| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.545 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- sehr leichter Cruiser
- niedrige Sitzhöhe
- einfachstes Rangieren
- einfachste Bedienung
- lebendiger Motor
- günstiges Funbike
- teilweise eher einfache Materialien
- Hebel nicht einstellbar
- altbackenes Cockpit
- verhaltener Sound
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 176 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 735 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 169 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70-18M/C 63H | |
| Reifen hinten | 150/80-16M/C 71H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit - was bleibt hängen
Mann, die Eli bring echt verdammt viel Spaß! Kaum sitzt man auf dem Bike, schon vergisst man A2-Leistung, nicht vorhandene Technik und die einfache Bauweise des Cruisers. Im Gegenteil, die Reduzierung auf das Wesentliche machen sogar den Charme der Eliminator 500 aus. Sie fährt sich gut und jeder, wirklich JEDER - egal ob klein oder groß, Mann oder Frau oder irgendwas dazwischen - wird sich sicher fühlen auf dieser Maschine und mit einem breiten Grinsen wieder absteigen. Wie gesagt, ein echtes Funbike!Die Testmaschine wurde uns von Heller & Soltau in St. Michalisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Eli als Vorführer und freut sich auf jede Menge Probefahrer. Wir können Euch dazu nur ermutigen, auch wenn Euch ein A2-Bike vielleicht erst einmal gar nicht in den Sinn kommen würde. Der neue Kawa-Cruiser macht wirklich Spaß! Vielleicht sogar als Zweitmaschine? Auf geht's nach St. Michaelisdonn zu Heller & Soltau!
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Kawasaki Eliminator 500 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aus dem Hause Kawasaki aufeinandertreffen, ist das Ergebnis selten „entweder oder“. Meist geht es darum, welches Konzept besser zum eigenen Fahrprofil passt. Genau das macht der Vergleich zwischen der Kawasaki Ninja 1100 SX SE und der Kawasaki Eliminator 500 spannend: Die Ninja 1100 SX SE steht für sportliche Dynamik, souveräne Leistung und einen klaren Fokus auf Fahrspaß – kombiniert mit Komfort für längere Strecken. Die Eliminator 500 dagegen setzt auf entspannte Fahrbarkeit, eine angenehm zugängliche Charakteristik und ein unkompliziertes Handling, das besonders im Alltag überzeugt.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen, sowie die Rolle von Ausstattung und Ergonomie. Dabei geht es nicht um „besser“ im absoluten Sinn, sondern um „besser passend“ – denn genau daraus entsteht die richtige Kaufentscheidung.
Grundkonzept: Sporttourer-Ansatz vs. entspanntes Cruiser-Feeling
Wie sich die Ninja 1100 SX SE anfühlt
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das Tempo nicht nur zulässt, sondern aktiv einlädt. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven, wodurch sich Beschleunigung und Überholmanöver sehr souverän anfühlen. Dazu kommt ein Fahrstil, der sich wie „sportlich kontrolliert“ beschreiben lässt: Kurven werden zügig angegangen, ohne dass das Motorrad dabei hektisch wirkt. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Touren spielt die Ninja ihre Stärken aus.
Wie sich die Eliminator 500 anfühlt
Die Kawasaki Eliminator 500 verfolgt dagegen einen anderen Weg: Sie wirkt leichter zu handeln, vermittelt ein ruhigeres Tempo und lässt sich im Alltag angenehm führen. Der Motor ist auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt – nicht auf maximale Durchzugskraft aus dem Stand heraus. Dadurch entsteht ein entspannteres Fahrgefühl, das besonders dann Spaß macht, wenn die Fahrt nicht nur aus Beschleunigung besteht, sondern aus dem „Mitnehmen lassen“: Stadtverkehr, Feierabendrunde, kurze Ausfahrten oder gemütliche Touren.
Motor und Antrieb: Mehr Reserven vs. unkomplizierte Alltagstauglichkeit
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ninja 1100 SX SE bringt deutlich mehr Leistung und damit mehr Spielraum in jeder Fahrsituation. Das merkt man vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und beim Beschleunigen aus mittleren Drehzahlen. Die Maschine wirkt dann wie ein „Sicherheitsnetz“: Man muss selten perfekt planen, weil die Reserven auch bei spontanen Manövern da sind.
Die Eliminator 500 ist dagegen stärker auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Fahren ausgelegt. Der Motor reagiert so, dass sich das Motorrad leicht kontrollieren lässt. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig am Gasgriff „arbeiten“ möchte, sondern einfach entspannt fahren will. Für viele Fahrer ist genau das der Punkt: weniger Stress, mehr Gelassenheit.
Fahrwerk und Handling: Agilität und Stabilität vs. leichtes Manövrieren
Ninja 1100 SX SE: sportlich präzise
Die Ninja 1100 SX SE spielt ihre Stärken vor allem in Kurven und auf wechselndem Belag aus. Das Fahrwerk unterstützt eine zügige Linie, ohne dass das Motorrad dabei unruhig wird. Gerade wenn die Straße „arbeitet“ – also wenn es ruckelt, wellt oder sich der Untergrund verändert – bleibt die Ninja insgesamt stabil. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind und dabei trotzdem Kontrolle behalten möchten.
Eliminator 500: angenehm zugänglich
Die Eliminator 500 ist im Handling eher auf „einfach“ ausgelegt. Sie lässt sich im Alltag gut bewegen, wirkt in niedrigen Geschwindigkeiten handlich und vermittelt ein sicheres Gefühl beim Rangieren und im Stadtverkehr. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es nicht überfordert, sondern unterstützt. Dadurch entsteht ein Motorrad, das man gern nutzt – auch dann, wenn die Fahrt eher kurz und spontan ist.
Bremsen: Leistungsreserven vs. souveräne Dosierbarkeit
Beim Bremsen zeigt sich der Unterschied im Konzept besonders deutlich. Die Ninja 1100 SX SE profitiert von einem Setup, das auf höhere Geschwindigkeiten und stärkere Verzögerungsanforderungen ausgelegt ist. Das gibt Sicherheit, wenn es zügig wird oder wenn man aus höheren Tempi heraus schnell reagieren muss. Die Bremsleistung wirkt dabei nicht nur stark, sondern auch berechenbar – wichtig für ein sportliches Fahrgefühl.
Die Eliminator 500 setzt auf eine Bremscharakteristik, die sich vor allem durch Dosierbarkeit auszeichnet. Das ist im Alltag ein echter Vorteil: Man kann sanft verzögern, ohne dass das Motorrad „zu viel“ macht. Für viele Fahrer ist das genau die richtige Mischung aus Sicherheit und Komfort.
Ausstattung und Komfort: Tourenfokus vs. Alltagsfokus
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle klar. Die Ninja 1100 SX SE ist stärker auf längere Strecken und sportlich-komfortables Reisen ausgelegt. Dazu passen die typischen Elemente, die das Motorrad im Alltag weniger „anstrengend“ machen: eine Haltung, die auch bei längeren Fahrten nicht sofort ermüdet, und ein Gesamtpaket, das auf Fahrspaß und Stabilität setzt.
Die Eliminator 500 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man schnell „in Betrieb“ nimmt. Der Komfort ist alltagstauglich gedacht: entspannte Sitzposition, gut nutzbare Ergonomie und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach Korrektur verlangt. Gerade für Fahrer, die lieber entspannt unterwegs sind oder ein Motorrad suchen, das sich nicht wie ein Projekt anfühlt, ist das ein Pluspunkt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Ninja 1100 SX SE
- Mehr Leistungsreserven für dynamisches Fahren und souveräne Überholmanöver.
- Sportlich präzises Handling mit stabiler Linie in Kurven.
- Bremsen mit hoher Sicherheitswirkung bei zügigem Tempo.
- Tourenorientierter Komfort, der längere Strecken angenehmer macht.
Schwächen bzw. Grenzen der Ninja 1100 SX SE
- Wer vor allem kurze Strecken und Stadtverkehr fährt, profitiert nicht immer voll von der sportlichen Auslegung.
- Das Konzept richtet sich stärker an Fahrer, die Dynamik wollen – weniger an diejenigen, die maximal unkompliziert und „leicht“ fahren möchten.
Stärken der Kawasaki Eliminator 500
- Entspanntes Fahrgefühl mit gut dosierbarer Motorcharakteristik.
- Leichtes Handling im Alltag, besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten.
- Alltagstaugliche Bremsdosierung für stressfreies Fahren.
- Gute Zugänglichkeit für Fahrer, die ein unkompliziertes Motorrad suchen.
Schwächen bzw. Grenzen der Eliminator 500
- Für sehr dynamische Fahrten und häufige hohe Geschwindigkeiten wirkt die Ninja 1100 SX SE klar überlegen.
- Wer regelmäßig lange Strecken mit sportlichem Anspruch fährt, wird die Reserven der größeren Maschine eher zu schätzen wissen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man sich die eigene Nutzung ehrlich vor Augen führt. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Fahrspaß, Dynamik und souveräne Reserven im Vordergrund stehen. Wer gern zügig fährt, Kurven dynamisch angeht und auch auf längeren Touren Komfort möchte, bekommt hier ein Motorrad, das in vielen Situationen „einfach macht“: beschleunigen, stabil bleiben, sicher bremsen.
Die Kawasaki Eliminator 500 passt dagegen hervorragend zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag suchen – für Stadt, Feierabendrunde und entspannte Ausfahrten. Wer ein leicht zu beherrschendes Bike möchte, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, wird mit der Eliminator 500 sehr zufrieden sein. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die erst einmal ein Motorrad suchen, das sich natürlich anfühlt, ist das Konzept besonders attraktiv.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl für alle, die sportlich unterwegs sind, Reserven bei Leistung und Bremsen schätzen und auch längere Strecken komfortabel zurücklegen möchten. Ihr Vorteil liegt in der Kombination aus dynamischem Motor, präzisem Handling und einem tourentauglichen Gesamtpaket. Die Kawasaki Eliminator 500 spielt ihre Stärken dort aus, wo Alltag zählt: leichtes Handling, entspanntes Fahrgefühl und eine Brems- sowie Motorcharakteristik, die sich gut dosieren lässt. Wer vor allem kurze Wege, Stadtverkehr und gemütliche Touren fährt, bekommt mit der Eliminator 500 das passendere Motorrad. Kurz gesagt: Ninja 1100 SX SE für Dynamik und Tourenanspruch, Eliminator 500 für unkomplizierten Fahrspaß und entspanntes Alltagsfahren.