UVP 16.645 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Der neue Sport-Tourer mit neuem Motor.
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Schöne Sportmaschine aus Italien - reichen 48 PS?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
  • Souverände Straßenlage
  • Bissige und gut dosierbare Bremsen
  • aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
  • viele Ausstattungsvarianten
  • SE mit guter Serienausstattung
Kontra:
  • Hässlicher USB-C Anschluß
  • etwas schwer
Pro:
  • kompakt, leicht, wendig
  • elektronisch komplett ausgestattet
  • V2-Sound
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • gutes Fahrwerk
Kontra:
  • Bremse hinten mit langem Regelintervall
  • 48 PS Version obenraus dünn
  • etwas zu kleine Anzeigen im TFT-Display

Abmessungen & Gewicht

Gewicht234kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.190mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartReihe Viertakt mit 270 Grad Hubzapfenversatz
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite339km
Leistung100 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.500 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite306km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartBrückenrahmen, Motor mittragendes Element
Federung vorneKayaba USD 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55-ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Vierkolben Festsattel, radial verschraubt ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.
 
Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.045 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.000€
  • Baujahre: 2011 - heute
  • Farben: grün-schwarz, grau-rot

Fazit - was bleibt hängen

Die Aprilia RS 660 hält, was sie verspricht: Sie ist ein rassiger Supersportler und fährt sich auch so. Was A2-Führerscheininhaber jetzt vermutlich nicht so gerne hören wollen: Zu dieser Art Maschine passen 100 PS wesentlich besser als 48 PS. Gerade in oberen Drehzahlbereichen passiert bei der A2-Maschine einfach zu wenig - was aber nur derjenige bemerken wird, der schon einmal 100 PS oder mehr gefahren ist. Insofern werden die A2-Biker vermutlich wenig vermissen, weil sie es halt nicht anders kennen.

Die RS660 macht auf Landstraßen jedenfalls viel Spaß und jeder Inhaber wird sich an der wirklich super-kompletten Ausstattung erfreuen können. Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS (Zweiradtechnik Schielmann in Bokel) zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrten!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.050 €
  • Baujahre: ab 2021
  • Farben: gelb, schwarz, rotblau

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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Aprilia RS 660 – Vergleich der beiden Charaktere

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für eine sportliche, zugleich alltagstaugliche Ausrichtung – mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken souverän zu bleiben. Die Aprilia RS 660 dagegen ist klar auf Dynamik und präzises Handling ausgelegt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Mischung aus Fahrspaß, Komfort und dem richtigen „Gefühl“ in Kurven.

Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um die Art, wie sich die Motorräder im Alltag und auf der Strecke anfühlen: Wie wirken Leistung und Drehmoment, wie unterstützt die Elektronik, wie arbeiten Fahrwerk und Bremsen zusammen – und wo zeigen sich Stärken und Schwächen im direkten Vergleich.

Grundcharakter: Sporttourer-Anspruch vs. Supersport-Fokus

Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das den Spagat zwischen sportlicher Linie und „mehr Alltag“ ernst nimmt. Das zeigt sich vor allem daran, wie sie mit Tempo umgeht: Sie bleibt ruhig, baut Druck auf und vermittelt ein Gefühl von Stabilität, gerade wenn die Strecke länger wird oder der Verkehr den Rhythmus vorgibt.

Die Aprilia RS 660 ist dagegen spürbar näher an der Supersport-Idee. Sie will zügig in die Kurve, reagiert direkt und wirkt insgesamt agiler. Wer gern früh einlenkt, den Kurvenradius aktiv gestaltet und das Motorrad wie ein Werkzeug nutzt, wird an der RS 660 besonders viel Freude haben.

Leistung und Drehmoment: Wie sich der Druck aufbaut

Beide Motorräder liefern spürbare Dynamik, aber die Art unterscheidet sich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE legt den Fokus stärker auf einen gleichmäßigen Vortrieb. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich besonders auf Landstraßen und bei längeren Ausfahrten auszahlt: Gas geben bedeutet nicht nur „schneller“, sondern auch „kontrollierter schneller“. Das macht Überholmanöver und das Herausbeschleunigen aus Kurven angenehm planbar.

Die Aprilia RS 660 setzt stärker auf das sportliche Ansprechverhalten. Der Vortrieb fühlt sich lebendiger an, als würde das Motorrad schneller „mitdenken“. In Kombination mit dem agilen Handling entsteht so ein Eindruck von Leichtigkeit – ideal für Fahrer, die gern zügig zwischen den Kurven wechseln und das Motorrad aktiv führen.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärke ist die souveräne, gleichmäßige Beschleunigung und das entspannte Tempo über längere Strecken. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ weniger im Vordergrund steht als bei rein sportlich ausgelegten Maschinen.
  • Aprilia RS 660: Stärke ist das direkte, sportliche Ansprechverhalten und das schnelle Gefühl beim Richtungswechsel. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß als auf entspanntes Gleiten ausgelegt ist – je nach Fahrstil wirkt das weniger „tourig“.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle deutlich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE vermittelt ein eher stabiles, gutmütig kontrolliertes Fahrverhalten. Gerade wenn die Straße wellig ist oder man nicht immer perfekte Bedingungen hat, bleibt die Maschine berechenbar. Das ist ein Pluspunkt für Alltag, Touren und auch für Fahrer, die nicht nur auf der Ideallinie unterwegs sind.

Die Aprilia RS 660 spielt ihre Stärken besonders in schnellen Passagen und in Kurvenserien aus. Das Motorrad wirkt „aufgeräumt“ in der Lenkbewegung: Einlenken, halten, wieder heraus – das fühlt sich flüssig an. Wer gern sportlich fährt, wird das Handling als besonders belohnend empfinden.

Wie sich das in der Praxis anfühlt

Im Vergleich wird klar: Die Kawasaki wirkt wie die Wahl für Fahrer, die Stabilität und Komfort bei sportlichem Anspruch suchen. Die Aprilia ist eher die Maschine für alle, die das Motorrad als dynamisches Sportgerät erleben möchten – mit Fokus auf Agilität und präzises Kurvenfahren.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder bieten Bremsleistung, die sportliches Fahren unterstützt. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE punktet dabei mit einem Gefühl von Kontrolle: Verzögerung lässt sich sauber dosieren, was gerade in gemischten Situationen hilft – etwa wenn der Verkehr bremst oder wenn die Kurve enger wird als gedacht.

Die Aprilia RS 660 wirkt beim Bremsen ebenfalls sportlich, aber mit einem stärker „direkten“ Charakter. Das kann sich besonders dann auszahlen, wenn bewusst hart verzögert und anschließend zügig wieder beschleunigt wird. Wer gern dynamische Manöver fährt, spürt hier schnell, dass das Motorrad für sportliche Eingriffe gemacht ist.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder „Hands-on“?

Elektronik ist bei modernen Sport- und Sporttouring-Maschinen ein entscheidender Faktor. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE setzt auf eine Ausstattung, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtert. Fahrmodi und Assistenzfunktionen helfen dabei, das Motorrad je nach Stimmung und Strecke anzupassen. Das ist besonders praktisch, wenn nicht immer die gleiche Streckenqualität oder die gleiche Fahrweise anliegt.

Die Aprilia RS 660 bietet ebenfalls moderne Elektronik, die den sportlichen Charakter unterstützt. Im Vergleich wirkt die Abstimmung häufig so, dass sie das dynamische Fahren nicht ausbremst, sondern eher „mitgeht“. Dadurch entsteht ein sehr direktes Gefühl – ideal, wenn das Motorrad nicht nur sicher, sondern auch emotional wirken soll.

Vergleich der Wirkung

  • Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Elektronik wirkt eher wie ein Sicherheits- und Komfortnetz, das sportliche Ambitionen zuverlässig begleitet.
  • Aprilia RS 660: Elektronik unterstützt den sportlichen Rhythmus und bleibt dabei spürbar „nah am Fahrer“.

Alltagstauglichkeit: Komfort, Sitzposition und Reichweite im Kopf

Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern wie gut sich das Motorrad über Zeit fahren lässt. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist in dieser Hinsicht klar im Vorteil, wenn längere Strecken, wechselnde Temperaturen oder auch mal ein längerer Stadtanteil anstehen. Der Gesamteindruck ist: sportlich, aber nicht unbequem.

Die Aprilia RS 660 kann im Alltag durchaus Spaß machen, aber sie ist stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das heißt: Wer gern „kurz und knackig“ unterwegs ist oder die Ausfahrt bewusst sportlich plant, wird die RS 660 sehr passend finden. Wer dagegen häufig lange Strecken am Stück fährt, achtet eher auf den Komfortfaktor.

Für wen passt welches Motorrad?

Kawasaki Ninja 1100 SX SE – die bessere Wahl für…

Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sportlich genug ist, um Kurven und Tempo zu genießen, aber gleichzeitig im Alltag nicht „zu viel“ verlangt. Wer Touren mag, gern entspannt ankommt und dabei trotzdem sportliche Reserven erwartet, trifft mit der Kawasaki eine sehr stimmige Wahl.

Aprilia RS 660 – die bessere Wahl für…

Die Aprilia RS 660 passt am besten zu Fahrern, die das Motorrad als dynamisches Sportgerät erleben möchten. Wenn Kurvenserien, zügiges Richtungswechseln und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen, wirkt die RS 660 wie gemacht dafür. Auch wer gern sportlich fährt, aber dabei ein agiles Handling bevorzugt, wird sich schnell zuhause fühlen.

Fazit:

Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Alltag und Tour zusammenkommen: Sie wirkt souverän, kontrolliert und bietet ein Fahrgefühl, das lange Strecken angenehm macht, ohne den sportlichen Anspruch zu verlieren. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig bleibt und auf der Landstraße sowie bei längeren Ausfahrten eine starke Gesamtbalance liefert, findet in der Kawasaki die passendere Basis.

Die Aprilia RS 660 ist dagegen die klarere Wahl für alle, die maximalen Spaß aus Kurvenserien ziehen möchten. Ihr Charakter ist direkter, das Handling wirkt agiler und das Motorrad unterstützt sportliche Manöver spürbar. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gern dynamisch unterwegs ist und ein „leichtes“ Gefühl beim Fahren bevorzugt, wird mit der RS 660 sehr glücklich.

Kurz gesagt: Kawasaki für sportliche Vielnutzer mit Tourenfokus – Aprilia für Kurvenfans mit Supersport-Gefühl.

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