| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Meguro S1 vs. Honda NTV 650 Revere – welcher Klassiker passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „klassisch“ aussehen, heißt das noch lange nicht, dass sie sich auch gleich anfühlen. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Kawasaki Meguro S1 und Honda NTV 650 Revere werden gegenübergestellt, damit klar wird, worin sie sich im Alltag, auf Touren und beim Fahrkomfort unterscheiden. Dabei geht es nicht nur um den ersten Eindruck, sondern um das, was am Ende zählt: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, wie souverän wirkt es im Tempo, und welche Kompromisse muss man je nach Fahrstil akzeptieren?
Erster Eindruck: Retro-Charakter trifft auf unterschiedliche Philosophie
Die Kawasaki Meguro S1 steht für eine moderne Interpretation von Retro. Das Design wirkt bewusst stimmig, mit klaren Linien und einem Look, der eher „stylish“ als „rustikal“ wirkt. Die Honda NTV 650 Revere dagegen wirkt wie ein klassischer Allrounder, der seinen Charme aus der praktischen Auslegung zieht. Während die Meguro stärker auf den ästhetischen Auftritt und das „Gefühl von Motorradkultur“ setzt, spielt die NTV ihre Stärken eher über Alltagstauglichkeit und einen unkomplizierten Charakter aus.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag bemerkbar machen
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich schnell: Beide Modelle sind auf entspannte Nutzung ausgelegt, aber sie liefern das Fahrgefühl auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt im Vergleich oft „direkter“ im Ansprechverhalten, was besonders im Stadtverkehr und bei zügigen Zwischenspurts spürbar wird. Die Honda NTV 650 Revere spielt ihre Stärken eher über gleichmäßige Kraftentfaltung aus. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig längere Strecken gefahren werden oder wenn ein ruhiger, souveräner Rhythmus wichtiger ist als sportliche Reaktionen.
Im Zusammenspiel aus Motorleistung und Drehmoment zeigt sich damit ein typisches Muster: Die Meguro S1 wirkt dann besonders stimmig, wenn man gern mit dem Gas arbeitet und das Motorrad „mitnimmt“. Die NTV 650 Revere passt besser, wenn man lieber konstant fährt und das Motorrad die Arbeit erledigt, ohne dass ständig nachjustiert werden muss.
Getriebegefühl und Fahrbarkeit
Auch wenn beide Motorräder nicht als reine Sportmaschinen gedacht sind, unterscheiden sie sich im „Handgefühl“. Die Meguro S1 vermittelt häufig den Eindruck, dass sie sich leichter dosieren lässt, gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das man einfach laufen lässt: Gangwechsel sind weniger „spielerisch“, dafür fühlt sich das Gesamtpaket auf längeren Strecken harmonisch an.
Fahrwerk und Komfort: Unterschiedliche Wege zu einem angenehmen Setup
Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber die Ausrichtung ist verschieden. Die Kawasaki Meguro S1 kann im Vergleich besonders dann überzeugen, wenn die Straße nicht zu rau ist und man eine gewisse Agilität spüren möchte. Das Fahrwerk wirkt dann lebendiger, und die Maschine lässt sich in Kurven oft williger bewegen.
Die Honda NTV 650 Revere ist dagegen häufig die Wahl, wenn Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen. Sie wirkt im Vergleich oft „gelassener“, was sich besonders auf schlechteren Straßen oder bei längeren Fahrten bemerkbar macht. Wer häufig pendelt oder Touren mit wechselndem Belag plant, findet in der NTV 650 Revere oft das entspanntere Gesamtgefühl.
Stabilität vs. Wendigkeit
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Meguro S1 kann in der Kurvenfahrt mehr „Motorrad-Feeling“ vermitteln, während die NTV 650 Revere eher auf Stabilität und gleichmäßige Führung setzt. Beide Ansätze sind gut – die Frage ist, welche Art von Fahrstil mehr Freude macht.
Ergonomie und Sitzposition: Wer fühlt sich wohler?
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Probefahrt begeistert oder nach einer längeren Runde ermüdet. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt im Vergleich tendenziell kompakter und kann für Fahrerinnen und Fahrer interessant sein, die eine eher aufrechte, aber dennoch „aktive“ Haltung bevorzugen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig in der Stadt gefahren wird oder wenn man gern öfter die Position wechselt.
Die Honda NTV 650 Revere bietet im Vergleich häufig eine entspanntere Sitzhaltung, die auf längere Strecken ausgelegt ist. Dadurch kann sie für Menschen interessant sein, die nicht ständig „arbeiten“ wollen, sondern lieber bequem sitzen und Kilometer sammeln.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo kontrollieren?
Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „starkes Verzögern“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Kawasaki Meguro S1 kann im Vergleich mit einer direkten Rückmeldung punkten, was das Vertrauen beim Bremsen erhöht. Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen oft gleichmäßiger und berechenbarer, besonders wenn man vorausschauend fährt und nicht ständig abrupt eingreifen muss.
Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht, aber die Unterschiede im Bremsgefühl können je nach Fahrstil spürbar sein: Wer gern präzise arbeitet, findet an der Meguro S1 oft mehr „Feedback“. Wer eher entspannt bremst und Stabilität bevorzugt, wird mit der NTV 650 Revere häufig zufriedener.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Im Alltag zählen viele Faktoren gleichzeitig: Handlichkeit, Übersicht, Komfort beim Anfahren und das Gefühl, dass das Motorrad auch im Alltag „mitmacht“. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt im Vergleich oft leichter zu bewegen, was besonders im Stop-and-Go-Verkehr und beim Rangieren hilft. Das macht sie attraktiv für Pendler und für alle, die viel in der Stadt unterwegs sind.
Die Honda NTV 650 Revere punktet im Vergleich vor allem durch ihre entspannte Art. Sie ist häufig die bessere Wahl, wenn der Alltag nicht nur aus kurzen Wegen besteht, sondern auch aus längeren Fahrten, bei denen man nicht ständig auf den nächsten „Kick“ wartet, sondern einfach ankommen möchte.
Wartung, Ersatzteile und Gebrauchtkauf
Gerade bei Retro- und Classic-orientierten Motorrädern spielt der Gebrauchtkauf eine große Rolle. Bei der Wahl zwischen Kawasaki Meguro S1 und Honda NTV 650 Revere lohnt es sich, nicht nur auf den Zustand zu schauen, sondern auch auf die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die allgemeine Wartungsfreundlichkeit. Im Vergleich gilt: Honda-Modelle werden häufig als unkompliziert wahrgenommen, während die Meguro S1 als moderneres Konzept tendenziell stärker auf den „Lifestyle“-Aspekt setzt. Das kann sich auf die Kaufentscheidung auswirken, je nachdem, ob man eher Wert auf bewährte Alltagsrobustheit oder auf ein besonders stimmiges Designkonzept legt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Meguro S1 – Stärken
- Retro-Optik mit modernem Anspruch und stimmigem Gesamtbild
- Im Vergleich oft lebendigeres Ansprechverhalten, besonders bei dynamischerem Fahren
- Kann sich im Stadtverkehr und bei häufigen Richtungswechseln sehr angenehm anfühlen
Kawasaki Meguro S1 – Schwächen
- Je nach Fahrstil kann der Fokus auf „Feeling“ dazu führen, dass man bei sehr langen Strecken mehr Komfort-Ansprüche abgleichen muss
- Wer maximale Ruhe sucht, findet bei der Konkurrenz manchmal den entspannteren Charakter
Honda NTV 650 Revere – Stärken
- Im Vergleich oft besonders souverän im gleichmäßigen Fahrrhythmus
- Komfortorientiertes Gesamtpaket für längere Strecken
- Berechenbares Fahrgefühl, das Vertrauen aufbaut
Honda NTV 650 Revere – Schwächen
- Weniger „spielerisch“ als die Meguro S1, wenn man gern stark mit dem Motorrad arbeitet
- Optisch eher klassisch-pragmatisch, weniger „modernes Retro-Statement“
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Meguro S1 und Honda NTV 650 Revere hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Wer ein Motorrad möchte, das im Alltag leicht zu bewegen ist, sich lebendig anfühlt und optisch wie technisch einen modernen Retro-Charakter ausstrahlt, findet in der Meguro S1 häufig die passendere Wahl.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das auf Touren entspannt bleibt, gleichmäßig vorwärts geht und ein ruhiges, berechenbares Fahrgefühl liefert, wird mit der Honda NTV 650 Revere oft glücklicher. Besonders, wenn häufig längere Strecken gefahren werden oder wenn Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als maximale Agilität.
Fazit:
Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Wahl für alle, die Retro-Optik mit einem modernen, lebendigen Fahrgefühl kombinieren möchten. Im Vergleich wirkt sie besonders dann stimmig, wenn häufig Stadtverkehr, kurze Strecken und ein aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen. Die Honda NTV 650 Revere punktet dagegen mit einem eher ruhigen, gleichmäßigen Charakter: Sie eignet sich im Vergleich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die Komfort und Souveränität auf längeren Strecken suchen und ein berechenbares Fahrgefühl bevorzugen. Wer gern präzise dosiert und das Motorrad „mitarbeitet“, wird an der Meguro mehr Freude haben. Wer lieber entspannt fährt, Kilometer sammelt und dabei möglichst wenig nachdenken möchte, findet in der NTV 650 Revere den passenden Begleiter. Am Ende entscheidet der eigene Fahrstil: lebendig und modern-retro oder gelassen und tourentauglich.