| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- mega-ausgereifte Maschine
- seidiger 4-Zylinder mit Punch und enormer Elastizität
- softe Sitzposition, auch für längere Strecken mit Sozia geeignet
- technisch sehr gut ausgestattet
- teilweise Lärm je nach Einstellung des Windschilds
- geringfügige Vibrationen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 328 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Doppelt radial montiert, 4-Kolben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
Fazit - was bleibt hängen
Diese Maschine ist einfach toll! Volker und Dietmar wollten gar nicht mehr absteigen, das gibt es selten. Man merkt dem Bike seine Reife überall an. Alles funktioniert leicht und einfach und die Maschine schenkt dem Pilot auf Anhieb volles Vertrauen. Die wird garantiert so schnell nicht kaputt gehen, das strahlt sie zumindest aus. Sie eignet sich für all diejenigen, die während einer längeren Tour auch mal sportlich unterwegs sein wollen - gerne auch mit Beifahrer, denn auch der fühlt sich pudelwohl auf der SX.Kawa selbst sagt zur Ninja 1000 SX: "Touren und Sport – die Ninja 1000SX bietet das Beste aus beiden Welten". Normalerweise lachen wir über diese Marketingsprüche, in diesem Falle trifft es aber den Nagel auf den Kopf.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau, dem mit Abstand besten Kawasaki-Händler in Norddeutschland! Unser Tipp zur Ninja 1000 SX: Unbedingt Probefahren.
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Kawasaki Meguro S1 vs Kawasaki Ninja 1000 SX – Vergleich
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Kawasaki Meguro S1 und die Kawasaki Ninja 1000 SX nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier geht es weniger um „wer ist schneller“, sondern vor allem um welcher Stil und welche Art von Fahrspaß im Alltag wirklich passt. Die Meguro S1 steht für modernes Neo-Retro-Feeling, während die Ninja 1000 SX als sportlicher Sporttourer auf Komfort, Reichweite und souveräne Autobahn-Performance ausgelegt ist. Im Folgenden werden die typischen Unterschiede anhand der im Vergleich genannten Eigenschaften beider Modelle herausgearbeitet – inklusive Stärken und Schwächen, damit die Entscheidung leichter fällt.
Charakter und Einsatzgebiet: Retro-Alltag vs. Sporttourer-Langstrecke
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf eine entspannte, stimmige Art von Fahrkultur setzt. Das Konzept zielt auf eine angenehme Bedienbarkeit und ein Fahrgefühl, das sich besonders auf kurzen bis mittleren Strecken wohlfühlt. Gerade im Stadtverkehr und auf der Landstraße spielt die Meguro ihre Stärken aus: Sie wirkt handlich, vermittelt ein „einfach draufsetzen und losfahren“-Gefühl und passt gut zu Fahrern, die weniger Technik-Overkill und mehr Stil im Alltag suchen.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist dagegen klar auf Touren ausgelegt. Der Fokus liegt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, einem souveränen Langstrecken-Setup und einer Fahrweise, die auch nach vielen Kilometern noch entspannt bleibt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt – inklusive Autobahnanteilen – profitiert von der sporttourer-typischen Abstimmung und der insgesamt „großen“ Präsenz des Motorrads.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. sportlicher Durchzug
Im Vergleich zeigt sich: Die Meguro S1 steht für ein eher harmonisches, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur „ziehen“ soll, sondern auch im Alltag leicht zu kontrollieren ist. Die Kraftentfaltung wirkt dabei so, dass man ohne ständiges Nachdenken flüssig fahren kann – ideal für wechselnde Geschwindigkeiten, Ampelphasen und kurvige Strecken.
Die Ninja 1000 SX zielt dagegen stärker auf spürbaren Durchzug und eine dynamische Fahrweise. Im Vergleich wird deutlich, dass sie für zügiges Fahren und Überholmanöver gemacht ist, ohne dabei sofort „nervös“ zu werden. Gerade auf langen Strecken zeigt sich das: Das Motorrad bleibt auch bei Tempowechseln stabil und unterstützt eine sportliche Gangart, ohne den Komfort komplett zu opfern.
Ergonomie und Sitzposition: entspanntes Handling vs. tourentaugliche Haltung
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Sitzposition und dem daraus resultierenden Fahrgefühl. Die Meguro S1 wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad, das eher auf eine natürliche, alltagstaugliche Haltung setzt. Das hilft dabei, auch bei kurzen Fahrten nicht „verkrampft“ zu wirken und sich schnell wohlzufühlen.
Die Ninja 1000 SX ist dagegen auf Tourenkomfort ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind so gedacht, dass man auch nach längerer Zeit noch konzentriert fahren kann. Gleichzeitig bleibt das Motorrad sportlich genug, um auf der Landstraße nicht nur „mitzuschwimmen“, sondern aktiv zu fahren.
Fahrwerk und Bremsen: Agilität in der Stadt vs. Stabilität auf Strecke
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein klarer Schwerpunkt: Die Meguro S1 spielt ihre Stärken dort aus, wo es oft eng wird – im Stadtverkehr, bei häufigen Richtungswechseln und auf kurvigen Strecken mit wechselndem Belag. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass man das Motorrad leicht „mitnimmt“ und nicht ständig gegen die Dynamik arbeiten muss.
Die Ninja 1000 SX ist im Vergleich stärker auf Stabilität und ruhiges Geradeausfahren ausgelegt. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten und bei längeren Fahrten ein Vorteil. In Kurven bleibt sie kontrolliert, aber der Charakter ist insgesamt „touring-orientiert“: eher souverän als maximal verspielt.
Auch bei den Bremsen lässt sich die Ausrichtung erkennen: Die Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das für den Alltag und moderates Tempo ausgelegt ist, während die Ninja 1000 SX für höhere Geschwindigkeiten und häufigere Belastung auf langen Strecken die passende Reserve mitbringt. Das zeigt sich vor allem im Gefühl beim Dosieren und in der Sicherheit, die man bei zügiger Fahrt wahrnimmt.
Elektronik und Ausstattung: Reduktion vs. Touren-Features
Ein spannender Punkt im Vergleich ist die Ausstattung. Die Meguro S1 setzt eher auf das Wesentliche. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht wie ein „Technikprojekt“ anfühlt, sondern wie ein stimmiges Gesamtpaket. Gerade für Einsteiger oder Fahrer, die sich bewusst gegen zu viel Komplexität entscheiden, ist das attraktiv.
Die Ninja 1000 SX bringt dagegen typischerweise mehr Touren-Elektronik und Komfort-Features mit. Das ist nicht nur „nice to have“, sondern kann auf langen Strecken spürbar entlasten: weniger Ermüdung, bessere Kontrolle bei wechselnden Bedingungen und insgesamt ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Meguro S1: Stärke ist der stimmige Neo-Retro-Charakter, die unkomplizierte Bedienbarkeit und das angenehme Fahrgefühl im Alltag. Schwäche ist weniger ein „Nachteil“ als eine klare Ausrichtung: Wer sehr lange Strecken mit hohem Tempo plant oder maximale sportliche Dynamik sucht, wird die Ninja 1000 SX eher als passender empfinden.
Kawasaki Ninja 1000 SX: Stärke ist die Tourenorientierung, die Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und die insgesamt souveräne Performance über viele Kilometer. Schwäche ist der Fokus: Wer ein besonders leichtes, reduziertes Motorrad für die Stadt sucht oder den Retro-Look in den Vordergrund stellt, findet in der Meguro S1 die emotionalere Alternative.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Kawasaki Meguro S1 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das im Alltag Spaß macht, stilvoll wirkt und sich leicht in den Tagesablauf integrieren lässt. Sie ist ideal für Menschen, die gern auf der Landstraße unterwegs sind, aber nicht zwingend ein „Reisegerät“ für lange Autobahnstrecken brauchen. Auch wer Wert auf ein unkompliziertes Gesamtgefühl legt, wird mit der Meguro S1 schnell warm.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannt bleiben möchten und ein Motorrad bevorzugen, das sportlich genug ist, um aktiv zu fahren. Wer Touren plant, gerne zügig unterwegs ist und dabei Komfort sowie Sicherheit durch die passende Ausstattung sucht, trifft mit der Ninja 1000 SX eine sehr stimmige Entscheidung.
Fazit:
Die Kawasaki Meguro S1 ist die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Neo-Retro-Charakter, unkompliziertem Handling und einem stimmigen Fahrgefühl für Stadt und Landstraße liegt. Sie überzeugt durch ihre alltagstaugliche Art und wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt – ohne dass man sich ständig mit Technik oder „Tourenlogik“ beschäftigen muss. Wer dagegen regelmäßig größere Distanzen fährt, Autobahnanteile einplant und ein Motorrad möchte, das auch bei Tempowechseln souverän bleibt, findet in der Kawasaki Ninja 1000 SX den passenderen Begleiter. Sie spielt ihre Stärken vor allem auf langen Strecken aus: Stabilität, sportlicher Durchzug und tourentaugliche Ausstattung machen den Unterschied. Kurz gesagt: Meguro S1 für Stil und Alltagsfreude, Ninja 1000 SX für Touren, Dynamik und Komfort auf Distanz.