UVP 9.695 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 8.645 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
Vorstellung und Probefahrt
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Komfortables Cross-Over Bike für ca. 9.000 Euro im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Fahrverhalten
  • Bremsen
Kontra:
  • Untenrum wenig los
  • Sozius - lass man
Pro:
  • Sehr komfortabler Reise-Dampfer
  • Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
  • Richtig gute Bremsen!
  • Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
  • Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
Kontra:
  • Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
  • Kein Tempomat verfügbar

Abmessungen & Gewicht

Gewicht189kg
Radstand1.380mm
Länge1.990mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.110mm
Gewicht219kg
Radstand1.415mm
Länge2.165mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.400mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum399ccm
Hub39mm
Bohrung57mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung77 PS bei 14.500 U/Min
Drehmoment39 NM bei 13.000 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km
Leistung67 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment61 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite467km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm)

Fazit

Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.745€ + Überführung
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2007
  • Farben: rot, grün, schwarz

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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs Kawasaki Versys 650 – welcher Kawasaki-Typ passt besser?

Wenn zwei Motorräder aus dem Hause Kawasaki aufeinandertreffen, ist die Richtung klar: Hier geht es nicht nur um Technik, sondern um Fahrgefühl. Der Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für sportliche Akzente, ein agiles Handling und eine Auslegung, die Spaß in den Vordergrund stellt. Die Kawasaki Versys 650 dagegen wirkt wie ein vielseitiges Werkzeug: komfortabel genug für den Alltag, stabil genug für längere Touren und mit einer Charakteristik, die auch auf wechselnden Strecken souverän bleibt.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegeneinander gestellt – ohne Zahlenfriedhof, aber mit klaren Aussagen zu Stärken und Schwächen. So lässt sich besser einordnen, welches Motorrad zur eigenen Nutzung passt: Kurvenjagd, Pendeln, Wochenendtour oder doch eher die große Reise.

Grundcharakter: sportlich fokussiert vs. vielseitig ausgelegt

Ninja ZX-4RR: kompakt, drehfreudig, kurvenorientiert

Die Ninja ZX-4RR wirkt wie ein Motorrad, das man gern „ausdreht“. Die Auslegung zielt auf schnelle Reaktionen und ein dynamisches Vorankommen. Gerade auf Landstraßen und in kurvigen Abschnitten spielt die Maschine ihre Stärken aus: Das Zusammenspiel aus Motoransprache, leichtem Gefühl im Handling und einer sportlichen Sitzposition macht es leichter, zügig zu fahren, ohne ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.

Versys 650: alltagstauglich, tourenorientiert, entspannt

Die Versys 650 ist dagegen weniger „auf den einen Moment“ getrimmt, sondern auf den gesamten Tag. Das Motorrad vermittelt mehr Ruhe im Fahrgefühl und wirkt dadurch besonders passend, wenn Strecken variieren: Stadtverkehr, Landstraße, Autobahnabschnitte und längere Etappen. Die Sitzposition ist in der Regel so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer häufig unterwegs ist und nicht nur nach dem nächsten Kurvenabschnitt sucht, findet hier oft den besseren Kompromiss.

Fahrgefühl im Alltag: Handling, Ergonomie und Übersicht

Wie sich die Sitzposition auswirkt

Der größte Unterschied zeigt sich meist schon beim Einsteigen: Die Ninja ZX-4RR ist sportlicher positioniert. Das hilft beim aktiven Fahren, weil der Körper näher an der „Sportlinie“ bleibt und das Motorrad dadurch direkter wirkt. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung auf Dauer weniger entspannend sein, wenn der Fokus auf langen, gleichmäßigen Strecken liegt oder wenn der Verkehr häufig stoppt und startet.

Die Versys 650 bietet dagegen eine ergonomische Auslegung, die eher auf Alltag und Touren ausgelegt ist. Die aufrechtere Haltung unterstützt die Übersicht und reduziert das Gefühl von „angespanntem Fahren“. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Fahrt nicht nur aus Kurven besteht, sondern aus vielen kleinen Situationen: Ampeln, Einfädeln, wechselnde Fahrbahnbeläge und längere Anfahrten.

Lenkung und Agilität

Im Vergleich wirkt die Ninja ZX-4RR deutlich agiler. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gern früh einlenken, Linien halten und das Motorrad spüren möchten. Die Versys 650 ist ebenfalls handlich, aber eher im Sinne von „kontrolliert und stabil“. Dadurch fühlt sie sich auf längeren Strecken oft souveräner an, während die Ninja eher für kurze bis mittlere Abschnitte mit sportlichem Anspruch glänzt.

Motorcharakter: Drehfreude vs. Durchzug

Ninja ZX-4RR: sportliche Leistungsentfaltung

Die Ninja ZX-4RR ist ein Motorrad, das mit der Drehzahl lebt. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen. Wer gern mit dem Gas arbeitet und den Motor in einem Bereich hält, in dem er besonders bereitwillig reagiert, bekommt hier ein sehr direktes Feedback. Die Schwäche liegt eher dort, wo man entspannt im niedrigen Drehzahlbereich unterwegs sein möchte: Dann wirkt die sportliche Auslegung weniger „entspannt“, weil man häufiger nachjustieren muss, um den gewünschten Schub zu bekommen.

Versys 650: gleichmäßige Kraftentfaltung

Die Versys 650 spielt ihre Stärken häufig bei gleichmäßigem Fahren aus. Der Motorcharakter wirkt weniger „auf Drehzahl getrimmt“ und eher auf Alltagstauglichkeit: Man kann zügig unterwegs sein, ohne ständig den Drehzahlbereich zu wechseln. Das ist ein Vorteil für Touren, bei denen man nicht jede Beschleunigung als sportliches Ereignis betrachtet, sondern als Teil einer flüssigen Fahrt. Als mögliche Schwäche kann man sehen, dass die Versys 650 im direkten Vergleich weniger „Spitzenmoment“ vermittelt als die Ninja – dafür punktet sie mit Alltagstempo und Konstanz.

Fahrwerk und Bremsen: sportliche Präzision vs. Tourenstabilität

Kurvenverhalten und Rückmeldung

Die Ninja ZX-4RR wirkt im sportlichen Einsatz präziser. Das zeigt sich vor allem beim dynamischen Wechsel zwischen Einlenken, Aufrichten und Beschleunigen. Wer gern „aktiv“ fährt, bekommt ein Motorrad, das die Eingaben gut beantwortet. Auf der anderen Seite kann ein sportlicheres Setup bei sehr langen Fahrten oder bei schlechter Fahrbahnoberfläche weniger komfortabel wirken, weil die Abstimmung stärker auf Fahrdynamik als auf maximalen Komfort ausgelegt ist.

Die Versys 650 ist eher auf Stabilität und kontrolliertes Tempo ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn Wind und Fahrbahnunebenheiten stärker ins Spiel kommen. Die Schwäche im Vergleich: Wer maximal sportliche Rückmeldung sucht, empfindet die Versys im Grenzbereich oft als weniger „spitz“ als die Ninja.

Bremsgefühl und Dosierbarkeit

Beide Motorräder sind grundsätzlich dafür ausgelegt, sicher zu verzögern. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Ninja ZX-4RR wirkt im sportlichen Rhythmus direkter, was beim zügigen Fahren und beim häufigen Bremsen vor Kurven Vorteile bringt. Die Versys 650 punktet dagegen mit gutem Alltags- und Tourenverhalten: Bremsen fühlt sich meist berechenbar an, und das Motorrad bleibt dabei insgesamt ruhiger im Gesamtbild.

Windschutz und Alltagstauglichkeit auf längeren Strecken

Wie sich die Verkleidung auswirkt

Auf längeren Strecken macht sich der Unterschied zwischen sportlicher und tourenorientierter Auslegung bemerkbar. Die Ninja ZX-4RR ist eher auf sportliche Optik und dynamisches Fahren ausgelegt. Das kann bedeuten, dass man bei höheren Geschwindigkeiten mehr Windgefühl spürt. Für kurze bis mittlere Touren ist das meist kein Problem, aber wer regelmäßig lange Strecken fährt, wird den Komfortvorteil der Versys 650 stärker wahrnehmen.

Die Versys 650 ist typischerweise so konzipiert, dass sie auch bei längerer Fahrt weniger „anstrengend“ wirkt. Der Windschutz und die aufrechte Haltung unterstützen das entspannte Fahren. Das ist besonders dann relevant, wenn die Tour nicht nur aus schönen Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten oder zähem Verkehr.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Kawasaki Ninja ZX-4RR

  • Sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung
  • Agiles Handling für Kurven und dynamische Strecken
  • Drehfreudiger Charakter, der Spaß beim aktiven Fahren macht

Schwächen der Kawasaki Ninja ZX-4RR

  • Weniger „entspannt“ bei Fahrten, die viel niedrige Drehzahlen verlangen
  • Sportliche Sitzposition kann auf sehr langen Strecken ermüden
  • Windkomfort ist im Vergleich eher weniger tourenfokussiert

Stärken der Kawasaki Versys 650

  • Vielseitigkeit für Alltag, Landstraße und längere Touren
  • Konstanteres Fahrgefühl für gleichmäßiges Tempo
  • Komfortorientierte Ergonomie mit besserer Langstreckenwirkung

Schwächen der Kawasaki Versys 650

  • Weniger sportliche Spitze im direkten Vergleich zur Ninja
  • Aktives Kurvenfahren fühlt sich nicht ganz so „spitz“ an
  • Für reine Kurvenfans kann der Fokus auf Komfort zu „weniger Fokus“ auf maximale Dynamik führen

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Ninja ZX-4RR: die richtige Wahl für Kurvenfans

Die Ninja ZX-4RR passt besonders gut, wenn der Schwerpunkt auf sportlichem Fahren liegt: Kurvenreiche Strecken, häufiges Beschleunigen, ein Motorrad, das man gern im richtigen Drehzahlbereich bewegt und das dynamische Feedback liefert. Auch dann, wenn das Motorrad nicht jeden Tag für lange Strecken genutzt wird, sondern eher für „Fahrspaß-Termine“, kann die Ninja die bessere Wahl sein.

Versys 650: die richtige Wahl für Vielnutzer

Die Versys 650 ist ideal, wenn das Motorrad ein Begleiter für viele Situationen sein soll: Pendeln, Wochenendtouren, längere Fahrten mit wechselnden Strecken und das Bedürfnis nach entspannterem Komfort. Wer nicht jedes Mal „sportlich“ fahren möchte, sondern lieber flüssig und souverän unterwegs ist, findet in der Versys 650 oft den passendsten Charakter.

Fazit:

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik und ein direktes, kurvenorientiertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie belohnt aktives Fahren, macht auf Landstraßen besonders viel Spaß und wirkt wie ein Motorrad, das man gern fordert. Wer jedoch häufig sehr entspannt unterwegs ist oder lange Strecken mit möglichst wenig Anstrengung fahren möchte, wird die sportliche Auslegung als weniger komfortabel empfinden.

Die Kawasaki Versys 650 spielt ihre Stärken dort aus, wo Alltag und Touren zusammenkommen: gleichmäßiges Tempo, souveräne Stabilität und eine Ergonomie, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das nicht nur für den nächsten Kurvenabschnitt gedacht ist, sondern für viele Kilometer, ist die Versys 650 meist die rundere Entscheidung.

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