| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Wendig
- Motor ausreichend kräftig
- für Einsteiger geeignet
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.110 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 72 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs Kawasaki ER-6n – Vergleich & Unterschiede
Wer zwischen zwei sehr unterschiedlichen Kawasaki-Modellen schwankt, merkt schnell: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE und die Kawasaki ER-6n zielen auf unterschiedliche Fahrertypen. Genau das macht den Vergleich spannend. Während die Ninja 1100 SX SE eher als sportlich orientierter Tourer mit komfortablerem Anspruch daherkommt, steht die ER-6n für ein unkompliziertes Naked-Bike-Konzept, das sich besonders im Alltag leicht anfühlt. Im Folgenden werden die wichtigsten Unterschiede entlang der typischen Vergleichspunkte wie Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Sitzposition und Ausstattung gegenübergestellt – ohne einzelne Zahlen in den Vordergrund zu stellen.
Überblick: Zwei Konzepte, zwei Zielgruppen
Die Ninja 1100 SX SE ist als deutlich leistungsstärkeres Motorrad ausgelegt. Das merkt man nicht nur am Motor, sondern auch an der Art, wie sich das Bike auf Tempo und längere Strecken einstellt. Die ER-6n dagegen wirkt wie ein klassisches Einstiegsmotorrad im Naked-Format: übersichtlich, leicht zu handeln und mit einem Motor, der sich vor allem durch seine gut dosierbare Art auszeichnet.
Motor und Fahrgefühl: Kraft vs. Alltagstauglichkeit
Leistungsentfaltung und Charakter
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE liefert eine deutlich souveränere Leistungsbasis. Das bedeutet in der Praxis vor allem: mehr Reserven beim Beschleunigen, mehr Durchzug bei höheren Geschwindigkeiten und ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken entspannt bleibt. Die Kawasaki ER-6n setzt dagegen stärker auf einen Motor, der sich harmonisch in den Alltag einfügt. Die Leistungsentfaltung wirkt weniger „druckvoll“, dafür aber sehr gut kontrollierbar – ideal, wenn häufiges Anfahren, Stadtverkehr und häufige Richtungswechsel den Ton angeben.
Schaltgefühl und Alltag
Beide Motorräder lassen sich im Alltag nutzen, aber die Schwerpunkte sind verschieden. Die Ninja 1100 SX SE spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn zügiges Fahren gefragt ist: Überholvorgänge, Autobahnabschnitte oder längere Landstraßenetappen. Die ER-6n ist dagegen besonders dann überzeugend, wenn das Motorrad „einfach mitfährt“: kurze Strecken, Stadtfahrten, gemütliche Touren und das Gefühl, jederzeit schnell reagieren zu können.
Sitzposition und Ergonomie: Tourer-Vibes vs. Naked-Übersicht
Ergonomische Ausrichtung
Die Ninja 1100 SX SE ist deutlich tourerorientierter. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Dazu passt auch das Gesamtpaket: mehr Komfort im Handling bei höheren Geschwindigkeiten und ein Fahrgefühl, das auf Stabilität ausgelegt ist. Die ER-6n dagegen bleibt näher am Naked-Konzept: aufrechter, direkter und dadurch oft sehr angenehm für kurze bis mittlere Strecken. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig umsetzt, profitiert von der übersichtlichen Haltung.
Windschutz und Streckenkomfort
Beim Thema Windschutz und Streckenkomfort liegt die Ninja 1100 SX SE klar vorn. Die ER-6n kann man zwar ebenfalls tourentauglich fahren, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man „mit dem Wetter“ fährt. Für lange Autobahnabschnitte oder schnelle Landstraßenetappen ist die Ninja 1100 SX SE deshalb die entspanntere Wahl.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Stabilität in Fahrt
Die Ninja 1100 SX SE wirkt auf der Straße deutlich „erwachsener“: Sie bleibt auch bei zügigem Tempo ruhig, vermittelt Vertrauen und unterstützt den Fahrer dabei, die Linie zu halten. Das ist besonders auf längeren Strecken spürbar. Die ER-6n ist dagegen agiler im Gefühl. Sie lässt sich leichter in den Alltag integrieren, reagiert schnell auf Richtungswechsel und macht Spaß, wenn die Strecke nicht nur geradeaus geht.
Kurvengefühl
Beide Motorräder können Kurven, aber mit unterschiedlichen Prioritäten. Die Ninja 1100 SX SE spielt ihre Stärken aus, wenn man flüssig und mit Tempo unterwegs ist. Die ER-6n ist oft dann im Vorteil, wenn man dynamisch, aber eher „leichtfüßig“ fährt – etwa auf kurvigen Landstraßen, bei denen man viel mit Gefühl statt mit Reserven arbeitet.
Bremsen und Sicherheit: Leistungsfähigkeit im Vergleich
Beim Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Klassen: Die Ninja 1100 SX SE ist auf stärkere Verzögerungsreserven und souveränes Ansprechverhalten ausgelegt. Das hilft besonders dann, wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder wenn man sportlicher fährt. Die ER-6n bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber eher auf „alltagstaugliche“ Nutzung abgestimmt. Für Stadtverkehr und gemütliche Landstraßenfahrten ist das vollkommen ausreichend – wer jedoch häufig sehr zügig unterwegs ist, wird die Ninja 1100 SX SE als klar entspannter empfinden.
Ausstattung und Komfort: SE-Paket vs. Naked-Basics
Technik und Extras
Die Ninja 1100 SX SE bringt im Vergleich mehr Komfort- und Ausstattungsanspruch mit. Das „SE“-Konzept steht dabei für ein Motorrad, das nicht nur fahren, sondern auch angenehmer begleiten soll – besonders auf längeren Strecken. Die ER-6n ist dagegen stärker auf das Wesentliche reduziert. Das ist kein Nachteil, sondern ein Vorteil: weniger Ablenkung, klare Bedienung und ein Motorrad, das man schnell versteht.
Alltagstauglichkeit
Im Alltag punktet die ER-6n vor allem durch ihre unkomplizierte Art. Sie ist leicht zu handeln, wirkt im Stadtverkehr weniger „groß“ und passt gut zu kurzen Wegen. Die Ninja 1100 SX SE ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man auch dann gern nutzt, wenn es über die Stadt hinausgeht.
Für wen passt welches Motorrad?
Kawasaki Ninja 1100 SX SE: die bessere Wahl für Touren und Tempo
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders dann die richtige Wahl, wenn längere Strecken, höhere Geschwindigkeiten und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern zügig fährt, Reserven mag und ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Kilometern noch entspannt wirkt, wird mit der Ninja 1100 SX SE deutlich glücklicher. Auch wenn man Wert auf mehr Ausstattung und Komfort legt, ist sie im Vergleich die rundere Option.
Kawasaki ER-6n: die bessere Wahl für Einsteiger, Stadt und unkomplizierte Fahrten
Die Kawasaki ER-6n passt hervorragend, wenn das Motorrad vor allem im Alltag genutzt wird: Stadtverkehr, kurze Strecken, gelegentliche Ausflüge und das Bedürfnis nach einem leicht verständlichen Bike. Sie ist ideal, um Fahrpraxis aufzubauen, ohne dass man ständig „mitdenken“ muss. Wer ein Naked-Bike möchte, das direkt wirkt und sich schnell in den Alltag integrieren lässt, findet in der ER-6n eine sehr stimmige Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ninja 1100 SX SE
- Mehr Reserven für zügiges Fahren und Überholvorgänge
- Stabileres Langstrecken-Gefühl durch tourerorientierte Auslegung
- Komfort und Ausstattung für entspannteres Fahren
Schwächen der Ninja 1100 SX SE
- Weniger „leichtfüßig“ im reinen Stadtbetrieb als die ER-6n
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt die Stärken möglicherweise nicht voll aus
Stärken der ER-6n
- Unkompliziertes Handling für Alltag und Stadt
- Direktes Naked-Fahrgefühl mit guter Übersicht
- Gut dosierbarer Charakter für entspanntes Lernen und Fahren
Schwächen der ER-6n
- Bei sehr sportlicher Fahrweise fehlen eher die Reserven der Ninja 1100 SX SE
- Für lange Autobahn- oder Highspeed-Etappen ist der Komfortvorsprung der Ninja spürbar
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn längere Strecken, mehr Tempo und ein souveränes, komfortorientiertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Reserven gefragt sind, etwa beim zügigen Fahren auf Landstraße oder bei längeren Autobahnabschnitten. Die Kawasaki ER-6n ist dagegen die passendere Option, wenn das Motorrad vor allem im Alltag genutzt wird: Stadtverkehr, kurze Wege und eine unkomplizierte, gut kontrollierbare Art zu fahren. Wer ein Naked-Bike sucht, das schnell vertraut ist und sich leicht handeln lässt, trifft mit der ER-6n eine sehr stimmige Entscheidung. Kurz gesagt: Touren und Tempo sprechen eher für die Ninja 1100 SX SE, Alltag, Agilität und Einsteigerfreundlichkeit eher für die ER-6n.