| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- sauber durchkonstruiertes Motorrad
- Motor - kräftig und drehmomentstark
- Preis/Leistung
- Sitzposition
- Verarbeitung
- sauber durchkonstruiertes Motorrad ;) - siehe Fazit
- TFT-Display lädt zur Ablenkung ein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 215 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 847 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 115 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 310 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 142)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit - was bleibt hängen
Der Autor dieser Zeilen gibt es gerne zu: Er hat ein Faible für etwas schräge Motorräder, Typen und Tätigkeiten. Mir ist die Yamaha deshalb in ihrer Unaufgeregtheit zu distanziert, was aber eine rein persönliche Wertung ist.Die Yamaha versucht sehr erfolgreich alles Schräge außer Schräglagen aus ihrem Leben zu verbannen. Sie ist ein echter Tipp und wird sich auf dem Markt mit all ihren Fähigkeiten sicher behaupten - die Yamaha Tracer 900 GT ist ideal für Leute, die ungern Fehler machen oder fahren.
Typen wie ich müssen weitersuchen. Kennt man ja ...
Unser Dank an Motorrad Ruser für das Bereitstellen des Testbikes.
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Yamaha Tracer 900 GT – Vergleich für Touren, Alltag und sportliche Ansprüche
Wenn zwei moderne Sporttourer gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger sind die Unterschiede im Fahrgefühl, in der Abstimmung von Fahrwerk und Bremsen sowie darin, wie souverän sich die Maschinen im Alltag und auf längeren Strecken bewegen. Genau das zeigt der Vergleich zwischen Kawasaki Ninja 1100 SX SE und Yamaha Tracer 900 GT. Beide Modelle sind auf Komfort ausgelegt, beide wollen auch sportlich gefahren werden – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundidee: Sporttourer mit unterschiedlicher Charakterrichtung
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein sportlicher Allrounder, der sich auf der Landstraße schnell „in Fahrt“ bringt. Die Yamaha Tracer 900 GT ist dagegen stärker auf die Mischung aus Alltagstauglichkeit, Reise-Komfort und entspannter Langstrecke getrimmt. In der Praxis bedeutet das: Während die Kawasaki häufig mit einem dynamischen, direkt spürbaren Antritt überzeugt, spielt die Yamaha ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um Ruhe, Stabilität und eine harmonische Gesamtbalance geht.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich: Beide Motorräder liefern spürbar Vortrieb, aber die Art der Kraftentfaltung unterscheidet sich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE setzt auf einen Motor, der sich im oberen Drehzahlbereich besonders lebendig anfühlt. Das macht sie attraktiv, wenn häufig zügig beschleunigt wird oder wenn Kurvenausgänge „mit Schwung“ genutzt werden. Gleichzeitig kann die Kawasaki auch im unteren Bereich ordentlich ziehen, wirkt aber insgesamt stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt.
Die Yamaha Tracer 900 GT ist im Vergleich oft die Maschine, die sich „einfach“ fahren lässt. Die Kraft wirkt gleichmäßiger über den Drehzahlbereich verteilt, wodurch sich ein entspanntes Tempo leichter halten lässt. Das ist besonders auf langen Strecken angenehm: weniger ständiges Nachregeln, mehr gleichmäßiges Vorankommen. Wer gerne konstant fährt, findet in der Yamaha häufig die passendere Charakteristik.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem spürbaren Vorwärtsdrang. Schwäche kann sein, dass der Fahrspaß stärker vom aktiven Fahren lebt – wer sehr „gemütlich“ unterwegs ist, merkt die sportliche Ausrichtung stärker als bei der Yamaha.
- Yamaha Tracer 900 GT: Stärken liegen in der gutmütigen, gleichmäßigen Kraftentfaltung und dem entspannten Langstrecken-Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der letzte Kick im Vergleich weniger „aggressiv“ wirkt, wenn es wirklich um maximale sportliche Attacke geht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerk-Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE fühlt sich häufig dann besonders stark an, wenn zügig gefahren wird: Sie liegt spürbar stabil in schnellen Passagen und lässt sich bei Bedarf aktiv bewegen. Das macht sie interessant für Kurvenfahrten, bei denen die Linie bewusst gewählt und das Motorrad „mitgenommen“ wird.
Die Yamaha Tracer 900 GT spielt ihre Stärken oft bei wechselnden Bedingungen aus. Auf schlechterem Asphalt, bei längeren Etappen oder wenn die Konzentration nicht permanent auf dem perfekten Kurvenrhythmus liegen soll, wirkt die Yamaha sehr souverän. Das Handling ist dabei nicht träge, aber eher auf kontrollierte, ruhige Führung ausgelegt.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen sind die Unterschiede spürbar, obwohl beide Modelle grundsätzlich auf sporttourentaugliches Niveau ausgelegt sind. Die Kawasaki wirkt beim Verzögern häufig direkter und „griffiger“, was das Gefühl von Kontrolle in dynamischen Situationen verstärkt. Die Yamaha punktet dagegen mit einem sehr berechenbaren Ansprechverhalten, das gerade im Alltag und bei häufigen Bremsmanövern angenehm ist.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag
Moderne Sporttourer leben stark von Elektronik. Im Vergleich fällt auf, dass beide Maschinen mit zeitgemäßen Systemen arbeiten, die das Fahren erleichtern und sicherer machen. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das sportliches Fahren unterstützt: Traktions- und Fahrmodi greifen so, dass die Kraftübertragung kontrolliert bleibt, ohne das Fahrgefühl komplett zu „glätten“.
Die Yamaha Tracer 900 GT setzt ebenfalls auf Assistenz und Fahrmodi, legt aber den Fokus spürbarer auf Komfort und Alltagstauglichkeit. Das zeigt sich darin, wie harmonisch sich die Systeme in den Fahralltag integrieren: weniger „Eingreifen“, mehr „Mitfahren“, besonders wenn die Strecke lang ist und das Motorrad nicht ständig neu interpretiert werden muss.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- Kawasaki: Stärken bei sportlicher Unterstützung und direkterem Rückmeldungsempfinden. Schwäche kann sein, dass die Abstimmung für sehr entspannte Fahrstile subjektiv „zu lebendig“ wirkt.
- Yamaha: Stärken bei harmonischer Integration und komfortorientierter Abstimmung. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrer den letzten Grad an „Biss“ manchmal eher bei der Kawasaki suchen.
Komfort, Windschutz und Sitzposition
Gerade im Sporttourer-Vergleich entscheidet der Komfort oft über den Alltagseinsatz. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bietet eine Sitzposition, die sportlich genug bleibt, um aktiv zu fahren, aber dennoch auf längere Strecken ausgelegt ist. Der Windschutz und die Ergonomie sind so gestaltet, dass man auch bei zügigem Tempo nicht permanent gegen den Luftstrom arbeiten muss.
Die Yamaha Tracer 900 GT ist in diesem Punkt besonders stark, wenn es um entspannte Langstrecken geht. Die Maschine vermittelt häufig das Gefühl, dass sie „für Kilometer gemacht“ ist: Die Sitzhaltung wirkt weniger fordernd, und der Windschutz trägt dazu bei, dass das Fahren auch nach mehreren Stunden angenehm bleibt. Wer regelmäßig Touren plant, findet in der Yamaha oft die stimmigere Basis.
Alltagstauglichkeit
Im Stadt- und Pendelbetrieb spielen neben der Sitzposition auch Faktoren wie Übersichtlichkeit, Handlichkeit und das Gefühl beim Rangieren eine Rolle. Beide Motorräder sind groß und leistungsfähig, aber die Yamaha wirkt im Alltag häufig etwas „entspannter“, während die Kawasaki eher dann überzeugt, wenn die Fahrt zügig in den Rhythmus kommt.
Ausstattung und Praxis: Was sich im Alltag bemerkbar macht
Im Vergleich der Ausstattungsdetails zeigt sich: Beide Modelle sind nicht „nackte“ Sporttourer, sondern bringen moderne Features mit. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt dabei wie ein Paket, das sportliche Fahrer anspricht, die gerne mit Assistenzsystemen fahren, aber trotzdem ein klares, direktes Feedback vom Motorrad erwarten. Die Yamaha Tracer 900 GT richtet sich stärker an Fahrer, die Komfort und Reiseeffizienz priorisieren – also an diejenigen, die Ausstattung nicht als „Gimmick“, sondern als Werkzeug für lange Touren sehen.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärken in der dynamischen Fahrbarkeit, dem sportlichen Charakter und dem Gefühl von direkter Rückmeldung. Schwäche kann sein, dass die Yamaha im Komfort- und Reisegefühl oft einen Tick entspannter wirkt.
- Yamaha Tracer 900 GT: Stärken in Langstrecken-Komfort, ruhiger Stabilität und harmonischer Gesamtbalance. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrer den „letzten Kick“ im Vergleich eher bei der Kawasaki suchen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer häufig zügig fährt, Kurven aktiv nutzt und ein Motorrad möchte, das sich beim Beschleunigen und in schnellen Passagen besonders dynamisch anfühlt, findet in der Kawasaki Ninja 1100 SX SE oft die passendere Wahl. Sie ist besonders attraktiv für Fahrer, die Sporttouring als Mischung aus sportlicher Fahrfreude und Reise-Komfort verstehen.
Wer dagegen Wert auf entspannte Etappen legt, gerne gleichmäßig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm zu fahren bleibt, wird mit der Yamaha Tracer 900 GT sehr wahrscheinlich glücklicher. Die Yamaha passt besonders gut zu Tourenfahrern, die Komfort, Stabilität und eine gutmütige Abstimmung in den Vordergrund stellen.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl für alle, die sportlicher unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das beim Beschleunigen, in schnellen Passagen und in dynamischen Kurvenfahrten besonders lebendig wirkt. Die Yamaha Tracer 900 GT punktet dagegen dort, wo Langstrecke zählt: mit ruhiger Stabilität, harmonischer Kraftentfaltung und einem Komfortgefühl, das auch nach Stunden nicht nachlässt. Wer häufig Touren plant und dabei entspannt bleiben möchte, fährt mit der Yamaha meist stimmiger. Wer hingegen den Fokus auf Fahrspaß und aktives Fahren legt, findet in der Kawasaki den stärkeren Charakter. Beide Motorräder sind starke Sporttourer – die Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob der eigene Schwerpunkt eher auf dynamischer Fahrfreude oder auf entspannter Reisebalance liegt.