| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.100 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- für eine Boxer-Maschine relativ leicht
- kräftiger Motor mit Charakter
- als agiler Tourer aufrüstbar
- kein Technik-Overload
- sicheres Fahrgefühl
- nicht ganz billig
- Windschutz unterirdisch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann.MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Meguro S1 vs. BMW R 1200 R – welcher Roadster passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Roadster“ aussehen, heißt das noch lange nicht, dass sie sich auch gleich anfühlen. Genau hier lohnt sich der Vergleich zwischen der Kawasaki Meguro S1 und der BMW R 1200 R. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für Alltag und Ausfahrten suchen – aber mit sehr unterschiedlichen Konzepten: Die Meguro S1 setzt auf einen klaren Retro-Charakter und eine moderne, unkomplizierte Art, Kilometer zu sammeln. Die BMW R 1200 R steht dagegen für den typischen Boxer-Charakter, eine reifere Reise- und Touring-Anmutung und ein Fahrgefühl, das viele wegen seiner Souveränität schätzen.
Im Folgenden geht es darum, die aufgelisteten Eigenschaften beider Motorräder sinnvoll gegeneinander zu stellen: Wie wirkt sich das auf das Fahrverhalten aus? Wo liegen die Stärken, wo die Grenzen? So entsteht ein Bild, das bei der Kaufentscheidung hilft – ohne dass man sich in reinen Daten verliert.
Motorcharakter: Twin-Feeling vs. Boxer-Souveränität
Der größte Unterschied beginnt beim Motor. Die Kawasaki Meguro S1 wird als Twin- bzw. Zweizylinder-Konzept wahrgenommen, das in der Praxis oft direkt und lebendig wirkt. Das bedeutet: Der Motor fühlt sich in vielen Situationen „greifbar“ an, besonders beim Anfahren, beim zügigen Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim entspannten Dahingleiten auf Landstraßen. Die Kraftentfaltung wirkt dabei häufig so, dass man nicht ständig nachjustieren muss – ein Plus für alle, die ein Motorrad möchten, das sich schnell vertraut anfühlt.
Die BMW R 1200 R spielt dagegen ihre Stärke im Boxer-Charakter aus. Typisch ist das gleichmäßige, ruhige Laufgefühl und die Art, wie sich Drehmoment aufbaut. In der Praxis zeigt sich das oft als souveräne Durchzugskraft: Man kann in vielen Situationen mit weniger „Getöse“ fahren und trotzdem zügig vorankommen. Gerade auf längeren Strecken oder bei konstantem Tempo wirkt der Boxer häufig besonders stimmig.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Meguro S1 punktet meist dort, wo es um spontane Fahrfreude geht: kurze Wege, häufiges Anfahren, wechselnde Geschwindigkeiten. Die BMW R 1200 R wirkt hingegen oft dann besonders stark, wenn die Fahrt „fließen“ soll: gleichmäßige Landstraßenetappen, längere Touren und das Gefühl, dass das Motorrad auch bei höherem Tempo gelassen bleibt.
Als Schwäche kann man bei der Meguro S1 eher das einordnen, was viele Retro-orientierte Konzepte mitbringen: Je nach persönlichem Anspruch kann das Setup weniger „tourig“ wirken als bei der BMW. Die BMW R 1200 R wiederum kann für manche im Alltag etwas „großer“ wirken – nicht im Sinne von unhandlich, aber im Charakter: Wer ein besonders leichtes, spontanes Gefühl sucht, könnte die BMW als etwas weniger „direkt“ empfinden als die Meguro.
Fahrwerk und Handling: agil oder souverän?
Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie ein Motorrad Kurven, Unebenheiten und Lastwechsel verarbeitet. Die Kawasaki Meguro S1 zielt auf ein harmonisches, alltagstaugliches Setup. Das zeigt sich typischerweise in einem Handling, das sich schnell anfühlt: Richtungswechsel gelingen unkompliziert, und das Motorrad wirkt bereit, wenn es darum geht, zügig von einer Situation in die nächste zu kommen. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen ist dieses agile Gefühl ein echter Vorteil.
Die BMW R 1200 R setzt auf ein Fahrwerkskonzept, das häufig auf Stabilität und Ruhe ausgelegt ist. Das kann bedeuten: Gerade bei längeren Fahrten oder bei wechselnden Straßenbedingungen vermittelt die BMW oft mehr „Gelassenheit“. In schnellen Kurven oder auf längeren Etappen kann das ein Plus sein, weil das Motorrad weniger nach „Arbeit“ verlangt und sich eher wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.
Kurvengefühl und Stabilität
Die Meguro S1 wirkt in vielen Situationen lebendiger und leichter zu „lesen“. Die BMW R 1200 R kann dafür mit einem stabileren, souveräneren Eindruck punkten. Wer häufig enge Kehren fährt oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist, wird die Agilität der Meguro S1 oft als Vorteil sehen. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt und dabei Wert auf Ruhe legt, wird die BMW R 1200 R eher zu schätzen wissen.
Ergonomie und Sitzposition: entspannt oder sportlich-kompakt?
Die Sitzposition ist entscheidend dafür, wie sich ein Motorrad über 30 Minuten oder über mehrere Stunden anfühlt. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt vom Konzept her eher auf eine entspannte, natürliche Haltung ausgelegt. Das kann bedeuten: Die Arme und der Rücken bleiben im Alltag gut im Gleichgewicht, und das Motorrad lässt sich ohne große „Umgewöhnung“ fahren. Für viele ist das genau der Punkt, der den Unterschied macht – besonders, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist.
Die BMW R 1200 R bietet ebenfalls eine alltagstaugliche Ergonomie, wirkt aber häufig etwas „erwachsener“ in der Gesamtanmutung. Das heißt: Die Sitzposition kann je nach Fahrstil und Körpergröße sehr gut passen, aber sie ist oft stärker auf längere Fahrten und kontrolliertes Handling ausgelegt. Wer häufig unterwegs ist und dabei eine stabile, gut kontrollierbare Haltung bevorzugt, findet in der BMW R 1200 R häufig einen passenden Rahmen.
Für wen fühlt sich was besser an?
Die Meguro S1 ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell bequem ist und sich im Alltag leicht anfühlt. Die BMW R 1200 R ist eher die Wahl für alle, die zusätzlich zu Komfort auch ein souveränes Langstrecken-Gefühl suchen – und die typische Boxer-Charakteristik mögen.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. In der Praxis zeigt sich: Wenn ein Motorrad beim Bremsen gut zu kontrollieren ist, steigt das Sicherheitsgefühl – besonders in Situationen mit wechselnder Traktion oder bei häufigem Stop-and-Go.
Die Kawasaki Meguro S1 kann hier punkten, wenn das Setup auf eine direkte Rückmeldung ausgelegt ist. Das ist gerade im Stadtverkehr hilfreich, weil man häufig fein dosieren muss. Die BMW R 1200 R spielt ihre Stärke oft in der Kombination aus stabiler Verzögerung und dem insgesamt ruhigen Fahrverhalten aus. Das kann dazu führen, dass man sich auch bei zügigerem Fahren oder auf längeren Abfahrten besonders sicher fühlt.
Ausstattung und Charakter: Retro-Style vs. Premium-Roadster
Neben Technik spielt die „Passung“ eine große Rolle. Die Kawasaki Meguro S1 bringt einen Retro-Look mit, der nicht nur optisch wirkt, sondern auch die Art des Fahrens beeinflusst: Das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen, statt sie nur abzuarbeiten. Wer Wert auf Stil, unkomplizierte Bedienung und ein Motorrad legt, das sich nicht zu technisch anfühlt, wird die Meguro S1 oft als stimmig empfinden.
Die BMW R 1200 R wirkt dagegen wie ein Premium-Roadster, der sich auch in der Ausstattung und im Gesamtpaket „runder“ anfühlt. Das kann bedeuten: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein durchdachtes Gesamtpaket anfühlt – von der Motorcharakteristik bis zum Fahrwerksgefühl – findet in der BMW R 1200 R häufig die passende Mischung.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Die Meguro S1 ist stark, wenn es um Fahrspaß, Stil und ein unkompliziertes Handling geht. Eine mögliche Schwäche kann sein, dass sie je nach Erwartung an „Reise-Feeling“ nicht ganz so tourig wirkt wie die BMW. Die BMW R 1200 R ist stark, wenn es um Souveränität, Stabilität und den typischen Boxer-Charakter geht. Als mögliche Schwäche kann empfunden werden, dass sie im Charakter etwas weniger „leicht und verspielt“ wirkt als die Meguro S1.
Wirtschaftlichkeit und Alltag: Kaufentscheidung jenseits der Daten
Bei der Wahl zwischen zwei Motorrädern zählt nicht nur, wie sie sich anfühlen, sondern auch, wie sie im Alltag funktionieren. Dazu gehören Aspekte wie Wartungsfreundlichkeit, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Frage, wie gut sich das Motorrad für den eigenen Nutzungsstil eignet.
Die Meguro S1 kann für viele interessant sein, weil sie als Konzept oft nah an der unkomplizierten Nutzung liegt: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern regelmäßig fährt. Die BMW R 1200 R ist häufig die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das langfristig als verlässliches Gesamtpaket funktioniert und bei dem der Boxer-Charakter über Jahre hinweg Freude macht.
Wichtig ist: Die beste Entscheidung entsteht meist aus der Kombination von Fahrgefühl und Nutzungsprofil. Wer viel in der Stadt unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das schnell „da“ ist, wird eher zur Meguro S1 tendieren. Wer regelmäßig längere Strecken fährt und dabei Ruhe, Stabilität und souveränen Durchzug erwartet, wird die BMW R 1200 R stärker gewichten.
Fazit:
Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Wahl für alle, die einen Roadster mit Retro-Charme suchen, der sich im Alltag leicht anfühlt und bei kurzen Wegen sowie kurvigen Landstraßen besonders viel Fahrspaß vermittelt. Der Motorcharakter wirkt lebendig und direkt, das Handling häufig agil, und die Ergonomie unterstützt eine entspannte Art zu fahren. Wer ein Motorrad möchte, das schnell vertraut wird und den Fokus klar auf unkomplizierte Freude legt, findet in der Meguro S1 eine stimmige Option.
Die BMW R 1200 R passt besser zu Fahrerinnen und Fahrern, die den Boxer-Charakter lieben und ein Motorrad bevorzugen, das auf Stabilität, Souveränität und Langstrecken-Feeling ausgelegt ist. Das Fahrwerk und das Gesamtpaket vermitteln oft mehr Ruhe, der Durchzug wirkt gelassen, und das Motorrad fühlt sich besonders dann stark an, wenn die Fahrt länger dauert oder das Tempo konstant bleibt. Wer ein Premium-Roadster sucht, das auch auf Touren überzeugt, trifft mit der BMW R 1200 R meist die passendere Wahl.