| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. BMW R nineT Urban G/S – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-4RR und die BMW R nineT Urban G/S, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um den Charakter: Die Kawasaki steht für sportliche Agilität und ein direktes, lebendiges Fahrgefühl. Die BMW dagegen setzt auf den markanten Retro-Look, den Offroad-inspirierten G/S-Ansatz und ein souveränes, entspanntes Handling – besonders dann, wenn der Weg nicht nur geradeaus führt.
Im Folgenden werden die beiden Modelle entlang typischer Vergleichspunkte gegenübergestellt: Fahrdynamik, Komfort, Alltagstauglichkeit, Bremsen und Fahrwerk, sowie die Frage, wie sich die unterschiedlichen Konzepte im echten Fahrbetrieb anfühlen.
Grundcharakter: Sportlich-direkt vs. Retro-Adventure
Kawasaki Ninja ZX-4RR: kompakt, agil, sportlich
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist ein Motorrad, das sich wie ein sportliches Werkzeug anfühlt. Die Sitzposition wirkt auf sportliche Kontrolle ausgelegt, und das Handling ist auf schnelle Richtungswechsel und zügiges Vorankommen in der Stadt wie auf Landstraßen abgestimmt. Wer gern früh ans Gas geht und Kurven dynamisch ansteuert, bekommt hier ein Motorrad, das schnell reagiert.
BMW R nineT Urban G/S: markant, vielseitig, souverän
Die BMW R nineT Urban G/S bringt dagegen eine ganz andere Stimmung mit: Retro-Design trifft auf ein Konzept, das sich für wechselnde Strecken gut eignet. Die Maschine wirkt weniger „rennstreckenorientiert“, sondern eher „touring-nah“ – mit einem Fahrgefühl, das Ruhe ausstrahlt. Gerade auf längeren Strecken oder bei gemischten Bedingungen spielt die BMW ihre Stärken aus, weil sie nicht nur schnell sein will, sondern vor allem kontrolliert und komfortabel bleibt.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie reagieren die Motorräder im Alltag?
Agilität und Lenkpräzision
Im direkten Vergleich zeigt die Kawasaki Ninja ZX-4RR eine deutlich sportlichere Ausrichtung. Die Maschine lässt sich zügig in Schräglage bringen und wirkt dabei sehr „leichtfüßig“. Das macht sie besonders interessant, wenn viel Stadtverkehr, enge Kurven und häufiges Anpassen an den Verkehr anstehen.
Die BMW R nineT Urban G/S ist ebenfalls handlich, aber anders: Die Lenkbewegungen wirken eher bewusst und stabil, nicht hektisch. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht nur „schnell durch“ will, sondern wenn das Motorrad auch bei wechselndem Tempo und wechselnder Fahrbahnoberfläche souverän bleiben soll.
Motorcharakter und Ansprechverhalten
Die Kawasaki setzt auf ein sportliches Ansprechverhalten, das sich besonders beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven bemerkbar macht. Der Charakter ist darauf ausgelegt, Drehmoment und Leistung so zu nutzen, dass man schnell wieder Tempo aufbauen kann.
Die BMW spielt ihre Stärken eher über den gleichmäßigen, kontrollierten Vortrieb aus. Der Motor wirkt weniger „auf Attacke“ getrimmt, sondern eher auf Fahrbarkeit: Das Motorrad lässt sich gut dosieren und bleibt dabei angenehm berechenbar.
Sitzposition und Komfort: Wer fühlt sich wohler?
Ergonomie der Kawasaki
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bietet eine Sitzposition, die sportliche Kontrolle unterstützt. Das ist ein Plus, wenn kurze Wege, häufiges Kurvenfahren und zügiges Tempo im Vordergrund stehen. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung bei längeren Fahrten oder bei sehr entspannter Fahrweise weniger „komfortabel“ wirken als ein eher aufrecht ausgelegtes Konzept.
Ergonomie der BMW
Die BMW R nineT Urban G/S wirkt ergonomisch eher auf Alltag und längere Strecken ausgelegt. Die aufrechte Haltung unterstützt eine entspanntere Fahrweise, und die Maschine vermittelt das Gefühl, dass man auch über längere Zeit gut „bei sich“ bleibt. Wer häufig pendelt oder Touren plant, wird den Komfortvorteil schnell merken.
Fahrwerk und Bremsen: Wo liegen die Unterschiede?
Fahrwerk: sportliche Rückmeldung vs. komfortorientierte Stabilität
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR profitiert von einem Fahrwerk, das auf sportliche Rückmeldung ausgelegt ist. In schnellen Passagen und bei zügiger Fahrweise fühlt sich das Motorrad „verbunden“ an. Unebenheiten werden zwar verarbeitet, aber das Gesamtgefühl bleibt klar auf Dynamik ausgerichtet.
Die BMW R nineT Urban G/S setzt stärker auf Stabilität und ein souveränes Gesamtpaket. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, dass die Maschine auch auf wechselnden Straßenverhältnissen ruhig bleibt. Das ist besonders dann ein Plus, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man nicht ständig „am Limit“ fährt.
Bremsen: Dosierbarkeit und Gefühl
Im Vergleich zeigt die Kawasaki ein eher sportliches Bremsgefühl: Sie wirkt darauf ausgelegt, zügig Verzögerung aufzubauen und dabei präzise zu reagieren. Das hilft, wenn man in Kurven oder beim schnellen Anbremsen sehr kontrolliert arbeiten möchte.
Die BMW punktet mit einem eher alltagstauglichen, gut dosierbaren Ansatz. Das Bremsverhalten wirkt stabil und berechenbar, was im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen Vertrauen schafft.
Ausstattung und Praxis: Was zählt wirklich?
Alltagstauglichkeit
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist vor allem dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad als sportliches Alltagsgerät genutzt wird: kurze Wege, spontane Ausfahrten und ein Fahrstil, der gern dynamisch bleibt. Die Maschine wirkt wie gemacht für „raus, fahren, Spaß haben“ – ohne dass man dafür erst lange planen muss.
Die BMW R nineT Urban G/S ist stärker auf vielseitige Nutzung ausgelegt. Wer gern auch mal länger unterwegs ist, Wert auf eine stimmige Gesamtanmutung legt und ein Motorrad sucht, das sich nicht nur im Stadtverkehr wohlfühlt, sondern auch auf Landstraßen und bei wechselnden Strecken, wird die BMW als stimmiger empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Ninja ZX-4RR: sportliche Agilität, direktes Fahrgefühl, dynamisches Ansprechverhalten und ein Handling, das Kurvenfahrten besonders lebendig macht.
Schwächen der Kawasaki Ninja ZX-4RR: weniger „entspannt“ als ein eher aufrecht ausgelegtes Konzept; bei sehr langen Fahrten kann die sportlichere Ergonomie stärker fordern.
Stärken der BMW R nineT Urban G/S: souveräne Stabilität, komfortorientierte Ergonomie, vielseitiger Charakter und ein Fahrgefühl, das auch über längere Zeit angenehm bleibt.
Schwächen der BMW R nineT Urban G/S: wer maximale Sportlichkeit im Sinne von „rennstreckenähnlicher“ Direktheit erwartet, könnte den Charakter als weniger aggressiv empfinden.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Kawasaki Ninja ZX-4RR: ideal für sportlich orientierte Fahrer
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt besonders gut, wenn Fahrspaß im Vordergrund steht: schnelle Richtungswechsel, dynamisches Beschleunigen und ein Motorrad, das sich wie ein sportlicher Begleiter anfühlt. Auch für Fahrer, die gern öfter mal zügig unterwegs sind und Kurven aktiv gestalten, ist die Kawasaki eine sehr stimmige Wahl.
BMW R nineT Urban G/S: ideal für vielseitige Nutzung und Komfort
Die BMW R nineT Urban G/S ist die bessere Option, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Alltag und Touren gleichermaßen gut abdeckt. Wer den Retro-Charakter mag, eine entspanntere Sitzposition bevorzugt und ein souveränes, berechenbares Fahrgefühl schätzt, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die Wahl für alle, die ein sportliches, direktes Motorrad suchen: lebendiges Handling, dynamisches Ansprechverhalten und ein Fahrstil, der Kurven und Beschleunigung in den Mittelpunkt stellt. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und die sportliche Ergonomie als Vorteil sieht, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die BMW R nineT Urban G/S überzeugt vor allem dort, wo Vielseitigkeit und Komfort zählen: eine souveräne, stabil wirkende Art zu fahren, eine eher entspannte Sitzposition und ein Charakter, der auch längere Fahrten angenehm macht. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur schnell sein kann, sondern vor allem gut zu unterschiedlichen Strecken passt und dabei seinen Retro-Adventure-Charme ausspielt, trifft mit der BMW die bessere Entscheidung.