| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.669 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- komfortables, vertrauensweckendes Fahrverhalten
- brummeliger Sound, erinnert an Boxer
- einfache Bedienung
- vermittelt sehr souveränes Fahrgefühl
- mächtige Optik
- für einen Einsteiger recht schwer
- Leistung wird zu Zweit mit Gepäck dünn
- Bremsen vorne benötigen Kraft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 895 | mm |
| Höhe | 1.480 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Einstellbare Upside-Down-Gabel Ø 50mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 -19 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | zwei schwimmend gelagerte Wave Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radial-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit - was bleibt hängen
Es ist schon erstaunlich, was Benelli für diesen Preis auf die Beine stellt. Wer jetzt denkt, dass dieses Bike bei diesem Preis ja nur Schrott sein kann, den müssen wir eines Besseren belehren. Die TRK 502 X ist ein gutes Motorrad, wenn auch mit überschaubarer Leistung und einfacher Ausstattung. Sie fährt toll, lässt sich gut bedienen und macht optisch mächtig was her. Da wird der eine oder andere A2-Führerschein-Inhaber sicherlich schwach werden. Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Benelli Deutschland für diesen Test zur Verfügung gestellt - vielen Dank!MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Benelli TRK 502 X – Vergleich für Tour, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für sportlich-elegantes Reisen mit viel Leistung und moderner Elektronik. Die Benelli TRK 502 X dagegen wirkt wie ein sympathischer Einstieg in die Reiseenduro-Welt: robust, vielseitig und mit Fokus auf Alltagstauglichkeit sowie Touren auf unterschiedlichen Untergründen. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte vor allem verstehen, wie sie sich im Alltag anfühlen und wo sie ihre Stärken ausspielen.
Grundcharakter: Sporttourer vs. Reiseenduro
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist klar als Sporttourer gedacht. Das merkt man an der Auslegung: Die Maschine zielt auf zügiges Vorankommen, sauberes Handling bei höheren Geschwindigkeiten und einen Fahrstil, der auch auf längeren Strecken dynamisch bleibt. Die „SE“-Ausrichtung deutet zudem auf eine stärker auf Komfort und Ausstattung getrimmte Gesamtidee hin.
Die Benelli TRK 502 X ist dagegen eine Reiseenduro mit dem Anspruch, nicht nur auf Asphalt zu glänzen. Der Charakter ist offener: Sie lädt dazu ein, auch mal unbefestigte Wege, schlechteren Belag oder spontane Umwege mitzunehmen. Dabei bleibt sie alltagstauglich und wirkt weniger „auf Tempo getrimmt“, sondern eher auf Vielseitigkeit.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich der Unterschied im Motorcharakter besonders deutlich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bietet durch ihre stärkere Auslegung spürbar mehr Reserven. Das bedeutet: Überholmanöver wirken entspannter, Beschleunigung aus niedrigeren Drehzahlen fühlt sich souveräner an und auch bei wechselndem Tempo bleibt der Motor meist „im richtigen Bereich“.
Die Benelli TRK 502 X ist nicht auf maximale Durchzugskraft ausgelegt, sondern auf einen harmonischen, gut nutzbaren Bereich. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen kann das sogar ein Vorteil sein: Die Maschine wirkt oft leichter zu dosieren, und der Fahrspaß entsteht mehr aus dem Rhythmus als aus dem „letzten Kick“.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: starke Reserven und souveräner Vortrieb – dafür kann der Fokus auf Sportlichkeit weniger „entspannt“ wirken, wenn bewusst gemütlich gefahren wird.
- Benelli TRK 502 X: gutmütiger Charakter und vielseitiger Einsatz – wer sehr sportlich unterwegs ist, merkt schneller, dass die Reserven kleiner ausfallen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE spielt ihre Stärken vor allem auf Asphalt aus. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass die Maschine bei zügiger Fahrt ruhig bleibt und Kurven sicher „mitnimmt“. Gerade wenn die Strecke schneller wird, fühlt sich die Kawasaki oft wie ein präzises Werkzeug an: Linie halten, zügig umsetzen, stabil bleiben.
Die Benelli TRK 502 X ist im Handling eher auf „Allround“ getrimmt. Sie vermittelt mehr Offenheit für wechselnden Untergrund. Das kann bedeuten, dass sie auf schlechten Straßen oder Schotterabschnitten entspannter wirkt, während sie auf glattem Asphalt dennoch Spaß macht – nur eben nicht mit derselben sporttourer-typischen Zielgenauigkeit.
Was das für die Praxis heißt
Wer häufig lange Strecken auf gutem Belag fährt und dabei auch mal zügig unterwegs ist, wird die Kawasaki Ninja 1100 SX SE als besonders passend empfinden. Wer dagegen Touren plant, bei denen der Untergrund nicht immer planbar ist, bekommt mit der Benelli TRK 502 X ein Motorrad, das weniger „auf perfekte Bedingungen“ angewiesen ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich der Bremswirkung und des Sicherheitsgefühls zeigt sich: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt auf sporttourer-typische Weise darauf ausgelegt, auch bei höheren Geschwindigkeiten kontrolliert zu verzögern. Das gibt gerade beim zügigen Fahren ein gutes Gefühl, weil das Motorrad schnell wieder in die gewünschte Linie zurückfindet.
Die Benelli TRK 502 X steht eher für kontrollierte Verzögerung im Alltag und auf gemischten Strecken. Gerade wenn es mal rutschiger wird, zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Art, wie das Motorrad dabei „mitmacht“. Hier kann die Benelli durch ihren Reiseenduro-Ansatz punkten: Sie wirkt oft berechenbar, wenn die Situation nicht ganz sauber ist.
Elektronik und Assistenz: Komfort und Kontrolle
Ein großer Unterschied im Gesamterlebnis liegt in der Elektronik. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist in der Regel stärker auf moderne Assistenzsysteme und fein abgestimmte Fahrmodi ausgelegt. Das hilft besonders auf langen Strecken: Traktion, Ansprechverhalten und Fahrbarkeit lassen sich so gestalten, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen angenehm bleibt.
Die Benelli TRK 502 X bietet ebenfalls moderne Grundlagen, wirkt aber in der Ausrichtung oft pragmatischer. Das ist nicht automatisch „weniger“, sondern eher: weniger Komplexität, dafür ein direkteres Fahrgefühl. Wer Elektronik als Unterstützung nutzt, aber nicht ständig „einstellen“ möchte, findet hier schnell einen passenden Modus.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: mehr Komfort durch fein abgestimmte Systeme – dafür kann die Vielfalt an Einstellungen für manche Fahrer zunächst „zu viel“ wirken.
- Benelli TRK 502 X: unkomplizierte Nutzung und schneller Einstieg – wer maximale elektronische Feinarbeit sucht, findet bei der Kawasaki meist mehr.
Sitzposition, Windschutz und Komfort: Wer macht längere Strecken leichter?
Bei Touren entscheidet sich vieles im Detail: Sitzposition, Windschutz und die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrbahnunebenheiten „wegfiltert“. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist als Sporttourer besonders darauf ausgelegt, den Fahrer bei höheren Geschwindigkeiten zu entlasten. Der Windschutz und die Gesamtergonomie zielen darauf, dass lange Etappen weniger anstrengend werden.
Die Benelli TRK 502 X bietet eine aufrechte, reisetaugliche Haltung. Das kann auf langen Strecken sogar angenehmer sein, weil der Rücken weniger „sportlich“ gekrümmt wird. Gleichzeitig kann der Windschutz je nach Setup weniger „touristisch“ wirken als bei einer Sporttourer-typischen Auslegung.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Parken und Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad im Verkehr bewegt. Die Benelli TRK 502 X wirkt hier oft zugänglicher: Reiseenduro-typisch ist sie so positioniert, dass man sich schnell wohlfühlt, auch wenn es mal eng wird oder man häufig anhalten muss.
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist ebenfalls alltagstauglich, aber durch den sporttourer-Charakter spürt man stärker, dass sie für zügige Strecken gemacht ist. Wer viel Stadtverkehr fährt, wird die Kawasaki trotzdem mögen, aber die Benelli wirkt im „stop-and-go“ oft etwas entspannter im Handling.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – typische Vorteile
- Sporttourer-Performance: mehr Reserven für dynamisches Fahren und entspannte Überholmanöver.
- Stabilität bei Tempo: ruhiges Fahrgefühl auf schnellen Strecken.
- Komfort durch Elektronik: Unterstützung, die das Fahren über längere Zeit leichter macht.
Benelli TRK 502 X – typische Vorteile
- Reiseenduro-Vielseitigkeit: besser geeignet für gemischte Strecken und unvorhersehbare Wege.
- Pragmatischer Charakter: schnell zugänglich, ohne dass man ständig an Einstellungen denkt.
- Alltagstauglichkeit: oft angenehmeres Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten.
Wo die Grenzen liegen
- Kawasaki: weniger „offen“ für den Enduro-Ansatz, wenn bewusst Schotter und grobe Strecken im Fokus stehen.
- Benelli: wer sehr sportlich fährt und maximale Reserven erwartet, wird bei der Kawasaki eher das größere Leistungsgefühl finden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders passend für Fahrer, die lange Strecken genießen und dabei gerne zügig unterwegs sind. Wer ein Motorrad sucht, das auf Autobahn und Landstraße souverän wirkt, mit moderner Elektronik unterstützt und dabei Komfort liefert, trifft mit der Kawasaki sehr wahrscheinlich die richtige Wahl. Auch wenn häufig wechselnde Bedingungen auftreten, kann die sporttourer-typische Abstimmung den Unterschied machen.
Die Benelli TRK 502 X eignet sich besonders für alle, die Touren planen, bei denen nicht nur Asphalt zählt. Wer ein Motorrad möchte, das im Alltag unkompliziert bleibt, aber trotzdem bereit ist, auch mal abseits der perfekten Straße zu fahren, wird mit der Benelli glücklich. Sie ist eine gute Wahl für Fahrer, die Vielseitigkeit höher gewichten als maximale sportliche Reserven.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlichem Reisen, hoher Stabilität bei Tempo und einem komfortorientierten Gesamtpaket liegt. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald die Strecke schneller wird und längere Etappen im Fokus stehen – besonders dann, wenn Elektronik und Reserven das Fahren entspannter machen sollen. Die Benelli TRK 502 X ist dagegen die passendere Option, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Alltag, Touren mit wechselndem Untergrund und ein unkompliziertes Fahrgefühl. Wer häufig „gemischt“ fährt und sich nicht auf perfekten Asphalt verlassen will, bekommt mit der Benelli den flexibleren Reisebegleiter. Kurz gesagt: Kawasaki für sporttourer-orientierte Langstrecke, Benelli für vielseitige Touren mit Reiseenduro-Charakter.