UVP 5.695 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 10.399 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Retro-Entschleuniger mit 18 PS von Kawasaki
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1200er Retro-Roadster aus Österreich für unter 10.000 €
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leicht
  • einfaches Fahrverhalten
  • nichts lenkt ab
  • schöne Retro-Optik
Kontra:
  • Leistung reicht nur zum Bummeln
  • Sitzposition für große Leute etwas kurz
  • zickiger Seitenständer
Pro:
  • konsequente Retro-Optik
  • feine Verarbeitung
  • passender Braaaap-Sound
  • ordentliches Kayaba-Fahrwerk
  • kräftiger Drehmoment-Motor
Kontra:
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht143kg
Radstand1.415mm
Länge2.125mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 740 mm
Höhe1.090mm
Gewicht235kg
Radstand1.450mm
Länge2.180mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt-Einzylinder-Motor
Hubraum233ccm
Hub66mm
Bohrung67mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum1.222ccm
Hub80mm
Bohrung99mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung18 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment19 NM bei 5.800 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite480km
Leistung83 PS bei 6.550 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.198km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite356km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm
Federung hintenStereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-18M/C 51S
Reifen hinten110/90-17M/C 60S
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 87)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.
 
Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.695€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Schwarz (W230: Blau)

Fazit - was bleibt hängen

Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch.  Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 10/2022
  • Farben: schwarz, grau, grün

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Kawasaki Meguro S1 vs. Brixton Cromwell 1200 – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder aus der Retro-Ecke kommen, wird die Entscheidung schnell spannend: Auf der einen Seite steht die Kawasaki Meguro S1 mit ihrem klaren, modernen Klassiker-Charakter. Auf der anderen Seite fährt die Brixton Cromwell 1200 als kräftigerer Vertreter vor, der den Fokus stärker auf Präsenz und Fahrspaß legt. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick vertraut, unterscheiden sich aber spürbar darin, wie sie sich im Alltag anfühlen, wie sie mit Leistung und Drehmoment umgehen und welche Art von Fahrstil sie am liebsten mögen.

Erster Eindruck: Retro-Optik trifft unterschiedliche Philosophie

Die Meguro S1 wirkt wie ein durchdachter Entwurf für alle, die Retro mögen, aber nicht auf Alltagstauglichkeit verzichten wollen. Die Linienführung ist stimmig, die Proportionen wirken ausgewogen und das Gesamtbild bleibt auch bei längerer Betrachtung ruhig und hochwertig.

Die Cromwell 1200 setzt dagegen stärker auf den „Big-Bike“-Look. Sie wirkt massiver, bringt mehr optische Wucht mit und vermittelt das Gefühl, dass sie nicht nur gut aussieht, sondern auch entsprechend „mitmacht“. Wer ein Motorrad sucht, das auf dem Parkplatz nicht unauffällig bleibt, findet hier eine klare Ansage.

Motor & Kraftentfaltung: Charakter statt nur Zahlen

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Meguro S1 steht für ein eher harmonisches, kontrolliertes Ansprechverhalten. Die Kraft wird so auf die Straße gebracht, dass sich das Motorrad besonders in flüssigen Situationen gut dosieren lässt. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen nicht nur Tempo zählt, sondern auch das Gefühl, jederzeit souverän reagieren zu können.

Die Brixton Cromwell 1200 spielt ihre Stärken dort aus, wo es kräftig nach vorn gehen soll. Durch die Auslegung auf mehr Hubraum bzw. die entsprechende Abstimmung wirkt das Motorrad in vielen Situationen „einfach schneller da“. Das kann im Stadtverkehr beim Herausbeschleunigen genauso Spaß machen wie auf Landstraßen, wenn man zügig überholen oder das Tempo konstant halten möchte.

Beide Motorräder können sich sportlich anfühlen – aber auf unterschiedliche Art: Die Meguro S1 wirkt eher wie ein Motorrad, das man elegant bewegt, während die Cromwell 1200 eher wie ein Motorrad wirkt, das man mit Schwung vorwärts schiebt.

Schaltung & Fahrbarkeit im Alltag

Bei der Meguro S1 liegt der Fokus spürbar auf einem gleichmäßigen Rhythmus. Das hilft besonders dann, wenn der Verkehr dichter wird oder wenn Strecken mit vielen Kurven und wechselnden Geschwindigkeiten anstehen. Die Abstimmung unterstützt ein entspanntes Fahrtempo, ohne dass das Motorrad „träge“ wirkt.

Die Cromwell 1200 profitiert davon, dass sie in vielen Situationen weniger Drehzahl braucht, um Vortrieb zu liefern. Das macht sie angenehm, wenn man nicht ständig nachregeln möchte. Gleichzeitig kann das Motorrad dadurch in bestimmten Situationen etwas „direkter“ wirken – wer eher sanft und feinfühlig fährt, merkt das, aber kann es mit dem eigenen Stil gut ausgleichen.

Fahrwerk & Handling: Wie sich die Motorräder durch Kurven bewegen

Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Ansätzen. Die Meguro S1 fühlt sich im Vergleich oft wie ein Motorrad an, das sich leicht in die gewünschte Linie bringen lässt. Das ist besonders praktisch, wenn man im Alltag häufig umsetzt, parkt, rangiert oder auf kleineren Straßen unterwegs ist.

Die Cromwell 1200 wirkt dagegen stabiler und „standfester“. Das kann in schnellen Passagen ein Vorteil sein, weil das Motorrad weniger zum Nacharbeiten zwingt. In engen Kehren oder bei sehr langsamen Manövern kann das größere Gefühl von Masse jedoch stärker auffallen als bei der Meguro S1.

Bremsen & Sicherheitsempfinden

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich wirken. Im Vergleich zeigt sich: Die Meguro S1 vermittelt häufig ein sehr kontrolliertes Bremsgefühl, das sich gut dosieren lässt. Das ist angenehm, wenn man häufig aus dem Stadtverkehr heraus bremst oder wenn man auf wechselnden Belägen unterwegs ist.

Die Cromwell 1200 kann beim Bremsen mit ihrer kräftigen Gesamtanmutung punkten. Wer zügig fährt oder häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, profitiert von dem Eindruck, dass das Motorrad „entschlossen“ verzögert. Gleichzeitig lohnt es sich, den eigenen Stil an die Charakteristik anzupassen, weil die Wirkung je nach Situation etwas kräftiger ausfallen kann als bei der Meguro S1.

Ergonomie & Sitzposition: Für wen passt welche Haltung?

Die Meguro S1 wirkt im Vergleich eher auf eine entspannte, alltagstaugliche Sitzposition ausgelegt. Das hilft dabei, auch längere Fahrten angenehm zu gestalten. Wer häufig pendelt oder Touren plant, bei denen man nicht ständig „im sportlichen Modus“ sein möchte, findet hier eine stimmige Basis.

Die Cromwell 1200 bietet ebenfalls eine komfortable Auslegung, wirkt aber im Gesamtgefühl etwas „präsenter“. Das kann gut passen, wenn man eine aufrechtere, markante Haltung mag und das Motorrad als Begleiter für dynamische Landstraßenfahrten sieht. Für sehr lange Strecken entscheidet am Ende oft das Zusammenspiel aus Sitzkomfort, Windgefühl und persönlicher Körpergröße – hier kann die Meguro S1 im Vergleich tendenziell die ruhigere Wahl sein, während die Cromwell 1200 eher die Wahl für alle ist, die das Motorrad spürbar „mit Kraft“ fahren möchten.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reichweite

Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad im Stand anfühlt, sondern wie es sich im echten Betrieb schlägt. Die Meguro S1 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo häufige Stop-and-go-Situationen, enge Straßen und wechselnde Geschwindigkeiten vorkommen. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für „einfach losfahren“ – ohne dass man ständig an der Fahrweise feilen muss.

Die Cromwell 1200 ist im Vergleich stärker auf Fahrten ausgelegt, bei denen man zügig vorankommen will. Auf Landstraßen und bei längeren Strecken zeigt sich der Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur optisch, sondern auch vom Antrieb her „durchzieht“. Wer häufig Strecken fährt, auf denen man öfter beschleunigt und überholt, wird die Charakteristik schnell zu schätzen wissen.

Wartung, Service & Teile: Praktischer Blick auf den Besitz

Bei beiden Modellen gilt: Der Alltag wird leichter, wenn Ersatzteile und Service gut verfügbar sind und die Wartungsintervalle zum eigenen Fahrprofil passen. Im Vergleich wirkt die Meguro S1 oft wie eine unkomplizierte Wahl für Fahrer, die Wert auf planbare Routine legen. Die Cromwell 1200 kann ebenfalls überzeugen, besonders für diejenigen, die ein Motorrad wollen, das sich nicht wie ein „Spezialprojekt“ anfühlt, sondern wie ein solides Gesamtpaket.

Wichtig ist: Je nachdem, wie viel gefahren wird und welche Werkstatt in der Nähe ist, kann sich der Besitzkomfort unterschiedlich anfühlen. Wer beide Modelle in der Region probegefahren hat, bekommt meist schnell ein Gefühl dafür, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Meguro S1 – Stärken

  • Ausgewogenes Fahrgefühl: wirkt kontrolliert und gut dosierbar.
  • Alltagstaugliche Ergonomie: angenehm für Pendeln und längere Fahrten.
  • Handliches Handling: unterstützt entspanntes Fahren in urbanen Situationen.
  • Harmonischer Motorcharakter: macht das Fahren leicht, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen.

Kawasaki Meguro S1 – mögliche Schwächen

  • Weniger „Wucht“ im Vergleich zur 1200er-Philosophie: Wer maximale Durchzugskraft sucht, könnte sich schneller mehr wünschen.
  • Charakter eher elegant: Sportlich im Sinne von „flüssig“ statt „brutal direkt“.

Brixton Cromwell 1200 – Stärken

  • Kräftiger Vortrieb: wirkt in vielen Situationen spontan und durchsetzungsstark.
  • Stabiler Gesamteindruck: unterstützt dynamische Fahrten auf Landstraßen.
  • Präsentes Design: fällt optisch deutlich auf.
  • Komfort durch weniger Nachregeln: macht das Fahren in vielen Situationen entspannter.

Brixton Cromwell 1200 – mögliche Schwächen

  • Mehr Massegefühl im Vergleich: bei sehr langsamen Manövern kann das spürbarer sein.
  • Direkterer Charakter: wer extrem feinfühlig und zurückhaltend fährt, muss sich ggf. etwas an die Abstimmung gewöhnen.

Welche Wahl passt besser? – Fazit

Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt: gut dosierbar, angenehm in der Sitzposition und mit einem Fahrgefühl, das sich auch bei wechselnden Bedingungen souverän anfühlt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Touren plant, bei denen man entspannt cruisen möchte, und ein harmonisches Gesamtpaket bevorzugt, wird mit der Meguro S1 sehr wahrscheinlich glücklich.

Die Brixton Cromwell 1200 passt besonders dann, wenn mehr „Biss“ gefragt ist: kräftiger Vortrieb, ein stabiler Eindruck bei zügiger Fahrt und ein Motorrad, das auf Landstraßen und bei Überholmanövern schnell das Gefühl von Sicherheit und Durchzug vermittelt. Wer ein Retro-Motorrad möchte, das optisch wie technisch mehr Präsenz zeigt und dynamische Fahrten mag, trifft mit der Cromwell 1200 die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Meguro S1 für ausgewogene Alltagsroutine und elegantes Fahren, Cromwell 1200 für mehr Kraftgefühl, mehr Wucht und dynamischere Ausflüge.

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