UVP 5.695 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 8.990 €
Baujahr von 2009 bis 2016
Retro-Entschleuniger mit 18 PS von Kawasaki
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Kräftiger Allrounder mit sportlichen Genen
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leicht
  • einfaches Fahrverhalten
  • nichts lenkt ab
  • schöne Retro-Optik
Kontra:
  • Leistung reicht nur zum Bummeln
  • Sitzposition für große Leute etwas kurz
  • zickiger Seitenständer
Pro:
  • bäriger Motor mit kräftigem Drehmoment
  • reisetaugliche Sitzposition
  • satte Straßenlage, guter Windschutz
  • zuverlässiges Bike ohne Reparaturanfälligkeiten
  • viel Motorrad für wenig Geld
Kontra:
  • etwas schwerfällig in engen Kurven
  • für Fahranfänger ungeeignet

Abmessungen & Gewicht

Gewicht143kg
Radstand1.415mm
Länge2.125mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 740 mm
Höhe1.090mm
Gewicht257kg
Radstand1.485mm
Länge2.130mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.245mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt-Einzylinder-Motor
Hubraum233ccm
Hub66mm
Bohrung67mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihen-Vierzylinder
Hubraum1.255ccm
Hub64mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung18 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment19 NM bei 5.800 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite480km
Leistung98 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.700 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm
Federung hintenStereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-18M/C 51S
Reifen hinten110/90-17M/C 60S
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorneZR
Reifen hintenZR

Bremsen

Bremsen vorneEinzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.
 
Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.695€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Schwarz (W230: Blau)

Fazit - was bleibt hängen

Die Suzuki GSX 1250 FA ist ein Allrounder im besten Wortsinn. Sie lässt sich sportlich fahren, ist reisetauglich und macht auf Landstraße und Autobahn richtig Spaß. Sie ist aufgrund des Gewichts, der hohen Leistung sowie der Fahrwerks-Charakteristik sicherlich kein Bike für Fahranfänger. Auch kleine oder zierliche Personen sollten sich besser nach einem anderen Motorrad umsehen. 

Aufgrund der aus heutiger Sicht technisch eher einfachen Ausstattung und einer guten Fertigungsqualität zählt die GSX 1250 FA sicherlich zu den zuverlässigeren Bikes. Es kann kaum etwas kaputt gehen und alle Bandits hatten schon immer den Ruf, unkompliziert jahrelang ohne Reparaturen ihren Dienst zu tun. Sie eignet sich deshalb hervorragend als Arbeitstier für die tägliche Fahrt zur Arbeit. Wer sich eine gebrauchte GSX 1250 FA kaufen möchte, muss vor größeren Laufleistungen nicht zurückschrecken. Die Maschinen dieses Typs gelten als unkaputtbar.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.990 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.000€
  • Baujahre: 2010-2016
  • Testbike: 11/2016
  • Farben: schwarz, weiß, grau, blau, rot

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Kawasaki Meguro S1 vs. Suzuki GSX-1250 FA – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder aufeinander treffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Meguro S1 steht für einen klaren Retro-Charakter mit moderner Technik und einem Fokus auf leichtes Handling im Alltag. Die Suzuki GSX-1250 FA dagegen wirkt wie ein Statement für sportlich ambitionierte Fahrer, die auch auf längeren Strecken souverän unterwegs sein möchten. Im folgenden Vergleich werden die im jeweiligen Modell angeführten Eigenschaften gegenübergestellt – damit schneller klar wird, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt.

Erster Eindruck: Stil und Charakter

Meguro S1 – Retro mit Alltagstauglichkeit

Die Kawasaki Meguro S1 setzt auf eine klassische Optik, die sofort nach Stil aussieht. Dabei bleibt sie nicht nur „schön“, sondern zielt auf ein Motorradgefühl, das im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Touren Spaß macht. Die Ausrichtung wirkt bewusst bodenständig: Das Bike soll sich nicht wie ein „Projekt“ anfühlen, sondern wie ein unkomplizierter Begleiter.

GSX-1250 FA – sportlich, groß und tourentauglich

Die Suzuki GSX-1250 FA präsentiert sich deutlich dynamischer und größer im Auftritt. Der Charakter ist klar auf zügiges Fahren ausgelegt, ohne dass der Komfort auf der Strecke komplett verloren geht. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei längeren Ausfahrten stabil und selbstbewusst wirkt, findet hier eine passende Richtung.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Meguro S1 wirkt eher wie ein Motorrad, das gleichmäßig und angenehm zu fahren ist. Die GSX-1250 FA hingegen zielt stärker auf Durchzug und Dynamik. Dadurch entsteht ein spürbarer Kontrast: Während die Meguro S1 häufig mit einem „entspannten Tempo“ überzeugt, spielt die GSX-1250 FA ihre Stärken eher dann aus, wenn zügig beschleunigt, überholt oder dynamisch aus Kurven heraus gefahren wird.

Stärken der Meguro S1

  • Fahrbarkeit im Alltag: angenehm dosierbar und gut kontrollierbar
  • Charakter, der auch bei moderatem Tempo Spaß macht
  • Wirkt weniger „angespannt“, dadurch oft entspannter im Stadtverkehr

Stärken der GSX-1250 FA

  • Mehr Reserven für dynamisches Fahren und Überholmanöver
  • Stabiler Eindruck bei höheren Geschwindigkeiten
  • Sportlicher Drive, der Lust auf zügige Touren macht

Schwächen bzw. Grenzen im Vergleich

  • Meguro S1: Wer konsequent sportliche Fahrleistungen sucht, könnte die Ausrichtung als „zu entspannt“ empfinden.
  • GSX-1250 FA: Wer vor allem kurze Wege und sehr leichtes Handling im Fokus hat, kann die größere, sportlichere Auslegung als weniger „kompakt“ wahrnehmen.

Fahrwerk und Handling: Kurven, Stabilität und Alltag

Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt: Richtungswechsel gelingen unkompliziert, das Bike fühlt sich nicht unnötig schwer an. Die Suzuki GSX-1250 FA ist dagegen stärker auf Stabilität und souveränes Fahrverhalten ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder das Tempo steigt.

Meguro S1: wendig und nah am Fahrer

Die Meguro S1 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo häufig gebremst, beschleunigt und umpositioniert wird. In Kurven vermittelt sie ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die gern spontan fahren und nicht jedes Mal das Gefühl haben wollen, ein großes Motorrad bewegen zu müssen.

GSX-1250 FA: stabil bei Tempo und auf Distanz

Die GSX-1250 FA wirkt wie ein Motorrad, das auch bei höherem Tempo Ruhe ausstrahlt. Gerade auf Landstraßen und Autobahnabschnitten kann das ein echter Pluspunkt sein. Wer häufig lange Strecken fährt oder Touren plant, profitiert von der sportlich-tourentauglichen Auslegung.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Beim Thema Bremsen geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das passende Gefühl. Die Meguro S1 wirkt auf den ersten Blick als Motorrad, das auf kontrolliertes Bremsen im Alltag ausgelegt ist. Die GSX-1250 FA bringt durch ihre sportlichere Ausrichtung häufig ein stärkeres Sicherheitsgefühl bei zügigerem Fahren mit. In der Praxis heißt das: Wer viel Stadtverkehr hat, profitiert von einem gut dosierbaren Setup. Wer öfter schnell unterwegs ist, schätzt die Reserven, die sich aus der sportlichen Gesamtcharakteristik ergeben.

Sitzposition und Komfort: Kurzstrecke vs. lange Tour

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt eher auf eine alltagstaugliche, natürliche Haltung ausgelegt. Das macht sie interessant für Fahrer, die häufig unterwegs sind, aber nicht zwingend „sportlich verkrampft“ sitzen möchten.

Die Suzuki GSX-1250 FA bietet dagegen eine Ausrichtung, die sportlicher wirkt. Das kann auf kurzen Strecken sogar angenehm sein, weil das Motorrad dadurch „direkt“ wirkt. Auf langen Touren entscheidet dann vor allem, wie gut die Ergonomie zur eigenen Statur passt und wie die Ausstattung den Fahrtwind abfängt.

Ausstattung und Alltag: Was hilft wirklich?

Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das den Fokus auf das Wesentliche legt und den Retro-Charakter nicht durch zu viel „Technik-Overload“ verwässert. Die GSX-1250 FA wirkt dagegen wie ein Motorrad, das stärker auf Touren und Komfort im weiteren Sinn abzielt. Dadurch kann sie bei längeren Fahrten im Alltag mehr „Arbeit abnehmen“ – etwa durch eine passend abgestimmte Gesamtergonomie und eine Ausstattung, die auf Distanz ausgelegt ist.

Meguro S1: Stärken im „einfach losfahren“

  • Unkomplizierter Charakter, der schnell zu einem Lieblingsbike wird
  • Retro-Optik als echter Kaufgrund, ohne dass die Praxis darunter leidet
  • Gut geeignet für regelmäßige Fahrten im Alltag

GSX-1250 FA: Stärken für Touren und Tempo

  • Sportlicher Drive für dynamische Ausfahrten
  • Tourenorientierte Gesamtwirkung
  • Mehr Reserven, wenn die Strecke „weiter“ wird

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich zeigt am Ende vor allem eines: Die Kawasaki Meguro S1 und die Suzuki GSX-1250 FA sind nicht einfach zwei Varianten „desselben“ Motorradtyps. Sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.

Meguro S1 – passend für…

  • Fahrer, die ein Motorrad mit Retro-Charme suchen und gern unkompliziert fahren
  • Menschen, die häufig in der Stadt unterwegs sind oder kurze bis mittlere Touren planen
  • Wer ein leicht zu handhabendes Bike bevorzugt, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt

GSX-1250 FA – passend für…

  • Fahrer, die sportlich fahren möchten und dabei auch längere Strecken im Blick haben
  • Menschen, die gern Reserven nutzen: für Überholvorgänge, zügige Passagen und Autobahnabschnitte
  • Wer ein Motorrad sucht, das bei Tempo stabil wirkt und tourentauglich bleibt

Fazit:

Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit klarer Retro-Identität suchen und vor allem im Alltag sowie auf kürzeren bis mittleren Strecken ein unkompliziertes, gut kontrollierbares Fahrgefühl möchten. Sie punktet mit einem Charakter, der sich leicht in den Alltag einfügt, und wirkt dadurch besonders attraktiv für Fahrer, die gern spontan unterwegs sind und nicht ständig nach „maximaler Dynamik“ suchen.

Die Suzuki GSX-1250 FA eignet sich dagegen stärker für Fahrer, die sportlicher unterwegs sein wollen und dabei auch längere Touren planen. Durch ihre insgesamt dynamischere Ausrichtung bietet sie mehr Reserven und vermittelt bei zügigem Fahren ein souveränes Gefühl. Wer also häufig Strecke macht, Tempo liebt und ein Motorrad für die Distanz sucht, findet in der GSX-1250 FA die passendere Basis.

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