UVP 16.645 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2016 bis 2018
Der neue Sport-Tourer mit neuem Motor.
Weiter zum Testbericht
Die will nicht nur spielen
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
  • Souverände Straßenlage
  • Bissige und gut dosierbare Bremsen
  • aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
  • viele Ausstattungsvarianten
  • SE mit guter Serienausstattung
Kontra:
  • Hässlicher USB-C Anschluß
  • etwas schwer
Pro:
  • Extrem wendig
  • Sportlicher Motor
  • Exklusiv
Kontra:
  • Verarbeitung
  • Autobahntauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht234kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.190mm
Gewicht201kg
Radstand1.485mm
Länge2.100mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe860mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite339km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment95 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite307km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vornePirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17
Reifen hintenPirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.
 
Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.045 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.000€
  • Baujahre: 2011 - heute
  • Farben: grün-schwarz, grau-rot

Fazit - gelingt der Kompromiss?

Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes  ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.
Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt. 
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was  zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.

Danke. Würde mir sehr helfen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Für ein vier Jahre altes Modell zahlt man etwa 8500 Euro.
  • Verfügbarkeit: ab 2013 bis 2017. Die Duc ist ein seltenes Modell - deutschlandweit stehen selten mehr als 20 zum Verkauf.
  • Farben: rot, weiß, rot-weiß, schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Ducati Hyperstrada 939 – Vergleich & Kaufberatung

Wer zwischen der Kawasaki Ninja 1100 SX SE und der Ducati Hyperstrada 939 schwankt, sucht meist mehr als nur „zwei Motorräder mit ähnlicher Leistung“. Beide Modelle zielen auf sportliches Fahren ab, aber sie erzählen dabei unterschiedliche Geschichten: Die Kawasaki wirkt wie ein moderner Sporttourer, der Alltag und längere Strecken souverän abspult. Die Ducati dagegen bringt den Charakter eines agilen, markanten Bikes mit, das sich besonders dann gut anfühlt, wenn die Route nicht nur geradeaus führt.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – damit leichter wird, das Modell zu finden, das zum eigenen Fahrstil passt.

Grundcharakter: Sporttourer vs. sportlicher Allrounder

Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist im Kern auf sportliches Reisen ausgelegt. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das auf längeren Strecken Stabilität und Ruhe ausstrahlt, ohne den Spaßfaktor zu verlieren. Die „SX“-Idee steht dabei für eine Mischung aus sportlicher Haltung und alltagstauglicher Ergonomie.

Die Ducati Hyperstrada 939 ist dagegen stärker auf Vielseitigkeit getrimmt. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man gern für abwechslungsreiche Fahrten nutzt: Stadt, Landstraße, kurvige Strecken – und je nach Setup auch mal etwas abseits der typischen Route. Der Charakter ist dabei deutlich „Ducati-typisch“: lebendig, direkt und mit einem gewissen Anspruch an die Fahrtechnik.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Ansatz. Die Kawasaki setzt auf ein Konzept, das zügiges Fahren über längere Zeit unterstützt. Dadurch wirkt das Bike besonders dann überzeugend, wenn nicht nur die Beschleunigung zählt, sondern auch die Art, wie sich das Motorrad bei konstantem Tempo oder bei Zwischenspurts verhält. Das Fahrgefühl ist dabei oft „berechenbar“: Gas auf, Tempo aufbauen, weiterrollen.

Die Ducati Hyperstrada 939 spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen Reaktionsfreude und Kontrolle in Kurven wichtiger sind als das reine Durchziehen. Das Motorrad wirkt agiler und fordert weniger „Autobahn-Flow“, sondern mehr Aufmerksamkeit für Linie und Timing. Wer gern dynamisch fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell in den Fahrmodus bringen lässt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Kawasaki Ninja 1100 SX SE: punktet mit einem souveränen, gleichmäßigen Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das Langstrecken angenehm macht. Schwäche: Wer maximale „Leichtfüßigkeit“ sucht, empfindet die Kawasaki im Vergleich zur Ducati manchmal als etwas weniger verspielt.
  • Ducati Hyperstrada 939: wirkt lebendig und direkt, besonders auf kurvigen Strecken. Schwäche: Für sehr lange, entspannte Autobahnphasen kann die Ducati weniger „entschleunigen“ als die Kawasaki.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Kawasaki ist auf Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Das hilft, wenn die Strecke wellig ist oder wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad „ruhig“ bleiben soll. In Kurven vermittelt die Kawasaki ein Gefühl von Sicherheit, weil sie die Linie zuverlässig hält.

Die Ducati Hyperstrada 939 ist dagegen stärker auf agiles Einlenken und spontanes Fahrverhalten ausgelegt. Sie macht Spaß, wenn man aktiv fährt und das Motorrad bewusst bewegt. Auf der anderen Seite kann sie bei sehr langen, gleichförmigen Abschnitten weniger „gelassen“ wirken, weil der Fahrstil stärker mit dem Motorrad „mitarbeitet“.

Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen im richtigen Moment

Beide Motorräder zielen darauf ab, dass man sich beim Bremsen auf die Dosierbarkeit verlassen kann. Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki wirkt in der Praxis oft als „komfortableres Gesamtpaket“, weil sie das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Bremsgefühl und Fahrstabilität besonders harmonisch vermittelt. Die Ducati kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, verlangt aber im Alltag etwas mehr Aufmerksamkeit, um das volle Potenzial passend zum Untergrund abzurufen.

Auch bei der Elektronik gibt es Unterschiede in der Auslegung. Die Kawasaki setzt stärker auf ein modernes Paket, das das Fahren im Alltag erleichtert und Sicherheit bei wechselnden Bedingungen unterstützt. Die Ducati bringt ebenfalls Assistenzfunktionen mit, wirkt aber insgesamt „sportlicher“ in der Art, wie das Motorrad auf Gas und Lastwechsel reagiert.

Komfort und Ergonomie: Wie gut passt das Motorrad zum Alltag?

Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bietet durch ihre sporttouristische Ausrichtung eine Sitzposition, die sich für längere Fahrten gut anfühlt. Dazu kommt der Windschutzgedanke: Je nach Setup und Fahrtempo kann die Kawasaki dabei helfen, dass die Fahrt weniger anstrengend wird.

Die Ducati Hyperstrada 939 ist ergonomisch ebenfalls alltagstauglich, aber sie vermittelt eher den Eindruck eines Bikes, das man gern „lebt“. Die Sitzposition und die Art der Gewichtsverteilung unterstützen dynamisches Fahren. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern kurze Strecken mit vielen Kurven fährt, findet hier schnell ein gutes Gefühl.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • Kawasaki Ninja 1100 SX SE: stark, wenn längere Touren und entspanntes Tempo im Fokus stehen. Schwäche: Für sehr enge, langsame Manöver kann die sporttouristische Auslegung weniger „leicht“ wirken als bei der Ducati.
  • Ducati Hyperstrada 939: punktet mit einem lebendigen Fahrgefühl und guter Unterstützung für kurvige Strecken. Schwäche: Bei sehr langen Autobahnabschnitten kann die Kawasaki als Reiseoption die angenehmere Wahl sein.

Ausstattung und Alltag: Was zählt, wenn man wirklich fährt

Im Alltag entscheidet oft die Summe aus kleinen Details. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist tendenziell die Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das mitdenkt: moderne Assistenz, ein stimmiges Gesamtpaket und eine Ausrichtung, die sich für verschiedene Streckenarten eignet. Gerade wer regelmäßig pendelt oder Touren plant, profitiert davon, dass das Motorrad nicht „nur“ sportlich ist, sondern auch praktisch.

Die Ducati Hyperstrada 939 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man das Motorrad als Charaktermaschine sieht. Sie wirkt oft dann besonders attraktiv, wenn man nicht nur von A nach B will, sondern die Fahrt selbst im Mittelpunkt steht. Das Bike macht Lust auf Kurven, auf Wechsel im Tempo und auf eine aktive Fahrweise.

Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?

Die Entscheidung zwischen Kawasaki Ninja 1100 SX SE und Ducati Hyperstrada 939 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten häufiger vorkommt.

Kawasaki Ninja 1100 SX SE – ideal für…

  • Fahrten, bei denen Langstrecke und entspanntes, zügiges Reisen im Vordergrund stehen
  • Menschen, die ein Motorrad möchten, das komfortabel und gleichzeitig sportlich bleibt
  • Alltag und Touren, bei denen moderne Elektronik und ein harmonisches Gesamtpaket wichtig sind

Ducati Hyperstrada 939 – ideal für…

  • Kurvige Strecken und Fahrten, bei denen Agilität und direktes Feedback zählen
  • Menschen, die gern aktiv fahren und das Motorrad als „lebendig“ erleben möchten
  • Fahrprofile, in denen Vielseitigkeit und Charakter wichtiger sind als maximaler Reise-Komfort

Fazit:

Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sporttouristischem Komfort, stabiler Fahrweise und einem Gesamtpaket liegt, das längere Strecken besonders angenehm macht. Wer häufig unterwegs ist, auch bei wechselnden Bedingungen, und ein Motorrad sucht, das souverän mitdenkt, wird mit der Kawasaki sehr wahrscheinlich zufriedener sein.

Die Ducati Hyperstrada 939 passt besser, wenn die Freude am direkten Fahrgefühl, an kurvigen Strecken und an einer aktiven Fahrweise im Vordergrund steht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „spürt“ und das Fahrten abwechslungsreich macht – besonders dort, wo man nicht nur Tempo, sondern auch Linie und Timing genießen will.

Kurz gesagt: Für Reise- und Alltagskomfort mit sportlichem Anspruch ist die Kawasaki die stimmigere Option. Für Charakter, Agilität und dynamische Kurvenfahrten ist die Ducati die spannendere Wahl.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙