| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. BMW R 1200 GS Adventure – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-4RR und die BMW R 1200 GS Adventure, geht es im Kern selten nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich ein Motorrad anfühlt: beim Beschleunigen aus der Kurve, beim entspannten Gleiten über Landstraßen oder wenn die Strecke plötzlich mehr abverlangt als nur Asphalt. Genau diese Unterschiede werden im Vergleich deutlich – und helfen dabei, die richtige Wahl für den eigenen Einsatzzweck zu treffen.
Grundcharakter: Sportlichkeit auf der einen, Reiseenduro auf der anderen Seite
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für sportliche Ausrichtung. Die Silhouette, die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, sind klar auf Fahrspaß ausgelegt. Die Maschine wirkt wie gemacht für dynamische Fahrten, bei denen Kurven, Beschleunigung und ein zügiger Rhythmus im Vordergrund stehen.
Die BMW R 1200 GS Adventure dagegen ist ein typisches Reiseenduro-Konzept: Komfort, Stabilität und ein souveräner Umgang mit wechselnden Bedingungen. Ob lange Strecken, wechselnde Straßenqualität oder gelegentliche Schotterpassagen – die GS Adventure ist darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im Vergleich zeigt sich: Die Ninja ZX-4RR setzt stärker auf den sportlichen Charakter. Die Leistungsentfaltung wirkt zielgerichtet, und das Motorrad lädt dazu ein, die Drehzahl zu nutzen. Wer gerne zügig beschleunigt, früh in die Kurve geht und das Motorrad aktiv bewegt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken eher in der Art aus, wie sie Leistung bereitstellt: gleichmäßig, kontrollierbar und auf Langstrecke ausgelegt. Gerade bei konstantem Tempo oder bei Manövern, bei denen man nicht ständig „am Limit“ arbeiten möchte, wirkt die GS besonders souverän. Das ist weniger „Angriffslust“ als vielmehr „Durchzug mit Ruhe“.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken liegen im sportlichen Ansprechverhalten und im Fahrgefühl, wenn man dynamisch unterwegs ist. Schwäche: Wer vor allem entspannt cruisen will, empfindet den Fokus auf sportliches Fahren manchmal als weniger passend.
- BMW R 1200 GS Adventure: Stärken liegen in der gleichmäßigen Kraftentfaltung und dem Reise-Charakter. Schwäche: Wer maximal „Sportbike-Feeling“ sucht, wird die Ausrichtung der GS eher als konservativer wahrnehmen.
Fahrwerk und Fahrverhalten: Kurvenrhythmus vs. Reise-Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Welten besonders deutlich. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist darauf ausgelegt, in Kurven präzise zu wirken. Das Motorrad unterstützt einen aktiven Fahrstil: ein sauberer Rhythmus, frühes Einlenken und ein spürbares Feedback, wenn sich die Reifen auf die Linie „einfinden“.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es Unebenheiten schluckt und auch bei längeren Etappen nicht nachlässt. In Situationen, in denen die Straße nicht perfekt ist, spielt die GS ihre Stärke aus: Sie bleibt ruhig, kontrolliert und gibt dem Fahrer Sicherheit.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Dosierbarkeit
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Charakterunterschied. Die Ninja ZX-4RR wirkt darauf ausgelegt, sportliche Verzögerungen schnell und direkt umzusetzen. Das hilft beim zügigen Fahren, wenn man häufig aus Kurven heraus oder in engen Passagen bremst.
Die BMW R 1200 GS Adventure setzt stärker auf kontrollierbare Verzögerung über unterschiedliche Bedingungen hinweg. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnder Fahrbahnqualität zählt, dass die Bremsen berechenbar bleiben und sich der Druck gut dosieren lässt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das wichtig ist
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR führt eher zu einer sportlichen Haltung. Das ist ideal, wenn man das Motorrad aktiv bewegt und die Arme sowie der Oberkörper die Dynamik unterstützen sollen. Für kurze bis mittlere Touren ist das oft ein Vorteil, weil das Motorrad dadurch „direkt“ wirkt.
Die BMW R 1200 GS Adventure bietet eine ergonomische Ausrichtung, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Die Haltung wirkt weniger „sportlich verkrampft“, sondern eher auf entspannteres Sitzen. Das ist besonders dann relevant, wenn man viele Kilometer am Stück fährt oder wenn die Tour mehrere Tagesetappen umfasst.
Komfort vs. Sportlichkeit
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken bei sportlicher Dynamik und direktem Fahrgefühl. Schwäche: Für sehr lange Strecken kann die sportliche Haltung schneller ermüden.
- BMW R 1200 GS Adventure: Stärken bei Langstrecken-Komfort und entspannter Kontrolle. Schwäche: Wer eine maximal sportliche Sitzposition und „Race“-Gefühl erwartet, wird die GS eher als Reise-orientiert erleben.
Ausstattung und Alltag: Was man unterwegs wirklich merkt
Im Alltag spielt nicht nur die Technik eine Rolle, sondern auch die Art, wie das Motorrad den Tag erleichtert. Die Ninja ZX-4RR ist in ihrem Konzept klar auf sportliches Fahren fokussiert. Das bedeutet: weniger „Reise-Overhead“, mehr Konzentration auf das, was beim Fahren Spaß macht. Wer ohnehin mit leichtem Gepäck unterwegs ist und die Touren eher als sportliche Ausfahrten plant, wird das als Vorteil sehen.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen ein Motorrad, das für Reisen gedacht ist. Hier steht die Ausstattung im Kontext von Komfort und Vielseitigkeit. Gerade wenn es um längere Strecken, wechselnde Bedingungen und das Mitführen von Gepäck geht, zeigt die GS Adventure ihren Nutzen. Sie wirkt wie ein Werkzeug, das man für viele Szenarien einsetzen kann.
Stärken und Schwächen im Einsatzprofil
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken bei sportlichen Ausfahrten, Kurvenfahrten und einem Motorrad, das „auf Aktion“ ausgelegt ist. Schwäche: weniger passend, wenn der Fokus auf Reise-Komfort und Vielseitigkeit liegt.
- BMW R 1200 GS Adventure: Stärken bei Langstrecke, Komfort und dem Gefühl von Sicherheit in wechselnden Umgebungen. Schwäche: weniger ideal, wenn man primär ein leichtes, sportlich-agiles Motorrad für enge Passagen sucht.
Für welche Touren passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man sich die typischen Fahrten vor Augen führt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt besonders gut zu Fahrern, die gerne zügig unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein Motorrad möchten, das sich schnell „wach“ anfühlt. Auch wenn die Tour nicht endlos lang ist, kann die Ninja ZX-4RR genau dann glänzen, wenn der Fahrspaß im Vordergrund steht.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn die Touren länger werden, wenn Komfort zählt und wenn man nicht sicher ist, wie sich die Strecke entwickelt. Wer gerne plant, aber auch spontan fährt, wird die GS Adventure als sehr stimmig empfinden. Sie ist besonders dann stark, wenn man nicht nur eine Art Straße kennt, sondern mehrere.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die richtige Wahl für alle, die ein sportlich fokussiertes Motorrad suchen: dynamisches Ansprechverhalten, ein klarer Kurvenrhythmus und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügige Ausfahrten macht. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei die aktive Fahrweise liebt, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt.
Die BMW R 1200 GS Adventure empfiehlt sich, wenn Komfort, Stabilität und Vielseitigkeit wichtiger sind als reines Sportbike-Feeling. Für lange Touren, wechselnde Straßenverhältnisse und Fahrten mit Gepäck spielt die GS Adventure ihre Stärken aus: ruhiges, berechenbares Fahrverhalten und ein ergonomisches Konzept, das auch nach vielen Stunden noch Freude macht.
Kurz gesagt: Sportliche Kurvenfahrten sprechen eher für die Ninja ZX-4RR, Reise und Alltag über viele Kilometer eher für die BMW R 1200 GS Adventure.