| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.299 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Preis/Leistung!!
- Viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- gut ablesbares TFT Display
- gutmütige Fahreigenschaften
- schöner Sound dank 180 Grad Hubzapfenversatz
- hochwertige Reifen
- etwas schwer
- Koffersystem fummelig anzubringen
- außer ABS keine technischen Extras
- Navigation kompliziert einzurichten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 698 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 70 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 70 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 435 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 50 mm USD-Telegabel vorne, nicht einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein in Zugstufendämpfung und Vorspannung einstellbar (Federweg 154)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli TRK 702 ist ein gut gemachtes Adventure-Bike für die Straße. Wer lieber bzw. öfter im Gelände unterwegs ist, der sollte sich die TRK 702 X mit 19 Zoll Felge vorne, längeren Federwegen und Mischbereifung ansehen. Die TRK überrascht mit einem erwachsenen Auftritt und wohlwollenden Fahreigenschaften. Der 70 PS Reihentwin macht Spaß und klingt für unsere Ohren sehr gut. Durch den Stahl-Gitterrohrrahmen macht die Maschine auch optisch einiges her. Der eigentliche Knüller bei diesem Bike ist aber ohne Frage der Preis: 7.299 Euro - da muss sich die Konkurrenz warm anziehen!MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs Benelli TRK 702: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, wird die Entscheidung oft erst beim genaueren Hinsehen spannend. Der Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für sportlich geprägte Fahrdynamik mit viel Komfort, während die Benelli TRK 702 eher den Reise- und Tourenanspruch in den Vordergrund stellt. Beide Modelle wollen im Alltag funktionieren und auf längeren Strecken überzeugen. Doch wie sie das tun, unterscheidet sich deutlich – und genau daraus entsteht die Frage: Welches Motorrad passt besser zum eigenen Fahrstil?
Grundcharakter: Sporttourer vs. Touren-Adventure
Der Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Sporttourer, der seine sportliche Herkunft nicht versteckt. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass sie zügiges Fahren unterstützt, ohne den Komfort komplett zu opfern. Gleichzeitig ist der Fokus klar auf Fahrspaß und souveränem Tempo gelegt.
Die Benelli TRK 702 bewegt sich dagegen stärker im Bereich „Touren-Adventure“. Das zeigt sich vor allem daran, wie das Motorrad mit wechselnden Streckenprofilen umgehen will: Landstraße, Autobahn, kurvige Abschnitte und auch mal ein weniger perfekter Untergrund. Die TRK 702 wirkt dabei etwas „entspannter“ im Gesamtkonzept, ohne träge zu sein.
Vergleich der Fahrdynamik: Wie fühlt sich das Motorrad an?
Im direkten Vergleich unterscheiden sich beide Bikes vor allem im Fahrgefühl. Der Ninja 1100 SX SE spielt seine Stärken besonders dann aus, wenn es zügig werden soll. Die Abstimmung zielt auf ein präzises Ansprechverhalten und ein dynamisches Vorwärtskommen. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt das Motorrad sehr stimmig: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, und das Motorrad bleibt dabei gut „auf Linie“.
Die TRK 702 ist dagegen eher das Motorrad für flüssiges Tourenfahren. Sie vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke länger wird und man nicht ständig an die Grenzen gehen möchte. Beim sportlichen Fahren kann sie durchaus mithalten, aber der Charakter ist stärker auf gleichmäßigen Rhythmus ausgelegt. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert von dieser Art von Fahrbarkeit.
Motor und Antrieb: Leistung nutzen oder entspannt cruisen?
Beide Modelle bringen genug Reserven für Überholmanöver und zügiges Fahren mit. Der Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt dabei wie der Typ, der Leistung nicht nur „hat“, sondern auch gut dosiert in Vortrieb umsetzt. Das macht es leichter, Tempo aufzubauen, ohne dass das Motorrad dabei hektisch wirkt.
Die Benelli TRK 702 setzt stärker auf einen tourentauglichen Antrieb, der sich im Alltag angenehm anfühlt. Das bedeutet: weniger „Sportmodus-Gefühl“, mehr „einfach laufen lassen“. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt, weil man so auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Vielseitigkeit
Beim Ninja 1100 SX SE liegt der Schwerpunkt auf sportlicher Kontrolle. Das Fahrwerk unterstützt ein direktes Umsetzen von Lenkimpulsen, wodurch sich das Motorrad besonders auf kurvigen Strecken gut anfühlt. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad aktiv einsetzt, wird hier schnell Vertrauen aufbauen.
Die TRK 702 ist in der Praxis vielseitiger gedacht. Das Handling bleibt angenehm, auch wenn die Strecke nicht perfekt ist. Gerade auf wechselnden Belägen zeigt sich der Vorteil eines tourenorientierten Setups: Das Motorrad wirkt weniger „zu schade“ für Alltag und kleine Abstecher abseits der Hauptstrecke.
Bremsen und Sicherheit: Stabil bleiben in jeder Situation
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern und ein sicheres Gefühl. Der Kawasaki Ninja 1100 SX SE punktet dabei mit einer sportlich abgestimmten Bremsperformance, die auch bei zügiger Fahrweise gut planbar bleibt. Das hilft besonders, wenn man in Kurven oder bei dynamischem Fahren öfter stärker verzögert.
Die Benelli TRK 702 ist ebenfalls auf Sicherheit ausgelegt, wirkt aber im Gesamtpaket etwas „alltagstauglicher“. Das heißt: Die Bremsen passen gut zu einem Fahrstil, der nicht ständig auf maximale Dynamik getrimmt ist, sondern auf verlässliche Kontrolle im Alltag und auf Reisen.
Elektronik und Assistenz: Komfort im Alltag
Gerade bei modernen Motorrädern entscheidet Elektronik oft darüber, wie stressfrei sich das Motorrad im Alltag anfühlt. Der Ninja 1100 SX SE bietet hier ein Paket, das stark auf Fahrbarkeit und Unterstützung ausgelegt ist. Das kann besonders dann helfen, wenn die Bedingungen variieren oder wenn man nicht jedes Mal „neu abstimmen“ möchte.
Die TRK 702 setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, aber mit einem Fokus auf Tourenkomfort. Dadurch entsteht ein stimmiges Gesamtgefühl: Man kann sich auf die Strecke konzentrieren, ohne ständig an Technik oder Fahrmodus denken zu müssen.
Windschutz und Ergonomie: Wie gut bleibt man auf langen Strecken?
Beim Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist der Windschutz ein klarer Pluspunkt. Der Aufbau und die sporttouristische Auslegung sorgen dafür, dass man bei höheren Geschwindigkeiten weniger „gegen den Fahrtwind arbeiten“ muss. Das macht lange Autobahnabschnitte und schnelle Landstraßen deutlich entspannter.
Die Benelli TRK 702 ist ergonomisch auf Touren ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch über längere Zeit gut sitzen kann, ohne sofort in eine komplett sportliche Haltung zu rutschen. Wer häufig Pausen macht oder gern mit Gepäck unterwegs ist, wird die tourentaugliche Grundidee schätzen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kleine Touren
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad im Alltag „handhaben“ lässt. Der Ninja 1100 SX SE ist dabei nicht nur für die Ausfahrt gedacht. Durch die sporttouristische Auslegung fühlt er sich auch auf kürzeren Strecken stimmig an – allerdings liegt der Fokus stärker auf Fahrspaß und Tempo.
Die TRK 702 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Motorrad wirklich vielseitig genutzt wird: Pendeln, Wochenendtour, spontane Umwege. Sie wirkt wie ein Bike, das man gern „einfach nimmt“, weil es nicht nur auf perfekte Straßen optimiert ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Stärken
- Sporttourer-Charakter: dynamisch, präzise und gut kontrollierbar.
- Starker Fokus auf Fahrspaß, besonders bei zügiger Fahrweise.
- Windschutz und Komfort für längere Strecken.
- Elektronik-Unterstützung für ein entspanntes Handling.
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Schwächen
- Wer ein Motorrad mit stärkerem „Adventure“-Look und maximaler Geländetauglichkeit erwartet, könnte den Fokus eher sportlich statt abenteuerlich finden.
- Der sporttouristische Anspruch passt am besten zu Fahrern, die auch gern zügig unterwegs sind.
Benelli TRK 702 – Stärken
- Tourenorientiertes Gesamtkonzept für Alltag und längere Reisen.
- Vielseitiges Fahrgefühl auch bei wechselnden Streckenbedingungen.
- Ergonomie für lange Tage ohne ständiges „Sport-Feeling“.
- Alltagstauglichkeit durch einen eher entspannten Charakter.
Benelli TRK 702 – Schwächen
- Wer maximale Sportlichkeit und kompromisslose Dynamik sucht, wird beim Ninja eher stärker bedient.
- Der Fokus liegt stärker auf Tourenkomfort als auf „Sporttourer-Maximum“.
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Ninja 1100 SX SE und Benelli TRK 702 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die eigenen Strecken aussehen und wie man fahren möchte.
Für wen ist die Kawasaki Ninja 1100 SX SE die bessere Wahl?
Der Ninja 1100 SX SE passt besonders gut, wenn häufig zügig gefahren wird, wenn Kurvenfahrten und dynamisches Beschleunigen im Vordergrund stehen und wenn lange Strecken mit gutem Windschutz angenehm sein sollen. Wer ein Motorrad sucht, das sportlich wirkt, aber auf Reisen nicht an Komfort spart, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Für wen ist die Benelli TRK 702 die bessere Wahl?
Die TRK 702 ist ideal, wenn das Motorrad wirklich vielseitig genutzt wird: Stadt, Landstraße, längere Touren und gelegentlich auch mal Strecken, die nicht perfekt asphaltiert sind. Wer ein tourenorientiertes Bike möchte, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt und auf Reisen entspannt bleibt, wird mit der TRK 702 sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Fahrdynamik, präziser Kontrolle und komfortablem Reisen bei höheren Geschwindigkeiten liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders aus, wenn Kurvenfahrten und zügiges Tempo regelmäßig auf dem Plan stehen und der Windschutz sowie die sporttouristische Abstimmung spürbar sein sollen.
Die Benelli TRK 702 gewinnt dagegen dort, wo Vielseitigkeit und Tourenkomfort wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Sie passt gut zu Fahrern, die gern flexibel unterwegs sind, unterschiedliche Streckenprofile mögen und ein Motorrad suchen, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt und auf längeren Fahrten entspannt bleibt.
Kurz gesagt: Sporttourer-Fokus spricht für die Kawasaki, Touren-Adventure-Vielseitigkeit für die Benelli.