UVP 5.695 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 5.199 €
Baujahr von 2011 bis 2026~
Retro-Entschleuniger mit 18 PS von Kawasaki
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leicht
  • einfaches Fahrverhalten
  • nichts lenkt ab
  • schöne Retro-Optik
Kontra:
  • Leistung reicht nur zum Bummeln
  • Sitzposition für große Leute etwas kurz
  • zickiger Seitenständer
Pro:
  • Verarbeitung
  • Hochwertige Komponenten
  • Gewicht
  • Sparsamer Motor
Kontra:
  • Soziuskomfort

Abmessungen & Gewicht

Gewicht143kg
Radstand1.415mm
Länge2.125mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 740 mm
Höhe1.090mm
Gewicht143kg
Radstand1.367mm
Länge2.029mm
Radstand1.367mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt-Einzylinder-Motor
Hubraum233ccm
Hub66mm
Bohrung67mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum125ccm
Hub47mm
Bohrung58mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung18 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment19 NM bei 5.800 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite480km
Leistung15 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite554km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm
Federung hintenStereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-18M/C 51S
Reifen hinten110/90-17M/C 60S
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm
Federung hintenWP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge
Reifen vorne110/70 ZR 17
Reifen hinten150/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm)

Fazit

Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.
 
Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.695€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Schwarz (W230: Blau)

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Meguro S1 vs. KTM 125 Duke – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Meguro S1 steht für Retro-Ästhetik, ruhigeres Auftreten und ein Fahrgefühl, das eher nach Charakter als nach roher Sportlichkeit klingt. Die KTM 125 Duke dagegen ist ein typischer Vertreter der modernen Streetfighter-Idee: kompakt, agil und mit dem Anspruch, im Stadtverkehr wie auf kurzen Strecken sofort Spaß zu machen. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn am Ende entscheidet nicht nur das Design, sondern vor allem, wie sich die Bikes im Alltag anfühlen.

Erster Eindruck: Stil und Philosophie

Kawasaki Meguro S1 – Retro als Haltung

Die Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst Zeitgeist und Nostalgie verbindet. Das Design ist stimmig, die Linien sind klassisch, und das Gesamtbild vermittelt das Gefühl, dass das Bike nicht nur gefahren, sondern auch genossen werden soll. Wer Wert auf eine markante Optik legt und sich an Retro-Details erfreut, findet hier schnell einen emotionalen Zugang.

KTM 125 Duke – Streetfighter-Charme mit Biss

Die KTM 125 Duke ist dagegen klar auf Performance im Alltag getrimmt. Der Look ist kantig, sportlich und auf „ready to ride“ getaktet. Das Bike wirkt wie gemacht für schnelle Richtungswechsel, kurze Wege und spontane Ausfahrten. Wer ein Motorrad sucht, das sich dynamisch anfühlt und optisch wie technisch nach Action aussieht, wird die Duke schnell ins Herz schließen.

Motor und Fahrgefühl: Charakter vs. Agilität

Beim Fahrgefühl trennen sich die Wege deutlich. Die Meguro S1 setzt stärker auf ein gleichmäßiges, entspanntes Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Fokus auf flüssigem Fahren liegt: an Ampeln entspannt anrollen, im Stadtverkehr souverän bleiben und auch längere Strecken ohne ständiges „Nachdenken“ genießen.

Die KTM 125 Duke spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo es zügig werden darf. Sie wirkt lebendiger, reagiert direkter und unterstützt den Fahrer dabei, zügig zu beschleunigen und das Tempo aktiv zu gestalten. Gerade im urbanen Umfeld – zwischen Kreuzungen, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim schnellen Wechsel zwischen Fahrspuren – fühlt sich die Duke oft „wach“ an.

Handling im Alltag: Wie leicht sich die Bikes bewegen

Meguro S1: ruhige Kontrolle

Die Meguro S1 vermittelt ein Gefühl von Stabilität und gutmütiger Führung. Das ist ein Vorteil, wenn der Alltag nicht nur aus sportlichen Passagen besteht, sondern aus Stop-and-go, Parkplatzsuche und wechselnden Straßenbedingungen. Die Maschine lässt sich kontrolliert bewegen, ohne dass ständig das Gefühl entsteht, man müsse „gegensteuern“.

Duke: schnelle Richtungswechsel

Die KTM 125 Duke ist spürbar auf Agilität ausgelegt. Das Handling wirkt direkt, das Bike unterstützt zügige Manöver und macht Lust auf Kurven – auch wenn es nur die „kleinen“ Kurven auf dem Weg zur Arbeit sind. Wer häufig in engen Straßen unterwegs ist oder gern dynamisch fährt, bekommt hier ein Motorrad, das die Fahrbewegungen schnell in Vortrieb und Fahrspaß übersetzt.

Komfort und Sitzgefühl: Alltagstauglichkeit zählt

Komfort ist nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern auch von Sitzposition, Ergonomie und dem, wie gut das Motorrad zu typischen Tagesrouten passt. Die Meguro S1 wirkt insgesamt entspannter abgestimmt. Das macht sie besonders interessant, wenn längere Fahrten oder häufiges „gemütliches“ Tempo im Vordergrund stehen. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht ständig nach mehr Leistung anfühlt, kann das ein Plus sein.

Die KTM 125 Duke ist sportlicher positioniert. Das kann sich je nach Fahrstil sehr positiv anfühlen: Man sitzt „im Motorrad“, hat eine aktive Haltung und bekommt das Gefühl, jederzeit eingreifen zu können. Gleichzeitig ist das Setup eher auf Fahrspaß als auf reinen Langstreckenkomfort ausgelegt. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist und kurze Strecken liebt, wird das oft als Vorteil sehen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten

Beim Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und das Gefühl, wie schnell das Motorrad auf Befehle reagiert. Im Vergleich wirkt die KTM 125 Duke tendenziell sportlicher abgestimmt: Das unterstützt dynamisches Fahren und gibt Sicherheit, wenn es zügig gehen soll. Die Meguro S1 setzt eher auf ein ruhiges, gut kontrollierbares Ansprechverhalten, das besonders im Alltag überzeugt – etwa beim häufigen Anhalten an Ampeln oder beim entspannten Fahren im Stadtverkehr.

Wichtig ist: Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber die „Art“ des Sicherheitsgefühls unterscheidet sich. Die Duke fühlt sich stärker nach Performance an, die Meguro S1 nach souveräner Alltagskontrolle.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Kawasaki Meguro S1

  • Retro-Charakter: Optik und Gesamtgefühl passen zu einem Motorrad, das man gern zeigt und gern fährt.
  • Entspanntes Fahrgefühl: Gleichmäßigkeit und Ruhe machen sie besonders alltagstauglich.
  • Kontrollierte Handhabung: Unterstützt ein sicheres, nicht überdrehtes Fahrtempo.

Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Meguro S1

  • Weniger „Sport-Impuls“: Wer vor allem maximale Dynamik sucht, könnte die Meguro S1 als etwas zurückhaltender empfinden.
  • Fokus auf Charakter statt Angriff: Für sehr sportliche Fahrstile ist sie nicht die erste Wahl.

Stärken der KTM 125 Duke

  • Agilität: Unterstützt schnelle Richtungswechsel und dynamisches Fahren im Alltag.
  • Direktes Ansprechverhalten: Macht Spaß beim Beschleunigen und beim aktiven Fahren.
  • Streetfighter-Feeling: Das Bike wirkt wie gemacht für urbane Strecken.

Schwächen bzw. Grenzen der KTM 125 Duke

  • Sportliche Ausrichtung: Das kann bei längeren, entspannten Fahrten weniger „weich“ wirken.
  • Anspruch an den Fahrstil: Wer es sehr gemütlich mag, muss sich weniger „von selbst“ tragen lassen.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt stark davon ab, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Kawasaki Meguro S1 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad mit Stil suchen, das im Alltag souverän bleibt und sich nicht wie ein „Sportgerät“ anfühlt. Wer Retro-Design liebt, gern entspannt fährt und Wert auf ein harmonisches Gesamtpaket legt, bekommt hier ein stimmiges Bike.

Die KTM 125 Duke ist ideal für alle, die im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken maximale Agilität wollen. Wer dynamisch unterwegs ist, gern beschleunigt, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad sucht, das schnell auf Eingaben reagiert, findet in der Duke eine sehr passende Wahl.

Fazit:

Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Retro-Charakter, entspannterem Fahrgefühl und souveräner Alltagstauglichkeit liegt. Sie überzeugt vor allem dort, wo gleichmäßiges Fahren, gute Kontrolle und ein stimmiges Gesamtbild wichtiger sind als maximale Sportdynamik. Wer ein Motorrad sucht, das sich angenehm „mitnehmen“ lässt und dabei optisch wie emotional punktet, wird mit der Meguro S1 glücklich.

Die KTM 125 Duke spielt ihre Stärken aus, wenn Agilität, direktes Ansprechverhalten und Fahrspaß im urbanen Alltag im Vordergrund stehen. Sie wirkt lebendiger, unterstützt dynamische Manöver und macht Lust auf zügiges Fahren – besonders auf kurzen Strecken und in Situationen, in denen schnelle Richtungswechsel gefragt sind. Wer ein Bike möchte, das sich sportlich anfühlt und im Alltag ständig Motivation liefert, trifft mit der Duke die richtige Entscheidung.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙