| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.245 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- umfangreiche Ausstattung
- gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
- Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
- recht hohes Gewicht
- Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
- relativ hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Kawasaki Versys 1000 SE – welcher Kawasaki passt besser?
Wenn zwei Modelle aus dem Hause Kawasaki gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Kawasaki Ninja 1100 SX SE und der Kawasaki Versys 1000 SE treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Ninja 1100 SX SE steht für sportlich geprägte Dynamik und einen starken Fokus auf Komfort auf der Straße. Die Versys 1000 SE dagegen ist stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt – mit einer Reiseenduro-Anmutung, die auch abseits des perfekten Asphalts Spaß macht. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Welche Stärken überwiegen, und wo zeigen sich die typischen Schwächen der jeweiligen Ausrichtung?
Grundcharakter: Sporttourer vs. Reiseenduro
Die Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Sporttourer, der den Alltag nicht scheut und auf langen Strecken Ruhe ausstrahlt. Der Aufbau ist auf zügiges Fahren ausgelegt: Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht kompromisslos unbequem. Das Motorrad fühlt sich an, als sei es dafür gemacht, Kilometer schnell und gleichzeitig entspannt zu machen.
Die Versys 1000 SE spielt dagegen die Karte „Allround-Reise“. Sie wirkt weniger wie ein reines Straßenwerkzeug und mehr wie ein Motorrad, das man für unterschiedliche Streckenprofile mitnimmt. Die Geometrie und die Auslegung zielen darauf, dass sich auch Schotterpisten, schlechte Straßen oder unvorhersehbare Umwege nicht sofort wie ein Problem anfühlen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Modelle nutzen einen leistungsstarken 1000er-Ansatz, aber die Art, wie die Kraft genutzt wird, unterscheidet sich im Charakter. Die Ninja 1100 SX SE ist spürbar darauf getrimmt, dass sich das Motorrad bei sportlicher Gangart souverän beschleunigen lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, zügige Landstraßenabschnitte und dynamisches Fahren zum Alltag gehören.
Die Versys 1000 SE zeigt ihre Stärke eher in der gleichmäßigen, tourentauglichen Kraftentfaltung. Sie wirkt wie geschaffen für konstantes Tempo, entspanntes Gleiten und das sichere Gefühl, auch mit Gepäck oder bei längeren Etappen nicht „aus dem Tritt“ zu geraten. Das ist ein wichtiger Punkt: Nicht nur die maximale Durchzugskraft zählt, sondern wie gut sich Leistung in unterschiedlichen Situationen dosieren lässt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Ninja 1100 SX SE: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem „Anpacken“ bei zügiger Fahrweise. Schwäche kann sein, dass die sportlichere Ausrichtung weniger „entspannt“ wirkt, wenn man sehr gemütlich und aufrecht cruisen möchte.
- Versys 1000 SE: Stärken liegen in der Vielseitigkeit und der tourorientierten Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass sie im rein sportlichen Kurven- und Beschleunigungsgefühl nicht ganz die gleiche „Sporttourer-Intensität“ wie die Ninja ausspielt.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Reisekomfort
Beim Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung beider Motorräder sehr deutlich. Die Ninja 1100 SX SE vermittelt ein präzises, straßenorientiertes Handling. In schnellen Kurven wirkt das Motorrad stabil und zielgerichtet. Gleichzeitig bleibt der Komfort für längere Strecken ein Thema: Das Motorrad soll nicht nur auf dem Papier gut aussehen, sondern sich auch nach mehreren Stunden noch kontrolliert anfühlen.
Die Versys 1000 SE ist dagegen darauf ausgelegt, Unebenheiten besser zu „verzeihen“. Das macht sie besonders interessant, wenn die Route nicht immer perfekt ist. Das Handling ist weniger auf maximale Schräglagen-Performance getrimmt, sondern auf sicheres Vorankommen – auch wenn die Straße zwischendurch ihren Charakter ändert.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer häufig auf gut ausgebauten Straßen unterwegs ist und Kurven als Teil des Fahrspaßes sieht, wird mit der Ninja 1100 SX SE meist schneller ein vertrautes Gefühl entwickeln. Wer hingegen Touren plant, bei denen Nebenstraßen, Baustellen oder unebene Abschnitte realistisch sind, profitiert von der Versys 1000 SE. Die Schwäche der jeweiligen Seite ist dabei spiegelbildlich: Die Ninja kann bei raueren Strecken weniger „gelassen“ wirken, während die Versys bei sehr sportlicher Fahrweise nicht ganz so „spitz“ reagiert wie ein klarer Sporttourer.
Sitzposition und Ergonomie: Wie bequem ist das Motorrad auf langen Strecken?
Die Ninja 1100 SX SE bietet eine sportlichere Sitzposition, die aber nicht automatisch bedeutet, dass sie unpraktisch ist. Gerade auf längeren Strecken zählt, wie gut Windschutz, Lenkerposition und Fußrasten zusammenpassen. Die Ninja wirkt so, als sei sie auf „aktive“ Touren ausgelegt: Man sitzt nicht nur drauf, man fährt.
Die Versys 1000 SE setzt stärker auf eine aufrechtere, reisetaugliche Haltung. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig stoppt, längere Pausen einplant oder einfach lieber entspannt sitzt. Außerdem spielt die Ergonomie eine große Rolle, wenn Gepäck und Fahrstrecken variieren.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Ninja 1100 SX SE: Stärken sind das sportliche Fahrgefühl und die gute Abstimmung für dynamische Touren. Schwäche: Wer sehr viel „aufrecht und entspannt“ fahren möchte, könnte die sportlichere Haltung als weniger ideal empfinden.
- Versys 1000 SE: Stärken sind die Reiseergonomie und das entspannte Handling über lange Strecken. Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit sucht, fühlt sich möglicherweise weniger „im Sportmodus“ als auf der Ninja.
Windschutz und Alltagstauglichkeit: Der Unterschied zwischen „Tour“ und „Reise“
Windschutz ist bei beiden Modellen ein entscheidender Faktor, weil er direkt beeinflusst, wie anstrengend eine Fahrt nach mehreren Stunden wird. Die Ninja 1100 SX SE ist in dieser Hinsicht klar auf die Straße fokussiert: Sie wirkt so, als sei sie dafür gemacht, den Fahrer bei zügigem Tempo besser zu entlasten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Autobahn und schnelle Landstraßen regelmäßig auf dem Plan stehen.
Die Versys 1000 SE ist ebenfalls tourorientiert, aber der Charakter ist anders: Sie ist eher „reisebereit“ als „highspeed-sportlich“. Das zeigt sich in der Gesamtwirkung – sie fühlt sich weniger wie ein reines Autobahnwerkzeug an, sondern eher wie ein Motorrad, das man für längere Routen mit wechselnden Bedingungen nimmt.
Elektronik und Assistenz: Komfort im Hintergrund
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, die das Fahren leichter macht. Im Vergleich zeigt sich: Die Ninja 1100 SX SE wirkt besonders dann im Vorteil, wenn man sportlich unterwegs ist und die Unterstützung dabei helfen soll, das Motorrad kontrolliert zu bewegen. Die Versys 1000 SE profitiert davon, dass Assistenzsysteme auf wechselnden Untergründen und bei wechselnden Bedingungen besonders wertvoll sind.
Wichtig ist dabei weniger, welche Systeme „auf dem Papier“ vorhanden sind, sondern wie sie sich im Fahralltag bemerkbar machen. Die Ninja vermittelt den Eindruck, dass Elektronik das sportliche Fahren unterstützt, während die Versys Elektronik stärker als Sicherheits- und Komfortnetz im Reisebetrieb nutzt.
Stärken und Schwächen im Gesamtbild
Wo die Ninja 1100 SX SE besonders punktet
- Sporttourer-Charakter: dynamisches Fahrgefühl auf der Straße.
- Kurven- und Beschleunigungsfokus: macht Lust auf zügige Etappen.
- Windschutz und Autobahnkomfort: wirkt wie ein Motorrad für schnelle Strecken.
Wo die Versys 1000 SE besonders punktet
- Reise-Vielseitigkeit: fühlt sich auch auf wechselnden Strecken sicher an.
- Ergonomie für lange Tage: aufrechter, entspannter Charakter.
- Allround-Einsatz: ideal, wenn die Route nicht immer planbar ist.
Typische Schwächen, die man kennen sollte
- Ninja 1100 SX SE: weniger „gelassen“ bei rauen Strecken, wenn man viel abseits perfekter Straßen fährt.
- Versys 1000 SE: weniger sportlich „spitz“ bei sehr dynamischer Fahrweise auf top Straßen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders passend, wenn Touren vor allem aus gut ausgebauten Straßen bestehen und der Fokus auf Fahrspaß, zügigem Tempo und einem sportlich abgestimmten Gesamtpaket liegt. Sie eignet sich für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht nur für die „große Reise“, sondern auch für schnelle Wochenendtouren wie ein Sporttourer anfühlt.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist die bessere Wahl, wenn die Tourenplanung mehr Varianz bietet: Nebenstraßen, Baustellen, wechselnde Untergründe oder einfach das Bedürfnis, flexibel zu bleiben. Wer ein Motorrad möchte, das Komfort und Sicherheit in den Vordergrund stellt und dabei trotzdem genug Leistung für lange Etappen mitbringt, findet in der Versys 1000 SE meist die stimmigere Lösung.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die richtige Wahl für alle, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und ein sportlich abgestimmtes Motorrad suchen, das dynamisch beschleunigt, präzise in Kurven liegt und auf schnellen Strecken spürbar entlastet. Wer häufig zügig fährt, Windschutz und Straßenkomfort schätzt und das Motorrad als aktives Fahrgerät versteht, wird mit der Ninja besonders glücklich.
Die Kawasaki Versys 1000 SE passt besser, wenn Touren vielseitig sind und die Route nicht immer aus perfektem Asphalt besteht. Sie überzeugt mit Reiseergonomie, einem tourentauglichen Kraftgefühl und einer Auslegung, die auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit und Komfort liefert. Wer Flexibilität priorisiert und ein Motorrad für lange Tage sucht, bei dem man sich auf die Strecke konzentrieren kann, trifft mit der Versys die passendere Entscheidung.