| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Triumph Bonneville T100 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick komplett unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für sportlich-dynamisches Fahren mit moderner Technik und dem Anspruch, auch auf längeren Strecken souverän zu bleiben. Die Triumph Bonneville T100 dagegen verkörpert den klassischen Retro-Charakter: angenehm zugänglich, stilsicher und mit einem Fahrgefühl, das eher nach „einfach losfahren“ klingt als nach „maximaler Angriff“.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag und auf der Tour unterscheiden – und welche Stärken dort besonders herausstechen, wo die jeweiligen Schwächen eher ins Spiel kommen.
Charakter & Einsatzprofil: Sporttourer vs. Retro-Classic
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist klar auf Dynamik ausgelegt. Der Aufbau und die Ausrichtung zielen darauf, zügig zu fahren, Kurven aktiv zu nutzen und dabei trotzdem eine gewisse Reise-Komfortzone zu halten. Wer gern mit Tempo unterwegs ist, findet hier ein Motorrad, das sich nicht „erst warmfahren“ muss.
Die Triumph Bonneville T100 wirkt dagegen wie ein bewusstes Gegenprogramm. Der Fokus liegt auf dem klassischen Stil, einer entspannten Sitzhaltung und einem Motor-Feeling, das sich gut dosieren lässt. Das Motorrad passt besonders gut zu Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist: Stadt, Landstraße und gemütliche Touren stehen im Vordergrund.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Vergleich der Leistungsentfaltung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE liefert ihre Stärke eher in Richtung „sportlich und durchzugsstark“, also mit einem Antrieb, der auch bei zügiger Gangart schnell wieder Reserven bereitstellt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, schnelle Richtungswechsel oder dynamisches Fahren häufig vorkommen.
Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken anders aus. Der Motorcharakter wirkt stimmig für gleichmäßiges Fahren und lässt sich angenehm kontrollieren. Gerade im Alltag und auf kurvigen Strecken, auf denen nicht permanent Vollgas gefragt ist, fühlt sich das Motorrad oft besonders „rund“ an. Wer eher auf flüssiges Tempo statt auf maximale Beschleunigung setzt, wird hier schnell glücklich.
Stärken & Schwächen beim Antrieb
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärke bei dynamischer Fahrweise und schneller Reaktion; Schwäche kann sein, dass der sportliche Anspruch nicht zu jeder Fahrroutine passt, wenn es vor allem entspannt und langsam sein soll.
- Triumph Bonneville T100: Stärke bei gut dosierbarem Fahrgefühl und klassischem „Genussfahren“; Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen die direkte Dynamik der Kawasaki nicht ganz erreicht wird.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Philosophie deutlich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das Kurven aktiv „mitmacht“. Die Abstimmung zielt darauf, dass sich das Bike bei zügiger Fahrt stabil anfühlt und Richtungswechsel präzise gelingen. Wer gern sportlich fährt, profitiert von dem klaren Rückmeldungssystem aus Lenkung und Fahrwerk.
Die Triumph Bonneville T100 ist weniger auf maximale Schärfe getrimmt, sondern eher auf souveräne Alltagstauglichkeit. Das Fahrwerk vermittelt ein ruhigeres Gefühl, das besonders auf Landstraßen und bei längeren, entspannten Fahrten angenehm ist. In engen Passagen kann sie ebenfalls Spaß machen – nur eben mit einem anderen Schwerpunkt als die Kawasaki.
Komfort in der Praxis
Auf schlechten Straßen oder bei wechselnden Belägen zeigt sich häufig: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE kann durch ihre sportliche Auslegung sehr stabil wirken, verlangt aber auch, dass man die Fahrweise passend wählt. Die Triumph Bonneville T100 bietet oft eine natürlichere Gelassenheit, kann aber bei sehr ambitioniertem Tempo weniger „sportlich“ wirken als das Kawasaki-Paket.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten
Beide Motorräder sind auf Alltag und Tour ausgelegt, aber das Sicherheitsgefühl entsteht unterschiedlich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig werden soll: Bremsleistung und Dosierbarkeit wirken auf sportliche Situationen abgestimmt. Das hilft besonders in Situationen, in denen man schnell reagieren muss.
Die Triumph Bonneville T100 bietet ebenfalls ein stimmiges Bremsverhalten, das sich gut in den klassischen Fahrstil einfügt. Wer eher gleichmäßig fährt und nicht permanent am Limit arbeitet, bekommt ein sehr angenehmes, berechenbares Gefühl.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klassisches Setup
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist mit moderner Elektronik ein Motorrad, das dem Fahrer viele Entscheidungen abnimmt. Das kann sich in der Praxis positiv bemerkbar machen: Traktions- und Fahrmodi unterstützen dabei, das Motorrad je nach Situation passend zu bewegen. Gerade wenn Wetter oder Straßenqualität variieren, wirkt diese Unterstützung oft wie ein Sicherheitsnetz.
Die Triumph Bonneville T100 ist weniger „vollgestopft“ im Sinne von Assistenz-Overkill, sondern setzt auf ein klassisches Fahrerlebnis. Das ist nicht automatisch schlechter – im Gegenteil: Viele Fahrer mögen genau dieses Gefühl, weil es direkter wirkt. Wer jedoch häufig in wechselnden Bedingungen unterwegs ist und gern mit elektronischer Hilfe arbeitet, findet bei der Kawasaki mehr Komfort.
Stärken & Schwächen bei der Elektronik
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärke bei moderner Unterstützung und Anpassbarkeit; Schwäche kann sein, dass man die Elektronik nicht unbedingt „braucht“, wenn der Fahrstil eher ruhig und traditionell bleibt.
- Triumph Bonneville T100: Stärke bei einem natürlichen, klassischen Fahrgefühl; Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher oder anspruchsvoller Fahrweise weniger elektronische „Reserve“ im Hintergrund arbeitet.
Sitzposition & Ergonomie: Wer sitzt wie bequem?
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber gleichzeitig so gestaltet ist, dass längere Strecken möglich bleiben. Für Fahrer, die gern „in Bewegung“ sind, passt das sehr gut. Wer allerdings sehr entspannt im Sattel sitzen möchte, kann die sportlichere Ausrichtung als etwas fordernder empfinden.
Die Triumph Bonneville T100 punktet mit einer ergonomischen, klassischen Haltung. Das Motorrad wirkt einladend für Fahrten, bei denen man nicht permanent „gegen die Aerodynamik“ arbeitet, sondern einfach bequem unterwegs ist. Gerade für viele Alltagsfahrten und gemütliche Touren ist das ein echter Vorteil.
Alltagstauglichkeit & Alltagsthemen
Im Alltag zählt oft mehr als nur die reine Fahrleistung: Übersicht, Handling im Stadtverkehr, Wärmeentwicklung, Bedienbarkeit und das Gefühl, schnell wieder „im Rhythmus“ zu sein. Die Triumph Bonneville T100 wirkt hier besonders unkompliziert, weil sie vom Charakter her auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad häufig für kurze Strecken genutzt wird.
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher für Fahrer, die auch im Alltag gern zügig unterwegs sind oder das Motorrad als „eine Maschine für alles“ sehen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt und dabei gern sportlich unterwegs ist, wird die Kawasaki schnell als passende Wahl empfinden.
Design & Identität: Zwei völlig unterschiedliche Gründe zu fahren
Auch wenn Technik und Fahrgefühl entscheidend sind, spielt die Identität eine große Rolle. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt modern, kantig und leistungsorientiert. Die Triumph Bonneville T100 dagegen ist ein Statement im klassischen Stil – mit dem Charme, den viele Fahrer genau deshalb suchen.
Das ist nicht nur „Optik“. Der Look beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt und wie man es nutzt. Wer sich mit Retro-Ästhetik wohlfühlt, wird die Triumph oft als emotionaler erleben. Wer dagegen den sportlichen Charakter liebt, wird bei der Kawasaki mehr „Kick“ im Alltag spüren.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn dynamisches Fahren, moderne Unterstützung und ein sportlich präzises Handling im Vordergrund stehen. Sie passt besonders zu Fahrern, die häufig zügig unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und auf längeren Strecken ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän wirkt. Wer Komfort nicht nur als „bequem sitzen“, sondern als „entspannt schnell fahren“ versteht, findet hier eine sehr stimmige Lösung.
Die Triumph Bonneville T100 ist dagegen ideal, wenn klassischer Stil, entspanntes Fahrgefühl und unkomplizierte Alltagstauglichkeit wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Sie eignet sich besonders für Touren, bei denen der Charakter zählt: Landstraße, Stadt und gemütliche Ausfahrten profitieren von der natürlichen Ergonomie und dem stimmigen Motorgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt und dabei optisch wie technisch zur eigenen Vorstellung passt, wird mit der Triumph sehr zufrieden sein.