| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 3.469 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- sehr leicht und agil
- schicke Optik designed in Italy
- Voll-LED
- Ganganzeige
- fluffiges, exaktes Getriebe
- SEHR GÜNSTIG!
- kein ABS
- gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
- Gänge etwas kurz übersetzt
- Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 145 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 54 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 13 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 10 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 568 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80 –17 | |
| Reifen hinten | 130/70 – 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.
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Kawasaki KLE 500 SE vs. Benelli Leoncino 125 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ganz unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick: Die Kawasaki KLE 500 SE steht eher für die entspannte, alltagstaugliche Reise- und Tourenidee, während die Benelli Leoncino 125 mit ihrem Scrambler-Charakter vor allem im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Touren punkten will. Beide Modelle richten sich an Fahrer, die Spaß am Fahren haben – aber die Schwerpunkte liegen klar in unterschiedlichen Bereichen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was die Zahlen versprechen, sondern wie sich die Konzepte im Alltag anfühlen.
Grundidee und Charakter: Tourenorientiert vs. Scrambler-Feeling
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man gern länger fährt: Die Auslegung zielt auf ruhiges Vorankommen, gute Stabilität und eine Sitzposition, die auch auf längeren Strecken nicht sofort ermüdet. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Alltag nicht nur aus kurzen Wegen besteht, sondern auch aus Ausfahrten, bei denen man einfach weiterfahren möchte.
Die Benelli Leoncino 125 dagegen kommt mit einem deutlich leichteren, urbanen Ansatz. Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man gern spontan nimmt: für die Stadt, für Feierabendrunden und für alle, die ein stilvolles Bike suchen, das nicht nach „großem Projekt“ aussieht. Der Scrambler-Look ist dabei nicht nur Optik, sondern spiegelt auch die Idee wider, unkompliziert und agil unterwegs zu sein.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Konzepte in der Praxis unterscheiden
Beim Motor liegen die größten Unterschiede natürlich in der Hubraumklasse. Die Kawasaki KLE 500 SE ist deutlich stärker positioniert, was sich im Fahrgefühl bemerkbar macht: Sie wirkt souveräner, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen oder konstant Tempo zu halten. Gerade auf Strecken, auf denen man häufiger „mit Gefühl“ fährt – also nicht nur im Stadtmodus, sondern auch auf Landstraßen – zeigt sich dieser Vorteil.
Die Benelli Leoncino 125 spielt dagegen ihre Stärken im Bereich der Leichtigkeit aus. In der Stadt ist das oft genau richtig: Das Motorrad ist handlich, die Bedienung wirkt direkt, und das Fahren macht schnell den Eindruck, dass man „einfach losrollt“. Auf längeren Strecken oder wenn häufiger höhere Geschwindigkeiten gefragt sind, zeigt sich jedoch die Grenze der kleineren Motorisierung. Dann wird das Fahren eher zu einem bewussten Planen: Gangwahl und Drehzahl werden wichtiger, um das Maximum aus dem Setup herauszuholen.
Beschleunigung und Durchzug: Unterschiedliche Prioritäten
Vergleicht man die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte der beiden Modelle, wird klar: Die Kawasaki KLE 500 SE ist für mehr Reserven ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass die Benelli „schlecht“ ist – sie ist nur anders gedacht. Die Leoncinio 125 bietet ein passendes Leistungsprofil für den Alltag, während die KLE 500 SE eher für Fahrer interessant ist, die auch außerhalb der Stadt entspannter fahren möchten.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Auch beim Fahrwerk zeigen sich die Konzepte. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt auf Komfort und Stabilität ausgelegt. Das hilft besonders dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist: Kopfsteinpflaster, wechselnder Asphalt oder längere Autobahnabschnitte (falls vorhanden) werden weniger zum Stressfaktor. Das Motorrad vermittelt eher das Gefühl, „ruhig zu stehen“.
Die Benelli Leoncino 125 ist dagegen spürbar auf Beweglichkeit ausgelegt. Das macht sie im Stadtverkehr angenehm: enge Situationen, häufiges Anfahren und das ständige Wechseln zwischen Tempo und Stop-and-go lassen sich leichter bewältigen. Wer oft zwischen Ampeln und Abbiegesituationen unterwegs ist, profitiert von dieser Agilität.
Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit
In der Praxis bedeutet das: Die Kawasaki KLE 500 SE spielt ihre Stärken aus, wenn Kurvenfahrt mit mehr Tempo und mehr „Fahrstabilität“ gefragt ist. Die Benelli Leoncino 125 punktet, wenn es um schnelle Richtungswechsel und ein leichtes Handling geht. Beide können Spaß machen – nur eben in unterschiedlichen Situationen.
Sitzposition und Komfort: Wie lange man entspannt fahren kann
Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Entscheidend ist, wie die Sitzposition zur Fahrweise passt. Die Kawasaki KLE 500 SE ist tendenziell auf längere Fahrten ausgelegt: Die Ergonomie wirkt so, dass man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, man müsse sich „zurecht rücken“. Das ist besonders relevant, wenn Ausfahrten nicht nur aus 20 Minuten bestehen.
Die Benelli Leoncino 125 ist eher der Typ „kurz und spontan“. Die Sitzposition wirkt sportlich genug für den Spaß, aber nicht so kompromisslos, dass sie im Alltag sofort unbequem wird. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, wird den Komfort als ausreichend und stimmig empfinden.
Wind- und Streckeneindruck
Vergleicht man die beiden Konzepte, wird deutlich: Die Kawasaki KLE 500 SE fühlt sich auf längeren Strecken „erwachsener“ an, weil sie mehr Reserven mitbringt und das Tempo leichter hält. Die Benelli Leoncino 125 ist dagegen stärker auf den lokalen Einsatz zugeschnitten. Das ist kein Nachteil, sondern eine klare Stärke für den richtigen Einsatzzweck.
Bremsen, Elektronik und Alltag: Was im Alltag wirklich zählt
Bei den Bremsen und dem allgemeinen Fahrbetrieb ist weniger entscheidend, ob ein Motorrad „mehr“ hat, sondern ob es sich gut dosieren lässt und zuverlässig funktioniert. Die Kawasaki KLE 500 SE profitiert von der größeren Motor- und Fahrreserve: Dadurch wirkt das Gesamtpaket oft entspannter, weil man nicht ständig am Limit arbeiten muss. Das macht das Bremsen im Alltag indirekt leichter, weil das Motorrad nicht ständig „gegen die Physik“ arbeiten muss.
Die Benelli Leoncino 125 ist im Stadtbetrieb ebenfalls stimmig. Gerade bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten ist die Dosierbarkeit entscheidend, und hier kann die Leoncino überzeugen. Wenn es jedoch um dynamischere Überholmanöver oder längere zügige Abschnitte geht, wird die größere Reserve der KLE 500 SE zum Vorteil.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki KLE 500 SE – Stärken
- Mehr Reserven durch die stärkere Motorisierung: entspannteres Fahren auf Landstraße und bei längeren Strecken.
- Stabiler Fahrcharakter, der auch bei wechselnden Bedingungen angenehm wirkt.
- Komfortorientierte Auslegung, die für längere Fahrten besser passt.
Kawasaki KLE 500 SE – Schwächen
- Im reinen Stadtbetrieb kann sie sich „größer“ anfühlen als ein leichtes 125er-Konzept.
- Wer nur kurze Wege fährt, zahlt im Gefühl eher für Reserven, die man selten nutzt.
Benelli Leoncino 125 – Stärken
- Handlich und unkompliziert: ideal für Stadtverkehr und spontane Touren.
- Scrambler-Charakter mit sympathischem Alltagsfokus.
- Passendes Leistungsprofil für niedrige bis mittlere Geschwindigkeiten.
Benelli Leoncino 125 – Schwächen
- Bei längeren Strecken oder höheren Tempi wird die kleinere Motorisierung stärker spürbar.
- Für Fahrer, die häufig zügig fahren wollen, braucht es mehr „Planung“ bei der Fahrweise.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrprofil besser zur eigenen Nutzung passt. Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl, wenn längere Strecken, mehr Reserven und ein entspannteres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Benelli Leoncino 125 ist die passendere Option, wenn vor allem Stadt, kurze bis mittlere Touren und ein leichtes, agiles Handling zählen.
Typische Käuferprofile
- Kawasaki KLE 500 SE: Fahrer, die nicht nur „rumfahren“, sondern auch mal weiter weg wollen – mit mehr Durchzug und weniger Stress bei Tempowechseln.
- Benelli Leoncino 125: Fahrer, die ein stilvolles, unkompliziertes Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht bewegt und schnell verfügbar ist.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für mehr als nur kurze Stadtwege suchen. Durch die deutlich stärkere Motorisierung und den insgesamt stabilen, komfortorientierten Charakter wirkt das Fahren auf längeren Strecken entspannter: Tempo lässt sich leichter halten, Beschleunigungen kommen souveräner, und das Motorrad vermittelt mehr Reserven. Wer häufig Landstraße fährt oder Ausfahrten plant, wird die Stärken der KLE 500 SE besonders schnell merken.
Die Benelli Leoncino 125 passt dagegen am besten zu einem klaren Stadt- und Alltagsprofil. Sie ist handlich, macht im Alltag schnell Spaß und fühlt sich wie ein unkompliziertes Bike für spontane Runden an. Sobald jedoch längere Strecken mit höheren Geschwindigkeiten oder häufig dynamisches Fahren im Fokus stehen, wird die kleinere Motorisierung spürbarer. Kurz gesagt: KLE 500 SE für mehr Reichweite und Reserven, Leoncinio 125 für Agilität, Stil und unkomplizierten Stadtbetrieb.