| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.680 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- leicht und wendig
- geringer Verbrauch, große Reichweite
- günstig in Anschaffung Unterhalt
- einfache Bedienung
- Windschild nicht ohne Werkzeug verstellbar
- Einzelscheibe vorne greift etwas spät
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 810-834 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 136)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Honda CB 500 X – Vergleich für Alltag, Touren und den richtigen Einsatzzweck
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll das Bike vor allem sportlich und dynamisch auf der Straße begeistern – oder eher als alltagstauglicher Begleiter funktionieren, der auch abseits der Komfortzone souverän bleibt? Genau hier treffen die Kawasaki Ninja 1100 SX SE und die Honda CB 500 X aufeinander. Der Vergleich zeigt, wie stark sich die Konzepte unterscheiden – und warum beide Modelle je nach Anspruch die bessere Wahl sein können.
Grundidee der beiden Motorräder: Sporttourer vs. vielseitiger Allrounder
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist klar als sportlicher Tourer gedacht. Sie verbindet die Dynamik eines leistungsorientierten Motorrads mit dem Anspruch, längere Strecken angenehm zu absolvieren. Die Honda CB 500 X dagegen steht für einen pragmatischen Ansatz: ein Motorrad, das im Alltag leicht zu bewegen ist, Touren entspannt mitmacht und durch seine Ausrichtung auch auf unebenen Straßen oder Schotterpisten nicht sofort überfordert.
Beide Bikes sind damit nicht einfach „besser oder schlechter“, sondern eher „anders“. Wer die passende Kategorie wählt, spart am Ende oft Geld, Nerven und Fehlkäufe.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im direkten Vergleich
Leistungsgefühl und Antritt
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn zügiges Fahren gefragt ist. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven, wodurch Überholmanöver und Beschleunigung aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten heraus souveräner wirken. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die gerne dynamisch unterwegs sind und auch auf längeren Strecken nicht „nur gemütlich“ fahren möchten.
Die Honda CB 500 X wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt ist. Der Motor ist weniger auf maximale Durchzugskraft getrimmt, dafür aber angenehm dosierbar. Das erleichtert das Fahren im Stadtverkehr, bei wechselnden Bedingungen oder wenn die Konzentration eher auf der Strecke als auf dem „Nachdrücken“ liegt.
Gasannahme und Alltagstauglichkeit
Während die Kawasaki beim sportlichen Einsatz mit mehr Reserven überzeugt, punktet die Honda im Alltag durch ein gutmütiges, leicht kontrollierbares Fahrgefühl. Gerade bei häufigem Anfahren, Stop-and-go oder bei Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ will, kann die CB 500 X entspannter wirken.
Fahrwerk, Handling und Stabilität: Wie sich die Bikes in Kurven und auf Strecke verhalten
Kurvengefühl
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE vermittelt ein sportlich präzises Gefühl. Sie liegt spürbar stabiler, wenn das Tempo steigt, und unterstützt dynamische Linienwahl. Das macht sie besonders attraktiv für Kurvenfahrten auf Landstraßen und für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind.
Die Honda CB 500 X ist im Handling eher auf „einfach und sicher“ ausgelegt. Sie wirkt handlich genug, um im Alltag nicht zu sperrig zu sein, und bleibt dabei kontrollierbar. Auf unruhigerem Untergrund kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad nicht sofort „zu viel“ verlangt.
Komfort und Fahrruhe
Auf langen Strecken zeigt die Kawasaki ihre Tourer-Qualitäten: Das Motorrad wirkt darauf abgestimmt, auch bei längeren Fahrten konzentriert zu bleiben. Die Honda kann ebenfalls komfortabel sein, aber ihr Fokus liegt stärker auf Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit. Wer häufig lange Autobahnabschnitte oder zügige Landstraßen fährt, wird die Kawasaki oft als entspannter empfinden. Wer dagegen gemischte Strecken fährt, profitiert eher von der CB 500 X.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Bremsen und in kritischen Momenten
Im Vergleich fällt auf: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in typischen Alltagssituationen verlässlich verzögern. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt dabei besonders dann im Vorteil, wenn das Tempo höher ist und häufigere starke Verzögerungen vorkommen. Die Honda CB 500 X punktet eher durch gut dosierbares Bremsverhalten und ein sicheres Gefühl bei moderaterem Tempo.
Unterm Strich gilt: Wer häufig sportlich fährt, wird die Kawasaki als souveräner erleben. Wer vor allem entspannt unterwegs ist und Wert auf kontrollierbare Bremsmanöver legt, findet in der Honda eine sehr passende Basis.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. pragmatische Bedienung
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist mit moderner Elektronik und einem klaren Tourer-Ansatz ausgestattet. Das hilft besonders bei wechselnden Bedingungen, weil das Motorrad das Fahrverhalten stabilisiert und dem Fahrer mehr Sicherheit gibt, wenn es mal hektischer wird.
Die Honda CB 500 X setzt ebenfalls auf zeitgemäße Technik, wirkt aber im Gesamtpaket oft „direkter“ und weniger darauf ausgelegt, jede Situation maximal zu optimieren. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Viele Fahrer schätzen genau diese Klarheit, weil man sich weniger mit Menüs und Einstellungen beschäftigen muss.
Sitzposition, Ergonomie und Windschutz: Wer sitzt wie gut?
Ergonomie im Alltag
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bietet eine Sitzposition, die sportlich orientiert ist, aber für Touren ausgelegt bleibt. Dadurch kann sie auch auf längeren Strecken angenehm sein, solange der Fahrstil zur Geometrie passt. Wer gerne zügig fährt und die Kontrolle in Kurven sucht, wird sich hier schnell wohlfühlen.
Die Honda CB 500 X wirkt ergonomisch eher auf „aufrecht und entspannt“ getrimmt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die eine weniger aggressive Haltung bevorzugen oder häufig im Stadtverkehr unterwegs sind. Auch für Einsteiger kann das ein Plus sein, weil die Kontrolle leichter fällt.
Windschutz und Streckenkomfort
Im Vergleich zeigt die Kawasaki ihre Tourer-Stärken beim Windschutz. Bei höheren Geschwindigkeiten bleibt der Fahrer spürbar weniger „im Wind“ – das sorgt für weniger Ermüdung. Die Honda kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie ist eher für gemischte Geschwindigkeiten und entspannte Tagesetappen gedacht.
Alltag, Gepäck und Einsatzbereiche: Wo die Stärken wirklich liegen
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders stark, wenn der Fokus auf Straße, Tempo und längeren Strecken liegt. Sie eignet sich für Touren, bei denen man nicht nur ankommt, sondern auch unterwegs Spaß haben möchte. Wer häufig mit Gepäck fährt oder längere Etappen plant, wird die Tourer-Orientierung zu schätzen wissen.
Die Honda CB 500 X ist dagegen ein Motorrad für den Alltag und für Reisen mit dem Charakter „viel entdecken“. Sie passt gut, wenn die Route nicht nur aus perfekten Asphaltabschnitten besteht. Gerade wenn gelegentlich Schotter, Feldwege oder schlechtere Straßen auftauchen, fühlt sich die CB 500 X oft natürlicher an.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Stärken
- Sportliche Reserven für dynamisches Fahren und souveräne Überholmanöver
- Tourer-Charakter mit spürbarem Komfort auf längeren Strecken
- Stabilität bei höherem Tempo und sportlicher Linienwahl
- Moderne Elektronik für mehr Sicherheit in wechselnden Situationen
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Schwächen
- Wenn überwiegend langsam und im Stadtverkehr gefahren wird, wirkt der sportliche Fokus weniger „effizient“
- Für sehr leichte Offroad-Einsätze ist die Ausrichtung weniger kompromissorientiert als bei stärker allround-orientierten Bikes
Honda CB 500 X – Stärken
- Vielseitigkeit für Alltag, Touren und gemischte Strecken
- Leicht kontrollierbares Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit gibt
- Ergonomie mit eher entspannter Sitzhaltung
- Pragmatischer Charakter, der nicht ständig nach „sportlichem Einsatz“ verlangt
Honda CB 500 X – Schwächen
- Wer häufig sehr zügig fährt, wird die sportlichen Reserven der Kawasaki vermissen
- Bei langen Strecken mit hohem Tempo kann der Fokus auf Komfort weniger „tourer-optimiert“ wirken
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn dynamisches Fahren, hohe Reserven und ein tourentaugliches Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Sie passt besonders zu Fahrern, die gerne zügig unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und auf langen Strecken möglichst wenig Ermüdung spüren möchten.
Die Honda CB 500 X ist die passendere Option, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist, Touren entspannt mitmacht und auch auf weniger perfekten Straßen nicht sofort an Grenzen stößt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Vielseitigkeit wollen, ohne ständig das Gefühl zu haben, „mehr Leistung“ zu brauchen.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Dynamik und tourentauglichem Komfort liegt. Wer häufig zügig fährt, Wert auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten legt und moderne Elektronik als Sicherheitsplus versteht, wird mit der Kawasaki deutlich mehr „Reserve“ erleben. Ihre Stärken zeigen sich besonders auf Landstraßen und bei längeren Etappen, bei denen Windschutz und Fahrruhe spürbar werden.
Die Honda CB 500 X überzeugt dagegen als vielseitiger Allrounder für den Alltag und für Reisen mit gemischten Strecken. Sie wirkt leicht zu kontrollieren, bietet eine entspanntere Ergonomie und bleibt auch dann angenehm, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert funktioniert und nicht zwingend auf maximale Performance ausgelegt ist, findet in der CB 500 X die stimmigere Wahl.
Kurz gesagt: Kawasaki für sportliche Touren mit mehr Tempo-Reserven, Honda für vielseitige Fahrten, entspannte Kontrolle und Alltagstauglichkeit.