| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Yamaha MT-07 – der Vergleich im Alltag
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für einen sportlich-eleganten Auftritt mit Fokus auf Tourenkomfort und souveräner Leistungsentfaltung. Die Yamaha MT-07 dagegen ist ein echtes Alltagswerkzeug: leicht zu bewegen, unkompliziert im Handling und mit einem Motor, der sich direkt und lebendig anfühlt. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Mischung aus Fahrgefühl, Komfort und Anspruch – und genau darum geht es hier.
Grundidee: Sporttourer-Anspruch vs. Naked-Charakter
Die Kawasaki spielt ihre Stärken dort aus, wo längere Strecken, zügiges Fahren und ein insgesamt „erwachsener“ Auftritt gefragt sind. Die Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur bewegt, sondern mit dem man sich auch gerne auf Touren einlässt. Die Yamaha MT-07 ist dagegen ein Motorrad, das den Einstieg in den Fahrspaß besonders leicht macht: Sie wirkt agil, direkt und lässt sich im Alltag schnell „in den Griff“ bekommen.
Wie sich das im Fahrgefühl zeigt
Die Ninja 1100 SX SE vermittelt vor allem Stabilität und Ruhe. Das Motorrad fühlt sich so an, als würde es auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleiben und dabei trotzdem sportlich reagieren. Die MT-07 hingegen lebt von ihrer Unmittelbarkeit: Gasbefehle werden schnell umgesetzt, das Motorrad wirkt wendig und „handlich“, gerade in Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen.
Motor & Leistungsentfaltung: souverän vs. lebendig
Bei der Motorcharakteristik trennt sich die Spreu schnell: Die Kawasaki ist auf Durchzug und eine kraftvolle, gleichmäßige Leistungsabgabe ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, Autobahnabschnitte oder zügige Landstraßenfahrten zum Alltag gehören. Die Yamaha MT-07 setzt dagegen auf einen Motor, der sich eher wie ein „Impulsgeber“ anfühlt: nicht nur stark, sondern vor allem spürbar und gut dosierbar. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das viele Fahrer als besonders motivierend erleben – gerade, wenn man gerne dynamisch fährt, ohne ständig an die Grenzen zu gehen.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärke ist die souveräne Kraftentfaltung und das Gefühl, dass das Motorrad auch bei höheren Lasten gelassen bleibt. Schwäche kann sein, dass der Charakter stärker „tour-orientiert“ ist: Wer vor allem maximale Leichtigkeit und maximale Agilität im engen Stadtverkehr sucht, könnte die Kawasaki als weniger „spielerisch“ empfinden.
Yamaha MT-07: Stärke ist die direkte Ansprechbarkeit und die unkomplizierte Fahrbarkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierter Fahrweise oder langen Autobahnphasen der Fokus stärker auf dem „Spaß pro Kilometer“ liegt als auf dem maximalen Langstrecken-Anspruch.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling zeigen sich die typischen Unterschiede zwischen Sporttourer und Naked-Bike. Die Kawasaki wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert: Kurven werden kontrolliert angegangen, das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges, sicheres Gefühl. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke länger wird oder wenn man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten möchte.
Die Yamaha MT-07 ist dagegen spürbar leichter in der Bewegung. Sie lädt dazu ein, Kurven früh anzuschneiden, Linien flexibel zu wählen und im Stadtverkehr schnell zu reagieren. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad wollen, das man gerne „einfach fährt“ – ohne großen Aufwand.
Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit
Wer häufig in wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist, profitiert bei der Yamaha von ihrer Agilität. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder sich mehr „Gelassenheit“ bei Tempo wünscht, wird die Kawasaki als entspannter erleben. Beide Ansätze haben ihren Reiz – die Frage ist eher, welche Art von Fahrt den eigenen Alltag prägt.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen aufbauen
Bei beiden Motorrädern steht die Bremsleistung im Fokus, aber der Charakter unterscheidet sich. Die Kawasaki vermittelt durch ihre sportlich-tourende Auslegung ein starkes Sicherheitsgefühl: Bremsmanöver wirken kontrolliert, und das Motorrad lässt sich gut dosieren. Die Yamaha punktet ebenfalls mit gutem Ansprechverhalten, wirkt aber insgesamt „leichter“ im Handling – was im Alltag oft als Vorteil empfunden wird, weil man schneller in eine flüssige Fahrweise findet.
Wichtig ist: In der Praxis zählt nicht nur die reine Bremskraft, sondern wie gut sich das Motorrad in verschiedenen Situationen kontrollieren lässt. Genau hier spielt die jeweilige Philosophie eine Rolle: Kawasaki setzt auf souveräne Stabilität, Yamaha auf direkte Reaktion.
Komfort & Ergonomie: Tourenfokus vs. unkomplizierte Sitzposition
Die Ninja 1100 SX SE ist klar auf Komfort ausgelegt. Das zeigt sich in der Gesamtanmutung: Wind- und Streckenkomfort, eine eher „tourige“ Sitzhaltung und das Gefühl, dass das Motorrad auch nach längerer Fahrt noch angenehm bleibt. Gerade wenn der Alltag aus Pendeln und gelegentlichen längeren Ausfahrten besteht, kann das ein entscheidender Punkt sein.
Die MT-07 ist dagegen ein Motorrad, das sich besonders unkompliziert anfühlt. Die Sitzposition ist eher nah am „Naked“-Konzept: aufrecht, direkt, mit guter Übersicht. Das macht sie ideal für kurze bis mittlere Strecken, für Stadtfahrten und für Fahrer, die gerne schnell zwischen Alltag und Feierabend wechseln.
Für wen Komfort wirklich zählt
Komfort ist nicht nur „bequem sitzen“. Komfort bedeutet auch, dass man sich auf die Straße konzentrieren kann – und nicht auf das Motorrad. In diesem Punkt hat die Kawasaki Vorteile, wenn längere Strecken regelmäßig anstehen. Die Yamaha kann dafür im Alltag überzeugen, weil sie weniger „groß“ wirkt und dadurch schneller verfügbar ist.
Ausstattung & Alltag: „Mehr Motorrad“ vs. „Mehr Leichtigkeit“
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bringt tendenziell mehr Touren- und Komfort-Feeling mit. Das kann sich in der Praxis in einer insgesamt hochwertigeren Anmutung und einer Ausstattung zeigen, die für längere Fahrten gedacht ist. Die Yamaha MT-07 setzt dagegen auf das Wesentliche: Sie ist ein Motorrad, das man schnell versteht und das sich nicht wie ein Projekt anfühlt. Gerade wenn man gerne selbst Hand anlegt oder das Motorrad als Basis für eigene Ideen sieht, kann das ein Plus sein.
Stärken und Schwächen im Alltag
Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärke ist der Tourenfokus und das Gefühl, dass das Motorrad „bereit“ ist, wenn die Strecke länger wird. Schwäche kann sein, dass der Anspruch an die eigene Fahrweise höher wirkt, weil das Motorrad mehr Reserven bietet und damit auch mehr Potenzial für ambitioniertes Fahren.
Yamaha MT-07: Stärke ist die unkomplizierte Handhabung und die schnelle Zugänglichkeit. Schwäche kann sein, dass wer regelmäßig sehr lange Strecken oder sehr hohe Geschwindigkeiten fährt, eher nach einem Motorrad sucht, das noch stärker auf Langstrecke ausgelegt ist.
Wirtschaftlichkeit & Nutzung: Kaufentscheidung mit Blick auf den Alltag
Bei der Entscheidung zwischen beiden Modellen spielt nicht nur der Kaufpreis eine Rolle, sondern vor allem die Frage: Wie wird das Motorrad genutzt? Die Kawasaki wirkt wie die Maschine, die man häufiger für längere Touren heranzieht und bei der man Komfort und Reserven schätzt. Die Yamaha ist oft die Maschine, die man öfter „einfach nimmt“, weil sie leicht zu bewegen ist und sich im Alltag schnell einfügt.
Auch Wartung und Pflege sind Teil der Realität. In der Praxis profitieren beide Modelle von einer etablierten Ersatzteil- und Service-Situation. Entscheidend ist aber, wie viel Fahrzeit man tatsächlich einplant: Wer viel unterwegs ist, wird die passende Alltagstauglichkeit stärker gewichten als reine Leistungsdaten.
Welches Motorrad passt besser? – Entscheidungshilfe
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders dann die richtige Wahl, wenn längere Strecken, zügiges Fahren und ein souveränes, tourentaugliches Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das auch bei höheren Tempi gelassen bleibt und Komfort nicht als Nebensache behandelt.
Die Yamaha MT-07 ist ideal, wenn Agilität, direkte Gasannahme und unkomplizierter Fahrspaß wichtiger sind als maximaler Langstreckenanspruch. Sie passt gut zu Stadtfahrten, Feierabendrunden und kurvigen Strecken, auf denen man gerne schnell in einen flüssigen Rhythmus kommt.
Typische Profile
Kawasaki: Fahrer, die regelmäßig Touren fahren, Wert auf Stabilität und Komfort legen und gerne Reserven nutzen.
Yamaha: Fahrer, die ein leicht zu handhabendes Motorrad wollen, das schnell Spaß macht und im Alltag flexibel bleibt.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl für alle, die ein sportlich-tourendes Motorrad suchen, das längere Strecken souverän abspult und dabei ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl vermittelt. Wer häufig unterwegs ist, Komfort schätzt und auch bei zügiger Fahrweise gerne entspannt bleibt, findet in der Kawasaki ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Yamaha MT-07 überzeugt vor allem durch ihre Leichtigkeit, ihre direkte Leistungsentfaltung und ihre unkomplizierte Art, Fahrspaß sofort erlebbar zu machen. Sie passt besonders gut zu Stadtverkehr, kurzen bis mittleren Strecken und zu Fahrern, die Agilität und ein lebendiges Ansprechverhalten suchen.
Kurz gesagt: Kawasaki für Touren und Souveränität, Yamaha für Alltag, Agilität und unmittelbaren Spaß.