| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
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Kawasaki Meguro S1 vs. Voge R 125 S – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei 125er aufeinandertreffen, die optisch und vom Charakter her nicht unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die Kawasaki Meguro S1, die den Retro-Gedanken sehr konsequent auf die Straße bringt. Auf der anderen Seite folgt die Voge R 125 S mit einem modernen, klaren Auftritt und dem Anspruch, im Alltag unkompliziert zu funktionieren. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein leichtes Motorrad für Stadt, Feierabend und erste Touren suchen – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.
Design und Charakter: Retro-Statement vs. moderne Linie
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt wie aus einer anderen Zeit: runde Formen, stimmige Proportionen und ein Gesamtbild, das bewusst nostalgisch interpretiert wird. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern auch Stil und Wiedererkennungswert bietet. Wer gerne mit dem Motorrad „gesehen werden“ möchte, bekommt hier ein starkes Argument.
Die Voge R 125 S verfolgt dagegen eine sachlichere, zeitgemäßere Designlinie. Das wirkt weniger wie ein Retro-Showpiece, sondern eher wie ein Motorrad, das man jeden Tag nutzen möchte, ohne dass es „zu schade“ wirkt. Gerade für Einsteiger, die ein unkompliziertes Gesamtpaket suchen, kann dieser Ansatz ein Vorteil sein.
Stärken und Schwächen im Design
Stärke der Meguro S1: starker Retro-Look und ein Charakter, der sofort auffällt. Schwäche: wer sehr „clean“ und modern bevorzugt, könnte sich mit dem Stil weniger identifizieren.
Stärke der Voge R 125 S: modernes, funktionales Erscheinungsbild. Schwäche: weniger „Sammler-Feeling“, eher Alltagsfokus.
Motor und Fahrgefühl: entspannter Alltag vs. souveränes Handling
Beide Motorräder bewegen sich im 125er-Umfeld, aber das Fahrgefühl entsteht nicht nur durch die reine Motorisierung. Entscheidend ist, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stand und beim ruhigen Dahingleiten im Stadtverkehr.
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das man entspannt bewegt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Motorcharakter, Sitzposition und dem ruhigen Eindruck, den das Retro-Design vermittelt. Das kann besonders angenehm sein, wenn kurze Strecken, Ampelstopps und gemütliches Tempo im Vordergrund stehen.
Die Voge R 125 S zielt stärker auf ein direktes, alltagstaugliches Fahrverhalten. Sie ist darauf ausgelegt, schnell „griffbereit“ zu sein: leicht zu handeln, gut dosierbar und damit ideal, wenn häufig in engen Situationen gefahren wird – etwa im dichten Stadtverkehr oder auf kurzen Pendelstrecken.
Vergleich der Fahreindrücke
Meguro S1 – Vorteil: harmonischer Charakter, der zu entspanntem Fahren einlädt. Meguro S1 – Nachteil: wer maximale Dynamik erwartet, wird eher in den Grenzen der Klasse bleiben.
Voge R 125 S – Vorteil: unkompliziertes Handling und ein Gefühl von „einfach losfahren“. Voge R 125 S – Nachteil: der Fokus liegt weniger auf dem emotionalen Retro-Erlebnis, sondern auf Funktion.
Fahrwerk und Komfort: stabil im Alltag, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung
Im Alltag zählen vor allem zwei Dinge: Wie gut federt das Motorrad Unebenheiten ab und wie sicher fühlt es sich in Kurven und bei wechselnden Straßenverhältnissen an. Hier unterscheiden sich die beiden Modelle in ihrer Ausrichtung.
Die Kawasaki Meguro S1 vermittelt häufig den Eindruck, dass sie auf ein stimmiges, ruhiges Fahrverhalten ausgelegt ist. Das kann besonders dann überzeugen, wenn längere Stadtfahrten oder auch kleine Landstraßenabschnitte anstehen und das Motorrad nicht „nervös“ wirken soll.
Die Voge R 125 S wirkt im Vergleich oft agiler und leichter zu bewegen. Gerade für Einsteiger, die sich erst an das Motorradfahren gewöhnen, ist ein gutmütiges Handling ein echter Pluspunkt. Das Motorrad soll nicht nur fahren, sondern sich auch in engen Situationen sicher anfühlen.
Komfort vs. Agilität
Meguro S1: eher komfortorientiert und auf ruhiges Fahrgefühl getrimmt. Voge R 125 S: eher agil und dadurch besonders praktisch im Stadtbetrieb.
Bremsen, Sicherheit und Alltagstauglichkeit
Bei 125ern ist die Alltagstauglichkeit entscheidend: zuverlässige Bremsleistung, gut dosierbares Ansprechverhalten und ein Gesamtpaket, das auch bei häufigem Stop-and-Go überzeugt. Beide Modelle sind grundsätzlich für den täglichen Einsatz gedacht, aber die Art, wie sie sich im Fahrbetrieb „anfühlen“, kann unterschiedlich sein.
Die Kawasaki Meguro S1 punktet häufig mit einem stimmigen Zusammenspiel aus Fahrwerk und Bremsgefühl. Das unterstützt ein sicheres Fahrverhalten, weil das Motorrad berechenbar bleibt. Für Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf ein ruhiges, kontrolliertes Fahren legen, ist das ein Plus.
Die Voge R 125 S kann vor allem dann überzeugen, wenn häufiges Anhalten und Anfahren im Vordergrund steht. Ein leichtes Handling und ein direkteres Gefühl helfen dabei, den Alltag stressfreier zu meistern.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Auch wenn die beiden Modelle auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, gibt es im Alltag ähnliche Fragen: Wie gut lässt sich das Motorrad im Alltag nutzen? Wie wirkt die Ergonomie bei längeren Fahrten? Wie unkompliziert ist der Umgang im Stand und beim Rangieren?
Die Meguro S1 ist besonders interessant, wenn die Optik und das „Gesamtgefühl“ eine große Rolle spielen. Wer gerne mit dem Motorrad unterwegs ist, es pflegt und auch im Stand gerne hinschaut, findet hier ein stimmiges Konzept.
Die Voge R 125 S ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als zuverlässiges Alltagsgerät dienen soll. Der Fokus liegt auf einem unkomplizierten Handling und einem Gesamtpaket, das sich schnell vertraut anfühlt.
Stärken und Schwächen in der Praxis
Meguro S1 – Stärke: emotionaler Charakter, stimmiges Gesamtbild. Meguro S1 – Schwäche: weniger „Werkzeug-Feeling“, mehr Lifestyle.
Voge R 125 S – Stärke: alltagstauglich, leicht zu handhaben. Voge R 125 S – Schwäche: weniger Retro-Inszenierung, eher pragmatisch.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Meguro S1 und Voge R 125 S hängt vor allem davon ab, welche Prioritäten gesetzt werden.
Meguro S1: ideal für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein Retro-Motorrad mit starkem Charakter suchen
- Menschen, die im Alltag vor allem entspanntes Fahren und ein stimmiges Gesamtgefühl möchten
- Alle, die Wert auf Design und Wiedererkennung legen
Voge R 125 S: ideal für…
- Einsteiger, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad für den Alltag brauchen
- Fahrerinnen und Fahrer, die häufig Stadtverkehr und kurze Strecken fahren
- Menschen, die ein pragmatisches Gesamtpaket bevorzugen
Fazit:
Die Kawasaki Meguro S1 ist die stimmigere Wahl, wenn das Motorrad vor allem emotional überzeugen soll: Retro-Optik, ein ruhigeres Fahrgefühl und ein Gesamtauftritt, der auch im Stand Spaß macht. Wer ein leichtes 125er sucht, das sich wie ein „rundes“ Konzept anfühlt und bei dem Design und Charakter im Vordergrund stehen, trifft mit der Meguro S1 eine sehr passende Entscheidung.
Die Voge R 125 S ist dagegen die bessere Wahl für alle, die ein unkompliziertes, alltagstaugliches Motorrad wollen. Das Handling wirkt oft direkt und leicht zu kontrollieren, was besonders im Stadtverkehr und für Einsteiger Vorteile bringt. Wer pragmatisch denkt und ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert, ohne viel Erklärung, liegt mit der Voge R 125 S häufig richtig.
Kurz gesagt: Meguro S1 für Retro-Fans und Genießer, Voge R 125 S für Alltag, Agilität und unkomplizierten Einstieg.