| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja 1100 SX SE und die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein sportlich geprägter Sporttourer-Ansatz und ein klassisch-amerikanisches Touring-Konzept aufeinander. Beide Maschinen sind für längere Strecken gedacht, aber sie erzählen dabei eine andere Geschichte: Die Kawasaki setzt stärker auf Agilität, Fahrgefühl und eine dynamische Auslegung, während die Indian vor allem mit Komfort, Präsenz und Touring-Ausstattung punktet.
Grundcharakter: Sporttourer vs. klassisches Touring
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht nur geradeaus läuft. Die Sitzposition ist sportlich genug, um zügig zu fahren, aber gleichzeitig tourentauglich, damit längere Etappen nicht zur Qual werden. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse dagegen ist ein echtes Langstrecken-Touring-Motorrad. Der Fokus liegt auf ruhigem Vorankommen, Komfort und einer Ausstattung, die das Reisen erleichtert.
In der Praxis zeigt sich das auch im Vergleich der Fahrdynamik: Die Kawasaki spielt ihre Stärken eher in Kurven und bei dynamischer Fahrweise aus, während die Indian ihre Vorteile besonders auf langen Strecken und bei gleichmäßigem Tempo ausspielt. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und zügigen Passagen wechselt, findet in der Kawasaki oft den passenderen Charakter. Wer dagegen vor allem Touren plant und Komfort priorisiert, wird mit der Indian glücklicher.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Kawasaki ist auf ein sportliches Ansprechverhalten ausgelegt und fühlt sich im Bereich zwischen Beschleunigung und zügigem Tempo besonders lebendig an. Das macht sie interessant, wenn Überholmanöver, dynamische Landstraßenabschnitte oder kurvige Strecken zum Alltag gehören.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt hingegen stärker auf den typischen Touring-Drive: Kraft steht dort bereit, wo man sie braucht, und das Motorrad lässt sich oft sehr entspannt bewegen. Gerade bei längeren Etappen wirkt das angenehm, weil das Fahrgefühl weniger „sportlich getrieben“ ist, sondern mehr „komfortorientiert getragen“ wird. Das ist ein klarer Unterschied: Die Kawasaki lädt zum aktiven Fahren ein, die Indian zum entspannten Reisen.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärken liegen in der dynamischen Fahrbarkeit und dem sportlichen Gefühl. Schwächen zeigen sich eher dort, wo maximaler Komfort und „großes Touring-Gefühl“ im Vordergrund stehen.
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärken liegen in Komfort, Touring-Atmosphäre und dem souveränen Langstrecken-Charakter. Schwächen können sich ergeben, wenn enge Passagen, häufiges Rangieren oder sehr sportliche Kurvenfahrten im Fokus stehen.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Im Fahrwerk-Vergleich zeigt sich der typische Unterschied zwischen Sporttourer und Touring-Maschine. Die Kawasaki ist so abgestimmt, dass sie sich im Alltag gut kontrollieren lässt und auch bei wechselndem Tempo eine klare Linie hält. Das Handling wirkt dadurch oft direkter, was gerade auf kurvigen Strecken ein Vorteil ist.
Die Indian ist dagegen auf Stabilität und ruhiges Gleiten ausgelegt. Auf langen Strecken fühlt sich das Motorrad dadurch sehr souverän an. In Situationen mit viel Stop-and-Go oder engen Wendemanövern kann das Handling jedoch weniger „leichtfüßig“ wirken als bei der Kawasaki.
Bremsen und Fahrassistenz: Sicherheit im Fokus
Beide Motorräder sind auf moderne Sicherheit ausgelegt. Im Vergleich der Bremsanlage und der Elektronik zeigt sich: Die Kawasaki zielt stärker auf ein sportliches, präzises Ansprechen, während die Indian die Sicherheit vor allem als Teil des Touring-Pakets versteht. Das bedeutet nicht, dass eine Seite „schlechter“ ist – eher, dass die Abstimmung zur jeweiligen Fahrphilosophie passt.
Wer häufig zügig fährt und dabei Wert auf ein direktes Feedback legt, wird die Kawasaki oft als stimmiger empfinden. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist und sich auf eine umfassende Touring-Umgebung verlassen möchte, findet in der Indian einen sehr passenden Ansatz.
Komfort & Ergonomie: Wie gut fühlt sich die Reise an?
Beim Thema Komfort spielt die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ihre Stärken besonders deutlich aus. Touring-Motorräder sind dafür gemacht, dass man auch nach vielen Stunden noch gerne weiterfährt. Die Indian wirkt dabei wie ein „Reisemittel“, das die Umgebung reduziert: Wind, Vibrationen und die Belastung sollen sich möglichst angenehm anfühlen.
Die Kawasaki ist ebenfalls auf längere Strecken ausgelegt, aber sie bleibt stärker im sportlichen Bereich. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht nur „durchfahren“ möchte, sondern auch mal aktiv fahren will. Für sehr lange Etappen kann die Indian dennoch die entspanntere Wahl sein, weil das Gesamtkonzept stärker auf Touring ausgelegt ist.
Windschutz und Sitzposition
Im Windschutz und in der Sitzposition zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Welten: Die Indian ist typischerweise darauf ausgelegt, den Fahrer besser vor Wind und Wetter zu schützen und eine bequeme, entspannte Haltung zu ermöglichen. Die Kawasaki bietet eine sportlichere Sitzposition, die zwar tourentauglich ist, aber eher „sportlich“ als „maximal entspannt“ wirkt.
Ausstattung & Elektronik: Was hilft wirklich auf Tour?
Im Vergleich der Ausstattung wird klar, dass beide Motorräder nicht nur „fahren“, sondern auch „unterstützen“ sollen. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist dabei eher auf ein modernes, fahrdynamisches Gesamtpaket ausgerichtet: Elektronik und Features sollen das sportliche Fahren erleichtern und kontrollierbar machen.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt stärker auf Touring-Komfort und eine Ausstattung, die das Reisen angenehmer macht. Dazu gehören typischerweise Features, die man auf langen Strecken wirklich spürt: bessere Integration von Komfortfunktionen, eine tourentaugliche Ergonomie und ein Gesamtpaket, das sich wie „fertig für die Reise“ anfühlt.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärken in der fahrdynamischen Unterstützung und dem sportlichen Gesamtgefühl. Schwächen eher dort, wo man maximalen Touring-Komfort im Vordergrund erwartet.
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärken in Touring-Komfort und Reise-„Alltagstauglichkeit“ auf langen Strecken. Schwächen eher bei sehr sportlicher Fahrweise oder wenn maximale Agilität gefragt ist.
Reisetauglichkeit: Welche Maschine passt zu welchen Touren?
Beide Motorräder sind grundsätzlich für Reisen gemacht, aber die Art der Reise unterscheidet sich. Die Kawasaki eignet sich besonders für Touren, bei denen man Strecke und Fahrspaß kombiniert: Landstraßen, Kurven, wechselnde Abschnitte und zwischendurch auch mal zügiges Fahren. Wer gerne plant, aber auch spontan fährt, findet in der Kawasaki oft die passendere Basis.
Die Indian ist ideal für Touren, bei denen Komfort, Ruhe und ein „großes“ Touring-Gefühl wichtiger sind als maximale Agilität. Wenn lange Autobahn- oder Landstraßenetappen anstehen und das Motorrad dabei möglichst entspannt wirken soll, spielt die Indian ihre Stärken aus.
Für wen ist welches Bike die bessere Wahl?
Am Ende entscheidet weniger „welches Motorrad ist besser“, sondern eher: Welche Art von Fahren passt zum eigenen Alltag? Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die Wahl, wenn sportlicher Anspruch und dynamisches Handling im Vordergrund stehen und Touren auch mal mit mehr Aktivität verbunden sind. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die Wahl, wenn Komfort, Touring-Atmosphäre und souveränes Langstrecken-Fahren wichtiger sind als maximale Agilität.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist für Fahrerinnen und Fahrer die bessere Wahl, wenn Touren nicht nur „abgespult“ werden sollen, sondern wenn Fahrspaß, Agilität und ein sportliches Gefühl im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Strecken mit Kurven, zu dynamischen Überholmanövern und zu einem Alltag, in dem das Motorrad auch mal mehr als nur komfortables Reisen leisten soll. Wer gerne aktiv fährt, wird an der Kawasaki mehr Freude haben.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse empfiehlt sich vor allem für alle, die lange Strecken entspannt genießen wollen und dabei Komfort, Touring-Charakter und eine souveräne, ruhige Fahrweise priorisieren. Sie ist ideal für Reisen, bei denen man möglichst wenig „arbeiten“ möchte und das Motorrad die Belastung reduziert. Wer vor allem Komfort und Touring-Feeling sucht, findet in der Indian die stimmigere Wahl.