| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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Kawasaki Meguro S1 vs. BMW R 1200 GS (K25): Vergleich für Alltag, Tour und Stil
Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Charaktere haben, wird die Entscheidung schnell spannend: Die Kawasaki Meguro S1 steht für Retro-Feeling, eine klare Linie und ein Fahrgefühl, das eher nach „Genießen“ als nach „Maximal“ klingt. Die BMW R 1200 GS (K25) dagegen ist die typische Reiseenduro: robust gedacht, für lange Strecken gemacht und mit einem Anspruch, auch abseits der Komfortzone zuverlässig zu funktionieren. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern in der Frage, welches Motorrad im Alltag und auf Touren wirklich besser passt.
Grundidee: Retro-Roadster vs. Reiseenduro
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst Zeit lässt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Design, Fahrbarkeit und einem „klassischen“ Eindruck. Das macht sie besonders interessant, wenn kurze Wege, Landstraßen und entspannte Touren im Vordergrund stehen.
Die BMW R 1200 GS (K25) verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie ist auf Vielseitigkeit und Belastbarkeit ausgelegt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Gepäck mitnimmt oder auch mal unwegsameres Terrain ins Programm nimmt, findet in der GS-Logik genau die richtige Denke.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Kawasaki Meguro S1 ist eher auf ein harmonisches, gut dosierbares Fahrgefühl ausgelegt. Der Motor passt zur Idee eines Motorrads, das man gern bewegt, ohne ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten zu müssen. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen wirkt das wie ein Vorteil: Gasannahme und Übersetzung fühlen sich meist so an, dass man flüssig fahren kann, ohne ständig nach dem nächsten Gang zu suchen.
Die BMW R 1200 GS (K25) spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Strecke zählt. Der Boxer-Charakter sorgt für eine besondere Art von Laufruhe, und die Leistungsentfaltung ist so abgestimmt, dass sie auf langen Etappen entspannt bleibt. Gleichzeitig ist die GS dafür bekannt, dass sie auch mit Gepäck und bei wechselnden Bedingungen souverän wirkt. Wer häufig Autobahnanteile oder lange Tagesetappen fährt, spürt hier den Unterschied.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Bei der Kawasaki Meguro S1 steht das leichte, direkte Handling im Vordergrund. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es sich „von selbst“ in die Linie bringt. In der Praxis bedeutet das: enge Kurven, wechselnde Fahrbahnbeläge und häufiges Rangieren wirken weniger anstrengend. Die Meguro ist damit ein starkes Argument für alle, die gern spontan fahren und das Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen.
Die BMW R 1200 GS (K25) ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass auch bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Belastungen ein ruhiges, berechenbares Gefühl entsteht. Auf schlechten Straßen oder wenn die Strecke nicht ganz planbar ist, spielt die GS ihre Vorteile aus. Der Preis dafür ist meist ein etwas anderes „Tempo im Kopf“: Die GS fühlt sich besonders dann richtig an, wenn man ihr die Zeit gibt, die sie für ihre Stärken braucht.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf unterschiedliche Art
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt ergonomisch eher auf entspanntes Fahren ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt ein natürliches Handling, ohne dass man das Gefühl hat, sich „in eine Haltung zu pressen“. Das ist ein Plus für kürzere bis mittlere Touren und für Tage, an denen man nicht nur Kilometer abspulen möchte.
Die BMW R 1200 GS (K25) ist ergonomisch auf Langstrecke getrimmt. Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch gut unterwegs ist. Gerade wenn die Touren länger werden oder das Wetter wechselt, ist das ein klarer Vorteil. Gleichzeitig kann die GS je nach Körpergröße und Setup mehr „Motorrad“ bedeuten, also mehr Einfluss auf die persönliche Passform durch Sitzhöhe, Windschutz und Fahrwerksabstimmung.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typisches Bild: Die Kawasaki Meguro S1 ist auf ein kontrolliertes, alltagstaugliches Bremsverhalten ausgelegt. Das ist besonders dann wichtig, wenn man häufig in urbanen Situationen unterwegs ist oder bei moderaten Geschwindigkeiten präzise reagieren möchte.
Die BMW R 1200 GS (K25) bringt hier den Reiseenduro-Gedanken mit: Bremsleistung und Dosierbarkeit sind so abgestimmt, dass sie auch bei höheren Belastungen und mit Gepäck ein sicheres Gefühl geben. Wer viel auf Landstraße und Autobahn fährt oder regelmäßig längere Etappen plant, profitiert von dieser „Reserve im Kopf“.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Nutzung
Die Kawasaki Meguro S1 punktet im Alltag vor allem durch ihre zugängliche Art. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt: für den Weg zur Arbeit, für spontane Feierabendrunden oder für kurze Ausflüge. Das Retro-Konzept sorgt zusätzlich dafür, dass man sich nicht „verstellen“ muss – das Motorrad passt zu einem Fahrstil, der eher auf Genuss als auf Effizienz im Sinne von „schnell durch“ setzt.
Die BMW R 1200 GS (K25) ist im Alltag ebenfalls stark, aber anders. Sie ist weniger „schnell mal eben“, sondern eher „bereit für alles“. Wer häufig unterwegs ist, Gepäck braucht oder Touren plant, wird die GS als praktischen Begleiter erleben. In engen Situationen kann das Motorrad jedoch mehr Aufwand bedeuten, einfach weil die Reiseenduro-Logik mehr Masse und mehr System mitbringt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Meguro S1 – Stärken
- Charakter und Stil: Retro-Optik und ein stimmiges Gesamtgefühl.
- Agiles Handling: wirkt besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken leicht zu bewegen.
- Entspanntes Fahrkonzept: passt zu Genussfahrten und moderaten Tagesetappen.
Kawasaki Meguro S1 – Schwächen
- Weniger „Reiseenduro-Versprechen“: wenn es um maximale Langstrecken- und Allwetter-Performance geht, spielt die GS ihre Vorteile aus.
- Setup-abhängigkeit: je nach persönlicher Größe und Fahrvorlieben kann Feintuning den Unterschied machen.
BMW R 1200 GS (K25) – Stärken
- Langstrecken-Komfort: ausgelegt für lange Tage und wechselnde Bedingungen.
- Stabilität und Kontrolle: vermittelt Sicherheit bei höheren Belastungen.
- Vielseitigkeit: ideal, wenn Tourenplanung, Gepäck und unterschiedliche Strecken zusammenkommen.
BMW R 1200 GS (K25) – Schwächen
- Mehr Motorrad im Alltag: in engen Situationen kann das Handling weniger „leicht“ wirken.
- Anspruch an Setup: Komfort und Ergonomie profitieren oft von passender Einstellung.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Kawasaki Meguro S1 ist besonders passend für alle, die ein Motorrad suchen, das sich nach Motorradfahren anfühlt: mit Stil, guter Alltagstauglichkeit und einem Fahrgefühl, das eher auf Harmonie setzt. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gern kurvig unterwegs ist und das Motorrad nicht als „Projekt Reiseenduro“ betrachtet, findet in der Meguro S1 eine stimmige Wahl.
Die BMW R 1200 GS (K25) ist die bessere Option, wenn Touren wirklich lang sind und das Motorrad vielseitig eingesetzt werden soll. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, Gepäck mitnimmt, unterschiedliche Straßenbedingungen erwartet und dabei ein hohes Maß an Komfort und Stabilität möchte, wird mit der GS deutlich zufriedener sein. Auch für Fahrer, die gern „alles können“ statt nur „ein bestimmtes Einsatzgebiet“ abdecken wollen, ist die BMW die klarere Richtung.
Fazit:
Die Kawasaki Meguro S1 gewinnt vor allem dort, wo Fahrspaß im Alltag zählt: kurze Wege, Landstraßen und ein Motorrad, das mit Retro-Charme und agilerem Handling überzeugt. Sie ist ideal für Fahrer, die ein stimmiges Gesamtgefühl suchen und nicht ständig den Fokus auf maximale Reise-Performance legen. Die BMW R 1200 GS (K25) ist dagegen die bessere Wahl, wenn lange Touren, Komfort über Stunden und ein robustes, vielseitiges Konzept im Mittelpunkt stehen. Wer häufig unterwegs ist, Gepäck mitnimmt und auch bei wechselnden Bedingungen ein sicheres Gefühl möchte, findet in der GS die passendere Basis. Kurz gesagt: Meguro S1 für Genuss und Stil im Alltag, R 1200 GS (K25) für Vielseitigkeit, Stabilität und Langstrecke.