| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.295 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2022 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Durchzugskräftiger Motor
- Präzises Fahrverhalten
- Getriebeabstufung
- Fahrleistungen
- Soziusbetrieb
- Reifen bei Kälte oder Nässe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 123 PS bei 11.700 U/Min | |
| Drehmoment | 77 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 335 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Triumph Street Triple RS – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Bikes aus unterschiedlichen Welten gegeneinander antreten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für sportliche Vielseitigkeit mit klarer Touren-Ader. Die Triumph Street Triple RS dagegen ist ein kompromissloses Naked-Bike, das vor allem eins will: Dynamik, Agilität und ein direktes Fahrerlebnis. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Mischung aus Charakter, Komfort und Fahrspaß.
Grundidee der beiden Motorräder: Touren-Sport vs. Naked-Performance
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist als sportlicher Allrounder gedacht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken genauso mag wie zügige Ausfahrten. Das „SE“ steht dabei für eine Ausstattung, die den Alltag erleichtert und das Fahren entspannter macht, ohne die sportliche Linie zu verlieren.
Die Triumph Street Triple RS ist dagegen ein Naked-Bike mit klarer Ansage. Hier steht die Fahrdynamik im Vordergrund: kurze Wege, spürbare Rückmeldung und ein Motor, der sich gern drehen lässt. Die Street Triple RS ist weniger „Reisegerät“ und mehr „Fahrspaßmaschine“ – mit einer Haltung, die Kurven und Tempo liebt.
Motorcharakter: Wie sich Leistung und Drehfreude anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE setzt stärker auf eine souveräne, durchzugsorientierte Art. Der Motor liefert Kraft so, dass man auch bei moderatem Tempo zügig beschleunigen kann, ohne ständig im oberen Drehzahlbereich zu leben. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadt, Landstraße und Autobahnabschnitte gemischt werden.
Die Triumph Street Triple RS spielt ihre Stärken eher dort aus, wo es sportlich wird: beim dynamischen Beschleunigen aus Kurven heraus und beim „Mitnehmen“ des Motors in höhere Drehzahlen. Das Fahrgefühl wirkt unmittelbarer, als würde das Motorrad schneller auf Gasbefehle reagieren. Wer gern sportlich fährt und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier ein sehr direktes Erlebnis.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Schwerpunkte deutlich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE zielt auf kontrollierte Stabilität und ein ruhiges, sicheres Fahrverhalten. Gerade bei wechselnden Straßenverhältnissen oder längeren Strecken wirkt das Motorrad dadurch berechenbar. Das ist ein Plus, wenn man nicht nur die „perfekte“ Kurve sucht, sondern auch die Realität auf der Straße.
Die Triumph Street Triple RS wirkt im Vergleich spürbar agiler. Das Handling ist darauf ausgelegt, schnell in Schräglage zu kommen und die Linie zügig zu halten. In engen Passagen und bei häufigem Richtungswechsel zeigt sich die Stärke: Das Motorrad fühlt sich leicht an, obwohl es natürlich nicht „klein“ ist. Wer gern sportlich kurvt, wird das als Vorteil empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE punktet mit einem Setup, das auch bei längeren Fahrten und wiederholtem Bremsen stabil bleibt. Das gibt Sicherheit, wenn man nicht nur aus dem Stand heraus bremst, sondern auch bei wechselnder Geschwindigkeit immer wieder Verzögerung braucht.
Die Triumph Street Triple RS setzt stärker auf ein direktes Ansprechverhalten. Gerade bei sportlicher Fahrweise, wenn man häufig dosiert und kurz hintereinander bremst, wirkt die Bremsanlage „griffig“ und präzise. Das hilft, das Motorrad sehr fein zu steuern – besonders in Kombination mit dem agilen Handling.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Bei der Kawasaki Ninja 1100 SX SE spielt die Elektronik eine größere Rolle im Komfort- und Sicherheitskonzept. Das Motorrad ist so ausgelegt, dass es auch dann souverän bleibt, wenn die Bedingungen nicht ideal sind: wechselnde Temperaturen, nasse Abschnitte oder einfach ein Tag, an dem man nicht maximal aggressiv fährt. Die Unterstützung hilft dabei, das Fahrverhalten planbar zu halten.
Die Triumph Street Triple RS bietet ebenfalls moderne Elektronik, wirkt aber stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das Motorrad unterstützt dynamisches Fahren, ohne den Charakter zu „glätten“. Wer gern mit Gefühl fährt und die Maschine aktiv bewegt, wird die Abstimmung als stimmig wahrnehmen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Ein Naked-Bike und ein sportlicher Tourer unterscheiden sich nicht nur optisch. Die Triumph Street Triple RS ist ergonomisch auf eine sportlich aufrechte Haltung ausgelegt. Dadurch bleibt die Beweglichkeit hoch, und das Motorrad lässt sich im Alltag gut manövrieren. Für viele ist das ein Grund, warum sie sich schnell „richtig“ anfühlt.
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bietet dagegen mehr Schutz und eine Sitzposition, die längere Strecken angenehmer macht. Wer häufig unterwegs ist, profitiert oft davon, dass Wind und Fahrtwind weniger stark „arbeiten“. Gleichzeitig bleibt sie sportlich genug, um nicht zur reinen Komfortmaschine zu werden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren
Im Alltag zeigt sich die typische Rollenverteilung. Die Triumph Street Triple RS ist besonders dann im Element, wenn es um kurze Strecken, spontane Ausfahrten und kurvige Abschnitte geht. Das Motorrad wirkt leicht zu bewegen, und die direkte Rückmeldung macht Lust auf „noch eine Runde“.
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE spielt ihre Stärken eher bei gemischten Tagesprogrammen aus. Wenn neben sportlichen Passagen auch Autobahnanteile, längere Fahrten oder häufiges Pendeln vorkommen, wirkt die Kawasaki oft wie die passendere Wahl. Sie ist darauf ausgelegt, dass man nicht nach wenigen Stunden „fertig“ ist, sondern entspannt ankommt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Stärken
- Tourenorientierte Vielseitigkeit: sportlich, aber alltagstauglich.
- Stabiles Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen.
- Elektronik als Unterstützung für planbares Fahren.
- Komfortfokus durch Schutz und entspannteres Langstrecken-Gefühl.
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – mögliche Schwächen
- Wer maximal „Naked-Agilität“ sucht, könnte die Ausrichtung als sportlicher Tourer als etwas weniger kompromisslos empfinden.
- Bei sehr engen, schnellen Richtungswechseln wirkt die Triumph oft noch unmittelbarer.
Triumph Street Triple RS – Stärken
- Direktes, sportliches Fahrgefühl mit guter Rückmeldung.
- Agiles Handling für kurvige Strecken und dynamische Fahrweise.
- Motorcharakter mit starker Drehfreude und Spaßfaktor.
- Leichtes Handling im Alltag und bei spontanen Touren.
Triumph Street Triple RS – mögliche Schwächen
- Für lange Autobahnfahrten oder sehr weite Strecken kann der Komfortvorteil der Kawasaki spürbarer sein.
- Wer vor allem „entspannt schnell“ fahren möchte, bevorzugt eventuell den tourentauglicheren Ansatz der Ninja.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sportlich genug ist, aber gleichzeitig für längere Strecken und wechselnde Bedingungen ausgelegt bleibt. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Streckenprofile fährt und dabei nicht jedes Mal das Setup „neu denken“ möchte, bekommt mit der Kawasaki eine sehr stimmige Basis.
Die Triumph Street Triple RS passt am besten zu Menschen, die Kurven und Dynamik in den Mittelpunkt stellen. Wenn das Motorrad vor allem dann Spaß machen soll, wenn es zügig wird, und wenn eine direkte Rückmeldung wichtiger ist als maximaler Langstreckenkomfort, ist die Street Triple RS eine sehr überzeugende Wahl.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl für alle, die ein sportliches Motorrad möchten, das auch auf längeren Strecken souverän bleibt und im Alltag durch Komfort und unterstützende Elektronik überzeugt. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Touren, gemischte Bedingungen und ein entspannteres Gesamtgefühl wichtiger sind als maximale „Naked-Unmittelbarkeit“.
Die Triumph Street Triple RS gewinnt dagegen dort, wo Agilität, direktes Ansprechverhalten und Fahrspaß in kurvigen Szenen zählen. Wer gern aktiv fährt, das Motorrad spüren möchte und vor allem kurze bis mittlere Strecken dynamisch genießt, bekommt mit der Street Triple RS das passendere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Kawasaki für vielseitige Sport-Touren, Triumph für puren Naked-Performance-Charakter.