| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.449 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Bums ohne Ende
- Agiles Fahrverhalten
- technisch (endlich) gut ausgestattet
- gute Bremsen
- schon in Serie alles an Bord -> fairer Preis
- Fahrmodus nur im Stand änderbar
- etwas seltsame Bedienung
- Kupplung nicht in Reichweite einstellbar und etwas schwergängig
- keine Handy-Connectivity
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 166 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 249 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit - was bleibt hängen
Die neue MT-10 von Yamaha hat ordentlich zugelegt und ist vor allem technisch jetzt im Jahr 2022 angekommen. Zum Glück hat sie in Sachen Fahrspaß nichts eingebüßt, es ist immer noch eine echte Spaßrakete. Der Vergleich zur MT-09 liegt nahe, denn sowohl in Sachen Ergonomie wie auch Fahrspaß sind beide Maschinen vergleichbar - wenn auch die MT-10 in Sachen Leistung die Nase vorne hat.Das Testbike wurde uns netterweise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht eine schwarze MT-10 als Vorführer für Testfahren bereit. Die Umgebung in Haseldorf eignet sich perfekt für Probefahrten und außerdem hat Motorrad Ruser auch gerade jede Menge neue Yamahas geliefert bekommen. Also, wer mal aufsitzen möchte: Auf nach Haseldorf!
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Yamaha MT-10 – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei starke Motorräder aus unterschiedlichen Konzepten gegeneinander antreten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für eine sportlich-elegante Ausrichtung mit Fokus auf Komfort und souveräne Langstreckenqualitäten. Die Yamaha MT-10 dagegen verkörpert den modernen Naked-Bike-Ansatz: direkt, agil und mit einem Motor, der spürbar nach vorn zieht. Beide Maschinen sind für ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer gemacht – aber sie liefern das Fahrgefühl auf unterschiedliche Weise.
Grundidee: Sporttourer-Charakter vs. Naked-Bike-Dynamik
Die Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch dann fährt, wenn der Tag länger wird. Die Kombination aus sportlicher Optik und einer eher alltagstauglichen Gesamtbalance macht sie zu einer Maschine, die sich schnell in den Alltag einfügt und auf längeren Strecken Ruhe ausstrahlt. Die Yamaha MT-10 setzt dagegen auf den Naked-Bike-typischen Reiz: weniger Verkleidung, mehr direkte Rückmeldung und ein Fahrstil, der sich schnell nach „kurz aufsteigen und los“ anfühlt.
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind leistungsorientiert, aber die Schwerpunkte liegen anders. Während die Kawasaki das „Souverän und komfortabel“ betont, steht bei der Yamaha „Direkt und lebendig“ im Vordergrund.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Beim Motorcharakter trennt sich die Spreu schnell. Die Ninja 1100 SX SE vermittelt ein Gefühl von Kraft, das sich kontrolliert aufbaut und dabei dennoch sportlich bleibt. Das macht sie besonders interessant, wenn Beschleunigung nicht nur „laut und schnell“, sondern auch „planbar und sauber dosierbar“ sein soll. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen wirkt die Kawasaki oft wie ein Motor, der die Leistung in eine stabile Linie bringt.
Die Yamaha MT-10 spielt ihre Stärken anders aus. Der Antrieb wirkt oft unmittelbarer und „freier“ in der Reaktion. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das stärker zum aktiven Gestalten einlädt: Gas auf, Motorrad reagiert – und man bleibt im Rhythmus. Wer gern mit dem Gas arbeitet und die Dynamik spüren möchte, findet in der MT-10 häufig den direkteren Draht.
Vergleich der Kraftentfaltung
Beide Motorräder liefern spürbare Performance, aber die Art der Umsetzung unterscheidet sich. Die Kawasaki wirkt tendenziell wie die Maschine für gleichmäßige, souveräne Schubphasen. Die Yamaha wirkt eher wie die Maschine, die mit ihrer Reaktionsfreude das Tempo „mitträgt“ und den Fahrer stärker in den Vordergrund stellt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Alltag und auf kurvigen Strecken zeigt sich, wie unterschiedlich die Konzepte umgesetzt sind. Die Ninja 1100 SX SE fühlt sich häufig dann besonders stimmig an, wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad dabei ruhig und kontrolliert bleiben soll. Das Fahrwerk unterstützt eine Linie, die sich auch bei wechselndem Tempo nicht „verliert“. Gerade auf längeren Strecken oder bei weniger perfekten Straßenbelägen kann das ein echter Vorteil sein.
Die MT-10 wirkt dagegen oft agiler im Gefühl. Das Naked-Layout und die direkte Rückmeldung lassen das Motorrad schneller „ansprechen“. In engen Kurven oder bei häufigen Richtungswechseln kann das Handling dadurch lebendiger wirken. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad wie ein Werkzeug nutzt, wird die Yamaha häufig als besonders spritzig empfinden.
Kurvengefühl im Vergleich
Die Kawasaki punktet eher mit Stabilität und einem souveränen Tempo-Gefühl. Die Yamaha punktet eher mit Wendigkeit und dem unmittelbaren Kontakt zur Straße. Beide können sportlich – aber die eine eher „ruhig und präzise“, die andere eher „direkt und verspielt“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es nicht nur um reine Verzögerung, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich zeigt sich: Die Ninja 1100 SX SE vermittelt häufig ein sehr kontrollierbares Bremsverhalten, das sich gut anpassen lässt – besonders dann, wenn man aus höheren Geschwindigkeiten zügig in die Kurve hinein will. Die Yamaha MT-10 bietet ebenfalls starke Verzögerung, wirkt aber in der Praxis oft etwas „nerviger“ im Sinne von direkter: Man spürt schneller, wie stark man gerade bremst, und kann dadurch sehr fein arbeiten.
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man auch bei sportlicher Fahrweise schnell Vertrauen aufbaut. Der Unterschied liegt eher darin, wie „weich“ oder „direkt“ das Feedback rüberkommt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Moderne Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Bestandteil des Gesamtpakets. Die Ninja 1100 SX SE setzt dabei auf ein stimmiges Zusammenspiel aus Fahrmodi und elektronischen Helfern, die das Motorrad je nach Situation „glätten“ können. Das ist besonders hilfreich, wenn man nicht immer identische Bedingungen hat – etwa bei wechselndem Grip oder wenn man zwischen sportlicher Fahrt und entspannterem Cruisen wechselt.
Die Yamaha MT-10 bietet ebenfalls eine moderne Elektronikbasis. Im Vergleich wirkt sie oft so, dass sie die Dynamik nicht komplett „wegregelt“, sondern eher unterstützt, damit die Leistung kontrolliert bleibt. Dadurch kann das Motorrad trotz Assistenzsystemen seinen Charakter behalten.
Fahrmodi und Abstimmung
Beide Maschinen lassen sich an den eigenen Stil anpassen. Die Kawasaki wirkt dabei häufig wie die Option für ein sehr konsistentes Gesamtgefühl. Die Yamaha wirkt wie die Option für Fahrer, die gern spüren möchten, wie das Motorrad auf Eingaben reagiert – und die Unterstützung eher als „Rahmen“ sehen.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Komfort
Ein großer Unterschied zwischen Naked Bike und Sporttourer zeigt sich im täglichen Komfort. Die Ninja 1100 SX SE ist mit ihrer sportlich-touristischen Ausrichtung oft die Maschine, die auch bei längeren Fahrten weniger anstrengend wirkt. Der Windschutz und die insgesamt „tourigere“ Haltung helfen dabei, dass man nicht ständig gegen den Fahrtwind arbeiten muss. Das macht sie besonders attraktiv, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen oder wenn man das Motorrad auch im Alltag nutzen möchte.
Die Yamaha MT-10 bietet eine deutlich direktere, „offene“ Sitz- und Fahrposition. Das kann sehr angenehm sein, wenn man gern nah am Motorrad sitzt und die Umgebung stärker wahrnimmt. Gleichzeitig ist es bei längeren Autobahnabschnitten oder bei starkem Wind oft weniger entspannend als bei einer tourerorientierten Maschine.
Für welche Strecken passt welcher Typ?
Die Kawasaki ist tendenziell die bessere Wahl für lange Touren und für Fahrten, bei denen Komfort und Ruhe wichtiger werden. Die Yamaha ist tendenziell die bessere Wahl für kürzere, dynamische Ausfahrten und für Fahrer, die das Naked-Feeling lieben.
Design und Charakter: Zwei unterschiedliche Gesichter der Leistung
Auch wenn Design nicht bremst oder beschleunigt, prägt es den Eindruck. Die Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das „bereit für alles“ ist: sportlich, aber mit einer gewissen Eleganz. Die MT-10 wirkt wie ein Statement: kompromisslos, kantig und mit dem Fokus auf Fahrspaß.
Im Vergleich zeigt sich: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Allrounder anfühlt, landet oft bei der Kawasaki. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein direktes Spielzeug für die Straße anfühlt, landet oft bei der Yamaha.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja 1100 SX SE
Stärken: souveräne Gesamtbalance, komfortorientierte Auslegung für längere Strecken, kontrollierbares Fahrgefühl und ein stimmiges Zusammenspiel aus Leistung und Elektronik. Besonders dort, wo man konstant zügig fahren möchte, spielt die Kawasaki ihre Stärken aus.
Schwächen: Wer maximal „Naked-Direktheit“ sucht, könnte die Kawasaki als etwas weniger unmittelbar empfinden. Außerdem ist das tourerorientierte Konzept nicht die erste Wahl, wenn ausschließlich enge Stadt- und Landstraßen im Fokus stehen und man möglichst wenig „Motorradgefühl“ durch Komfortelemente beeinflussen möchte.
Yamaha MT-10
Stärken: lebendiges Ansprechverhalten, agiles Handling, sehr direkter Kontakt zur Straße und ein Motorcharakter, der Lust auf aktives Fahren macht. Für Fahrer, die gern mit dem Motorrad arbeiten und Dynamik spüren möchten, ist die MT-10 oft besonders reizvoll.
Schwächen: Bei langen Strecken kann der Naked-Charakter weniger entspannend wirken als bei einer tourerorientierten Maschine. Wer vor allem Komfort und Windschutz priorisiert, wird die Kawasaki häufig als angenehmer empfinden.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein leistungsstarkes Motorrad suchen, das sich wie ein souveräner Langstreckenpartner anfühlt. Wer häufig weitere Strecken fährt, Wert auf Ruhe im Fahrgefühl legt und die Elektronik als unterstützenden Rahmen möchte, bekommt mit der Kawasaki ein stimmiges Gesamtpaket. Die Yamaha MT-10 passt dagegen besonders gut zu denen, die das Motorrad vor allem als dynamisches Naked-Bike erleben wollen: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Motorcharakter, der aktives Fahren belohnt. Wer gern Kurven dynamisch ansteuert und die unmittelbare Rückmeldung liebt, wird mit der MT-10 mehr „Spielgefühl“ finden.
Kurz gesagt: Kawasaki für Touren, Komfort und kontrollierte Souveränität – Yamaha für Direktheit, Agilität und Fahrspaß mit spürbarer Nähe zur Straße.