| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. KTM 125 Duke – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja 1100 SX SE und die KTM 125 Duke, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein leistungsorientierter Sporttourer-Ansatz und ein agiles Naked-Bike-Konzept aufeinander. Beide Maschinen machen Spaß – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen, dem Fahrstil und den Erwartungen passt.
Grundcharakter: Sporttourer-Feeling vs. Naked-Agilität
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist vom Grundgedanken her auf Dynamik und Reichweite ausgelegt. Der Aufbau zielt darauf, dass längere Strecken angenehm bleiben und das Motorrad auch bei zügigem Fahren souverän wirkt. Die KTM 125 Duke dagegen steht für unmittelbaren Fahrspaß im Alltag: leichtfüßig, direkt und mit dem typischen Duke-Gefühl, das Lust auf Kurven und schnelle Richtungswechsel macht.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es flüssig vorangehen soll – auch über längere Zeit. Die KTM punktet besonders dort, wo man häufig beschleunigt, bremst, einfädelt und sich im Stadtverkehr oder auf kurzen Landstraßen ständig neu orientiert.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Komfort vs. kompakte Haltung
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt insgesamt sportlich, aber gleichzeitig auf Alltag und längere Fahrten abgestimmt. Dadurch fühlt sich die Maschine oft „rund“ an: Man kann zügig fahren, ohne dass der Körper nach kurzer Zeit deutlich mehr Arbeit leisten muss.
Die KTM 125 Duke setzt dagegen auf eine kompakte, aufrechte und sehr direkte Haltung. Das macht das Motorrad besonders handlich. Gerade im Stadtverkehr oder bei häufigem Stop-and-go ist das ein Vorteil, weil das Motorrad schnell kontrollierbar bleibt und man sich leichter auf wechselnde Situationen einstellen kann.
Was das für den Alltag bedeutet
Wer regelmäßig pendelt oder viel in der Stadt unterwegs ist, profitiert von der KTM-typischen Direktheit. Wer dagegen öfter längere Strecken fährt, kann mit der Kawasaki entspannter unterwegs sein – vor allem, wenn die Fahrt nicht nur aus kurzen Abschnitten besteht.
Motor und Antrieb: souveräne Kraftentfaltung vs. lebendiger Charakter
Beim Antrieb unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für eine kräftige, durchzugsstarke Art zu fahren. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus mittleren Geschwindigkeiten: Das Motorrad wirkt dann nicht nur schnell, sondern auch stabil und kontrollierbar.
Die KTM 125 Duke ist dagegen stärker auf Leichtigkeit und Drehfreude ausgelegt. Der Charakter ist lebendig: Man fühlt sich schneller „im Spiel“, weil das Motorrad auf spontane Gasbefehle reagiert und man das Fahrgefühl stärker über das richtige Timing steuert.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärke ist die souveräne Kraftentfaltung und das entspannte Vorankommen. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler Leichtigkeit im engen Stadtverkehr liegt – je nach Fahrprofil wirkt die Kawasaki dann etwas „größer“ im Handling.
KTM 125 Duke: Stärke ist die direkte Reaktion und die Agilität. Schwäche kann sein, dass bei längeren Autobahn- oder Überlandetappen der Fokus stärker auf dem „Machbarkeit“-Gefühl liegt als auf dem entspannten Gleiten, das größere Motoren oft bieten.
Fahrwerk und Handling: Stabilität bei Tempo vs. Wendigkeit im Alltag
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE zielt auf Stabilität und ein sicheres Gefühl auch dann, wenn die Geschwindigkeit steigt oder die Strecke anspruchsvoller wird. Das Motorrad liegt spürbar ruhiger, was das Fahren auf Landstraße und bei längeren Touren angenehmer macht.
Die KTM 125 Duke ist dagegen auf Wendigkeit ausgelegt. In engen Situationen, bei häufigem Richtungswechsel und auf unruhigeren Stadtstrecken fühlt sich das Motorrad oft besonders leicht an. Das macht es attraktiv für alle, die gern „kurz und knackig“ fahren und dabei viel mit dem Motorrad arbeiten.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Bremsen vs. kontrollierte Verzögerung
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein Unterschied im Einsatzprofil. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bietet im Vergleich ein Setup, das auf kräftige Verzögerung und sicheres Ansprechen ausgelegt ist. Dadurch entsteht Vertrauen, wenn es zügig in Kurven geht oder wenn man auf der Landstraße öfter hart abbremsen muss.
Die KTM 125 Duke liefert eine kontrollierte Verzögerung, die vor allem im Alltag überzeugt: an Ampeln, im Stadtverkehr und bei moderaten Geschwindigkeiten. Wer überwiegend kurze Strecken fährt, wird die KTM-Bremsperformance als passend empfinden – und das Gefühl bleibt dabei oft sehr direkt.
Vergleich der Praxis
Bei der Kawasaki steht das Thema „Sicherheit bei Tempo“ stärker im Vordergrund. Bei der KTM steht „Kontrolle im Alltag“ stärker im Vordergrund. Beide können Spaß machen – aber die Art, wie sie sich anfühlen, ist unterschiedlich.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Tourenfokus vs. Urban-Fokus
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das man auch für längere Fahrten gern nutzt. Der Tourenfokus zeigt sich in der Gesamtabstimmung: Man sitzt nicht nur sportlich, sondern auch so, dass man die Fahrt über längere Zeit genießen kann. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus „ein paar Kilometern“ besteht, spielt das seine Vorteile aus.
Die KTM 125 Duke ist dagegen ein Motorrad, das im Alltag schnell überzeugt. Das Handling, die kompakte Bauweise und das direkte Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man ständig zwischen Verkehr, Ampeln und kurzen Strecken wechselt.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden.
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – ideal, wenn…
- längere Strecken und Touren regelmäßig auf dem Plan stehen
- ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl bei Tempo wichtig ist
- man gern kräftig beschleunigt und dabei Kontrolle behalten möchte
- das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten, sondern auch für „mehr“ gedacht ist
KTM 125 Duke – ideal, wenn…
- vor allem Stadtverkehr, Pendeln und kurze Strecken dominieren
- man ein leichtes, wendiges Motorrad bevorzugt
- man Fahrspaß stark über Direktheit und Agilität definiert
- man gern schnell auf Situationen reagiert und das Motorrad „mitnimmt“
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf souveränem Vorankommen, Stabilität bei zügigem Fahren und einem tourentauglichen Gesamtgefühl liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die öfter längere Strecken fahren und dabei ein Motorrad suchen, das auch bei Tempo entspannt bleibt und Kraft kontrolliert in Fahrspaß umsetzt.
Die KTM 125 Duke ist die passendere Option, wenn Alltag und Wendigkeit im Vordergrund stehen. Sie wirkt lebendig, reagiert direkt und macht genau dann besonders Spaß, wenn häufiges Anfahren, Bremsen und Richtungswechsel zum Alltag gehören. Wer ein agiles Naked-Bike sucht, das im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken schnell Freude bringt, findet in der KTM einen starken Begleiter.
Kurz gesagt: Kawasaki für Touren und Souveränität, KTM für Agilität und urbanen Fahrspaß.