| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
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Kawasaki Meguro S1 vs. Honda CBF 1000 – Vergleich im Alltag und auf Tour
Wer zwischen Kawasaki Meguro S1 und Honda CBF 1000 schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die Meguro S1 steht für einen klaren Retro-Charakter, eine stimmige Optik und ein Fahrgefühl, das eher nach „Genuss“ als nach „Maximal-Performance“ klingt. Die Honda CBF 1000 dagegen ist ein klassischer Allrounder mit Fokus auf Alltagstauglichkeit, Komfort und souveränem Langstrecken-Tempo. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.
Charakter und Fahrgefühl: Retro-Genuss trifft auf Touren-Souveränität
Meguro S1: Leichtfüßig und nah am Fahrer
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt wie aus einer anderen Zeit, ohne dabei unmodern zu sein. Im Fahrbetrieb zeigt sich der Fokus auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrwerk. Gerade auf kurvigen Strecken und im Stadtverkehr fühlt sich das Motorrad „überschaubar“ an: Man sitzt angenehm, bewegt sich flüssig und bekommt das Gefühl, dass das Motorrad nicht gegen einen arbeitet, sondern mitdenkt.
Stärken liegen vor allem im stimmigen Gesamtpaket: Optik, Bedienbarkeit und ein Fahrgefühl, das Lust auf entspannte Kilometer macht. Schwäche ist weniger das Motorrad an sich, sondern die Erwartungshaltung: Wer ein kompromissloses Tourenmonster sucht, wird die CBF 1000 eher als „Werkzeug“ für lange Strecken erleben.
CBF 1000: Ruhig, kraftvoll und auf Langstrecke ausgelegt
Die Honda CBF 1000 ist deutlich stärker auf „Reisen“ getrimmt. Das merkt man an der Art, wie der Motor Leistung bereitstellt und wie sich das Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten verhält. Die Sitzposition ist auf Komfort ausgelegt, das Fahrwerk zielt auf Stabilität und das Gesamtgefühl ist: Man kann entspannt fahren und muss nicht ständig „arbeiten“, um schnell voranzukommen.
Stärken zeigt die CBF 1000 besonders dort, wo viele Kilometer anstehen: Autobahn, Landstraße und auch längere Etappen mit wechselnden Bedingungen. Schwächen ergeben sich eher im Stil: Wer maximale Retro-Ästhetik oder ein besonders „leichtes“ Handling sucht, wird die Meguro S1 emotional näher finden.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Logik vs. harmonische Alltagskraft
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Motorräder vor allem in der Art, wie sie Kraft nutzbar machen. Die Honda CBF 1000 wirkt wie ein Motor, der für gleichmäßiges Tempo gebaut ist: Der Antrieb unterstützt das Fahren ohne ständiges Herunterschalten, und das Motorrad bleibt auch bei zügiger Fahrt ruhig. Das ist besonders angenehm, wenn Strecken lang sind oder wenn der Verkehrstakt häufige Beschleunigungen fordert.
Die Kawasaki Meguro S1 setzt dagegen stärker auf ein „rund laufendes“ Fahrgefühl. Die Kraft kommt so, dass man sie gut dosieren kann – ideal für die Stadt, für Feierabendrunden und für Touren, bei denen der Weg im Vordergrund steht. Wer jedoch sehr sportlich und aggressiv beschleunigt oder dauerhaft hohe Geschwindigkeiten anpeilt, wird die CBF 1000 als klar souveräner erleben.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Komfort oder kompakter Retro-Ansatz
Bei der Ergonomie zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Honda CBF 1000 bietet eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das hilft, Ermüdung zu reduzieren und macht das Motorrad besonders attraktiv für Tourenfahrer. Auch im Alltag wirkt die CBF 1000 dadurch „leicht“ zu fahren, obwohl sie vom Charakter her eher ein großes, stabiles Motorrad ist.
Die Kawasaki Meguro S1 ist dagegen kompakter im Gefühl. Die Sitzposition wirkt nah am Motorrad, die Bedienung ist intuitiv und das Motorrad vermittelt mehr „Leichtigkeit“ im Handling. Für kürzere Strecken und für Fahrer, die den Fokus auf Stil und Fahrspaß legen, ist das ein großer Pluspunkt. Auf sehr langen Etappen kann die CBF 1000 jedoch die angenehmere Wahl sein, weil Komfort und Stabilität stärker auf Distanz ausgelegt sind.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität bei der CBF 1000, Agilität bei der Meguro S1
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied in der Zielsetzung. Die Honda CBF 1000 ist darauf ausgelegt, auch bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken stabil zu bleiben. Das gibt Sicherheit, gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man zügig unterwegs ist. Die Bremsen passen zu diesem Konzept: Sie wirken berechenbar und unterstützen ein ruhiges, kontrolliertes Fahren.
Die Kawasaki Meguro S1 spielt ihre Stärken eher in der Agilität aus. In Kurven und auf wechselnden Strecken fühlt sich das Motorrad lebendig an. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man häufig die Richtung wechselt oder wenn man bewusst „mit dem Motorrad“ fährt. Wer allerdings sehr sportlich am Limit fährt oder häufig hart bremst, wird die CBF 1000 als die stressfreiere Option erleben – einfach weil das Gesamtsystem auf Touren ausgelegt ist.
Alltagstauglichkeit: Stadtfreundlichkeit vs. Reise-Setup
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im Verkehr funktioniert, wie angenehm es im Stop-and-Go ist und wie unkompliziert es sich im Alltag nutzen lässt. Die Meguro S1 punktet hier mit ihrem Charakter: Sie macht Spaß, wirkt zugänglich und passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen. Auch das Handling im Stadtverkehr fühlt sich oft „einfach“ an, weil das Motorrad im Gefühl nicht so sehr nach „großem Reisegerät“ verlangt.
Die Honda CBF 1000 ist ebenfalls alltagstauglich, aber auf eine andere Art. Sie ist weniger „urban verspielt“, dafür sehr souverän. Wer häufig pendelt, lange Strecken zwischen Terminen fährt oder regelmäßig in den Urlaub startet, wird die CBF 1000 als praktischer empfinden. Das Motorrad nimmt Tempo gelassen, bleibt stabil und wirkt wie ein verlässlicher Begleiter.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Meguro S1
- Retro-Charakter mit stimmigem Gesamtbild
- Agiles, nahes Fahrgefühl – besonders auf kurvigen Strecken
- Gute Alltagstauglichkeit für kürzere Fahrten und Stadtverkehr
- Fahrspaß durch harmonische Dosierbarkeit
Schwächen der Kawasaki Meguro S1
- Weniger „Reisefokus“ als die CBF 1000
- Für sehr lange Etappen kann der Komfortvorteil der CBF 1000 stärker wirken
- Wer maximale Autobahn-Souveränität erwartet, findet sie eher bei der Honda
Stärken der Honda CBF 1000
- Touren- und Langstreckenkomfort
- Ruhiger, souveräner Antrieb für gleichmäßiges Tempo
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten
- Sehr gute Eignung für Alltag plus längere Ausfahrten
Schwächen der Honda CBF 1000
- Weniger Retro-Emotion als die Meguro S1
- Im „leichtfüßigen“ Handling fühlt sich die Meguro oft näher an
- Wer ein besonders kompaktes Stadtgefühl sucht, könnte die CBF 1000 als weniger „spielerisch“ empfinden
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich entscheidet sich weniger an einzelnen technischen Daten, sondern an der Frage, wie das Motorrad im Alltag „funktionieren“ soll. Die Kawasaki Meguro S1 ist besonders passend, wenn der Fokus auf Stil, Fahrspaß und einem Motorrad liegt, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Sie eignet sich gut für Fahrer, die gerne kurvenreiche Strecken fahren, kurze bis mittlere Touren planen und dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legen.
Die Honda CBF 1000 ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Stabilität und Langstrecken-Eignung im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Autobahnanteile hat oder einfach ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Kilometern noch entspannt wirkt, findet in der CBF 1000 den passenderen Begleiter.
Fazit:
Die Kawasaki Meguro S1 ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad mit Retro-Charakter suchen und dabei vor allem ein agiles, nahes Fahrgefühl erleben möchten. Sie passt besonders gut zu Stadtfahrten, Feierabendrunden und Touren, bei denen der Weg das Ziel ist. Die Honda CBF 1000 spielt ihre Stärken dort aus, wo es länger wird: Komfort, ruhiger Antrieb und Stabilität machen sie zur besseren Option für regelmäßige Langstrecken, Autobahnfahrten und entspannte Reisen. Wer ein Motorrad möchte, das im Alltag Spaß macht und gleichzeitig auf Distanz überzeugt, findet in der CBF 1000 den klaren Vorteil. Wer dagegen Stil, Leichtigkeit und Fahrspaß priorisiert, wird mit der Meguro S1 deutlich glücklicher. Kurz gesagt: Meguro S1 für Genuss und Agilität, CBF 1000 für Komfort und Souveränität auf Tour.