| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2015 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- gelassenes Dahingleiten
- pures V2-Feeling
- Platz ohne Ende
- Soundsystem
- Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
- Koffersystem Serie
- groß und schwer
- nix für Einsteiger
- nix für Warmduscher
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 386 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.600 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.690 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 87 PS bei 5.010 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit - was bleibt hängen
Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike.Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – welcher Touring-Typ passt?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide für Touren gemacht wirken, aber aus völlig unterschiedlichen Denkschulen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für dynamisches Fahren, moderne Technik und eine sportlich orientierte Sitzposition. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU dagegen ist ein klassisches Touring-Motorrad mit starkem Fokus auf Komfort, Ruhe und dem typischen V2-Feeling. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach dem passenden Fahrstil: eher „zackig und präzise“ oder „entspannt und souverän“.
Grundidee der beiden Motorräder: sportlich vs. klassisch-tourig
Kawasaki Ninja 1100 SX SE: sporttouring mit moderner Ausrichtung
Die Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das die Vorteile eines sportlichen Fahrwerks und einer klaren Linienführung mit Touring-Alltag verbindet. In den Vergleichsdaten zeigt sich das vor allem in der Auslegung: Die Maschine ist auf zügiges Vorankommen ausgelegt, ohne dabei den Komfort komplett zu vernachlässigen. Gerade auf kurvigen Strecken spielt die Kawasaki ihre Stärken aus, weil sie sich spürbar „leichtfüßiger“ anfühlt als ein klassisches Schwergewicht-Touring.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: große Bühne für Langstrecke
Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen ein Motorrad, das man eher als rollendes Wohnzimmer begreift. Die Touring-Ausrichtung zeigt sich in den Vergleichswerten vor allem durch die typische Harley-Charakteristik: viel Drehmomentgefühl, ein ruhigerer Rhythmus und ein Setup, das auf lange Etappen optimiert ist. Das Motorrad nimmt Tempo auf, bleibt dabei gelassen und bietet durch seine Touring-Komponenten spürbaren Schutz und Komfort.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet mehr als reine Zahlen
Leistungsentfaltung im Vergleich
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die Motoren deutlich in der Art, wie sie Kraft bereitstellen. Die Kawasaki steht für eine eher drehzahlorientierte, dynamische Leistungsentfaltung. Das macht sie besonders interessant, wenn Beschleunigung und zügiges Durchziehen im Vordergrund stehen – etwa beim Überholen oder beim sportlichen Fahren in den Bergen.
Die Harley-Davidson setzt dagegen auf das typische V2-Gefühl: Kraft kommt spürbar „von unten“ und wirkt dadurch besonders souverän im Alltag. Das ist vor allem dann angenehm, wenn lange Strecken gleichmäßig gefahren werden und man nicht ständig in hohe Drehzahlen wechseln möchte. Die Electra Glide wirkt dadurch oft wie ein „Taktgeber“: gleichmäßig, kraftvoll und entspannt.
Drehmoment und Fahrbarkeit
Wenn man die Vergleichswerte betrachtet, wird klar: Die Harley spielt ihre Stärke im Drehmoment-Charakter aus, während die Kawasaki eher über die sportliche Abstimmung und die Art der Leistungsentfaltung punktet. Für die Praxis heißt das: Wer häufig mit moderaten Drehzahlen unterwegs ist und dabei ein ruhiges, kraftvolles Ansprechverhalten schätzt, fühlt sich bei der Harley schneller zuhause. Wer dagegen lieber aktiv fährt, häufiger beschleunigt und das Motorrad „mitnimmt“, wird die Kawasaki als spritziger erleben.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Handlichkeit im Vergleich
Hier zeigt sich der größte Unterschied im Gefühl: Die Kawasaki ist als sporttouring ausgelegt und wirkt im Vergleich deutlich agiler. Das merkt man besonders beim Wechsel zwischen Kurven, beim zügigen Richtungswechsel und auf Straßen, die nicht perfekt glatt sind. Die Harley ist zwar ebenfalls tourentauglich und stabil, aber durch die klassische Touring-Bauweise und die typische Masse fühlt sie sich in engen Situationen weniger „spielerisch“ an.
Das heißt nicht, dass die Harley unhandlich wäre – sie ist eher anders. In fließendem Verkehr, auf Autobahnabschnitten und bei längeren Strecken spielt sie ihre Stabilität aus. Wer häufig in Stadt und engen Passagen unterwegs ist, wird die Kawasaki als angenehmer empfinden.
Komfort und Fahrgefühl
Beim Komfort ist die Harley-Davidson im Vergleich klar im Vorteil, weil die gesamte Auslegung auf Langstrecke optimiert ist. Die Sitz- und Fahrposition, die Art der Dämpfung und die Touring-Komponenten sorgen dafür, dass man nach vielen Kilometern weniger „angespannt“ aussteigt.
Die Kawasaki bietet ebenfalls Komfort, aber in einem anderen Stil: Sie ist eher „sportlich bequem“. Das funktioniert besonders gut, wenn Touren nicht nur aus Geradeaus bestehen, sondern auch aus Kurven, wechselndem Tempo und gelegentlichen sportlichen Einlagen.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. klassisches Touring-Setup
Technikniveau im Vergleich
Die Ninja 1100 SX SE ist im Vergleich stark, wenn es um moderne Assistenz und ein zeitgemäßes Gesamtpaket geht. Gerade bei wechselnden Bedingungen – etwa bei Nässe oder wechselndem Grip – hilft die Elektronik dabei, das Motorrad berechenbar zu halten. Das macht die Kawasaki besonders attraktiv für Fahrer, die gern „entspannt schnell“ unterwegs sind.
Die Harley-Davidson setzt ebenfalls auf moderne Technik, aber der Charakter bleibt touringtypisch: Die Elektronik ist darauf ausgelegt, das Fahren komfortabel und sicher zu machen, ohne den Fokus vom großen Touring-Gefühl wegzunehmen. Wer die klassische Harley-Atmosphäre mag, bekommt hier ein Motorrad, das Technik sinnvoll integriert, statt sie in den Vordergrund zu stellen.
Touring-Features: Windschutz, Gepäck und Schutz
Wind- und Wetterschutz
Im Vergleich ist die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU besonders stark, wenn es um Schutz vor Wind und Wetter geht. Die Touring-Ausrichtung sorgt dafür, dass sich lange Autobahnfahrten weniger anstrengend anfühlen. Die Kawasaki kann ebenfalls mit einem guten Setup für Touren punkten, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man für sportliche Tagesetappen ebenso nutzt wie für längere Fahrten.
Gepäck und Reisealltag
Die Harley ist klar auf „fertig für die Reise“ ausgelegt: Touring-Komponenten und das Gesamtpaket passen gut zu Fahrten mit Gepäck, Sozia/Sozius und längeren Etappen. Die Kawasaki ist ebenfalls reisetauglich, aber eher im Sinne eines flexiblen Sporttourers: Wer gern leicht plant, schnell losfährt und unterwegs spontan entscheidet, wird die Kawasaki als praktischer erleben.
Bremsen, Sicherheit und Stabilität
Bremsgefühl im Vergleich
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich, dass beide Motorräder auf Sicherheit ausgelegt sind. Die Kawasaki wirkt dabei oft „direkter“ im Ansprechverhalten, was zu ihrem sportlichen Charakter passt. Die Harley fühlt sich dagegen häufig „souveräner“ an, weil das Gesamtpaket auf Stabilität und kontrolliertes Verzögern bei hohen Touren-Geschwindigkeiten ausgelegt ist.
Stabilität bei Tempo
Auf längeren Strecken und bei konstantem Tempo spielt die Harley ihre Stärke aus: Sie bleibt ruhig, wirkt gesetzt und reduziert Ermüdung. Die Kawasaki kann das ebenfalls, aber sie vermittelt stärker das Gefühl, dass man aktiv mit dem Motorrad fährt – was auf kurvigen Strecken ein Vorteil ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Ninja 1100 SX SE
- Agiles Fahrgefühl und sportlich präzise Linienführung im Vergleich
- Dynamische Leistungsentfaltung für zügiges Fahren und Überholmanöver
- Moderne Elektronik, die das Motorrad berechenbar macht
- Flexibilität für Touren mit sportlichem Anteil
Schwächen der Kawasaki Ninja 1100 SX SE
- Weniger „klassisches Touring-Gefühl“ als bei der Harley
- Bei sehr langen Autobahn-Etappen kann die Harley durch ihren Touring-Fokus entspannter wirken
- Das Handling ist zwar stark, aber das Motorrad ist nicht als „schweres Reise-Schiff“ gedacht
Stärken der Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU
- Komfort und Ruhe für lange Strecken im Vergleich
- Typisches V2-Drehmomentgefühl mit souveränem Ansprechverhalten
- Touring-Schutz und stimmiges Gesamtkonzept für Reisealltag
- Stabilität bei Tempo und auf Autobahnabschnitten
Schwächen der Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU
- Weniger Agilität im Vergleich zur Kawasaki, besonders in engen Situationen
- Für sehr kurvenreiche, sportlich schnelle Passagen wirkt die Kawasaki oft „leichter“
- Das Motorrad ist klar auf Touring ausgelegt – wer häufig spontan und kurz fährt, spürt das Gewicht eher
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Kawasaki Ninja 1100 SX SE: die Wahl für sportlich orientierte Tourer
Die Kawasaki ist besonders passend, wenn Touren nicht nur aus „durchfahren“ bestehen, sondern aus Kurven, wechselndem Tempo und dem Wunsch nach einem Motorrad, das sich aktiv fahren lässt. Wer moderne Technik schätzt, gern zügig beschleunigt und dabei trotzdem eine Reise-Option im Alltag haben möchte, trifft mit der Ninja 1100 SX SE eine sehr stimmige Wahl.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: die Wahl für Langstrecken-Fans
Die Harley-Davidson ist ideal, wenn lange Strecken im Mittelpunkt stehen und Komfort, Windschutz und ein souveränes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Agilität. Wer das V2-Feeling liebt, gern entspannt unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich wie ein großes Touring-Gesamterlebnis anfühlt, wird mit der Electra Glide Ultra Classic besonders zufrieden sein.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist im Vergleich die bessere Wahl für Fahrer, die sportlich touren möchten: agiles Handling, dynamische Leistungsentfaltung und moderne Elektronik sorgen für ein Motorrad, das sich auch auf kurvigen Strecken souverän und lebendig anfühlt. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU gewinnt dagegen dort, wo Komfort und Langstrecken-Atmosphäre zählen: Windschutz, Touring-Komponenten und das kraftvolle V2-Gefühl machen lange Etappen deutlich entspannter. Wer häufig zwischen Alltag, zügigen Tagesfahrten und Touren mit sportlichem Anteil wechselt, findet in der Kawasaki den flexibleren Begleiter. Wer dagegen vor allem große Reisen plant, Autobahnkilometer sammelt und ein ruhiges, gesetztes Fahrgefühl sucht, wird mit der Harley das passendere Motorrad für den eigenen Stil wählen.