UVP 16.645 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 15.490 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Der neue Sport-Tourer mit neuem Motor.
Weiter zum Testbericht
Der neue Sportler von KTM mit dem Motor der Duke 990.
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
  • Souverände Straßenlage
  • Bissige und gut dosierbare Bremsen
  • aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
  • viele Ausstattungsvarianten
  • SE mit guter Serienausstattung
Kontra:
  • Hässlicher USB-C Anschluß
  • etwas schwer
Pro:
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • cooler V2-Sound
  • Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
  • sehr gute Reifenwahl
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Serien-Ausstattung
  • sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
  • schmaler Lenkeinschlag
  • Tempomat nur gegen Aufpreis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht234kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.190mm
Gewicht195kg
Radstand1.481mm
Länge2.090mm
Radstand1.481mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.128mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite339km
Leistung128 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite334km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm
Federung hintenWP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.
 
Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.045 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.000€
  • Baujahre: 2011 - heute
  • Farben: grün-schwarz, grau-rot

Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger

Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.

Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. KTM 990 RC R – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für einen sportlichen, aber alltagstauglichen Charakter: sporttourer-orientiert, mit Fokus auf Fahrkomfort und souveränem Tempo. Die KTM 990 RC R dagegen wirkt wie ein klarer Hinweis auf den nächsten Apex: kompromissloser, direkter und stärker auf dynamisches Handling ausgelegt. Wer zwischen diesen beiden Modellen schwankt, sucht im Grunde nach der passenden Mischung aus Alltag, Tour und sportlicher Leidenschaft.

Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was sich daraus im Fahrbetrieb ableitet: Wie fühlt sich die Leistung an, wie arbeitet das Fahrwerk, wie gut bremsen die Motorräder, wie unterstützt die Elektronik – und wie unterscheiden sich Sitzposition sowie Alltagstauglichkeit. So lässt sich besser einschätzen, welches Bike zu den eigenen Prioritäten passt.

Motor und Charakter: souveränes Tempo vs. spürbare Aggressivität

Beide Motorräder sind sportlich ausgelegt, aber der Charakter ist deutlich verschieden. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE zielt auf einen Motorlauf, der sich breit nutzbar anfühlt. Das bedeutet: Beschleunigung wirkt nicht nur dann stark, wenn es richtig zur Sache geht, sondern auch im Alltag und auf der Landstraße. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten – etwa beim Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven – spielt diese Art von Leistungsentfaltung ihre Vorteile aus.

Die KTM 990 RC R wirkt dagegen oft unmittelbarer. Der Motor vermittelt mehr „Biss“ und reagiert spürbar direkter auf Gasbefehle. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn dynamisches Fahren im Vordergrund steht: zügige Richtungswechsel, konsequentes Beschleunigen aus Kurven und ein Fahrstil, der eher nach „dranbleiben“ als nach „entspannt gleiten“ aussieht.

Stärken und Schwächen im Motor-Vergleich

  • Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärken liegen in der gleichmäßigen Nutzbarkeit und dem Gefühl von Kontrolle bei unterschiedlichen Tempi. Schwäche kann sein, dass der „Rennstrecken-Vibe“ weniger im Vordergrund steht als bei der KTM.
  • KTM 990 RC R: Stärken liegen in der direkten Gasannahme und dem sportlichen Antrieb, der zu zügigem Fahren einlädt. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „entspannt“ wirkt, wenn lange Strecken oder ruhiges Cruisen im Fokus stehen.

Fahrwerk und Handling: Tour-Komfort vs. präzise Sportlichkeit

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen sporttourer-lastigem Ansatz und sportlicher Ausrichtung. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu entschärfen und das Motorrad auch bei längeren Fahrten stabil zu halten. Das hilft besonders, wenn die Strecke nicht perfekt ist: schlechte Fahrbahnen, wechselnder Belag oder längere Autobahnabschnitte. Das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar, ohne dass der Fahrspaß verloren geht.

Die KTM 990 RC R bringt dagegen eine deutlich sportlichere Grundhaltung mit. Das Fahrwerk unterstützt ein agiles Einlenken und ein zügiges Durchfahren von Kurven. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad dann „arbeiten“ lässt, bekommt hier ein sehr direktes Gefühl. Allerdings kann ein sportlicheres Setup bei längeren Strecken oder bei schlechter Straße weniger verzeihend wirken als ein tourorientiertes Setup.

Wie sich das im Alltag bemerkbar macht

Die Kawasaki spielt ihre Vorteile aus, wenn die Fahrt mehr ist als nur Kurven: Pendeln, Touren mit wechselndem Tempo und längere Etappen. Die KTM spielt ihre Vorteile aus, wenn die Strecke „Fahrspaß“ verspricht: kurvige Landstraßen, dynamische Ausfahrten und ein Fahrstil, der das Motorrad aktiv einbindet.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind auf sportliches Fahren ausgelegt, daher ist das Bremsgefühl ein entscheidender Punkt. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE vermittelt dabei häufig ein kontrolliertes, gut dosierbares Verzögern. Das ist besonders hilfreich, wenn es nicht nur um maximale Verzögerung geht, sondern um reproduzierbare Bremsmanöver in unterschiedlichen Situationen – etwa beim Wechsel zwischen Stadtverkehr und Landstraße.

Die KTM 990 RC R wirkt im Vergleich oft „sportlicher“ in der Bremscharakteristik. Das kann bedeuten: direkterer Druckaufbau, schnelleres Ansprechen und ein Gefühl, als würde das Motorrad beim Bremsen stärker auf sportliche Linienführung ausgelegt sein. Für ambitionierte Fahrer ist das ein Vorteil, weil es das Tempo in Kurvenphasen unterstützt. Wer dagegen eher entspannt fährt, kann die KTM-Bremscharakteristik als etwas weniger „weich“ empfinden.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung oder Eingriff?

Elektronik ist heute ein zentraler Unterschied zwischen sportlichen Konzepten. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE setzt auf ein Paket, das Fahrbarkeit und Sicherheit in den Vordergrund stellt. Das zeigt sich vor allem darin, wie gut sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen kontrollieren lässt – von zügigem Fahren bis zu weniger idealen Bedingungen. Die Elektronik wirkt dabei häufig wie ein „Sicherheitsnetz“, das nicht ständig im Vordergrund steht.

Die KTM 990 RC R bietet ebenfalls moderne Unterstützung, aber der Fokus liegt stärker auf sportlicher Dynamik. Das kann sich so anfühlen, dass das Motorrad bei ambitionierter Fahrweise sehr konsequent mitgeht. Gleichzeitig kann es bei Fahrern, die eher sanft dosieren, den Eindruck verstärken, dass das System stärker „mitdenkt“ – was nicht schlecht ist, aber zur Fahrweise passen sollte.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • Kawasaki: Stärken in der harmonischen Einbindung und dem Gefühl von Stabilität. Schwäche: weniger „rennstreckenorientiert“ im subjektiven Eindruck.
  • KTM: Stärken in sportlicher Unterstützung und direkter Dynamik. Schwäche: kann bei sehr konservativer Fahrweise etwas „präsenter“ wirken.

Sitzposition und Ergonomie: Tour-Flow vs. sportliche Konzentration

Die Sitzposition entscheidet oft darüber, wie lange man gerne fährt. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bietet typischerweise eine Haltung, die sportlich bleibt, aber mehr auf Alltag und längere Strecken ausgelegt ist. Das hilft besonders, wenn die Fahrt nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus An- und Abfahrten, Stop-and-go oder längeren Autobahnabschnitten.

Die KTM 990 RC R wirkt im Vergleich stärker auf sportliche Körperhaltung ausgelegt. Das kann beim zügigen Fahren ein echter Vorteil sein, weil die Gewichtsverlagerung intuitiv funktioniert und das Motorrad „in die Linie“ zu bringen hilft. Auf langen Strecken kann diese Haltung jedoch eher fordern, vor allem wenn die Fahrt weniger dynamisch ist.

Verarbeitung, Ausstattung und Alltagstauglichkeit

Beide Motorräder sind hochwertig, aber die Ausrichtung unterscheidet sich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das man gerne auch für längere Touren nutzt, ohne ständig an Komfort und Alltagstauglichkeit zu denken. Die KTM 990 RC R wirkt stärker als Maschine für sportliche Einsätze: wenn die Route kurvig wird, fühlt sie sich besonders stimmig an.

Auch wenn die Ausstattung je nach Ausführung variiert, zeigt sich im Vergleich meist: Die Kawasaki ist die „Allround“-Option, die KTM die „Fahrspaß“-Option. Genau diese Logik hilft bei der Entscheidung.

Für wen eignet sich welches Motorrad?

Kawasaki Ninja 1100 SX SE: die Wahl für vielseitige Fahrer

Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders passend für alle, die ein sportliches Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und auf Touren nicht an Komfort verliert. Wer gerne zügig fährt, aber nicht jedes Wochenende nur auf der Rennstrecke oder in maximal aggressiver Fahrweise unterwegs ist, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Kombination aus kontrollierbarer Leistung, tourorientiertem Fahrwerk und einer Elektronik, die stabil unterstützt, macht die Kawasaki zur pragmatischen Wahl.

KTM 990 RC R: die Wahl für ambitionierte Kurvenfahrer

Die KTM 990 RC R ist besonders interessant für Fahrer, die Dynamik priorisieren: direktes Ansprechen, sportliches Handling und ein Motorrad, das beim aktiven Fahren gerne „mitarbeitet“. Wer Kurven als Hauptargument sieht und das Motorrad gerne spürbar fordert, wird an der KTM mehr „Renngefühl“ finden. Für lange, eher entspannte Etappen kann die sportlichere Auslegung weniger entspannend sein.

Fazit:

Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn ein sportliches Motorrad gesucht wird, das vielseitig bleibt: Alltag, Tour und wechselnde Streckenbedingungen sollen ohne große Kompromisse funktionieren. Die Abstimmung aus Motorcharakter, Fahrwerkstendenz und unterstützender Elektronik sorgt dabei für ein souveränes Gesamtgefühl. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht nur auf maximale Aggressivität setzt, fährt mit der Kawasaki meist entspannter und gleichzeitig schnell.

Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß und sportliche Direktheit im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt stärker auf aktives Fahren ausgelegt: präzises Handling, unmittelbares Ansprechen und ein sportlicheres Gesamtpaket, das besonders auf kurvigen Strecken überzeugt. Wer bereit ist, die sportlichere Ausrichtung auch auf längeren Fahrten zu akzeptieren, bekommt dafür ein Motorrad, das sich deutlich „renniger“ anfühlt.

Kurz gesagt: Kawasaki für den vielseitigen Allround-Sportler, KTM für den ambitionierten Kurvenjäger.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙