UVP 5.695 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 20.094 €
Baujahr von 2013 bis 2021
Retro-Entschleuniger mit 18 PS von Kawasaki
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Ein Schiff wird kommen
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leicht
  • einfaches Fahrverhalten
  • nichts lenkt ab
  • schöne Retro-Optik
Kontra:
  • Leistung reicht nur zum Bummeln
  • Sitzposition für große Leute etwas kurz
  • zickiger Seitenständer
Pro:
  • Komfort
  • Verarbeitung
  • Durchzugskraft
  • Langstreckentauglichkeit
Kontra:
  • Gewicht

Abmessungen & Gewicht

Gewicht143kg
Radstand1.415mm
Länge2.125mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 740 mm
Höhe1.090mm
Gewicht275kg
Radstand1.545mm
Länge2.230mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.450mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt-Einzylinder-Motor
Hubraum233ccm
Hub66mm
Bohrung67mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum1.298ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung18 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment19 NM bei 5.800 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite480km
Leistung144 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment134 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt25Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm
Federung hintenStereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-18M/C 51S
Reifen hinten110/90-17M/C 60S
RahmenbauartBrücken

Bremsen

Bremsen vorneEinzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.
 
Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.695€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Schwarz (W230: Blau)

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Kawasaki Meguro S1 vs. Yamaha FJR 1300 AE – welcher Motorradtyp passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, steckt meist auch eine unterschiedliche Philosophie dahinter. Die Kawasaki Meguro S1 steht für einen modernen Retro-Ansatz: klare Linien, ein sympathisches Auftreten und ein Fahrgefühl, das eher nach „Genießen“ als nach „Maximaltempo“ klingt. Die Yamaha FJR 1300 AE dagegen ist ein klassisches Langstrecken-Tourenmotorrad. Sie ist auf Reichweite, Komfort und entspannte Autobahnkilometer ausgelegt – mit einer Ausstattung, die man auf langen Strecken schnell zu schätzen lernt.

Im Vergleich geht es deshalb weniger darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt. Genau dabei hilft dieser Überblick: Stärken und Schwächen werden gegenübergestellt, ohne die Modelle auf einzelne Zahlen zu reduzieren.

Design und Charakter: Retro-Feeling vs. Reise-Limousine

Kawasaki Meguro S1 – Stil, der im Alltag funktioniert

Die Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das man gern vor der Tür stehen hat. Der Retro-Look ist nicht nur Deko, sondern prägt auch die Erwartung an das Fahrgefühl: eher leicht zu bewegen, überschaubar im Handling und mit einem Charakter, der Lust auf kurze Ausfahrten macht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder am Wochenende spontan eine Runde drehen möchte, findet hier einen stimmigen Begleiter.

Yamaha FJR 1300 AE – souverän, groß und auf Distanz gebaut

Die FJR 1300 AE ist dagegen ein Motorrad, das man sofort als Reisegerät erkennt. Die Verkleidung und der Windschutz sind auf Effizienz bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich weniger wie ein „Spontanfahrzeug“ an, sondern eher wie eine Maschine, die man für längere Etappen auswählt. Wer regelmäßig größere Strecken fährt, profitiert von dem Konzept: weniger Ermüdung, mehr Fokus auf die Strecke.

Motor und Fahrgefühl: Drehfreude für den Alltag vs. Durchzug für die Autobahn

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Meguro S1 zielt auf ein lebendiges, gut dosierbares Fahrgefühl. Sie wirkt so, als würde sie besonders dort Spaß machen, wo man nicht nur geradeaus fährt: beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr und in kurvigen Abschnitten, in denen man das Motorrad „mitnimmt“ statt es zu zwingen.

Die FJR 1300 AE spielt ihre Stärken vor allem bei konstantem Tempo und bei Überholmanövern auf längeren Strecken aus. Der Motor ist auf souveränen Vortrieb ausgelegt, sodass sich die Maschine auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und kontrolliert anfühlt. Das ist ein großer Vorteil, wenn man nicht nur „schnell ankommt“, sondern auch entspannt.

Komfort und Ergonomie: Leichtfüßig vs. Langstreckenfokus

Meguro S1 – angenehm beweglich

Die Meguro S1 ist vom Konzept her näher am „Alltagsmotorrad“. Das merkt man vor allem daran, wie sie sich im Alltag anfühlt: nicht zu sperrig, nicht zu kompliziert, eher unkompliziert. Für Fahrten mit wechselnden Geschwindigkeiten und häufigen Stop-and-go-Situationen ist das ein Plus. Auch wenn man mal nicht die ganze Zeit im „Tourenmodus“ unterwegs ist, bleibt das Motorrad gut handhabbar.

FJR 1300 AE – Windschutz, Sitzkomfort und Ruhe

Die FJR 1300 AE ist auf Komfort ausgelegt. Gerade bei längeren Fahrten wird deutlich, warum dieses Motorrad so beliebt ist: Windschutz und Verkleidung reduzieren den Stress, der bei hohen Geschwindigkeiten entsteht. Dazu kommt die Reiseorientierung bei Sitzposition und Gesamtpaket: Das Motorrad wirkt wie ein System, das Müdigkeit hinauszögert. Wer häufig auf der Autobahn unterwegs ist oder mehrtägige Touren plant, wird den Unterschied schnell merken.

Fahrwerk und Bremsen: Agilität im Fokus vs. Stabilität bei Tempo

Beide Motorräder sind fahrbereit und alltagstauglich, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten. Die Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „arbeitet“: in Kurven, beim Wechsel zwischen engen und offenen Passagen und bei Fahrten, bei denen man das Gefühl für das Motorrad sucht. Die Abstimmung unterstützt ein direktes, kontrolliertes Fahrverhalten.

Die FJR 1300 AE ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen spielt das Fahrwerk seine Stärken aus: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie wirkt berechenbar. Auch beim Bremsen zeigt sich der Reiseansatz: Das System ist darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Kilometern noch souverän verzögern kann.

Ausstattung und Elektronik: Minimalismus vs. Reise-Assistenz

Meguro S1 – weniger „Show“, mehr Motorrad

Die Kawasaki Meguro S1 steht für ein Konzept, das sich nicht in zu vielen Funktionen verliert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das sich schnell versteht und nicht ständig „erklärt“ werden muss. Gerade für Menschen, die gern selbst fahren und weniger Assistenz brauchen, wirkt das stimmig.

FJR 1300 AE – Komfort durch Technik

Die Yamaha FJR 1300 AE ist technisch stärker aufgestellt. Auf langen Strecken macht Elektronik Sinn, weil sie den Alltag erleichtert: mehr Kontrolle, mehr Komfort und weniger „Handarbeit“ bei wiederkehrenden Situationen. Das ist besonders relevant, wenn man häufig fährt, oft alleine oder mit Gepäck unterwegs ist und die Fahrt möglichst stressarm gestalten möchte.

Alltag, Stadt und Landstraße: Wer fühlt sich wo zuhause?

Im Alltag zeigt die Meguro S1 ihre Vorteile: Sie passt gut in den Stadtverkehr, wirkt handlich und lädt zu spontanen Fahrten ein. Auch wenn man mal nur kurz unterwegs ist, bleibt das Motorrad „richtig“. Wer häufig zwischen Ampeln, kurzen Strecken und wechselnden Straßenverhältnissen pendelt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtgefühl.

Die FJR 1300 AE ist weniger für den reinen Stadtbetrieb gemacht. Das Motorrad ist zwar fahrbar, aber sein Nutzen entfaltet sich vor allem dort, wo man Strecke macht: Landstraße mit zügigem Tempo, Autobahn und Touren mit längeren Etappen. Wer regelmäßig weitere Distanzen fährt, wird die Reiseausrichtung schnell als echten Komfortgewinn wahrnehmen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Kawasaki Meguro S1

  • Retro-Charakter mit modernem Anspruch: wirkt stimmig und macht im Alltag Freude.
  • Handlichkeit und unkompliziertes Fahrgefühl: gut für kurze Strecken und wechselnde Situationen.
  • Fokus auf Fahrspaß: weniger „Reiseapparat“, mehr Motorradgefühl.

Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Meguro S1

  • Reise-Komfort ist nicht der Hauptfokus: für lange Autobahnetappen kann ein Tourenmotorrad im Vorteil sein.
  • Gepäck- und Langstreckenanspruch: wer sehr viel mit Ausstattung und auf Distanz unterwegs ist, findet bei der FJR mehr „System“.

Stärken der Yamaha FJR 1300 AE

  • Langstreckenkomfort: Windschutz und Gesamtpaket reduzieren Ermüdung.
  • Souveräner Vortrieb: ideal für Autobahn, Überholvorgänge und gleichmäßiges Tempo.
  • Reiseorientierte Technik: unterstützt den Fahrer und macht Touren entspannter.

Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha FJR 1300 AE

  • Weniger „leichtfüßig“ im Stadtbetrieb: das Konzept ist eher auf Strecke als auf kurze Wege ausgelegt.
  • Anspruch an den Einsatzzweck: wer vor allem kurzes Fahren und viel Wendigkeit sucht, könnte sich mit einem Reise-Motorrad weniger glücklich fühlen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie und wo gefahren wird. Die Kawasaki Meguro S1 ist besonders attraktiv für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag gut anfühlt, optisch überzeugt und bei jeder Ausfahrt Spaß macht – auch wenn es nur eine kurze Runde ist. Sie passt gut zu Fahrern, die das Motorrad gern „spüren“ und nicht primär als Reisegerät betrachten.

Die Yamaha FJR 1300 AE ist die bessere Wahl, wenn Touren und Langstrecke im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig weiter fährt, Wind und Komfort ernst nimmt und eine Maschine möchte, die auch nach vielen Kilometern noch entspannt wirkt, findet in der FJR ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch für Fahrer, die häufig mit Gepäck unterwegs sind oder Technik als Unterstützung schätzen, ist das Konzept besonders passend.

Fazit:

Wer ein Motorrad für den Alltag, für spontane Ausfahrten und für ein unkompliziertes, direktes Fahrgefühl sucht, liegt mit der Kawasaki Meguro S1 richtig. Sie punktet mit ihrem Retro-Charakter, der handlichen Art und dem Fokus auf Fahrspaß – genau dort, wo viele Fahrten kurz, abwechslungsreich und nicht zwingend „tourig“ sind.

Für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Autobahnkilometer sammeln oder einfach möglichst entspannt ankommen möchten, ist die Yamaha FJR 1300 AE die bessere Wahl. Ihr Reise-Setup aus Windschutz, Komfort und souveräner Leistungsentfaltung macht sie besonders stark auf Distanz. Kurz gesagt: Meguro S1 für den Genuss im Alltag und auf der Landstraße, FJR 1300 AE für Touren, Langstrecke und Komfort bei Tempo.

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