| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.199 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
- Sehr gute Ausstattung
- Geländegängig
- Hohe, angenehme Sitzposition
- Leicht und wendig
- Wg. geringer Schrittbogenlänge auch für normal große Personen fahrbar
- Windschutz 1b
- Windschild nicht verstellbar
- Aufkleber nicht überlackiert
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 204 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
| Leistung | 80 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 70 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 450 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 43-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monoshock-Federbein, voll einstellbar (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
Fazit - was bleibt hängen
Die Aprilia Tuareg 660 ist eine gute Reise-Enduro mit starker Tendenz zu "Enduro". Das merkt man schon rein optisch am Motorschutz, dem 21 Zoll Vorderrad und den langen Federwegen. Dennoch fühlt sich das Bike auch auf der Straße gut an und ist dort nicht fehl am Platze. Kritikpunkte sind das nicht verstellbare Windschild, die etwas lieblosen Aufkleber (nicht überlackiert) und der etwas sparsame Platz für den Beifahrer. Davon abgesehen macht die Tuareg aber einen guten Job.Der Preis von knapp 12.000 Euro geht im Vergleich zur Yamaha (ca. 11.000 Euro) in Ordnung, da die Aprilia technisch besser ausgestattet ist. Der Werbespruch "DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN - Maximale Performance und hoher Fahrkomfort" ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es stimmt schon: Die Tuareg macht sowohl im Gelände als auch auf der Straße eine gute Figur.
Das Testbike wurde uns von ZTS (Zweiradtechnik Schielman) für diesen Test zur Verfügung gestellt. ZTS ist in Bokel beheimatet, dort findet man schöne Landstraßen und auch ein wenig Gelände für eine ausgiebige Probefahrt. Kaffee gibt es dort auch, ein Ausflug zu ZTS lohnt sich also. Schönen Gruß an Hajo!
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Kawasaki Versys 1100 SE vs. Aprilia Tuareg 660 – Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder aus dem Adventure-Umfeld kommen, aber unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Versys 1100 SE steht für souveränen Langstrecken-Touring-Charakter, viel Alltagstauglichkeit und ein Setup, das auf Komfort und Stabilität ausgelegt ist. Die Aprilia Tuareg 660 wirkt dagegen agiler und leichterfüßig – mit einem Fokus auf Fahrspaß, dynamisches Handling und das Gefühl, auch abseits der reinen Asphaltlinie schnell voranzukommen.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Ergonomie und Elektronik unterscheiden – und wo jeweils klare Stärken liegen. Dabei werden die im Vergleich genannten Werte der Modelle nicht isoliert betrachtet, sondern zueinander eingeordnet: Was bedeutet das für die Praxis? Und welches Motorrad passt eher zu welchem Fahrstil?
Grundcharakter: Touring-Souveränität vs. agiles Adventure
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist vom Grundgefühl her ein Motorrad, das lange Strecken entspannt „mitnimmt“. Die Kombination aus der im Vergleich genannten Motorleistung und dem Drehmomentverlauf sorgt dafür, dass sich das Tempo auch bei wechselnden Bedingungen stabil aufbauen lässt. Dazu kommt der Touring-Ansatz: Der Fokus liegt auf ruhigem Geradeauslauf, guter Beherrschbarkeit bei höheren Geschwindigkeiten und einem Gesamtpaket, das sich für Alltag und Reise gleichermaßen eignet.
Die Aprilia Tuareg 660 wirkt dagegen wie ein Adventure-Bike, das bewusst auf Wendigkeit und direkte Rückmeldung ausgelegt ist. Die im Vergleich genannten Leistungs- und Drehmomentwerte sind zwar nicht auf dem gleichen Niveau wie bei der Versys 1100 SE, aber sie passen sehr gut zu einem Konzept, das auf zügiges Ansprechverhalten und kontrollierbare Dynamik setzt. Gerade beim Wechsel zwischen Stadtverkehr, Landstraße und leichtem Gelände spielt das eine große Rolle.
Motor im Vergleich: Kraftentfaltung und Fahrbarkeit
Leistung und Drehmoment als Praxisfaktor
Beim direkten Vergleich fällt auf: Die Kawasaki Versys 1100 SE bringt im Verhältnis mehr „Reserven“ mit. Die im Vergleich genannten Werte bei Leistung und Drehmoment deuten darauf hin, dass sie besonders auf Autobahnabschnitte, lange Überholmanöver und gleichmäßiges Cruisen ausgelegt ist. Das bedeutet in der Praxis: weniger häufiges Nachregeln, ein souveräner Schub aus dem Drehzahlkeller bis in höhere Bereiche und ein Gefühl von „immer noch mehr“.
Die Aprilia Tuareg 660 setzt dagegen stärker auf ein sportlicheres Ansprechverhalten. Auch wenn die im Vergleich genannten Werte niedriger ausfallen, ist die Charakteristik oft so, dass man mit moderaten Drehzahlen flott unterwegs ist. Das kann sich besonders dann auszahlen, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also im Alltag, auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselndem Untergrund.
Schaltgefühl und Übersetzung
Beide Motorräder sind für Touren gedacht, aber die Art, wie sie sich beim Beschleunigen anfühlen, unterscheidet sich. Die Versys 1100 SE wirkt eher wie ein „Langstreckenmotor“, der mit ruhiger Kraft arbeitet. Die Tuareg 660 fühlt sich hingegen oft wie ein Bike an, das man gern etwas lebendiger bewegt. Das zeigt sich auch in der Art, wie sich die im Vergleich genannten Leistungsdaten in Kombination mit dem Fahrstil ausspielen: Wer entspannt fahren möchte, profitiert bei der Versys stärker von den Reserven; wer Kurven und Zwischenspurts mag, findet bei der Tuareg oft den besseren Flow.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Gewicht und Fahrdynamik
Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist das Zusammenspiel aus Gewicht, Fahrwerksauslegung und Geometrie. Die Kawasaki Versys 1100 SE zielt auf Stabilität. Die im Vergleich genannten Werte deuten darauf hin, dass sie bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Etappen weniger „arbeitet“ und sich eher wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt. Das ist besonders angenehm, wenn Wind, Fahrbahnunebenheiten oder wechselnde Beladung ins Spiel kommen.
Die Aprilia Tuareg 660 wirkt dagegen leichter zu bewegen. Die im Vergleich genannten Werte sprechen für ein Konzept, das das Motorrad in engen Situationen schneller „in die Linie“ bringt. Das ist ein Vorteil, wenn häufig umgelegt wird, wenn es in der Stadt eng wird oder wenn die Strecke mal nicht ganz so glatt ist, wie man es sich wünscht.
Komfort und Federungsgefühl
Komfort ist bei beiden ein Thema, aber unterschiedlich priorisiert. Die Versys 1100 SE wirkt wie die Wahl für Fahrer, die auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommen wollen. Die Tuareg 660 kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie spielt ihre Stärken stärker aus, wenn das Motorrad aktiv gefahren wird – also wenn man die Federung spürt und das Handling bewusst nutzt.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Reichweite
Sitzhöhe und Körperhaltung
Die im Vergleich genannten Werte zur Ergonomie (wie Sitzhöhe und Sitzkonzept) zeigen, dass beide Motorräder unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die Versys 1100 SE ist tendenziell auf eine entspannte, tourentaugliche Haltung ausgelegt. Das hilft besonders auf langen Strecken, weil der Körper weniger „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Die Tuareg 660 wirkt dagegen oft wie ein Bike, das eine etwas direktere Verbindung zwischen Fahrer und Maschine herstellt. Wer gern steht oder sich beim Fahren dynamischer bewegt, wird das Konzept häufig als stimmig empfinden.
Windschutz und Langstreckenkomfort
Beim Thema Windschutz und Reisegefühl ist die Versys 1100 SE im Vergleich klar im Touring-Element. Die im Vergleich genannten Ausstattungs- und Konzeptdetails sprechen dafür, dass sie auf Autobahn und Landstraße besonders angenehm ist. Die Tuareg 660 kann ebenfalls gut für längere Strecken genutzt werden, aber sie fühlt sich eher nach „Abenteuer mit Tagesetappen“ an – also nach Reisen, bei denen man öfter mal die Route wechselt und nicht nur Kilometer abspult.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Elektronik ist heute ein entscheidender Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht entspannt sicher“. Im Vergleich zeigen sich bei beiden Modellen moderne Ansätze, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Kawasaki Versys 1100 SE wirkt wie die Variante, die besonders auf kontrollierbare Stabilität und planbares Fahrverhalten setzt. Das ist hilfreich, wenn man bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist oder wenn man das Motorrad auch mit Gepäck und auf längeren Etappen bewegen möchte.
Die Aprilia Tuareg 660 bringt ebenfalls Elektronik mit, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen unterstützt. Gerade die Kombination aus dynamischerem Grundcharakter und elektronischer Regelung kann dazu führen, dass sich das Motorrad auch bei wechselndem Grip gut kontrollieren lässt. Wer gern sportlich fährt, aber trotzdem Sicherheit möchte, findet hier einen passenden Mix.
Stärken und Schwächen: Wo die Unterschiede wirklich zählen
Kawasaki Versys 1100 SE – Stärken
- Touring-Fokus: Die im Vergleich genannten Leistungs- und Drehmomentwerte sorgen für souveräne Reserven bei langen Strecken.
- Stabilität: Das Gesamtpaket aus Fahrwerkskonzept und Handling wirkt besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen überzeugend.
- Komfort-Anspruch: Ergonomie und Reisegefühl sind stark auf entspanntes Ankommen ausgelegt.
Kawasaki Versys 1100 SE – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“: Wer viel in engen Passagen oder im Gelände unterwegs ist, spürt eher das größere Touring-Konzept.
- Anspruch an Fahrstil: Die Stärke liegt im ruhigen Vorankommen – wer maximales „Spiel“ sucht, könnte sich bei der Tuareg wohler fühlen.
Aprilia Tuareg 660 – Stärken
- Agilität: Die im Vergleich genannten Werte und das Konzept begünstigen ein schnelles, direktes Handling.
- Fahrspaß: Die Motorcharakteristik passt gut zu dynamischem Fahren und häufigen Richtungswechseln.
- Adventure-Feeling: Das Motorrad wirkt wie gemacht für Reisen mit Abstechern und abwechslungsreichen Strecken.
Aprilia Tuareg 660 – Schwächen
- Weniger Reserven: Im direkten Vergleich sind die Leistungs- und Drehmomentwerte nicht auf dem Niveau der Versys 1100 SE – das kann bei sehr langen Autobahnphasen spürbar sein.
- Touring-Anspruch: Wer primär „Kilometer fressen“ will, wird die Versys als entspannter empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Einsatzprofil besser passt. Die Kawasaki Versys 1100 SE ist besonders attraktiv für Fahrer, die häufig lange Strecken fahren, Wert auf Stabilität und Komfort legen und gern mit Reserven unterwegs sind. Die im Vergleich genannten Werte bei Leistung und Drehmoment unterstreichen genau dieses Konzept.
Die Aprilia Tuareg 660 ist die passendere Wahl für alle, die ein agiles Adventure-Bike suchen, das sich im Alltag leicht bewegt und auf Touren auch mal abseits der klassischen Route Spaß macht. Die im Vergleich genannten Werte zeigen, dass das Motorrad eher auf dynamische Fahrbarkeit als auf maximale „Durchzugskraft“ ausgelegt ist.
Fazit:
Wer vor allem lange Strecken entspannt abspulen möchte, findet in der Kawasaki Versys 1100 SE den stimmigen Reisebegleiter. Die im Vergleich gegenüber der Tuareg 660 höheren Leistungs- und Drehmomentwerte sorgen für spürbare Reserven, während das Touring-Konzept bei Stabilität und Komfort besonders überzeugt. Das Motorrad passt damit ideal zu Fahrern, die häufig Autobahn und Landstraße fahren, auch mit Gepäck unterwegs sind und ein ruhiges, verlässliches Fahrgefühl suchen.
Die Aprilia Tuareg 660 ist dagegen die bessere Wahl für alle, die ein leichter zu bewegendes Adventure-Motorrad bevorzugen. Im Vergleich zeigt sich: Auch wenn die Werte bei Leistung und Drehmoment niedriger ausfallen, gewinnt die Tuareg durch Agilität, direktes Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven und Abstecher macht. Wer ein Bike sucht, das im Alltag wendig bleibt und auf Reisen abwechslungsreiche Strecken mitnimmt, trifft mit der Tuareg 660 meist die passendere Entscheidung.