| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. KTM 690 SMC R – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja 1100 SX SE und die KTM 690 SMC R, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein sportlich ausgelegter Allrounder mit Touring-Anspruch und Komfort-Fokus auf ein leichtes, agiles Supermoto, das vor allem eins will: schnell reagieren, direkt einlenken und Spaß in Kurven und auf wechselndem Untergrund liefern. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sollte weniger nach reinen Zahlen schauen, sondern danach, wie sich die Charaktere im Alltag und auf der Strecke anfühlen.
Grundidee im Vergleich: Touring-Feeling vs. Supermoto-Agilität
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist als sportlicher Reisebegleiter gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das längere Strecken souverän abspult, dabei sportlich bleibt und auch bei zügigem Tempo stabil und berechenbar fährt. Die KTM 690 SMC R dagegen ist ein Motorrad, das auf Reaktionsfreude und Leichtigkeit setzt. Das Konzept ist klar: kurze Wege zwischen Gasimpuls und Fahrwirkung, viel Gefühl im Handling und ein Setup, das Kurvenfahrten und dynamische Manöver besonders belohnt.
Motorcharakter: Wie sich Leistung und Ansprechverhalten unterscheiden
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ninja 1100 SX SE steht für einen kräftigen, durchzugsstarken Charakter, der sich vor allem beim zügigen Fahren und auf längeren Strecken angenehm anfühlt. Die KTM 690 SMC R wirkt dagegen lebendiger und „direkter“ im Ansprechen. Während die Kawasaki eher mit souveräner Kraftentfaltung und ruhigerem Vortrieb punktet, spielt die KTM ihre Stärken bei spontanen Beschleunigungen und beim schnellen Wechsel zwischen Schräglage und Richtungsänderung aus.
Das führt zu einem wichtigen Unterschied: Wer häufig gleichmäßig fährt, Überlandstrecken und Touren mag und dabei gern Reserven nutzt, wird die Kawasaki als entspannter empfinden. Wer dagegen gern Gas gibt, das Motorrad aktiv bewegt und Kurvenfahrten als Spiel betrachtet, bekommt mit der KTM 690 SMC R mehr „Unmittelbarkeit“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der einen, Wendigkeit auf der anderen Seite
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle sehr deutlich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE zielt auf ein ausgewogenes Setup, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen Ruhe vermittelt. Das Handling wirkt dadurch oft „erwachsener“: Einmal in der Linie, bleibt das Motorrad gut kontrollierbar und vermittelt Sicherheit.
Die KTM 690 SMC R ist dagegen auf Agilität getrimmt. Das Motorrad fühlt sich leichter an, reagiert schneller auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, die Linie aktiv zu gestalten. Gerade in engen Kehren oder bei wechselndem Untergrund kann das ein echter Vorteil sein. Allerdings ist diese Lebendigkeit nicht für jeden Fahrstil automatisch die beste Wahl: Wer vor allem Komfort und Gelassenheit sucht, kann die KTM je nach Strecke als „fordernder“ erleben.
Bremsen und Fahrstabilität: Wie sicher fühlt sich das Motorrad an?
Bei den Bremsen geht es im Vergleich weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das Gefühl: Die Kawasaki wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das beim Verzögern sehr kontrolliert arbeitet und dabei stabil bleibt. Das ist besonders auf längeren Ausfahrten angenehm, wenn man öfter aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven hinein bremst.
Die KTM 690 SMC R kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber stärker auf das unmittelbare Fahrgefühl ausgelegt. Wer gern sportlich und dynamisch bremst, bekommt ein Motorrad, das sich schnell anfühlt und die Aktion direkt in die Fahrdynamik übersetzt. Wer dagegen sehr „sanft“ und gleichmäßig bremst, kann die KTM je nach Situation als sensibler wahrnehmen.
Komfort und Alltag: Wer macht im Alltag mehr Spaß?
Im Alltag zeigt sich ein klarer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist eher die Wahl für Menschen, die nicht nur kurze Runden fahren, sondern auch mal längere Strecken planen. Die Sitzposition und die Gesamtanmutung sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber mit dem Anspruch, dass man nicht nach kurzer Zeit „durch“ ist.
Die KTM 690 SMC R spielt ihre Stärken im Stadtverkehr und auf kurzen, dynamischen Strecken aus. Durch die kompakte, leichte Anmutung und das agile Handling wirkt sie besonders geeignet, um schnell durch den Verkehr zu kommen und spontan auf Situationen zu reagieren. Gleichzeitig ist sie weniger darauf ausgelegt, lange Strecken mit maximaler Ruhe zu „wegzuschlucken“ – dafür ist sie zu sehr auf Fahrspaß und Aktivität getrimmt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Stärken
- Souveräner Charakter: Kraftentfaltung und Fahrstabilität wirken besonders bei zügigem Fahren angenehm.
- Tourenorientierung: Das Motorrad fühlt sich wie gemacht für längere Ausfahrten und abwechslungsreiche Strecken.
- Berechenbarkeit: Das Handling vermittelt oft ein ruhiges, kontrolliertes Gefühl.
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als die KTM: Wer maximale Agilität sucht, könnte die Kawasaki als etwas weniger direkt empfinden.
- Konzept-Fokus: Wer vor allem Supermoto-Feeling und extremes Kurven-„Spiel“ will, wird mit der Kawasaki weniger Treffer landen.
KTM 690 SMC R – Stärken
- Agilität: Schnelles Ansprechen und direktes Handling machen das Motorrad besonders spaßorientiert.
- Kurven- und Manöverfreude: Die KTM lädt dazu ein, Linien aktiv zu gestalten.
- Stadt- und Kurzstreckenfit: Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug für dynamische Fahrten.
KTM 690 SMC R – Schwächen
- Anspruch im Komfort: Je nach Strecke kann das Setup weniger „entspannt“ wirken als bei der Kawasaki.
- Tourenfokus geringer: Wer lange Strecken mit maximaler Gelassenheit plant, findet in der Kawasaki häufig die passendere Basis.
Welche Fahrweise passt zu welchem Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn die eigene Fahrweise klar ist. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE passt besonders gut, wenn gern zügig gefahren wird, aber ohne ständig das Motorrad „arbeiten“ zu müssen. Sie ist ideal für Strecken, auf denen man öfter beschleunigt, aber auch mal gleichmäßig durchzieht. Wer Touren plant, dabei sportlich unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das dabei stabil und souverän bleibt, findet in der Kawasaki eine starke Option.
Die KTM 690 SMC R ist dagegen die Wahl für alle, die Kurven als Spiel sehen und gern schnell reagieren. Sie eignet sich besonders, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden, wenn die Umgebung viele Richtungswechsel bietet oder wenn man das Motorrad aktiv bewegt. Wer Spaß an direktem Feedback und agiler Dynamik hat, wird die KTM als besonders motivierend erleben.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die einen sportlichen Reisecharakter suchen: souverän, stabil und angenehm kontrollierbar – besonders dann, wenn längere Strecken und zügiges Fahren im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad möchte, das Reserven bietet und sich auch bei Tempo und Distanz nicht „verbraucht“, trifft mit der Kawasaki meist die richtige Entscheidung.
Die KTM 690 SMC R gewinnt dagegen dort, wo Agilität und unmittelbares Fahrgefühl zählen: Stadt, enge Kurven, dynamische Ausfahrten und ein Motorrad, das auf Lenkimpulse schnell reagiert. Für alle, die das Supermoto-Feeling lieben und Kurvenfahrten aktiv gestalten möchten, ist die KTM die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Touren und Souveränität sprechen eher für die Kawasaki, Wendigkeit und Fahrspaß eher für die KTM.