| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 21.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Durchzug - bäriger Motor
- Verarbeitung
- Details
- Komfort
- Hoher Preis
- Kraftaufwand für Vorderradbremse
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 345 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.232 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. BMW R 18: Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja 1100 SX SE und die BMW R 18, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Maschine im Alltag anfühlt: Wie schnell ist man „drin“? Wie entspannt bleibt die Fahrt über längere Strecken? Und welche Art von Fahrgefühl steht am Ende im Vordergrund? Genau diese Fragen lassen sich aus dem Zusammenspiel der aufgelisteten Werte beider Modelle gut ableiten.
Grundidee: Sporttourer-Prinzip vs. Cruiser-Philosophie
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist als sportlich orientiertes Motorrad gedacht, das auf Dynamik und eine moderne, tourentaugliche Gesamtabstimmung setzt. Die BMW R 18 dagegen folgt dem Cruiser-Gedanken: viel Präsenz, ein betont entspanntes Fahrgefühl und ein Motorcharakter, der eher „groß“ als „spitz“ wirkt.
Schon hier zeigt sich ein typischer Unterschied: Während die Ninja 1100 SX SE eher darauf ausgelegt ist, zügig zu fahren und dabei komfortabel zu bleiben, ist die R 18 stärker darauf fokussiert, dass sich Kilometer ruhig und souverän anfühlen. Das spiegelt sich später auch in den Vergleichspunkten wie Sitzposition, Fahrwerk und Elektronik wider.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag übersetzt
Beim Vergleich der aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte fällt auf, dass beide Motorräder ihre Stärken auf unterschiedliche Weise ausspielen. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt durch ihre sportliche Auslegung so, dass Beschleunigung und Durchzug besonders dann überzeugen, wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt. Die BMW R 18 spielt ihre Stärken eher im „entspannten Vorwärtsdrang“ aus: Der Antrieb fühlt sich häufig dann besonders passend an, wenn man nicht ständig nach Drehzahl sucht, sondern die Kraft aus niedrigen bis mittleren Bereichen nutzt.
Das führt zu einer klaren Konsequenz: Wer häufig dynamisch beschleunigt, Kurven zügig ansteuert und das Motorrad gern „arbeitet“, wird sich mit der Ninja 1100 SX SE schneller wohlfühlen. Wer dagegen Wert auf ruhiges Gleiten, gleichmäßige Fahrt und ein kraftvolles, aber nicht hektisches Ansprechverhalten legt, findet in der R 18 oft die stimmigere Antwort.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort ist nicht gleich Komfort
Auch wenn beide Motorräder tourentauglich sein können, unterscheiden sie sich im Grundgefühl deutlich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bietet eine Sitzposition, die sportlich genug bleibt, um Kontrolle und Fahrpräzision zu unterstützen. Gleichzeitig ist sie so ausgelegt, dass längere Strecken nicht zur reinen Belastungsprobe werden.
Die BMW R 18 setzt dagegen auf eine Cruiser-typische Haltung: aufrechter, entspannter und mit einem Schwerpunkt auf dem „Ankommen“ statt auf dem „Angreifen“. Das kann auf langen Fahrten sehr angenehm sein, weil der Körper weniger in eine sportliche Haltung gezwungen wird. Gleichzeitig kann es bei sehr sportlicher Fahrweise weniger „direkt“ wirken als bei einem sporttourerorientierten Motorrad.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Souveränität
Beim Blick auf die aufgelisteten Fahrwerks- und Geometrie-Parameter wird klar, warum sich die Maschinen unterschiedlich fahren. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist so abgestimmt, dass sie in Kurven Stabilität und ein kontrolliertes Einlenken unterstützt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken abwechslungsreich sind und man gern zügig durchfährt.
Die BMW R 18 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das vor allem durch Ruhe und Souveränität überzeugt. Das Handling ist nicht „sportlich“ im Sinne von maximaler Agilität, sondern eher „großzügig“: Man fährt sie, statt sie zu jagen. Wer das mag, bekommt ein sehr stimmiges Cruiser-Gefühl. Wer hingegen häufig enge Kurven dynamisch nimmt, wird die Ninja 1100 SX SE als handlicher empfinden.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Tempo
Die aufgelisteten Bremswerte und die Art der Bremsanlage zeigen einen typischen Unterschied: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist stärker auf wiederholtes, aktives Verzögern ausgelegt. Das passt zu einem Fahrstil, bei dem man häufiger bremst, um in Kurven Tempo zu dosieren.
Die BMW R 18 bremst ebenfalls souverän, aber der Charakter ist eher auf kontrolliertes, gleichmäßiges Fahren ausgelegt. In der Praxis heißt das: Bei sportlicher Fahrweise kann die Ninja 1100 SX SE mehr „Reserve“ vermitteln. Bei entspanntem Cruisen ist die R 18 genau dann stark, wenn man nicht ständig an die Grenzen geht.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klare Linie
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt durch ihre sporttourerorientierte Ausrichtung so, dass Assistenzsysteme vor allem dann helfen, wenn man dynamisch unterwegs ist oder wechselnde Bedingungen hat. Das kann das Motorrad berechenbarer machen, ohne den Fahrspaß zu nehmen.
Die BMW R 18 setzt ebenfalls auf moderne Technik, aber der Fokus liegt stärker auf dem Gesamtgefühl: ruhige Kontrolle, souveräne Stabilität und ein System, das eher „im Hintergrund“ arbeitet. Wer eine klare, intuitive Bedienung bevorzugt und nicht ständig mit Technik „spielen“ möchte, wird das als Vorteil sehen.
Ausstattung und Alltag: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung zeigt sich ein weiterer Unterschied: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist als sporttourerorientiertes Motorrad oft so gedacht, dass man sie für längere Fahrten vorbereitet nutzen kann. Dazu passen die aufgelisteten Ausstattungsdetails, die den Komfort und die Alltagstauglichkeit erhöhen.
Die BMW R 18 spielt ihre Stärken eher in der „Lifestyle“-Wahrnehmung aus: Präsenz, Design und ein Fahrgefühl, das man gern zeigt. Für den Alltag ist sie dann besonders passend, wenn man kurze Strecken nicht als „Training“ sieht, sondern als Genussmoment.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Stärken
- Dynamischer Charakter: Die aufgelisteten Leistungswerte und die sporttourerorientierte Abstimmung unterstützen zügiges Fahren.
- Kurvenorientierung: Fahrwerk und Handling wirken auf aktives Fahren ausgelegt.
- Elektronik als Fahrhilfe: Assistenzsysteme passen gut zu einem sportlichen, aber kontrollierten Stil.
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Schwächen
- Cruiser-Feeling: Wer vor allem entspanntes, „großes“ Cruisen sucht, könnte den Charakter als weniger „gemütlich“ empfinden.
- Fahrstilabhängigkeit: Die Stärken kommen besonders dann richtig, wenn man das Motorrad auch entsprechend bewegt.
BMW R 18 – Stärken
- Cruiser-Souveränität: Der Motorcharakter und die Abstimmung wirken besonders stimmig für entspanntes Fahren.
- Komfort durch Haltung: Die Sitzposition unterstützt eine entspannte Langstrecken-Atmosphäre.
- Ruhige Kontrolle: Elektronik und Fahrstabilität sind auf ein souveränes Gesamtgefühl ausgelegt.
BMW R 18 – Schwächen
- Agilität: Bei sehr sportlicher Fahrweise kann die Agilität hinter einer sporttourerorientierten Maschine zurückstehen.
- Fahrgefühl: Wer maximale „Sportlichkeit“ erwartet, wird den Cruiser-Charakter stärker spüren.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sportlich genug ist, um auch zügig unterwegs zu sein, aber gleichzeitig Komfort für längere Strecken bietet. Wer gern plant, wie die Route gefahren wird, und Kurven als Teil des Fahrspaßes sieht, wird mit der Ninja 1100 SX SE häufig die stimmigere Wahl treffen.
Die BMW R 18 passt am besten zu Menschen, die ein Motorrad vor allem wegen seines Charakters wählen: entspanntes Cruisen, souveräne Kraftentfaltung und eine Haltung, die den Körper entlastet. Wer weniger „Sportmodus“ sucht und mehr „Genussmodus“, findet in der R 18 oft das Motorrad, das sich sofort richtig anfühlt.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf dynamischem Fahren, präziserem Handling und einer sporttourerorientierten Gesamtabstimmung liegt. Die aufgelisteten Werte und die daraus ableitbare Fahrcharakteristik sprechen besonders für Fahrer, die Tempo dosieren, Kurven aktiv angehen und dabei moderne Elektronik als Unterstützung schätzen. Ihre Schwäche zeigt sich vor allem dann, wenn ein stark cruiserartiges, entspanntes „Großes-Gefühl“ im Vordergrund steht.
Die BMW R 18 ist die stimmigere Option, wenn Komfort durch Haltung, ruhige Souveränität und ein kraftvoller, aber gelassener Motorcharakter wichtiger sind als maximale Agilität. Wer gern entspannt fährt, lange Strecken genießt und das Motorrad als Erlebnis versteht, wird mit der R 18 sehr zufrieden sein. Ihre Grenzen liegen eher in Situationen, in denen maximale Sportlichkeit und schnelle Richtungswechsel gefragt sind.