| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Gentlemen-Motor mit Leistung, Charakter und allem sonst
- angerauhter 4-Zylinder Sound
- gute Serienausstattung
- sehr gute Bremsen mit Kurven-ABS
- ausgewogenes Fahrverhalten
- verbesserungswürdige App
- eingeschränkter Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 124 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit
Wow, was für ein Auftritt! Die neue Z900 ist tatsächlich noch besser geworden, vor allem in Sachen technische Helferlein. Die Umstellung auf Euro5+ hat zum Glück nichts an der Performance dieses strammen Streetfighters geändert. Der seidige Motor ist immer noch der Star der Z900, aber auch Fahrwerk, Bremsen und Bedienung überzeugen. Okay, die App ist eine Zumutung, aber daran kann Kawasaki ja per Update noch arbeiten. Dem Fahrspaß mit der Z900 tut das zum Glück keinen Abbruch. Unbedingt ausprobieren!Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dort in Sankt Michaelisdonn steht die Z900 mit dem Performance-Paket für Probefahrten zur Verfügung. Außerdem könnt Ihr Euch vor Ort eine 70 kw Variante und natürlich auch eine SE ansehen.
MotorradTest.de auf YouTube
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Kawasaki Z 900: Vergleich der Motorrad-Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Kawasaki Z 900, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die Indian steht für souveräne Touren- und Cruiser-Atmosphäre, während die Kawasaki als agiles Naked Bike für Temperament, Wendigkeit und direkten Fahrspaß bekannt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Alltag und die bevorzugten Strecken zu finden.
Grundidee im Vergleich: Tourer-Luxus trifft auf Naked-Bike-Agilität
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als großes, komfortorientiertes Motorrad gedacht. Der Fokus liegt auf entspanntem Reisen, ruhigem Geradeauslauf und einem Fahrgefühl, das lange Strecken angenehm macht. Die Maschine wirkt wie geschaffen für Ausfahrten, bei denen nicht nur das Ziel zählt, sondern auch die Reise selbst.
Die Kawasaki Z 900 verfolgt dagegen eine andere Philosophie: leichter zugänglicher Fahrspaß, spürbare Dynamik und ein Setup, das sich schnell anfühlt. Als Naked Bike ist sie prädestiniert für kurvige Landstraßen, zügiges Fahren und den Alltag, in dem häufig Beschleunigung, Bremsen und Richtungswechsel im Vordergrund stehen.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung vs. Direktheit
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein klarer Unterschied in der Art, wie Leistung genutzt wird. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt auf ein kraftvolles, gleichmäßiges Ansprechverhalten, das besonders bei längeren Fahrten und bei konstantem Tempo überzeugt. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es Reserven hat, ohne dass ständig nachjustiert werden muss.
Die Kawasaki Z 900 dagegen steht für eine deutlich direktere Verbindung zwischen Gasgriff und Fahrgefühl. Gerade beim dynamischen Fahren – etwa beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen – spielt die Z 900 ihre Stärken aus. Das Motorrad lädt dazu ein, häufiger zu beschleunigen und die Leistung in kurzen Intervallen abzurufen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Alltag
Bei der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist das Fahrwerk auf Komfort und Stabilität ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Die Maschine bleibt dabei ruhig und souverän, was das Fahrgefühl für viele Fahrerinnen und Fahrer besonders auf Touren angenehm macht.
Die Kawasaki Z 900 wirkt im Vergleich deutlich wendiger und „spritziger“. Das Handling unterstützt ein aktives Fahren: Richtungswechsel gelingen zügig, und das Motorrad vermittelt schnell ein Gefühl von Kontrolle. Wer gern sportlich fährt oder häufig in der Stadt unterwegs ist, wird die Agilität der Z 900 besonders zu schätzen wissen.
Kurvenverhalten und Spurtreue
Beide Motorräder können Kurven – aber auf unterschiedliche Weise. Die Indian spielt ihre Stärke eher in fließenden Bögen und in einer stabilen Linie aus, während die Kawasaki das Kurvenfahren stärker über Dynamik und Reaktionsfreude unterstützt. Wer lange Strecken mit gleichmäßigem Tempo bevorzugt, findet in der Indian oft den entspannteren Begleiter. Wer dagegen gern „arbeitet“ – also bremst, lenkt, beschleunigt und das Tempo variiert – wird mit der Z 900 meist mehr Spaß im Wechselspiel aus Kurve und Geradeaus erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich, dass beide Modelle auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt sind, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Indian wirkt dabei eher auf ruhiges, kontrolliertes Verzögern ausgelegt, passend zu ihrem Touring-Ansatz. Das hilft besonders dann, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten in einen gleichmäßigen Fahrmodus übergegangen wird.
Die Kawasaki Z 900 bietet im Alltag und bei sportlicherem Fahren eine sehr direkte Rückmeldung. Das macht es leichter, die Verzögerung fein zu dosieren – vor allem in Situationen, in denen schnell reagiert werden muss. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken, auf denen man öfter die Geschwindigkeit anpasst, ist diese Art der Bremswirkung ein Plus.
Komfort und Ergonomie: Langstrecke vs. Alltag
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar auf Komfort ausgelegt. Sitzposition und Gesamtkonzept zielen darauf ab, dass längere Fahrten nicht anstrengend werden. Dazu passt auch die Art, wie das Motorrad Geräusche und Vibrationen vermittelt: Es wirkt wie ein „Reisemittel“, das den Fahrer möglichst wenig aus dem Rhythmus bringt.
Die Kawasaki Z 900 ist dagegen eher auf eine sportlich aufrechte Haltung ausgelegt. Das ist ideal, wenn kurze Wege, spontane Ausfahrten und ein aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen. Für sehr lange Touren kann das je nach persönlicher Sitzpräferenz unterschiedlich empfunden werden – viele schätzen jedoch gerade die unkomplizierte Handhabung im Alltag.
Windschutz und Alltagssituationen
Auf Reisen spielt die Indian ihre Touring-Ausrichtung aus. Der Windschutz und die „große“ Präsenz des Motorrads sorgen häufig dafür, dass man entspannter unterwegs ist. Die Kawasaki bietet dagegen ein leichteres, direkteres Fahrgefühl – besonders dort, wo man häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und engen Straßen unterwegs ist.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in ihrer Zielrichtung. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt wie ein Motorrad, das für längere Strecken „fertig“ gedacht ist: Komfort- und Reiseelemente stehen im Vordergrund, sodass man weniger planen muss und mehr fahren kann.
Die Kawasaki Z 900 setzt stärker auf das Wesentliche: ein Motorrad, das schnell einsatzbereit ist und sich nicht wie ein „Projekt“ anfühlt. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein Vorteil, weil das Motorrad im Alltag unkompliziert bleibt und der Fokus auf Fahrspaß liegt.
Design und Charakter: Präsenz vs. Understatement
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist optisch eine Ansage. Die dunkle, markante Anmutung und die große Silhouette unterstreichen den Touring- und Cruiser-Charakter. Wer gern mit Stil unterwegs ist und dem Motorrad eine starke Präsenz geben möchte, wird sich hier schnell wiederfinden.
Die Kawasaki Z 900 wirkt dagegen moderner und „naked“-typisch: klare Linien, sportliche Proportionen und ein Look, der eher auf Dynamik als auf Reiseluxus setzt. Das Design passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das im Alltag schnell wirkt und auf der Landstraße lebendig bleibt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Stärken: Touring-Komfort, souveräne Stabilität, entspannter Langstreckencharakter, starke Präsenz und ein Fahrgefühl, das Ruhe ausstrahlt.
- Schwächen: Durch Größe und Ausrichtung weniger „handlich“ als ein Naked Bike; für sehr enge Stadtmanöver kann das weniger angenehm sein.
Kawasaki Z 900
- Stärken: Agilität, direkte Gasannahme, sportliches Handling, ideal für kurvige Strecken und dynamische Fahrweise im Alltag.
- Schwächen: Der Touring-Komfort einer großen Maschine wird nicht im gleichen Stil erreicht; für lange Reisen hängt der Wohlfühlfaktor stärker von der individuellen Sitz- und Windpräferenz ab.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die häufig längere Strecken fahren, Komfort priorisieren und ein Motorrad suchen, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt. Wer gern entspannt unterwegs ist, dabei aber nicht auf Kraft verzichten möchte, findet in der Indian meist die stimmigere Wahl.
Die Kawasaki Z 900 eignet sich dagegen hervorragend für alle, die ein Motorrad für Alltag, Feierabendrunde und kurvige Landstraßen möchten. Wer Spaß an direkter Reaktion, zügigem Fahren und einem wendigen Handling hat, wird mit der Z 900 deutlich mehr „Sportlichkeit im Alltag“ erleben.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn lange Touren, Komfort und eine souveräne, ruhige Fahrweise im Mittelpunkt stehen. Sie punktet mit ihrem Touring-Charakter, der auch bei längeren Fahrten ein entspanntes Gefühl vermittelt, und mit einer starken Präsenz, die man gern auf der Straße zeigt. Die Kawasaki Z 900 ist dagegen die passendere Option, wenn Wendigkeit, direkte Dynamik und sportlicher Fahrspaß im Alltag wichtiger sind. Sie eignet sich besonders für kurvige Strecken, spontane Ausfahrten und Situationen, in denen schnelle Reaktionen und ein agiles Handling zählen. Kurz gesagt: Wer reisen will, fährt eher Indian; wer fahren will, eher Kawasaki – und beide Entscheidungen fühlen sich je nach Fahrstil sofort richtig an.