| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Honda CBF 1000 – Vergleich für Alltag & Tour
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für sportlichere Akzente und eine moderne Ausrichtung, während die Honda CBF 1000 vor allem für ihre bewährte Alltags- und Tourenorientierung bekannt ist. Beide Modelle sind für längere Strecken gemacht, beide sollen im Alltag funktionieren – aber sie setzen dabei unterschiedliche Prioritäten. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder im Fahrgefühl, beim Komfort, in der Handhabung und bei der Frage, welches Konzept besser zu welchem Fahrstil passt?
Grundidee im Vergleich: sportlich aktiv vs. souverän alltagstauglich
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das den Spagat zwischen sportlicher Dynamik und Tourenkomfort ernst nimmt. Das „SX“-Konzept zielt darauf ab, zügiges Fahren nicht nur auf dem Papier zu ermöglichen, sondern auch im Alltag. Die Honda CBF 1000 verfolgt dagegen einen klassischen Ansatz: ein großes, gutmütiges Tourenmotorrad, das sich auf Alltag, Autobahn und Landstraße gleichermaßen wohlfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem Ruhe, Stabilität und unkomplizierte Kilometer liefert, findet hier einen klaren Fokus.
Motor und Charakter: Leistung nutzbar machen – auf unterschiedliche Art
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind keine „Schlafmützen“, aber sie liefern ihre Stärke auf verschiedene Weise. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE legt den Schwerpunkt stärker auf den sportlichen Zugriff. Der Motor fühlt sich so an, dass man zügig beschleunigen kann, ohne ständig im Drehzahlbereich „arbeiten“ zu müssen. Gleichzeitig bleibt das Motorrad dabei kontrollierbar – besonders dann, wenn man die Leistung nicht nur abrufen, sondern sauber dosieren möchte.
Die Honda CBF 1000 punktet eher mit einem souveränen, gleichmäßigen Antrieb. Der Charakter ist weniger „spitz“, dafür sehr alltagstauglich: Gas geben, Tempo aufbauen, entspannt weiterrollen. Gerade im Stadtverkehr und auf wechselnden Streckenprofilen wirkt das Motorrad dadurch angenehm unkompliziert. Wer häufig zwischen Stop-and-go, Landstraße und Autobahn pendelt, profitiert von dieser Art der Leistungsentfaltung.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen sportlicherem Touring und klassischem Tourenkonzept. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE vermittelt mehr „Biss“ in schnellen Richtungswechseln. Das Motorrad wirkt bereit, Kurven zügig anzunehmen, und unterstützt ein aktives Fahrverhalten. Das macht sie interessant, wenn die Tour nicht nur aus geraden Autobahnabschnitten besteht, sondern auch aus Kurven, Überholvorgängen und dynamischen Strecken.
Die Honda CBF 1000 spielt ihre Stärken stärker in der Stabilität aus. Das Motorrad liegt ruhig, wirkt gutmütig und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit – besonders bei längeren Fahrten, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte. In langsameren Passagen und bei gleichmäßigem Tempo fühlt sich die CBF besonders stimmig an. Wer ein Motorrad bevorzugt, das auch nach vielen Stunden noch entspannt bleibt, wird das Konzept mögen.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt so, als sei sie für Fahrer gedacht, die auch auf langen Strecken eine sportlichere Haltung akzeptieren – oder sogar genießen. Der Windschutz und die Verkleidung unterstützen dabei, dass man nicht permanent gegen den Fahrtwind „arbeitet“. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so ausgelegt, dass man nicht nur geradeaus fährt, sondern auch Kurven aktiv angehen kann.
Die Honda CBF 1000 setzt stärker auf entspannte Langstrecken-Tauglichkeit. Die Ergonomie ist so gewählt, dass man über längere Zeit bequem sitzen kann, ohne dass sich schnell ein „Zwang“ in der Haltung aufbaut. Gerade wenn häufig längere Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad auch als Alltagsmaschine dienen soll, ist dieser Komfortvorteil spürbar. Das Motorrad wirkt insgesamt weniger „sportlich getrieben“, sondern eher auf entspanntes Reisen optimiert.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. bewährte Praxis
Bei der Ausstattung zeigt sich ein weiterer Unterschied. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bringt tendenziell mehr moderne Assistenz- und Komfortelemente mit, die das Fahren leichter machen können – besonders in Situationen, in denen Wetter, Beladung oder Fahrbahnzustand variieren. Solche Systeme helfen dabei, das Motorrad berechenbar zu halten und den Fahrer stärker auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Linie, den Verkehr und die Strecke.
Die Honda CBF 1000 setzt stärker auf bewährte Technik und ein Konzept, das sich im Alltag schnell „richtig“ anfühlt. Auch wenn nicht jede moderne Spielerei im Vordergrund steht, bleibt die CBF in der Praxis oft genau deshalb beliebt, weil sie unkompliziert funktioniert und sich nicht wie ein Technikprojekt anfühlt. Das ist ein Pluspunkt, wenn man ein Motorrad möchte, das man einfach nutzt – ohne sich ständig mit Einstellungen beschäftigen zu müssen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aus dem Zusammenspiel
Im Vergleich der Bremsleistung und des Sicherheitsgefühls zeigt sich: Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrt zuverlässig zu verzögern. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt dabei besonders dann stark, wenn man sportlicher unterwegs ist und das Motorrad häufiger aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven oder vor Ampeln kontrolliert. Die Dosierbarkeit und das Ansprechverhalten unterstützen ein aktives Fahrgefühl.
Die Honda CBF 1000 punktet vor allem mit einem stabilen, gut kontrollierbaren Bremsverhalten im Alltag. Gerade bei wechselnden Bedingungen – etwa bei Regen oder bei unübersichtlichen Straßen – ist das Gefühl von Ruhe und Vorhersehbarkeit ein Vorteil. Wer häufig im Verkehr unterwegs ist oder Touren mit unterschiedlichen Fahrbahnbelägen plant, profitiert von dieser gelassenen Sicherheitsanmutung.
Stärken und Schwächen: worin die Konzepte wirklich unterschiedlich sind
Stärken der Kawasaki Ninja 1100 SX SE
- Sportlicher Zugriff: Das Motorrad unterstützt dynamisches Fahren und macht zügige Manöver leichter.
- Moderne Unterstützung: Elektronik und Komfortelemente können das Fahren in wechselnden Situationen vereinfachen.
- Touren mit Aktivität: Kurven, Überholvorgänge und zügiges Tempo passen gut zum Konzept.
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Ninja 1100 SX SE
- Anspruch an den Fahrstil: Wer maximal entspannt reisen möchte, könnte die sportlichere Ausrichtung als „aktiver“ empfinden.
- Gewichts- und Größenwirkung: Wie bei vielen großen Sporttourern kann das Handling im engen Stadtverkehr weniger „leicht“ wirken.
Stärken der Honda CBF 1000
- Alltags- und Langstreckenkomfort: Die CBF wirkt besonders geeignet für viele Kilometer am Stück.
- Gutmütiger Antrieb: Der Motorcharakter unterstützt entspanntes Fahren ohne ständiges Nachregeln.
- Stabilität: Das Motorrad vermittelt Ruhe, besonders bei gleichmäßigem Tempo.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda CBF 1000
- Weniger „sportliche Spitze“: Wer maximale Dynamik sucht, wird die Kawasaki als lebendiger empfinden.
- Konzept-Fokus: Die CBF ist stark im Reisen – wer primär sportlich fahren will, könnte weniger „Motivation“ im Konzept finden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die meisten Strecken aussehen und wie das Motorrad genutzt wird. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders attraktiv, wenn Touren nicht nur „abgespult“, sondern auch aktiv gefahren werden: mehr Kurven, mehr Tempo, mehr Lust auf Dynamik. Auch wenn moderne Assistenz und ein sportlicherer Charakter wichtig sind, passt das Konzept sehr gut.
Die Honda CBF 1000 ist die bessere Wahl, wenn vor allem Komfort, Ruhe und unkomplizierte Kilometer im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert, auf langen Strecken entspannt bleibt und dabei ein gutmütiges Fahrgefühl bietet, wird mit der CBF sehr zufrieden sein. Besonders für Pendler, Vielfahrer und Tourenfahrer, die nicht ständig „arbeiten“ möchten, ist das Konzept stimmig.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE überzeugt vor allem dort, wo Dynamik und aktives Fahren gefragt sind: Sie fühlt sich sportlicher an, unterstützt zügige Manöver und wirkt wie ein Tourer, der auch auf kurvigen Strecken Spaß macht. Wer häufig dynamisch unterwegs ist und moderne Unterstützung schätzt, findet hier ein starkes Gesamtpaket.
Die Honda CBF 1000 spielt ihre Stärken bei Komfort, Stabilität und unkomplizierter Alltagstauglichkeit aus. Der Antrieb wirkt souverän, die Ergonomie auf Langstrecke ausgelegt und das Motorrad vermittelt ein ruhiges, verlässliches Fahrgefühl. Wer vor allem entspannt reisen möchte – egal ob Stadt, Landstraße oder Autobahn – trifft mit der CBF die passendere Wahl.