| UVP | 18.995 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachiale Leistung
- exzellentes Fahrwerk
- moderne Elektronik
- hochwertige Verarbeitung
- starke Bremsen
- extreme Ergonomie
- brutale Kraftentfaltung
- Sozius geht gar nicht
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 209 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 196 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 11.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 330 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 274 | km |
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | 220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor
Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.
Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Ninja ZX-10 R vs. Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Vergleich für sportliche Fahrer
Wer sich zwischen zwei Kawasaki-Ninjas entscheidet, steht schnell vor einer spannenden Frage: Soll es eher das kompromisslose Supersport-Feeling sein oder die sportliche Vielseitigkeit, die auch längere Touren entspannt möglich macht? Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen Kawasaki Ninja ZX-10 R und Kawasaki Ninja 1100 SX SE. Beide Modelle tragen den Ninja-Anspruch im Namen, aber sie übersetzen ihn auf unterschiedliche Weise in Fahrdynamik, Komfort und Elektronik.
Grundcharakter: Supersport vs. sportliche Allround-Tour
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist klar auf sportliche Performance ausgelegt. Der Fokus liegt auf direktem Ansprechverhalten, agiler Linienführung und einem Setup, das Kurvenfahrten in den Mittelpunkt stellt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die auf der Straße gern zügig unterwegs sind und dabei ein sehr präzises Feedback vom Vorderrad erwarten.
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE geht einen anderen Weg: Sie bleibt sportlich, rückt aber stärker in Richtung Alltag und längere Strecken. Das zeigt sich vor allem daran, wie das Motorrad mit wechselnden Situationen umgeht – von dynamischen Passagen bis hin zu Fahrten, bei denen Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen. Wer häufig unterwegs ist und nicht nur „für den einen Ausflug“ fährt, findet hier einen anderen Ansatz.
Fahrgefühl im Vergleich: Agilität und Stabilität
Wie sich die Ninja ZX-10 R anfühlt
Die Ninja ZX-10 R spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es um schnelle Richtungswechsel und ein sehr direktes Einlenken geht. Das Motorrad vermittelt ein sportliches, konzentriertes Fahrgefühl. In zügigen Kurven wirkt die Abstimmung darauf ausgelegt, dass das Bike nicht „nachdenken“ muss, sondern sofort reagiert. Genau das ist der Vorteil, wenn die Strecke kurvig ist und man gern mit klaren Linien fährt.
Wie sich die Ninja 1100 SX SE anfühlt
Die Ninja 1100 SX SE wirkt im Vergleich etwas souveräner über längere Zeit. Sie ist ebenfalls dynamisch, aber die Art der Dynamik ist weniger „spitz“ und mehr „kontrolliert“. Gerade bei wechselndem Tempo oder bei längeren Autobahn- und Landstraßenabschnitten zeigt sich, dass das Motorrad auf Alltagstauglichkeit ausgelegt ist, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. sportliche Konzentration
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Ninja ZX-10 R wirkt so abgestimmt, dass sportliche Fahrer die Kontrolle behalten und die Performance gezielt abrufen können. Das unterstützt vor allem dann, wenn man die Fahrweise an die Strecke anpasst und gern mit klaren Grenzen arbeitet.
Die Ninja 1100 SX SE punktet zusätzlich mit einem „Alltagspaket“: Elektronik und Funktionen helfen dabei, dass das Motorrad auch bei unterschiedlichen Bedingungen gut nutzbar bleibt. Das ist besonders praktisch, wenn nicht immer identische Streckenprofile gefahren werden oder wenn man öfter zwischen sportlicher Fahrt und entspannterem Tempo wechselt.
Bremsen und Fahrwerk: Wo die Stärken liegen
Bremsverhalten der Ninja ZX-10 R
Im Vergleich zeigt die Kawasaki Ninja ZX-10 R ein sehr sportliches Bremsgefühl. Die Verzögerung wirkt kräftig und dosierbar, was in schnellen Kurven und bei zügigen Anbremszonen wichtig ist. Die Stärke liegt darin, dass man das Motorrad beim Bremsen stabil halten kann, ohne dass es sich unruhig anfühlt.
Bremsen und Fahrwerk der Ninja 1100 SX SE
Die Ninja 1100 SX SE bringt ebenfalls starke Bremsleistung mit, legt aber den Schwerpunkt stärker auf ein gleichmäßiges Gesamtpaket. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch über längere Strecken kontrolliert bleibt. Dadurch entsteht ein Gefühl von „Sicherheit im Alltag“, ohne dass die sportliche Linie verloren geht.
Komfort und Ergonomie: Kurze Runde oder längere Tour?
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Ninja ZX-10 R ist ergonomisch eher auf sportliche Sitzposition und konzentriertes Fahren ausgelegt. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt vor allem aus Kurven besteht und man die Maschine als sportliches Werkzeug nutzt. Für längere Strecken kann das Setup je nach Fahrstil und Körperhaltung weniger entspannend sein.
Die Ninja 1100 SX SE ist im Vergleich klar stärker auf Touren ausgelegt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad Unebenheiten verarbeitet, wirken so, dass man länger „durchhalten“ kann. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, profitiert von dieser Ausrichtung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja ZX-10 R – Stärken
- Sehr sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung in Kurven
- Agiles Einlenken und klare Linienführung bei zügiger Fahrweise
- Sportorientierte Elektronik, die Performance gezielt nutzbar macht
Kawasaki Ninja ZX-10 R – mögliche Schwächen
- Weniger Fokus auf Langstreckenkomfort, je nach Fahrstil kann das Setup fordernder wirken
- Anspruch an den Fahrer, weil das Motorrad sehr „sportlich“ interpretiert
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Stärken
- Sportliche Vielseitigkeit für Alltag, Landstraße und längere Touren
- Ruhigeres Gesamtgefühl über längere Zeit
- Elektronik und Funktionen, die den Alltag erleichtern
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – mögliche Schwächen
- Weniger „spitz“ als eine reine Supersport-Interpretation – wer maximale Agilität sucht, fühlt den Unterschied
- Charakter eher Allround als kompromissloses Kurvenwerkzeug
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist besonders interessant für Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein sehr direktes, konzentriertes Fahrgefühl suchen. Wer sich auf der Straße wie auf einer schnellen Runde fühlt – mit Fokus auf Dynamik und präziser Rückmeldung – wird hier deutlich mehr „Supersport-Gen“ finden.
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr leisten soll als nur schnelle Ausfahrten. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, unterschiedliche Streckenprofile hat und dabei trotzdem sportlich unterwegs sein möchte, bekommt hier ein Motorrad, das den Alltag mitdenkt. Die Kombination aus sportlicher Performance und tourentauglichem Komfort macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Bike für viele Gelegenheiten suchen.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die Wahl für alle, die vor allem sportliche Kurvenfahrten und ein sehr direktes Fahrgefühl priorisieren. Sie liefert ein konzentriertes Setup, das Dynamik in den Vordergrund stellt und beim zügigen Fahren besonders viel Spaß macht. Wer dagegen häufig unterwegs ist, längere Strecken fährt und dabei nicht jedes Mal „auf Sportmodus“ leben möchte, wird mit der Kawasaki Ninja 1100 SX SE glücklicher. Sie verbindet sportliche Performance mit mehr Ruhe im Alltag und wirkt dadurch als vielseitigeres Gesamtpaket. Kurz gesagt: ZX-10 R für den sportlichen Fokus auf der Straße, 1100 SX SE für Fahrer, die Sport und Tourenkomfort in einem Motorrad vereinen wollen.