Gewicht, mehr Reserven, mehr „Touring-Setup“. Die aufgelisteten Werte rund um Motorcharakter, Fahrwerksauslegung und Ausstattung zeigen klar, dass das Motorrad auf weite Strecken und komfortables Dahingleiten ausgelegt ist. Gleichzeitig bleibt es ein echtes Adventure-Bike, das nicht nur auf Asphalt funktioniert, sondern auch dort überzeugt, wo die Straße endet oder zumindest unruhiger wird.
Motor & Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl zeigen
Beim Vergleich von Honda X-ADV und BMW R 1200 GS Adventure fällt auf, dass die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte nicht nur „mehr oder weniger“ bedeuten, sondern unterschiedliche Fahrstile unterstützen. Die Honda wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das spontan anspricht und sich gut dosieren lässt. Das ist besonders angenehm, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – etwa im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen.
Die BMW spielt ihre Stärken eher in dem Bereich aus, in dem gleichmäßiges Tempo, ruhiges Beschleunigen und souveräne Reserven gefragt sind. Die aufgelisteten Werte deuten auf einen Charakter hin, der auch bei längeren Etappen entspannt bleibt. Das macht die GS Adventure besonders attraktiv, wenn die Tour nicht nach 100 Kilometern endet, sondern nach vielen weiteren.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität
Honda X-ADV: leicht zu bewegen
Die Honda X-ADV wirkt im Vergleich oft „handlicher“. Das zeigt sich in den aufgelisteten Angaben zu Fahrwerks- und Geometrie-Charakteristika sowie in der Art, wie sich das Motorrad in Kurven anfühlt. Gerade bei häufigem Richtungswechsel oder wenn die Strecke unruhig ist, bleibt die Honda meist gut kontrollierbar. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die ein Bike suchen, das nicht nur auf langen Geraden überzeugt, sondern auch auf Tagesrouten mit wechselndem Profil.
BMW R 1200 GS Adventure: souverän und stabil
Die BMW R 1200 GS Adventure ist weniger „zackig“ im Sinne von Stadt-AgiIität, dafür aber stark in Stabilität und Ruhe. Die aufgelisteten Werte rund um Fahrwerkskonzept und Gesamtsetup sprechen dafür, dass die BMW auf Komfort und Geradeauslauf ausgelegt ist. Auf schlechten Straßen, bei Seitenwind oder wenn die Strecke länger wird, spielt das seine Vorteile aus. Gleichzeitig verlangt das höhere Gewicht mehr Selbstverständnis beim Rangieren und beim aktiven Fahren im engen Gelände.
Komfort & Ergonomie: Wer sitzt wie lange entspannt?
Komfort ist bei Adventure-Bikes nicht nur „nice to have“, sondern entscheidet darüber, ob eine Tour am Ende Spaß macht oder anstrengend wird. Die aufgelisteten Werte zu Sitzhöhe, Windschutz und Ausstattung deuten bei der BMW auf ein klar touringorientiertes Konzept hin. Die GS Adventure ist damit besonders passend für längere Etappen, bei denen Wind, Wetter und Fahrbahnbeschaffenheit eine Rolle spielen.
Die Honda X-ADV punktet dagegen häufig mit einer ergonomischen Gesamtwirkung, die sich auch bei kürzeren bis mittleren Touren angenehm anfühlt. Wer viel zwischen Alltag und Wochenendfahrt pendelt, findet in der Honda oft den „schnellen Zugriff“ auf Fahrspaß. Die BMW ist dafür die Maschine, die eher die Rolle des „Reisebegleiters“ übernimmt, der auch nach vielen Stunden noch stabil und komfortabel bleibt.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung
Bei beiden Modellen spielt Elektronik eine Rolle – allerdings mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die aufgelisteten Werte und Ausstattungsangaben zeigen, dass die BMW R 1200 GS Adventure stärker auf ein Paket aus Fahrmodi, Assistenz und Touring-Funktionen setzt. Das hilft besonders, wenn die Bedingungen wechseln: Temperatur, Straßenbelag, Beladung oder Fahrstil. Die Honda wirkt dagegen oft wie ein Bike, das den Fokus stärker auf ein direktes, leicht verständliches Fahrgefühl legt, ohne dass man sich ständig durch Menüs arbeiten muss.
Unterm Strich bedeutet das: Die BMW unterstützt stärker dabei, die Reise „stressfrei“ zu gestalten. Die Honda unterstützt eher dabei, das Motorrad unkompliziert zu bewegen und schnell in den Fahrmodus zu kommen, der gerade passt.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag und auf Tour
Die aufgelisteten Werte zu Bremsanlage und Fahrwerksabstimmung lassen erkennen, dass beide Bikes auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt sind. Die BMW bietet dabei häufig das Gefühl von Reserven, besonders wenn es um gleichmäßige Verzögerung aus höheren Geschwindigkeiten oder um Stabilität bei wechselndem Untergrund geht. Die Honda kann in der Praxis vor allem dann überzeugen, wenn häufiges Anbremsen und dosiertes Fahren im Vordergrund stehen – etwa auf Landstraßen oder in urbanen Umgebungen.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Nutzen
Adventure-Bikes werden oft gekauft, weil sie „alles können“. In der Realität entscheidet aber der Alltag: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen? Wie gut passt es in den Alltag, wenn nicht gerade die große Tour geplant ist?
Die Honda X-ADV wirkt hier durch ihre kompaktere Auslegung und den insgesamt „zugänglicheren“ Charakter im Vorteil. Die aufgelisteten Werte rund um Maße und Gewicht lassen sich im Alltag als spürbar leichteres Handling interpretieren. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das auch im Alltag nicht zur Aufgabe wird.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen eher die Wahl für Menschen, die das Motorrad bewusst als Reisegerät sehen. Das Handling ist nicht „schlecht“, aber es ist anders: mehr Masse, mehr Touring-Setup, mehr Anspruch beim Rangieren. Dafür bekommt man ein Motorrad, das sich mit Gepäck und auf langen Strecken sehr stimmig anfühlt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Honda X-ADV – Stärken
- Vielseitiger Charakter: Die aufgelisteten Werte und das Setup passen gut zu wechselnden Einsatzbereichen.
- Leichtes Handling: Im Alltag und auf kurvigen Strecken wirkt das Motorrad oft zugänglich.
- Pragmatischer Touring-Ansatz: Für Touren, die nicht ausschließlich „große Reise“ sind, ist die Honda häufig die passendere Wahl.
Honda X-ADV – mögliche Schwächen
- Grenzen bei maximaler Langstrecken-Komfortorientierung: Wer wirklich lange Etappen mit viel Gepäck plant, findet in der GS Adventure oft das rundere Gesamtpaket.
- Weniger „Reiseenduro-Gefühl“: Die Philosophie ist näher am Allround-Adventure als an der klassischen großen Reiseenduro.
BMW R 1200 GS Adventure – Stärken
- Touring-Komfort: Die aufgelisteten Werte und das Setup zielen stark auf lange Strecken.
- Souveränität: Reserven und Stabilität machen das Motorrad besonders auf Autobahn und bei längeren Fahrten attraktiv.
- Elektronik & Fahrmodi: Die Unterstützung hilft, wechselnde Bedingungen besser zu managen.
BMW R 1200 GS Adventure – mögliche Schwächen
- Mehr Gewicht im Alltag: Rangieren und enge Situationen sind anspruchsvoller.
- Anspruch an den Fahrstil: Wer sehr agil und „leichtfüßig“ fahren möchte, wird die Honda oft als entspannter empfinden.
Für welche Tour passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Honda X-ADV und BMW R 1200 GS Adventure hängt stark davon ab, wie die eigenen Fahrten aussehen. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und kurzen bis mittleren Touren wechselt, profitiert von der Honda-Logik: schnell verfügbar, unkompliziert und mit einem Handling, das nicht nach „großem Gerät“ verlangt.
Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, gerne mit Gepäck unterwegs ist und dabei Komfort sowie Stabilität priorisiert, wird mit der BMW deutlich glücklicher. Die aufgelisteten Werte und das Gesamtsetup sprechen für ein Motorrad, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt – besonders dann, wenn die Tour mehrere Tage dauert oder das Wetter nicht planbar ist.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Adventure-Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu bewegen bleibt und auf wechselnden Strecken schnell Spaß macht. Die aufgelisteten Werte wirken in der Praxis wie ein Konzept für Agilität, spontane Beschleunigung und unkomplizierte Touren – ideal, wenn nicht jede Fahrt zur großen Expedition werden soll.
Die BMW R 1200 GS Adventure passt dagegen am besten zu Menschen, die vor allem lange Strecken fahren und dabei Komfort, Stabilität und eine stärker touringorientierte Elektronik schätzen. Die aufgelisteten Werte deuten auf Reserven und ein Setup hin, das auch mit Gepäck und bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer das Motorrad als Reiseenduro versteht, bekommt hier das stimmigere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Honda für vielseitigen Allround-Adventure-Einsatz, BMW für maximale Langstrecken- und Touring-Ausrichtung.