| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Motor
- Windschutz
- Fahrstabilität
- Sound
- Quickshifter
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Ducati Supersport S – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wer zwischen der Kawasaki Ninja 1100 SX SE und der Ducati Supersport S schwankt, sucht im Grunde nach zwei sehr unterschiedlichen Interpretationen von sportlichem Fahren. Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick wie klare Sport-Statements, doch im Detail geht es um andere Prioritäten: Die Kawasaki setzt stärker auf Alltagsnutzen und eine souveräne, moderne Gesamtabstimmung. Die Ducati dagegen steht für einen markanten Charakter, der sich besonders beim dynamischen Fahren bemerkbar macht. Genau hier lohnt sich der Vergleich – nicht nur auf dem Papier, sondern in der Art, wie sich die Maschinen im Alltag und in der Kurve anfühlen.
Grundidee: Sporttouring vs. Supersport-Feeling
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist als sportlicher Reisebegleiter gedacht. Das merkt man daran, wie sie die Balance zwischen Agilität und Stabilität anlegt. Die Ducati Supersport S ist stärker in Richtung Supersport-Anspruch positioniert: Sie will zügig bewegt werden und belohnt Fahrstil und Gefühl für die Linie.
Beide Modelle sind damit nicht „nur“ Sportbikes. Aber die Schwerpunkte sind verschieden: Während die Kawasaki eher als durchdachter Allrounder mit sportlichem Anspruch wirkt, spielt die Ducati ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke kurvig wird und das Tempo hoch ist.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motorcharakter zeigen sich die größten Unterschiede im subjektiven Eindruck. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE vermittelt ein Gefühl von Kraftentfaltung, das sich sehr kontrolliert und gleichmäßig anfühlt. Das ist im Alltag angenehm, weil sich das Motorrad fein dosieren lässt – vom entspannten Cruisen bis zum zügigen Beschleunigen.
Die Ducati Supersport S wirkt dagegen oft unmittelbarer und „direkter“ in der Reaktion. Das macht Spaß, wenn man gerne mit dem Gas arbeitet und die Maschine spürbar in Richtung Kurve „mitnimmt“. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportliches Werkzeug anfühlt, wird an der Ducati häufig mehr emotionale Rückmeldung wahrnehmen.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärken liegen in der gutmütigen, kontrollierbaren Leistungsentfaltung und der Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl weniger „dramatisch“ wirkt als bei der Ducati – dafür ist es oft leichter zu fahren.
- Ducati Supersport S: Stärken liegen in der direkten Ansprache und dem sportlichen Charakter. Schwäche kann sein, dass die Ducati bei weniger geübtem Fahrstil schneller „fordert“, weil die Rückmeldung stärker ist.
Fahrwerk, Handling und Kurvenverhalten
Im Handling verfolgen beide Motorräder eine klare Linie: Sie sollen sportlich sein. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das Stabilität und Präzision gut zusammenbringt. In schnellen Passagen bleibt sie ruhig, und beim Wechsel von Schräglage zu Schräglage fühlt sie sich berechenbar an.
Die Ducati Supersport S spielt ihre Stärken oft in der Kurve aus. Das Motorrad unterstützt dynamische Linien und wirkt besonders dann überzeugend, wenn man aktiv fährt und die Maschine spürbar arbeiten lässt. In Kombination mit der Motorcharakteristik entsteht ein sehr sportliches Gesamtgefühl.
Vergleich der Fahrwerkswirkung
- Kawasaki: Tendenziell komfortabler in der Abstimmung für längere Fahrten, dafür kann das „letzte“ sportliche Knistern je nach Fahrstil etwas weniger im Vordergrund stehen.
- Ducati: Sehr kurvenorientiert und oft mit mehr „Biss“ im dynamischen Fahren. Im Gegenzug kann die Abstimmung je nach Strecke und Tempo weniger „entspannt“ wirken.
Bremsen und Sicherheit: Wie sie sich im Alltag anfühlen
Bei den Bremsen geht es nicht nur um die reine Leistungsfähigkeit, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE punktet häufig mit einer gut kontrollierbaren Bremswirkung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr oder bei wechselnden Bedingungen gefahren wird.
Die Ducati Supersport S kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber in vielen Situationen „sportlicher“ im Ansprechverhalten. Das ist ein Vorteil, wenn man gerne zügig bremst und die Verzögerung als Teil des Fahrgefühls nutzt. Wer eher sanft und gleichmäßig fährt, wird trotzdem gut zurechtkommen – nur fühlt es sich oft weniger „neutral“ an.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. sportliche Direktheit
Beide Motorräder sind mit moderner Elektronik ausgestattet. Der Unterschied liegt meist in der Art, wie die Systeme das Fahrgefühl beeinflussen. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt in der Gesamtabstimmung oft wie ein Motorrad, das elektronische Helfer so integriert, dass sie den Alltag erleichtern. Das kann besonders bei wechselndem Grip oder bei längeren Fahrten spürbar sein.
Die Ducati Supersport S setzt Elektronik häufig so ein, dass sie das sportliche Fahren unterstützt, ohne das Motorrad „zu glatt“ zu machen. Dadurch bleibt das Gefühl erhalten, dass die Maschine aktiv mitarbeitet – ideal für Fahrer, die gerne selbst steuern.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Kawasaki: Stärken in der alltagstauglichen Unterstützung und der gut abgestimmten Gesamtlogik. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch etwas „harmonischer“ wirkt, statt maximal direkt.
- Ducati: Stärken in der sportlichen Einbindung der Elektronik und der emotionalen Rückmeldung. Schwäche kann sein, dass man sich stärker an das Fahrverhalten gewöhnen muss, wenn man von sehr „komfortorientierten“ Bikes kommt.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Im Alltag entscheidet oft die Sitzposition darüber, wie gerne man fährt. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist tendenziell so ausgelegt, dass längere Strecken weniger anstrengend sind. Das zeigt sich in der Art, wie die Ergonomie den Fahrer entlastet und wie das Motorrad auch bei längerer Fahrt ruhig bleibt.
Die Ducati Supersport S ist sportlich positioniert. Das ist ein Plus für Kurvenfahrten und dynamische Sessions, kann aber auf längeren Strecken spürbar mehr „Sport“ bedeuten. Wer häufig kurze bis mittlere Touren fährt und dabei gerne zügig unterwegs ist, wird die Ducati oft als sehr passend empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Ninja 1100 SX SE und Ducati Supersport S hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahrspaß im Vordergrund steht. Die Kawasaki ist besonders attraktiv, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sportlich bleibt, aber im Alltag souverän und unkompliziert funktioniert. Die Ducati ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem dann begeistern soll, wenn es sportlich wird – mit direktem Feedback und einem klaren Supersport-Charakter.
Typische Profile
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: ideal für Fahrer, die regelmäßig pendeln oder längere Touren fahren und dabei ein sportliches, aber gutmütiges Gesamtpaket möchten.
- Ducati Supersport S: ideal für Fahrer, die Kurven und dynamische Fahrten priorisieren und ein Motorrad suchen, das sich emotional und direkt anfühlt.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die stimmigere Wahl für alle, die ein sportliches Motorrad suchen, das im Alltag entspannt bleibt und auf längeren Strecken souverän funktioniert. Motor, Fahrwerk und Elektronik greifen hier oft so ineinander, dass das Fahren leichtfällt und man sich auf die Linie konzentrieren kann. Die Ducati Supersport S passt besser, wenn der Fokus klar auf dynamischem Fahren liegt: Die Ducati wirkt direkter, kurvenorientierter und liefert häufig mehr emotionale Rückmeldung. Wer gerne aktiv fährt und das sportliche Gefühl in den Vordergrund stellt, wird an ihr besonders viel Freude haben. Kurz gesagt: Kawasaki für den sportlichen Allround-Anspruch mit Reisekomfort, Ducati für Supersport-Feeling und maximale Dynamik in der Kurve.