| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Kawasaki Meguro S1 vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich & Kaufberatung
Wer zwischen Kawasaki Meguro S1 und Triumph Speed Triple 1200 RR schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Philosophien: Die Meguro S1 setzt auf einen klassischen, charmanten Auftritt und ein entspanntes, gutmütiges Fahrgefühl. Die Speed Triple 1200 RR dagegen ist auf maximale Dynamik ausgelegt – ein Naked Bike, das sich nicht verstecken muss, wenn die Straße kurvig wird oder wenn es zügig vorangehen soll.
In diesem Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen? Wie wirkt sich das auf Alltag, Komfort und Fahrspaß aus? Und vor allem: Für welches Fahrprofil passt welches Motorrad besser?
Grundidee im Vergleich: Retro-Charme vs Performance-Fokus
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst Zeitgeist und Tradition verbindet. Das Design ist klar, stimmig und eher auf Stil als auf rohe Aggressivität ausgelegt. Dadurch fühlt sich die S1 im Alltag oft „einfach richtig“ an: Sie lädt zum entspannten Fahren ein, ohne dass ständig das Gefühl entsteht, man müsse das Motorrad ständig ausreizen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ein Statement. Hier steht die Performance im Vordergrund. Das Bike wirkt wie gemacht für sportliche Ausfahrten, bei denen es nicht nur um Ankommen geht, sondern um das Wie. Die Abstimmung zielt auf präzises Ansprechen, starke Beschleunigung und ein dynamisches Fahrverhalten.
Motorcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied im Gefühl. Die Meguro S1 ist darauf ausgelegt, gleichmäßig und souverän zu laufen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn Strecken mit wechselndem Tempo anstehen. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher „harmonisch“: Man kann entspannt fahren, ohne ständig in einen bestimmten Drehzahlbereich gedrückt zu werden.
Die Speed Triple 1200 RR spielt in einer anderen Liga. Die Leistungswerte und das Drehmomentverhalten sind darauf ausgelegt, zügig Tempo aufzubauen und dabei auch bei höheren Geschwindigkeiten noch Druck zu liefern. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus Kurven heraus oder beim Überholen auf Landstraßen. Das Motorrad belohnt sportliche Fahrweise mit einem sehr direkten Ansprechverhalten.
Stärken und Schwächen beim Motor
Meguro S1 – Stärke: angenehme, alltagstaugliche Dosierbarkeit und ein ruhigerer Charakter, der das Fahren unkompliziert macht.
Meguro S1 – Schwäche: Wer vor allem maximale Dynamik sucht, wird die Performance eher als „genug“ statt als „überwältigend“ erleben.
Speed Triple 1200 RR – Stärke: spürbare Kraftentfaltung und sportliche Durchzugskraft, die auch bei fordernder Fahrweise überzeugt.
Speed Triple 1200 RR – Schwäche: Der Performance-Fokus kann im Alltag mit viel Stop-and-go oder bei sehr entspanntem Tempo weniger „harmonisch“ wirken, weil das Motorrad stärker nach sportlichem Einsatz verlangt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs Agilität
Im Handling unterscheiden sich beide Bikes deutlich. Die Kawasaki Meguro S1 vermittelt ein Gefühl von Kontrolle und Ruhe. Gerade auf unruhigeren Straßen oder bei wechselndem Belag wirkt die Abstimmung oft so, dass man entspannt bleiben kann. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht jede Fahrt ein reines „Kurventraining“ ist.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist auf sportliche Präzision ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Linie, und das Motorrad wirkt in schnellen Passagen „wach“. In Kurven lässt sich das Bike zügig in die gewünschte Richtung bringen, und die Stabilität bei Tempo ist ein klarer Pluspunkt.
Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht
Während die Meguro S1 eher dazu einlädt, die Strecke zu genießen und das Tempo natürlich zu wählen, fordert die Speed Triple 1200 RR förmlich dazu auf, die Möglichkeiten auszuschöpfen. Das ist kein Nachteil – aber es entscheidet über den Fahrspaß: Wer ein Motorrad sucht, das auch bei gemütlicher Fahrt Freude macht, findet in der S1 oft den besseren Partner. Wer dagegen ein Bike möchte, das bei sportlicher Gangart konsequent mitgeht, wird mit der Speed Triple 1200 RR deutlich mehr „Biss“ erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigen sich die Unterschiede zwischen „Alltag mit Reserven“ und „Sport mit Anspruch“. Die Meguro S1 bietet eine solide Basis, die im Stadtverkehr und auf Landstraßen zuverlässig funktioniert. Das Gefühl beim Verzögern ist dabei eher auf gleichmäßige Kontrolle ausgelegt.
Die Speed Triple 1200 RR ist stärker auf sportliche Anforderungen getrimmt. Die Bremsleistung und das Ansprechverhalten sind darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrweise schnell und sicher zu verzögern. Gerade wenn aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven oder vor Ampeln stark gebremst werden muss, spielt das Vertrauen in die Bremsanlage eine große Rolle.
Stärken und Schwächen bei der Bremsanlage
Meguro S1 – Stärke: gut dosierbar und alltagstauglich, ohne dass man sich ständig auf das Bremsgefühl konzentrieren muss.
Meguro S1 – Schwäche: Für sehr sportliche Fahrstile kann die Performance weniger „sportlich“ wirken als bei der RR.
Speed Triple 1200 RR – Stärke: sportliches Ansprechverhalten und hohe Reserven bei dynamischer Fahrweise.
Speed Triple 1200 RR – Schwäche: Wer überwiegend entspannt fährt, nutzt die Möglichkeiten der RR möglicherweise nicht vollständig.
Komfort und Ergonomie: Wie lang lässt es sich fahren?
Komfort ist mehr als nur Sitzhöhe. Es geht darum, wie sich das Motorrad über längere Zeit anfühlt – bei wechselndem Tempo, bei Wind, bei schlechterer Fahrbahn oder wenn die Konzentration nachlässt.
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das für längere, entspannte Touren genauso taugt wie für kurze Fahrten zwischendurch. Die Sitzposition und die Art, wie das Bike auf Lenkimpulse reagiert, unterstützen ein ruhiges Fahrgefühl. Dadurch bleibt die Fahrt auch dann angenehm, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ergonomisch stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das bedeutet: Sie kann sehr viel Spaß machen, aber sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen die Konzentration aktiv bleibt und die Fahrweise dynamischer ist. Für lange Touren ist sie ebenfalls geeignet – allerdings eher dann, wenn das Tempo und die Fahrdynamik zum eigenen Stil passen.
Design und Charakter: Was man jeden Tag sieht
Beim Design ist die Meguro S1 klar auf Retro-Ästhetik getrimmt. Das Motorrad wirkt stimmig, zeitlos und hat einen eigenen Wiedererkennungswert. Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen moderner, aggressiver und „performance-orientiert“ im Look. Wer gerne mit dem Motorrad auffällt, findet hier eine klare Ansage.
Der Charakter zeigt sich auch im Alltag: Die Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das man gerne bewegt, ohne dass es ständig „zu viel“ ist. Die Speed Triple 1200 RR wirkt wie ein Motorrad, das man spürt – auch wenn man nur kurz unterwegs ist.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Kawasaki Meguro S1: die passende Wahl für…
Die Kawasaki Meguro S1 ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt. Wer Wert auf Stil, ein harmonisches Fahrgefühl und eine entspannte Leistungsentfaltung legt, trifft mit der S1 eine gute Wahl. Auch wenn häufig Stadtfahrten oder gemischte Strecken anstehen, kann die Meguro S1 durch ihre zugängliche Art überzeugen.
Triumph Speed Triple 1200 RR: die passende Wahl für…
Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt besonders gut zu Fahrern, die sportliche Dynamik wollen und das Motorrad gerne fordern. Wer Kurven mit Tempo nimmt, gern zügig beschleunigt und ein Bike sucht, das bei sportlicher Fahrweise konsequent liefert, wird mit der RR glücklich. Auch wer ein Naked Bike möchte, das sich nicht mit „nur gut“ zufriedengibt, sondern auf maximale Performance setzt, findet hier den klaren Fokus.
Fazit:
Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit Retro-Charme, unkomplizierter Handhabung und einem eher entspannten Motorcharakter suchen. Sie eignet sich besonders für gemischte Einsätze, Stadtfahrten und Touren, bei denen Komfort und ein harmonisches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen die richtige Wahl, wenn sportliche Dynamik Priorität hat: starke Beschleunigung, präzises Handling und Bremsen mit viel Reserven machen sie zur idealen Begleiterin für ambitionierte Fahrten und kurvige Strecken. Kurz gesagt: Wer ein zugängliches, stilvolles Naked Bike möchte, findet in der Meguro S1 den passenden Partner. Wer ein leistungsorientiertes Naked Bike sucht, das auch bei schneller Gangart souverän bleibt, liegt mit der Speed Triple 1200 RR vorn.