| UVP | 11.449 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- sehr smoothe E-Clutch ohne Zwang
- starker Motor mit V2-Charakter
- sehr einfache Handy-Anbindung mit kostenloser Navi
- verbessertes Fahrwerk mit guter Geländegängkeit
- starke Bremsen
- Position im Stehen könnte besser sein
- kein Tempomat
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 208 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, 8 Ventile, Unicam, Parallel- Zweizylinder | |
| Hubraum | 755 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 87 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 92 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43mm SFF-CA Upside-Down-Gabel (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Mono-Stoßdämpfer (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge mit Pro-Link-Umlenkung | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit Zweikolben-Bremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: die beste Transalp der Neuzeit?
Die Honda XL750 Transalp E-Clutch 2026 ist kein Motorrad für Poser, sondern für Fahrer. Und das meine ich als Kompliment. Sie kombiniert einen lebendigen, aber gut kontrollierbaren Zweizylinder mit echter Alltagstauglichkeit, ordentlichem Reisekomfort, solider Offroad-Kompetenz und einer E-Clutch, die nicht nach Gimmick riecht, sondern nach sinnvoller Evolution. Gerade diese Mischung macht sie so stark. Sie ist nicht die härteste Enduro, nicht der luxuriöseste Tourer, nicht das stärkste Adventure-Bike und nicht das billigste Spielzeug. Aber sie ist verdammt nah dran an dem, was viele tatsächlich brauchen.Honda hat bei der 2026er-Transalp nicht alles neu erfunden, sondern die richtigen Schrauben gedreht. Der Motor bleibt ein Highlight, das Fahrwerk wirkt gereift, die Elektronik ist nützlich statt nervig, und die E-Clutch ist im Alltag ein echter Gewinn. Wer unbedingt einen Tempomat braucht oder regelmäßig hartes Gelände fährt, findet Gründe zum Meckern. Alle anderen bekommen eine extrem ausgewogene, moderne Mittelklasse-Reiseenduro, die auf dem Weg zur Arbeit genauso überzeugt wie auf der Alpenrunde oder der staubigen Nebenstraße hinter dem letzten Dorf.
Unterm Strich ist die XL750 Transalp E-Clutch 2026 eine dieser Maschinen, bei denen man nach dem Abstellen noch kurz sitzen bleibt. Nicht, weil man erschöpft ist. Sondern weil man denkt: „Eigentlich könnte ich noch eine Runde drehen.“ Und genau das ist vielleicht das größte Lob, das man einem Motorrad machen kann.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda XL 750 Transalp vs. BMW R 1200 GS Adventure - Abenteuer-Motorräder im Vergleich
Wenn es um Abenteuer auf zwei Rädern geht, stehen die Honda XL 750 Transalp und die BMW R 1200 GS Adventure ganz oben auf der Liste. Beide Motorräder haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, die sie für unterschiedliche Fahrer attraktiv machen. In diesem Vergleich nehmen wir beide Motorräder genauer unter die Lupe, um herauszufinden, welches Modell die besten Eigenschaften für deine Bedürfnisse bietet.
Design und Ergonomie
Die Honda XL 750 Transalp besticht durch ihr schlankes und modernes Design. Sie ist leicht und wendig, was sie ideal für Stadtfahrten und kurvenreiche Strecken macht. Die Sitzposition ist bequem und ermöglicht auch längere Fahrten ohne Ermüdungserscheinungen. Im Vergleich dazu wirkt die BMW R 1200 GS Adventure robuster und wuchtiger. Sie ist für Geländefahrten konzipiert und bietet eine höhere Sitzposition, die eine bessere Sicht auf das Gelände ermöglicht. Die Ergonomie der BMW ist ebenfalls gut durchdacht, allerdings könnte das höhere Gewicht für einige Fahrer eine Herausforderung darstellen.
Motor und Leistung
Die Honda XL 750 Transalp ist mit einem kraftvollen Motor ausgestattet, der eine gute Balance zwischen Leistung und Effizienz bietet. Sie eignet sich sowohl für die Straße als auch für das Gelände. Die BMW R 1200 GS Adventure hat dagegen einen größeren Motor, der mehr Drehmoment liefert und sich besonders für lange Touren eignet. Während die Transalp in der Stadt agiler ist, bietet die GS Adventure mehr Leistung auf der Autobahn und in anspruchsvollem Gelände. Hier zeigt sich die Stärke der BMW, die sich als echtes Adventure-Bike etabliert hat.
Ausstattung und Technik
In Sachen Ausstattung hat die BMW R 1200 GS Adventure die Nase vorn. Sie bietet eine Vielzahl moderner Technologien wie ABS, Traktionskontrolle und verschiedene Fahrmodi, die das Fahren unter verschiedenen Bedingungen erleichtern. Die Honda XL 750 Transalp hat eine einfachere Ausstattung, die aber für viele Fahrerinnen und Fahrer völlig ausreicht. Er punktet mit einfacher Bedienbarkeit und einem übersichtlichen, intuitiven Cockpit. Wer Wert auf technische Spielereien legt, wird mit der BMW zufriedener sein, während die Transalp für Puristen und Einsteiger eine gute Wahl ist.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Honda XL 750 Transalp ist in der Regel günstiger als die BMW R 1200 GS Adventure. Für Fahrer, die ein gutes Motorrad für den Alltag suchen, ist die Transalp eine attraktive Option. Die BMW hingegen rechtfertigt ihren höheren Preis durch die umfangreiche Ausstattung und die hervorragende Verarbeitungsqualität. Für ernsthafte Abenteurer, die viel auf unbefestigten Straßen unterwegs sind, kann die Investition in die GS Adventure durchaus sinnvoll sein.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten der Honda XL 750 Transalp ist sportlich und agil. Sie lässt sich leicht durch Kurven lenken und vermittelt ein gutes Gefühl für die Straße. Die BMW R 1200 GS Adventure bietet dagegen ein stabileres Fahrverhalten, insbesondere auf langen Strecken und im Gelände. Die höhere Masse kann jedoch dazu führen, dass sie in engen Kurven etwas schwerfälliger wirkt. Beide Motorräder haben ihre Vorzüge und die Wahl hängt stark vom bevorzugten Fahrstil ab.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Honda XL 750 Transalp als auch die BMW R 1200 GS Adventure hervorragende Motorräder sind, die jeweils ihre eigenen Stärken und Schwächen haben. Die Transalp ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein leichtes, wendiges Motorrad für den Alltag suchen und gelegentlich ins Gelände wollen. Sie bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist einfach zu bedienen.
Die BMW R 1200 GS Adventure hingegen richtet sich an ernsthafte Abenteurer, die viel auf unbefestigten Straßen unterwegs sind und Wert auf umfangreiche Technik und Komfort legen. Es ist die bessere Wahl für lange Touren und anspruchsvolles Gelände, hat aber auch einen höheren Preis. Letztendlich hängt die Entscheidung von den individuellen Bedürfnissen und dem Fahrstil ab. Beide Motorräder haben ihren Platz in der Welt der Abenteuer-Motorräder und die Wahl zwischen ihnen sollte gut überlegt sein.