UVP 16.645 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2013
Der neue Sport-Tourer mit neuem Motor.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
  • Souverände Straßenlage
  • Bissige und gut dosierbare Bremsen
  • aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
  • viele Ausstattungsvarianten
  • SE mit guter Serienausstattung
Kontra:
  • Hässlicher USB-C Anschluß
  • etwas schwer
Pro:
  • Lasten-Esel
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • große Reichweite
  • gemütliche Sitzposition
  • sehr guter Windschutz
  • geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
Kontra:
  • schwer, Rangieren problematisch
  • anfälliges ABS

Abmessungen & Gewicht

Gewicht234kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.190mm
Gewicht256kg
Radstand1.510mm
Länge2.250mm
Radstand1.510mm
Sitzhöhe: 890-910 mm
Höhe1.470mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartBoxer 4-Takt
Hubraum1.170ccm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite339km
Leistung98 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt33Liter
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartDreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor
Federung vorneTelelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm
Federung hintenWAD Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge Paralever
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDopperlscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.
 
Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.045 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.000€
  • Baujahre: 2011 - heute
  • Farben: grün-schwarz, grau-rot

Fazit - was bleibt hängen

"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben. 
 
Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Neupreis: 13.500 € (nackt)
  • Gebraucht: 6.000 bis 13.000 € (je nach Alter und Zustand)
  • Baujahre: 2006-2013
  • Farben: diverse

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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. BMW R 1200 GS Adventure – Motorradvergleich für Touren und Alltag

Wenn zwei so bekannte Motorräder aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Kawasaki Ninja 1100 SX SE und der BMW R 1200 GS Adventure treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die eine Maschine steht für sportlich-dynamisches Touren, die andere für maximalen Reiseeinsatz und Vielseitigkeit. Genau darum lohnt sich ein genauer Blick auf die Stärken und Schwächen – gerade dann, wenn die nächste Saison nicht nur aus kurzen Ausfahrten bestehen soll.

Grundcharakter: Sporttourer vs. Reiseenduro

Wie sich die Kawasaki anfühlt

Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Sporttourer, der seine Dynamik nicht verstecken muss. Der Fokus liegt auf einem flüssigen, zügigen Vorankommen: Beschleunigung und Antritt sind so ausgelegt, dass man auch auf Landstraßen schnell ein gutes Tempo findet. Dazu passt die insgesamt sportlichere Ausrichtung – vom Fahrgefühl bis zur Art, wie das Motorrad Kurven aufnimmt.

Wie sich die BMW anfühlt

Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen klar auf Langstrecke und Alltagstauglichkeit im Reisebetrieb getrimmt. Der Charakter ist weniger „sportlich im engeren Sinn“, sondern eher „touringorientiert“: Stabil, souverän und darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen sicher zu funktionieren. Gerade auf längeren Etappen spielt die GS ihre Stärken aus – mit einem Fahrgefühl, das Vertrauen aufbaut.

Motor und Antrieb: Dynamik und Durchzug im Vergleich

Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE zielt stärker auf spürbare Dynamik und ein sportliches Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken mit Kurven, Überholvorgängen und wechselnden Geschwindigkeiten zum Alltag gehören. Die BMW hingegen setzt auf einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Vortrieb, der sich für lange Fahrten und entspanntes Cruisen sehr gut eignet. Dadurch wirkt die GS oft „stressfreier“, weil sie das Tempo auch ohne ständiges Nacharbeiten hält.

Stärken der Kawasaki: sportlicheres Gefühl, mehr „Wille“ beim zügigen Fahren, oft schnelleres Aufdrehen im Kopfkino.
Schwächen der Kawasaki: wer primär auf maximalen Reisekomfort und entspanntes Gleiten setzt, könnte den Fokus etwas zu sportlich empfinden.

Stärken der BMW: souveräner Durchzug, sehr gute Langstrecken-Eignung, angenehmes Fahrtempo ohne ständiges Eingreifen.
Schwächen der BMW: wer absolute Sportlichkeit sucht, muss sich darauf einstellen, dass die GS eher „Reise“ als „Rennstrecke“ priorisiert.

Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Reise-Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Welten. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist darauf ausgelegt, Kurven aktiv zu nehmen und ein sportliches Handling zu unterstützen. Das Motorrad vermittelt dabei ein direkteres Gefühl, besonders wenn die Straße kurvig wird und man zügig von einer Linie zur nächsten wechseln möchte.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle über lange Zeit ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass Unebenheiten auf Touren weniger „durchkommen“ und das Motorrad auch bei wechselnden Belägen berechenbar bleibt. Dadurch fühlt sich die GS auf langen Strecken oft ruhiger an – ein Vorteil, wenn die Tagesetappen länger werden oder das Wetter unberechenbar ist.

Stärken der Kawasaki: agiles Kurvenverhalten, sportliche Rückmeldung.
Schwächen der Kawasaki: bei sehr langen, entspannten Etappen kann der Fokus auf Dynamik weniger „samtig“ wirken als bei einer reinen Reiseenduro.

Stärken der BMW: hohe Reise-Stabilität, komfortorientiertes Arbeiten.
Schwächen der BMW: im sehr sportlichen Kurventempo kann die Charakteristik weniger „leichtfüßig“ wirken als bei der Kawasaki.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei jedem Tempo

Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Einsatzbereich unterscheidet sich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE profitiert von einer sportlichen Bremsanmutung: Beim zügigen Fahren fühlt sich das System oft direkt an, was das Vertrauen in dynamischen Situationen stärkt. Die BMW R 1200 GS Adventure setzt ebenfalls auf starke Verzögerung, legt aber den Schwerpunkt auf kontrolliertes Bremsen über unterschiedliche Bedingungen hinweg – ein Punkt, der auf Reisen besonders wichtig ist.

In der Praxis bedeutet das: Für Fahrer, die häufig sportlich unterwegs sind, wirkt die Kawasaki oft „näher am Gefühl“. Für Fahrer, die viel Strecke machen und dabei auch mal andere Untergründe erwarten, ist die BMW häufig die entspanntere Wahl.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag

Bei beiden Modellen spielt Elektronik eine Rolle, aber sie wird unterschiedlich interpretiert. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das sportliche Fahrmodi und ein dynamisches Setup unterstützt. Das kann helfen, das Motorrad je nach Stil und Strecke passend zu konfigurieren.

Die BMW R 1200 GS Adventure bringt Elektronik vor allem als Reise-Tool mit: Sie soll das Fahren über lange Zeit erleichtern und in Situationen unterstützen, in denen man nicht ständig „nachjustieren“ möchte. Gerade auf Touren mit wechselnden Bedingungen ist das ein Plus.

Stärken der Kawasaki: sportliche Einstellmöglichkeiten, dynamische Unterstützung.
Schwächen der Kawasaki: wer primär „einfach nur reisen“ will, muss sich weniger mit Sport-Settings beschäftigen.

Stärken der BMW: Reiseorientierte Assistenz, komfortable Bedienung im Alltag.
Schwächen der BMW: wer maximale Einfachheit ohne viele Optionen sucht, könnte die BMW als „komplexer“ empfinden.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Tagesausdauer

Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bietet eine sportlichere Sitzposition, die sich gut für zügige Fahrten anfühlt. Der Windschutz und die Verkleidung sind so gedacht, dass man auch auf längeren Strecken nicht komplett „gegen den Fahrtwind“ arbeitet. Dennoch bleibt die Grundausrichtung sportlicher als bei einer klassischen Reiseenduro.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen ein echtes Langstreckenwerkzeug. Die Ergonomie ist so gewählt, dass man auch nach vielen Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt die Reiseausrichtung: Das Motorrad ist darauf vorbereitet, dass man nicht nur „schnell von A nach B“ will, sondern auch unterwegs flexibel bleibt.

Stärken der Kawasaki: sportlicher Komfort, gute Balance zwischen Tour und Dynamik.
Schwächen der Kawasaki: bei sehr langen Etappen kann die sportlichere Haltung für manche Fahrer weniger entspannend sein als bei der GS.

Stärken der BMW: hohe Tagesausdauer, entspannter Reise-Fokus.
Schwächen der BMW: wer ein möglichst sportliches „leichtes“ Gefühl sucht, könnte die GS als weniger agil wahrnehmen.

Ausstattung und Praxis: Touring-Setup im Vergleich

In der Praxis entscheidet oft die Frage: Wie gut lässt sich das Motorrad für die eigene Art zu reisen vorbereiten? Die BMW R 1200 GS Adventure ist als Reiseenduro bekannt dafür, dass sie mit ihrem Konzept sehr gut für Gepäck, längere Touren und unterschiedliche Einsatzszenarien passt. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist dagegen stärker auf „Tour mit sportlichem Anspruch“ ausgelegt: Sie eignet sich hervorragend, wenn die Reise zwar lang ist, aber die Route auch Spaß machen soll.

Beide Motorräder sind modern und alltagstauglich, aber die Prioritäten sind unterschiedlich. Die BMW wirkt wie ein Werkzeug für große Strecken und Flexibilität. Die Kawasaki wirkt wie ein Motorrad, das man gerne auch mal „mehr“ fährt, weil es dafür gemacht ist.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE

Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders passend für Fahrer, die Touren mit sportlicher Dynamik verbinden. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und dabei trotzdem nicht auf Komfort verzichten möchte, findet in der Kawasaki eine sehr stimmige Mischung. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht nur als „Reisegerät“, sondern auch als Spaßmaschine im Alltag anfühlt, ist sie eine starke Wahl.

Die BMW R 1200 GS Adventure

Die BMW R 1200 GS Adventure passt am besten zu Fahrern, die vor allem lange Strecken planen, Wert auf Reise- und Alltagstauglichkeit legen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer viel unterwegs ist, Gepäck und Flexibilität braucht und sich auf ein komfortorientiertes Gesamtpaket verlassen möchte, wird mit der GS sehr zufrieden sein.

Fazit:

Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE gewinnt vor allem dann, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Dynamik, aktivem Kurvengefühl und zügigem Vorankommen liegt. Sie ist ideal für Touren, bei denen die Route selbst ein Teil des Vergnügens ist – und bei denen man das Motorrad auch mal deutlich fordernd fährt. Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen die bessere Wahl, wenn Langstrecke, Reisekomfort und souveräne Vielseitigkeit im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die viele Stunden am Stück unterwegs sind, flexibel bleiben möchten und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und kontrolliert wirkt. Kurz gesagt: Wer „sportlich touren“ will, findet in der Kawasaki den passenden Charakter. Wer „große Reisen“ plant und dabei maximalen Reise-Fokus erwartet, wird mit der BMW R 1200 GS Adventure glücklicher.

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